Embraer

Air Hamburg, D-ANNI

Air Hamburg, D-ANNI

Vor einigen Wochen nahm Air Hamburg ihre erste Embraer Lineage 1000 mit der Kennung D-AWOW in Empfang (wir berichteten). Am 5. Oktober übernahm die Charterfluggesellschaft dann mit D-ANNI ihre zweite Lineage 1000. Bis zum heutigen Mittag stand der auf der Embraer E190 basierende Business-Jet auf dem Vorfeld 2 geparkt. Über die Startbahn 33 hob die Maschine dann bei stürmisch regnerischen Wetter ab und flog nach Bremen (BRE).

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D-ANNI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das bald neun Jahre alte Flugzeug mit ab Werk verbauter VIP-Kabine inkl. luxuriösem Interieur in Form von Sofa und Bett, wurde ursprünglich am 20. September 2013 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an die belgische Flying Service ausgeliefert. Dort trug sie bis zuletzt die Kennung OO-NGI. Mit der Übernahme durch Air Hamburg am 19. September diesen Jahres änderte sich jedoch auch die Registrierung in D-ANNI.

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Armée de l’Air (French Air Force), 105 & 099

Armée de l’Air (French Air Force), 105 & 099

Zu Beginn des Monats Mai diesen Jahres kam diese Flugbewegung bereits schon einmal vor (hier gehts zum Artikel). So flogen von Frankreich gleich zwei Embraer EMB-121 Xingu auf einem Trainingsflug der französischen Luftstreitkräfte nach Fuhlsbüttel. Heute wiederholte sich diese Flüge und so landete kurz hintereinander zwei EMB-121 Xingu mit den Kennung 105 und 099 über die Landebahn 23 am Hamburger Flughafen. Die beiden kleinen Maschinen waren zuvor vom Militärflugplatz Avord (LFOA) gestartet und blieben je knapp zwei Stunden. In der Folge hoben beide wieder ab mit dem Ziel der österreichischen Hauptstadt Wien (VIE).

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105 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Zuerst setzte 105, zivile Kennung F-TEYU, am Hamburg Airport auf. Sie gehört zu einer von 22 aktiven EMB-121 in der Flotte der École de l’Aviation de Transport (EAT). Die Flugzeuge sind allerdings ausgelagert an Cassidian Aviation Training Services (CATS).

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099 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auch das zweite Schulungsflugzeug mit der Kennung 099 (zivil: F-TEYP), dass kurz danach landete, gehört zu dieser Flotte. Diese Flotte an Embraer EMB-121 Xingu dient den französischen Luftstreitkräften zur Pilotenausbildung von militärischen Transportflugzeugen. Insgesamt fertigte der brasilianischen Flugzeughersteller zwischen den Produktionsjahren 1977 und 1987 lediglich 106 Exemplare dieses Flugzeugs.

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Helvetic Airways, HB-AZI

Helvetic Airways, HB-AZI

Die Fußball-Europameisterschaft ist vorbei und so langsam kann man sich, wenn man denn will, wieder dem nationalen Fußballgeschehen hingeben. So testet der Hamburger SV am morgigen Samstag gegen den Schweizer Erstligisten FC Basel im Volksparkstadion. Dazu reiste die Schweizer Mannschaft am heutigen Nachmittag vom Flughafen Basel Mulhouse Freiburg (BSL) mit einer Embraer E195-E2 (ERJ 190-400 STD) (Kennung: HB-AZI) der Helvetic Airlines an. Die Maschine setzte über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte dann vor das Terminal 1. Am morgigen Abend wird die Embraer Hamburg wieder verlassen und das hoffentlich sieglose Team wieder zurück nach Basel fliegen.

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HB-AZI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Helvetic Airlines ist damit erst die zweite Fluggesellschaft überhaupt die die E195-E2 nach Hamburg einsetzt. Zuvor hatte nur die niederländische KLM ein Flugzeug dieses Typs vor einigen Wochen im Linienbetrieb an den Hamburg Airport geschickt. Dabei ist HB-AZI noch brandneu. Erst am 23. Juni diesen Jahres, also vor nicht einmal vier Wochen, übernahm Helvetic den Zweistrahler im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK). Dabei war sie zudem Zeitpunkt die erste E195-E2 in der Flotte der Swiss Tochtergesellschaft. Eine weitere Maschine dieses Typs ist mittlerweile in die Flotte dazugestoßen.

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Air Hamburg, D-AWOW

Air Hamburg, D-AWOW

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit bis bei der Expansion die Air Hamburg den nächsten größeren Schritt wagen würde. So geschehen vor einer Woche. Dort nahm die aufstrebende Hamburger Fluggesellschaft ihre erste und bislang einzige Embraer Lineage 1000 (ERJ-190-100 ECJ) in Empfang. Das Geschäftsreiseflugzeug auf Basis einer Embraer E-190 mit der Kennung D-AWOW wurde dabei vom Londoner Flughafen Stansted (STN) nach Fuhlsbüttel überführt und parkte dort bis zum heutigen Morgen. Um kurz vor 10 Uhr setzte sich bei trübem Wetter die Embraer dann heute in Bewegung und startete über die Startbahn 33. Ziel der schneeweißen Lineage 1000 diesmal: der polnische Ignacy-Jan-Paderewski-Flughafen Bydgoszcz (BZG) in Zentral-Polen zwischen Danzig und Posen.

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D-AWOW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort erhält die Maschine einige äußere Anpassungen. Ob ein wenig Farbe dabei sein wird, bleibt abzuwarten. Die Embraer Lineage 1000 erweitert das Angebot von Air Hamburg massiv. Waren bislang viele (kleinere) Geschäftsreiseflugzeug der Muster Embraer Legacy, Cessna Citation, Embraer Phenom oder Dassault Falcon in der Flotte zu finden, so stellt D-AWOW eine markante Vergrößerung des Fluggeräts dar. Ursprünglich wurde das Flugzeug im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) gebaut und am 9. Mai 2015 an Embraer Executive Aircraft übergeben. Dort erhielt es auch seine VIP-Kabine. Ende 2020 kaufte dann die amerikanische Jetran die Lineage und übernahm sie Ende Februar diesen Jahres. Die Zeit dort währte allerdings nicht lange und so übernahm Air Hamburg den Jet vor einer Woche.

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Russian Copper Company, P4-RMK

Russian Copper Company, P4-RMK

Viele Geschäftsreiseflugzeuge befinden sich in privater Hand, andere werden von kleinen Airlines betrieben und wieder andere gehören Unternehmen. Zu letzterem gehört auch P4-RMK. Die Embraer EMB-135BJ Legacy 650 der Russian Copper Company landete am heutigen Mittag in Fuhlsbüttel über die Landebahn 15. Zuvor war der zweistrahlige Jet vom russischen Flughafen Tscheljabinsk (CEK) südlich von Jekaterinburg gestartet.

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P4-RMK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die bald fünf Jahre alte Maschine wurde am 29. November 2016 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an das russische Bergbauunternehmen ausgeliefert. Flog sie zunächst noch unter der Registrierung M-RCCH auf der Insel Isle Of Man, so ist sie seit Mitte Oktober 2019 unter der auf Auruba registrierten Kennung P4-RMK unterwegs. Die Russian Copper Company zählt zu den größten Kupferförderern des Landes und betreibt noch eine weitere Legacy, die ebenfalls eine VIP-Kabine hat.

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