Azul Linhas Aéreas Brasileiras, D-AYAY (PR-YJC)

Azul Linhas Aéreas Brasileiras, D-AYAY (PR-YJC)

Lediglich jeweils acht Landungen und Starts von Linienflügen fanden am heutigen Tag in Fuhlsbüttel statt. Eine traurige Statistik, die allerdings der aktuellen Krise zu Grunde liegt, die nahezu die komplette Luftfahrtindustrie stilllegt. Auch der Flugzeugbauer Airbus verkündete jüngst seinen Betrieb in den Werken in Stade und Bremerhaven temporär zu pausieren. Am heutigen frühen Abend absolvierte dennoch ein Airbus A321-251NX seinen Erstflug von Finkenwerder aus. Das Flugzeug das später als PR-YJC für die brasilianische Azul Linhas Aéreas Brasileiras fliegen wird, absolvierte seinen etwas weniger als zwei Stunden dauernden Erstflug größtenteils über der Nordsee. Zum Ende vollzog der Zweistrahler dann noch den obligatorischen Low Approach in Fuhlsbüttel, diesmal über die Bahn 05. Kurioserweise landete die Maschine mit der Testkennung D-AYAY dann aber in entgegengesetzter Richtung über die Bahn 23 wieder in Finkenwerder.

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D-AYAY at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach seiner Auslieferung an Azul wird der Airbus neben der Kennung PR-YJC auch den Taufnamen „Sucesso Azul“ erhalten. Dieser kann bereits unter der Cockpitsektion auf dem Rumpf des A321neo begutachtet werden. Angetrieben wird das Mittelstreckenflugzeug von zwei CFMI LEAP-1A32 und wird insgesamt 214 Passagiere Platz bieten können. Für die brasilianische Airline wird dies erst der dritte Airbus A321neo sein. Allerdings betreibt Azul neben zehn Airbus A330, zwei Airbus A321, zwei Boeing 737, 33 ATR42/72 und 53 Embraer ERJ-190 bereits 40 Airbus A320neo.

ACM Air Charter, D-AXXX

ACM Air Charter, D-AXXX

Was tut man wenn der Himmel nahezu leer gefegt ist und der Luftraum frei? Richtig, man hat Zeit und vor allen Dingen Platz für nicht alltägliche Dinge. So werden aktuell über Hamburg reichliche Luftaufnahmen gemacht und Vermessungsflüge durchgeführt. Doch auch eine Cessna Citation CJ1 (D-IERF) trainierte am Vormittag und Mittag am Airport und vollzog so zahlreiche Durchstartmanöver über die Bahn 23. Am Mittag gesellte sich dann mit D-AXXX eine Boeing 737-8LX(WL) BBJ2 die durch ACM Air Charter betrieben wird an den Himmel. Denn der Zweistrahler brach zu einem kurzen Testflug über Schleswig Holstein auf. Dieser führte die Boeing von der Lufthansa Technik aus zunächst bis Husum um dann über der Nordsee Richtung Ostsee zu drehen. Von dort aus ging es dann zum südlichen Schleswig Holstein, ehe die 737 über die Bahn 15 in Fuhlsbüttel wieder landete.

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D-AXXX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die knapp acht Jahre alte Boeing 737 BBJ2 ist bereits seit dem 9. März diesen Jahres bei der Lufthansa Technik hier in Hamburg zu Gast (wir berichteten). Allerdings ist das Flugzeug mit VIP Kabine kein Unbekannter, denn kurz nach der Auslieferung des Flugzeugs im Mai 2012 im amerikanischen Renton (RNT) baute die LHT hier in Hamburg die Kabine aus. Damaliger Betreiber der Boeing war die britische Gamma Aviation. Seit 22. September 2018 fliegt die 737 als D-AXXX betrieben von ACM Air Charter.

Croatia Airlines, 9A-CQB

Croatia Airlines, 9A-CQB

Am frühen Vormittag landete in Fuhlsbüttel mit 9A-CQB eine Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 der Croatia Airlines. Der letzte Besuch eines Flugzeugs von Croatia Airlines am Hamburger Flughafen liegt schon einige Zeit zurück (wir berichteten). Die Dash 8 nutze bei der Landung von ihrem Flug vom Flughafen Zagreb (ZAG) nach Hamburg am Vormittag die Bahn 15. Bei dem Flug handelte es sich um einen Rückholflug kroatischer Staatsbürger auf Grund der durch das Coronavirus ausgelösten Krise.

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9A-CQB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die 12 Jahre alte Bombardier DHC-8 wurde am 25. Juli 2008 im kanadischen Toronto (YZD) an Croatia Airlines übergeben. Neben der Kennung 9A-CQB erhielt das Turboprop-Flugzeug auch den Taufnamen „Lika“ (eine Region im Nordwesten des Landes). Aktuell bietet die Dash 8 76 Passagieren Platz.

Al-Atheer Aviation, HZ-NSA

Al-Atheer Aviation, HZ-NSA

Knapp einen Monat stand der Airbus A310-304 der Al-Atheer Aviation nun in der Lufthansa Technik, nachdem der Zweistrahler am 10. März in Fuhlsbüttel landete (wir berichteten). Am heutigen Abend flog der Airbus mit der markanten Lackierung und der Kennung HZ-NSA wieder ab. Sein Ziel: der Flughafen Riad (RUH) in Saudi-Arabien. Dabei nutzte er die Bahn 33.

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HZ-NSA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Der bald 33 Jahre alte Airbus A310 wurde am 12. Juni 1987 an die Regierung in Brunei übergeben. Während seiner Zeit dort wechselte der in Toulouse (TLS) gefertigte Airbus mit der Baunummer (MSN) 431 mehrfach die Registrierung. So flog er als V8-HM1, V8-DPD, P4-DPD und P4-ABU, ehe der A310 im August 2002 von der saudi-arabischen Regierung übernommen wurde. Knapp zwei Jahre später am 26. August 2002 übernahm die ebenfalls aus Saudi-Arabien stammenden Al-Atheer Aviation das Flugzeug mit VIP Kabine und gab ihm die Kennung HZ-NSA.

Fuerza Aerea Española (Spanish Air Force), TK.23-05

Fuerza Aerea Española (Spanish Air Force), TK.23-05

Einige Zeit nach der Lockheed C-130 (wir berichteten) landete am sehr späten Abend auch noch ein Airbus A400M-180 der spanischen Luftstreitkräfte in Fuhlsbüttel. Auch dieses militärische Transportflugzeug startete zuvor im spanischen Saragossa (ZAZ). Der Airbus mit der Kennung TK.23-05 kam wohl wie auch die C-130 nach Hamburg, um dringend in Spanien benötigtes medizinisches Equipment abzuholen.

Auf Grund des einsetzenden starken Regens ist leider kein besseres Foto möglich gewesen:

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TK.23-05 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der nicht mal ein Jahre alte A400M wurde im August 2019 an die Fuerza Aerea Española übergeben. Aktuell betreiben die spanischen Luftstreitkräfte neben TK.23-05 noch vier weitere Airbus A400M.

Fuerza Aerea Española (Spanish Air Force), TK.10-11

Fuerza Aerea Española (Spanish Air Force), TK.10-11

Nach den militärischen Movements der letzten Tage landete am heutigen Abend das nächste militärische Flugzeug am Hamburger Flughafen. Mit TK.10-11 besuchte eine Lockheed KC-130H Hercules der spanischen Luftstreitkräfte Fuhlsbüttel. Das militärische Transportflugzeug kam dabei aus dem spanischen Saragossa (ZAZ) und nutzte zur Landung in Hamburg die Bahn 23. Grund für den Besuch ist wohl ein Transport von dringend in Spanien benötigtem medizinischen Material und Equipment. Mitten in der Nacht verließ das vierstrahlige Flugzeug Hamburg wieder.

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TK.10-11 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Dezember 1980 an die Fuerza Aerea Española übergebene Lockheed C-130 (Baunummer 4874) ist aktuell auf der Zaragoza Air Base (ZAZ) beim Ejercito Del Aire 312 Esc Squadron stationiert. Neben TK.10-11 befinden sich vier weitere KC-130 in dieser Teilflotte die 16km westlich von Saragossa im Norden Spaniens beheimatet ist.

Enter Air, SP-ENX

Enter Air, SP-ENX

Am Morgen landete mit SP-ENX eine Boeing 737 der polnischen Enter Air in Fuhlsbüttel. Die 737-8Q8(WL) setzte dabei über die Landebahn 23 am Hamburger Flughafen auf. Zuvor war der Zweistrahler vom polnischen Flughafen Kattowitz (KTW) gestartet. Nach der Landung parkte das Mittelstreckenflugzeug vor dem Terminal 1. Bei dem Flug aus der polnischen Stadt nahe der tschechischen Grenzen nach Hamburg, dürfte es sich um einen Überfürhungsflug gehandelt haben. Nach einer knappen Stunden Aufenthalt flog die Boeing weiter zu ihrem eigentlichen Ziel: Thessaloniki (SKG) in Griechenland über Köln (CGN). Am späteren Abend wird SP-ENX erneut in Hamburg erwartet.

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SP-ENX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas über 19 Jahre alte Boeing 737 wurde am 30. Januar 2001 im amerikanischen Renton (RNT) an die ebenfalls amerikanische Sun Country Airlines ausgeliefert. Über Air Astana im Jahre 2002 stoß das Flugzeug am 3. Juli 2007 zur Flotte der Air Berlin. Dort erhielt es die Kennung D-ABBU. Am 9. März 2012 übernahm Enter Air die 737 und stattete sie neben der aktuellen 189 Passagiere fassenden Kabinenkonfiguration mit der Kennung SP-ENX aus. Seit Mai 2018 trägt die Boeing zudem eine Sonderlackierung zum 100 jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Polens im Jahre 2018.

Deutsche Marine, 60+05

Deutsche Marine, 60+05

Nachdem der Airbus A330MRTT der französischen Luftstreitkräfte am Abend abgeflogen war (wir berichteten), verharrten einige Spotter jedoch noch einige weitere Minuten an ihren Plätzen, denn eine Lockheed P-3C Orion der deutschen Marine hatte sich zum Low Approach in Fuhlsbüttel angekündigt. Das viermotorige propellergetriebene Flugzeug mit der Kennung 60+05 steuerte dabei die Bahn 23 an, ehe es wieder gen Himmel aufstieg. Die P-3C Orion fungiert bei der deutschen Marine als Seefernaufklärer und U-Jagd-Flugzeug. Auch wenn die Flugzeuge meist weiträumige Seegebiete aus der Luft überwachen, so können sie bis zu acht Torpedos vom Typ Mk46 transportieren und diese bspw. gegen U-Boote einsetzen. Derzeit gehören acht P-3C Orion zum Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“. Dieses Geschwader ist in Nordholz (NDZ) in der Nähe von Cuxhaven in Niedersachsen an der Nordsee stationiert.

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6005 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Im Jahre 2004 unterschrieb Deutschland einen Vertrag über den Kauf von acht Lockheed P-3C Orion aus niederländischen Beständen. Diese acht Flugzeuge waren bereits zwischen 1982 und 1984 an die Niederländer geliefert worden. Die heutige 60+05 speziell wurde am 15. Oktober 1983 ausgeliefert.
Die erste Orion aus den niederländischen Beständen wurde jedoch erst am 18. Mai 2006 offiziell von der deutschen Marine übernommen. Damals wurde eine Einsatzzeit von 20 Jahren für die Lockheed bei der deutschen Marine festgesetzt.

Armée de l’Air (French Air Force), F-UJCG

Armée de l’Air (French Air Force), F-UJCG

Am heutigen Nachmittag landete ein wirklich seltener Gast am Hamburger Flughafen. Für F-UJCG war es sogar der erste Besuch in Fuhlsbüttel. Der Airbus A330-243MRTT der französischen Luftstreitkräfte landete dabei über die Bahn 23 in Hamburg. Zuvor war das zweistrahlige Militärflugzeug vom Flughafen Basel-Mülhausen (BSL) gestartet. Nach der Landung parkte das Großraumflugzeug auf APRON 2. Nach mehr als drei Stunden Aufenthalt flog der Airbus wieder zurück zum französischen Militärflugplat Istres (QIE). Grund für die Landung ist die Aufnahme weiterer Coronapatienten, die eine intensive medizinische Betreuung hier in Hamburg erhalten werden.

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F-UJCG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der bald vier Jahre alte Airbus A330 hob zum ersten Mal am 15. Juni 2016 im französischen Toulouse (TLS) ab. Am 22. Juli 2016 wurde er an den spanischen Airbuszweig Airbus Military übergeben und erhielt dort vorübergehend die Kennung EC-330. Nach seinem dortigen Umbau zum Multi-Role Tanker Transport übernahm am 27. September 2018 die Armée de l’Air das Flugzeug und gab ihm die Kennung F-UJCG. Seitdem ist der A330MRTT auf dem militärischen Flugplatz Istres-Le Tubé beim Luftbetankungs- und Transportgeschwader ERVTS 1/31 „Bretagne“ am Mittelmeer stationiert.

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F-UJCG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Luftwaffe, 10+27

Luftwaffe, 10+27

Der Coronavirus bestimmt dieser Tage einen Großteil des Lebens. Auch wenn in Deutschland bislang weniger kritische Zustände herrschen wie in anderen europäischen Ländern wie beispielsweise in Spanien oder Italien, so bekommen wir diese medizinische Katastrophe in allen Nachrichten hautnah mit. In Zeiten wo Solidarität immer wichtiger wird, entschied die Hamburger Gesundheitssenatorin insgesamt bis zu zehn schwerkranke Corona-Patienten aus Italien und Frankreich aufzunehmen. Die Patienten, die auf Beatmung angewiesen sind, werden unter anderem im AK Harburg behandelt.
Am heutigen Abend traf dazu mit 10+27 ein Airbus A310-304 der Luftwaffe mit Patienten in Fuhlsbüttel ein. Das zweistrahlige medizinische Evakuierungsflugzeug kam dabei vom Flughafen Bergamo (BGY) aus der Katastrophenregion im Norden Italiens. Nach der Landung rollte der Airbus in die Halle H. Von dort wurden die betreffenden Patienten in die Krankenhäuser gefahren. Danach flog der A310 weiter nach Köln (CGN), um dort die restlichen Patienten auf die Krankenhäuser unter Anderem in Koblenz zu verteilen.
Bereits in der vergangenen Nacht landeten zwei Learjets aus Frankreich, die auf Grund der Dringlichkeit auch mitten in der Nacht den Airport anfliegen durften.

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1027 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der über 30 Jahre alte Airbus A310 wurde am 2. März 1990 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa ausgeliefert. Am 17. November 1998 übernahm die Luftwaffe den Airbus und gab ihm neben der Kennung 10+27 auch den Taufnahmen „August Euler“. Dazu wurde das Flugzeug zum Multi Role Tanker Transport (MRTT) umgebaut und steht seitdem auch als medizinisches Evakuierungsflugzeug (MedEvac) zur Verfügung.

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1027 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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