Movements EDDH

Southwind Airlines, TC-GRB

Southwind Airlines, TC-GRB

Nachdem bereits erst vor einigen Tagen der Airbus A321 der türkischen Southwind Airlines den Erstbesuch der Fluggesellschaft am Hamburger Flughafen markierte, landete am heutigen frühen Abend nun einer der beiden A330 aus der Flotte der Charterfluggesellschaft in Fuhlsbüttel. Die Maschine mit der Kennung TC-GRB setzte über die Landebahn 23 auf nachdem sie mehr als drei Stunden zuvor vom Flughafen Antalya (AYT) gestartet war.

Aviation photo
TC-GRB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der elf Jahre alte Zweistrahler hob erstmals am 7. Oktober 2011 im französischen Toulouse (TLS) ab und wurde dann am 28. November des selben Jahres von Vietnam Airlines übernommen. Dort flog das Langstreckenflugzeug bis August 2019 und sollte in der Folge an Eritrean Airlines gehen. Die Airline nahm jedoch den Jet nicht ab und so sicherte sich am 7. Oktober 2021 die russische Northwind Airlines den Flieger. Kurz vor der russischen Invasion der Ukraine parkte der Airbus A330-223 am Flughafen Istanbul-Atatürk (ISL). Im Juli übernahm dann die neugegründete Southwind Airlines, die offensichtlich mit der russischen Nordwind Airlines in irgendeinerweise verbunden ist, den 312 Sitzer und gab ihm die Kennung TC-GRB. Bislang sollte Southwind Airlines die Touristenströme von Russland in die Türkei sichern, führt jedoch in den kommenden Tagen und Wochen einige Flüge aus der Türkei nach Deutschland durch, darunter auch mehrfach Hamburg.

United Arab Emirates Air Force, 1216

United Arab Emirates Air Force, 1216

Am Mittag besuchte den Hamburger Flughafen erneut eine Maschine der Luftstreitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Lockheed L-100-30 Hercules (L-382G) mit der Kennung 1216 setzte über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Zuvor war das viermotorige militärische Transportflugzeug von der griechischen Elefsina Air Force Base (LGEL) gestartet.

Aviation photo
1216 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Nacht wird die im Jahre 1981 gebaute Lockheed nun wohl am Hamburger Flughafen verbringen. In der Vergangenheit war die Maschine jedoch nicht ausschließlich für militärische Zwecke im Einsatz. Deswegen entfällt offenbar somit auch die Typenbezeichnung “C130”. 1981 übernahmen zunächst die Luftstreitkräfte des afrikanischen Staates Gabun den Flieger, ehe zwischen 1989 und 1990 Schreiner Airways aus den Niederlanden die Hercules im afrikanischen Kamerun betrieb. In der Folge kehrte die L-100-30 zwar kurzzeitig wieder nach Gabun zurück, wurde jedoch im weiteren Verlauf fortan zivil von Maximus Air Cargo aus Dubai betrieben. Von dort aus war der Weg als 1216 dann nicht mehr weit in die Flotte der Luftstreitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate.

Southwind Airlines, TC-GRD

Southwind Airlines, TC-GRD

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine dauert unvermindert an und so sind natürlich immer noch die Auswirkungen auch in der Luftfahrt spürbar. So gründete sich bereits im April diesen Jahres, kurz nach Beginn des Krieges, eine neue türkische Fluggesellschaft, primär mit dem Ziel russische Touristen zuverlässig aus Russland in die Türkei zu bringen. Treiber hinter diesem Vorhaben war die die türkische Regierung in Ankara, denn der Tourismus gerade aus Russland ist für die Türkei essenziell – die Geburtsstunde von Southwind Airlines. Aktuell umfasst die Flotte einen aktiven A321, sowie zwei Airbus A330. Eben jener Airbus A321-231(WL) mit der Kennung TC-GRD landete am heutigen Morgen zum ersten Mal am Hamburger Flughafen und markierte somit die Erstlandung der Southwind Airlines in Fuhlsbüttel.

Aviation photo
TC-GRD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der bald neun Jahre alte Zweistrahler setzte über die Landebahn 15 auf, nachdem er mehr als drei Stunden zuvor leicht verspätet im türkischen Antalya (AYT) gestartet war. Dorthin ging es für das Mittelstreckenflugzeug auch auf dem Rückflug wieder zurück. Der 220-Sitzer im Charterauftrag wird wohl in den kommenden Herbstferien in Hamburg häufiger zu sehen sein, denn es sind in den nächsten Tagen und Wochen noch weitere Flugbewegungen dieser Art geplant. Dabei gehört die Maschine noch gar nicht so lange zur Flotte der noch jungen Southwind Airlines. Erst am 22. Juli diesen Jahres übernahm Southwind den Jet als TC-GRD. Zuvor war der Airbus seit seiner Auslieferung am 12. November 2013 in Finkenwerder (XFW) für Etihad Airways im Einsatz und flog dort bis zum 14. November 2020. Danach wurde A321 erst einmal abgestellt bis zu seiner nun aktuellen Verwendung.

RK Flugdienst Verband der Reservisten, D-IRES

RK Flugdienst Verband der Reservisten, D-IRES

Zu einer mittlerweile ziemlich seltenen Flugbewegung kam es am heutigen Nachmittag in Fuhlsbüttel. Mit D-IRES landete eine Dornier Do 28 D-2 Skyservant mit der zivilen Kennung D-IRES am Hamburger Flughafen. Das zweimotorige STOL-Mehrzweckflugzeug des RK Flugdienst Verband der Reservisten stand nach der Landung einige Zeit auf dem Vorfeld 4 vor dem Geschäftsfliegerzentrum (oder auch General Aviation Terminal, kurz “GAT”). Bevor die Maschine jedoch wieder abflog, fuhren rund um das GAT einige Fahrzeuge inkl. der Flughafenfeuerwehr vor und ein roter Teppich wurde vor der Do 28 ausgerollt.

Aviation photo
D-IRES at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Denn Grund für den Besuch des 1972 gebauten Fliegers ist der Abschied eines wohlverdienten Airport-Mitarbeiters in die Rente. Dazu bestieg eben selbiger Mitarbeiter kurz darauf, der unter anderem an der Organisation der Airport Days vor Jahren beteiligt war, und einige weitere Passagiere die Dornier. Über den Taxiway G und durch eine Fontäne zweier Flughafenfeuerwehrwagen rollte D-IRES zur Startbahn 33. Als “FIGO1” hob das Flugzeug dann in Richtung Norderstedt ab, drehte jedoch auf der Hälfte der Bahn 33 nach rechts ab und verabschiedete sich mit einem tiefen Überflug über das GAT und vorbei am Tower vom Hamburg Airport.

Aviation photo
D-IRES at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Vorbei an der Lufthansa Technik ging es für die Do 28 dann in Richtung des Flugplatzes Uetersen-Heist (QSM). Ursprünglich stand, wie die Lackierung es bereits nahelegt, diese Dornier in Diensten der Deutschen Marine. Dabei diente die ehemalig 59+11 registrierte Skyservant bis 1997 zuletzt als Transport- und Verbindungsflugzeug des Marinefliegergeschwaders 5 in Kiel Holtenau. Nun kümmerte sich der RK Flugdienst Verband der Reservisten neben einer weiteren Dornier Do 28 um das alternde Flugzeug und betreibt es regelmäßig ab Uetersen. Dabei sind die beiden ehemaligen militärischen Flugzeuge die offenbar beiden einzigen im flugfähigem Originalzustand der Marine.

Avanti Air, D-AASH

Avanti Air, D-AASH

Es ist noch gar nicht mal so lange her, dass die deutsche Charterfluggesellschaft Avanti Air ihre letzte Fokker F100 ausflottete. Die beiden Zweistrahler die am 25. November 2020 (D-AOLH) bzw. am 15. Oktober 2021 (D-AOLG) die Flotte verließen, sind nun in Australien aktiv. So stellte sich die Frage nach der Nachfolge der beiden alternden Jets aus niederländischer Produktion. Diese Nachfolge fand man in bislang einer Bombardier DHC-8-402Q Dash 8. Die Maschine mit der Kennung D-AASH ist seit dem 28. Januar diesen Jahres aktive im Dienst der Avanti Air.

Aviation photo
D-AASH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am heutigen Mittag landete das zweimotorige Turboprop-Regionalflugzeug zum ersten Mal in Fuhlsbüttel. Aus dem niederländischen Maastricht (MST) kommend, setzte die 15 Jahre alte Dash 8 über die Landebahn 15 am Hamburger Flughafen auf. Nach der Landung rollte das Flugzeug auf die Parkposition 44 nahe der Halle H. Einige Zeit später hob D-AASH wieder ab und nahm Kurs auf den österreichischen Flughafen Graz (GRZ).
Vor ihrem aktuellen Dienst bei Avanti Air hatte die Bombardier DHC-8 bereits einige Betreiber. So wurde sie nach ihrer Fertigstellung im kanadischen Toronto Downsview (YZD) seit dem 8. Januar 2008 bei der amerikanischen Colgan Air, Continental Connection, United Express, Republic Airlines und United Express eingesetzt. Am 27. Mai 2015 ging sie der Flotte der britischen FlyBe zu. Mit der Isolvenz der FlyBe wurde die Maschine dann erst einmal für einige Monate im schottischen Edinburgh (EDI)  geparkt. Die eigentlich Abnahme des Fliegers durch die ebenfalls britische Virgin Connect scheiterte und so fand sich der 78-Sitzer ab dem 1. Juli 2020 in Saarbrücken (SCN) wieder. Dort stand er auch bis zur Übernahme durch Avanti Air vor einigen Monaten. Bislang ist

error: Content is protected !!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen