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Shenzhen Airlines, D-AVZR (B-32CF)

Shenzhen Airlines, D-AVZR (B-32CF)

Diverse asiatische und chinesische Airlines zählen bereits zum Kundenstamm von Airbus. Auch die chinesische Shenzhen Airlines zählt bereits seit Jahren mit ihrer Teilflott von aktuell acht Airbus A319, 76 Airbus A320 und 27 Airbus A320neo zu den Kunden des europäischen Flugzeugbauers. Letztgenanntes Flugzeugmuster wurde jedoch ausschließlich bislang im Airbuswerk im chinesischen Tianjin (TSN) für Shenzhen Airlines gebaut und ausgeliefert. In der jüngeren Vergangenheit orderte die Fluggesellschaft nun sechs Airbus A321neo. Der erste, die zukünftige B-32CF, hob am heutigen Mittag vom Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) zu ihrem Erstflug ab.

Aviation photo
D-AVZR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der Erstflug führte den Zweistrahler zunächst die Elbe flussabwärts in Richtung Nordsee bis in die Deutsche Bucht. Von dort umflog die Maschine entlang der Ostseeküste in der Folge bis nach Hannover und Bremen unsere Heimatstadt Hamburg. Über der Region Kiel und Flensburg absolvierte das aktuell zu Testzwecken noch D-AVZR registrierten Mittelstreckenflugzeug das langsame und tiefe Flugprogramm. Gegen Ende des Erstflugs erfolgte der obligatorische Low Approach am Hamburger Flughafen, diesmal durchgeführt über die Landebahn 15. Danach kehrte der Airbus A321-271NX zurück nach Finkenwerder. Dort stehen nun weitere Tests, die Übergabe an den Kunden mit der finalen Kennung B-32CF und die darauf folgende Auslieferung an.

Brunei Government, V8-BKH

Brunei Government, V8-BKH

Seit dem 10. Oktober diesen Jahres weilte V8-BKH der Regierung aus Brunei mal wieder bei der Lufthansa Technik (LHT) zur Wartung (wir berichteten). Nach erfolgreichen Testflug am gestrigen Tage flog die Boeing 747-8LQ BBJ am heutigen Nachmittag wieder ab. Dazu nutzte der Vierstrahler nach dem Verlassen des LHT-Geländes die Startbahn 05.

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V8-BKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Unter Nutzung eines Großteils der Piste hob das Langstreckenflugzeug schließlich ab und nahm Kurs auf den Flughafen Brunei International (BWN) im Sultanat Brunei. Mit ihren vielzähligen Besuchen gehört der mehr als zehn Jahre alte Jumbojet mittlerweile zu den Stammgästen bei der Lufthansa Technik. Dabei gehört V8-BKH erst offiziell seit dem 27. September 2016 zur Regierungsflotte Bruneis, deren weitere Flugzeuge (Boeing 767 & 787) ebenfalls zum wiederkehrenden Kundenstamm der LHT gehören.

Armée de l’Air (French Air Force), F-UJCU

Armée de l’Air (French Air Force), F-UJCU

Das wohl neuste Mitglied in der Flotte der französischen Luftstreitkräfte durfte man gleich heute am Hamburger Flughafen begrüßen. Mit F-UJCU vollzog ein Airbus A330-243 ein sogenanntes “Touch-And-Go”-Manöver am Mittag über die Start- und Landebahn 15. Dabei setzte die Maschine kurz auf die Runway auf und startete nach wenige Sekunden später wieder durch. Der Zweistrahler kam aus Paris (CDG) und absolvierte bereits an der französischen Atlantik-Küste am Aéroport Brest-Bretagne (BES) einen Tiefanflug.

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F-UJCU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach dem Durchstarten in Hamburg nahm das Großraumflugzeug im weiteren Verlauf wieder Kurs auf den französischen Hauptstadtflughafen Charles-de-Gaulle. Dabei wurde der Airbus erst vor zwei Tagen in Toulouse (TLS) an die Luftstreitkräfte Frankreichs übergeben und ausgeliefert. Der A330 mit der Baunummer (MSN) 2022 und der Kennung F-UJCU ist nun einer von 12 Flugzeugen seiner Art in der Flotte der Armée de l’Air.

Airzena Georgian Airways, 4L-GTD

Airzena Georgian Airways, 4L-GTD

Manchmal verschlägt es auch einen richtigen Exoten an den Hamburger Flughafen. So geschehen am heutigen Vormittag und Mittag in Fuhlsbüttel. Mit 4L-GTD landete eine Boeing 737-8FH(WL) der georgischen Airzena Georgian Airways am Airport. Die Maschine kam vom Internationaler Flughafen Tiflis (TBS) nahe der Hauptstadt Georgiens. Der Zweistrahler setzte über die Landebahn 15 und rollte in der Folge vor die Halle H. In diese wurde das Mittelstreckenflugzeug dann auch geschleppt. Transporter der Polizei und die Parkposition in der Halle legen einen Abschiebeflug nahe. Mit fast einer Stunde Verspätung hob die 737 dann am Mittag wieder über die Runway 15 bei stürmischen Wind ab und flog zurück nach Georgien.

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4L-GTD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst seit dem 24. Juni diesen Jahres steht 4L-GTD wieder in Diensten der Airzena Georgian Airways. Zuvor war das bald 15 Jahre alte Flugzeug zunächst nach seiner Auslieferung im amerikanischen Renton (RNT) bei Hong Kong Airlines aktiv. Über Malaysia Airlines sollte die Reise für den Jet eigentlich zur britischen Tui Airways im Jahre 2021 gehen, die jedoch die 737 nicht abnahm. Stattdessen sicherte sich am 13. April 2021 Airzena die Boeing, vermietete sie jedoch bereits im Juni an die armenische Aircompany. Mit der Rückkehr diesen Jahres nach Georgien umfasst die Flotte der Airzena Georgian Airways nun je eine Boeing 737-700, 737-800, 737-800(SF), sowie ebenfalls je eine Bombardier CRJ-200LR und Challenger 850.

SAS Link, SE-RSK

SAS Link, SE-RSK

Mit Beginn des Winterflugplans gehören nun die Embraer im Farbenkleid der skandinavischen SAS zu den beinahe täglichen Gästen in Fuhlsbüttel – so auch am heutigen Nachmittag. Mit SE-RSK besuchte auf dem Kopenhagen (CPH) Kurs SK649/650 eine Embraer ERJ-195LR (ERJ-190-200 LR) den Hamburger Flughafen.

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SE-RSK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die aktuell fünf aktiven Embraer E195 in der Flotte der neugegründeten Skandinavien-Regionaltochter SAS Link stellen dabei jedoch nur eine Übergangslösung zum Ersatz der alternden Boeing 737 in der Flotte der SAS dar. Kurz- und mittelfristig setzt die Airline dabei auf bis zu 15 Exemplare der größten Ausführung des brasilianischen Regionalverkehrsflugzeugs. SE-RSK gehört mit seinen 114 Sitzplätzen seit dem 5. April diesen Jahres dieser Teilflotte an. Wie auch allen anderen Schwestermaschinen stammt diese 15 Jahre alte Embraer aus der Insolvenzmasse der britischen FlyBe. Bis zur Einflottung bei SAS Link standen die E-195LR an verschiedensten Orten seit dem Herbst 2019 geparkt.

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