KLM, PH-NXB

KLM, PH-NXB

In der Regel sind Flugbewegungen der niederländischen KLM am Hamburger Flughafen keine Meldung wert. Wenn jedoch das neuste Flugmuster in der Flotte der nationalen Airline aus unserem Nachbarland das erste Mal in Fuhlsbüttel vorbeischaut, sieht das schon ganz anders aus. Mit PH-NXB landete nämlich am heutigen Mittag mit einer Embraer E195-E2 (ERJ 190-400 STD) eines der jüngsten Flottenmitglieder in Hamburg. Das zweistrahlige Regionalflugzeug betrieben von der Tochtergesellschaft „Cityhopper“ setzte dabei über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel auf. Zuvor war die Maschine, wie auch sonst, in Amsterdam (AMS) gestartet.

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PH-NXB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

In Zukunft wird man die E-195-E2 wohl häufiger am Hamburger Flughafen sehen, obgleich der heutige Besuch die Erstlandung der längsten Version der E2 war. Denn neben PH-NXB gibt es bereits ein weiteres Flugzeug in der Flotte dieser Bauart. Insgesamt noch weitere 23 Stück hat die Airline aus den Niederlanden beim brasilianischen Flugzeugbauer Embraer bestellt. Dazu kommt eine Option auf weitere 10 Flugzeuge. Die heutige E-195-E2 wurde erst am 27. Februar diesen Jahres an KLM in Sao Jose Dos Compos (SJK) übergeben und dann über das brasilianische Recife (REC) und den kanarischen Flughafen Teneriffa Süd (TFS) nach Amsterdam überführt. Maximal passen 132 Passagiere in den Rumpf der E-195-E2.

Aerotranscargo, ER-BBJ

Aerotranscargo, ER-BBJ

Wenige Tage in den letzten Wochen vergingen wo nicht ein Frachtflugzeug der Aerotranscargo am Hamburger Flughafen zu Gast war. Am heutigen Morgen wiederholte sich diese Flugbewegung zum wiederholten Male. Diesmal wurde mit ER-BBJ zum zweiten Mal der einzig ab Werk gebaute Frachter in der Flotte der moldawischen Airline eingesetzt. Die Boeing 747-412F landete am Morgen aus dem kasachischen Nur-Sultan (NQZ) kommend in Fuhlsbüttel. Zuvor war der Vierstrahler vom Flughafen Zhengzhou (CGO) in China gestartet. Nach knapp drei Stunden am Hamburg Airport kehrte die Boeing wieder nach Kasachstan zurück.

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ER-BBJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mutmaßlich brachte die Maschine wieder einmal Fracht im Kampf gegen das Coronavirus. Allerdings startete die mehr als 22 Jahre alte 747 heute offenbar leer und nahm entgegen vergangenen Movements keine Fracht wieder mit. Viele Jahre betrieb seit der Auslieferung am 3. September 1998 Singapore Airlines die Boeing als Frachtflugzeug. Erst am 30. April 2017 übernahm Aerotranscargo das Flugzeug, gab ihr die Kennung ER-BBJ und setzte sie in der Folge auch für die chinesische Uni-Top Airlines ein.

Lufthansa, D-ABYU

Lufthansa, D-ABYU

Vor mehr als einem Monat landete der D-ABYU registrierte Jumbojet der Lufthansa in Fuhlsbüttel (wir berichteten). Hier unterzog sich die Boeing 747-830 einer Wartung in den Hallen der Lufthansa Technik. Eigentlich sollte der Vierstrahler bereits vor einer knappen Woche Hamburg verlassen, jedoch verzögerte sich der Abflug auf Grund von nicht näher genannten Problemen. Am heutigen Nachmittag nun hob die Boeing 747 dann von der Startbahn 05 ab und flog zurück nach Frankfurt (FRA). Dort soll sie sehr bald wieder im Passagierdienst eingesetzt werden.

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D-ABYU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die auf den Namen „Köln“ getaufte Maschine ist mittlerweile knapp über sechs Jahre alt. Erstmals hob sie am 5. März 2015 auf dem Boeingwerksgelände im amerikanischen Everett (PAE) ab. Schon am 30. April des selben Jahres nahm die Lufthansa die 747 ab und überführte sie nach Frankfurt. Dort trifft D-ABYU auf insgesamt 18 weitere Boeing 747-8 in der Flotte der Lufthansa. Diese sollen, trotz der Krise, anders als andere Flugmuster, der Flotte erhalten bleiben. So wird diese Boeing auch in Zukunft komfortabel maximal 364 Passagiere in vier Klassen in ferne Länder dieser Welt fliegen.

Ural Airlines, D-AVYA (VP-BKY)

Ural Airlines, D-AVYA (VP-BKY)

Eine Airline die man bislang noch nie im Linienbetrieb am Hamburger Flughafen sah ist die russische Ural Airlines. Am heutigen frühen Abend besuchte dennoch ein Airbus A321neo der Airline mit Sitz in Jekaterinburg (SVX) den Airport. Jedoch war dies nur der obligatorische Low Approach zum Test nach dem Erstflug der Maschine. Gestartet war der werksneue Zweistrahler zuvor in Finkenwerder (XFW) und kehrte dorthin auch wieder zurück. Das später VP-BKY registrierte Flugzeug absolvierte ihren Erstflug größtenteils über der Nordsee und Schleswig-Holstein. Für den Low Approach gen Ende des Testflugs nutzte der mit der Testkennung D-AVYA ausgestattete Airbus A321-251NX die Landebahn 33.

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D-AVYA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Auslieferung in einigen Tagen/Wochen wird der Airbus insgesamt 236 Passagieren in einer Klasse Platz bieten. In der Flotte der Ural Airlines trifft VP-BKY dann auf bereits zwei weitere Airbus A321neo, sowie auf 17 A321, drei A320neo, 23 Airbus A320 und fünf A319. Jedoch wird dies keine reine Airbusflotte bleiben, denn Ural Airline hat ingesamt auch 14 Flugzeuge des Musters Boeing 737 MAX 8 bestellt. Davon hatten bereits zwei ihren Erstflug im amerikanischen Renton (RNT).

Aerotranscargo, ER-BBB

Aerotranscargo, ER-BBB

Wie bereits bei der Landung erwähnt (hier gehts zum Artikel), nächtigte ER-BBB der Aerotranscargo auf dem Vorfeld 2. Am heutigen Morgen startete die Boeing 747-433(BDSF) dann wieder vom Hamburger Flughafen um nach Nur-Sultan zurückzufliegen. Von dort beginnt für den Vierstrahler der nächste Frachtcharterauftrag.
Für den Start in Fuhlsbüttel rollte die Boeing jedoch diesmal recht ungewöhnlich. Von der Parkposition 91 auf dem Vorfeld 2 wurde die 747 auf den Taxiway D1 gepusht und ließ dort die Triebwerke an. Von dort rollte das Frachtflugzeug auf das Vorfeld 1 und kreuzte dabei die Piste 33. Über das Vorfeld 1 ging es dann direkt zum Lineup der Startbahn 33 von wo ER-BBB dann auch abflog.

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ER-BBB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Grund für dieses ungewöhnliche Routing am Boden und den kleinen Umweg, waren Bauarbeiten auf einem Teil des Vorfeld 4 am Geschäftsfliegerzentrum. Hier wäre wohl der Abstand zwischen Bauarbeiten und Flugzeug sehr klein geworden. Dieser Gefahr wollte man sowohl die Bauarbeiter als auch das knapp 30 Jahre alte Flugzeug nicht aussetzen. Der Besuch der ER-BBB war wohl nicht der letzte einer Boeing 747 der Aerotranscargo in Fuhlsbüttel. Denn für die kommenden Tage und Wochen sind bereits weitere Flüge geplant und/oder in Aussicht gestellt worden.

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