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China Southern Airlines, D-AVWG (B-???)

China Southern Airlines, D-AVWG (B-???)

Mehr als ungewöhnlich, dass eine große Airline nur ganze drei Exemplare eines Flugzeugtyps bei einem Hersteller bestellt. So geschehen bei der chinesischen China Southern Airlines. Diese orderte lediglich drei werksneue Airbus A319neo beim europäischen Flugzeughersteller. Bereits im November des vergangenen Jahres gesichtet, begab sich der erste A319-153N heute nach einem erfolgreichen ersten Triebwerkslauf auf die Start- und Landebahn und absolvierte dabei den ersten Taxi- und Rolltest. Der aktuell zu Testzwecken D-AVWG registrierte Zweistrahler (später: B-???) rollte dazu südlich über die 23/05 in Richtung Neuenfelde.

Aviation photo
D-AVWG at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Sofern all diese Tests heute erfolgreich waren, steht dem sogenannten „Rejected Take Off“ (ein simulierter Startabbruch zu Testzwecken) in näherer Zukunft nichts mehr im Wege. Danach folgt dann zeitnah der Erstflug.
Doch warum bestellte China Southern nun neben der aktuellen D-AVWG nur zwei weitere Airbus A319neo? Dies liegt an dem Zweck den die drei Maschinen nach ihrer Auslieferung im Streckennetz der größten asiatischen Fluggesellschaft erfüllen werden. Der Airbus A319neo ist zertifiziert um auf den höchstgelegensten Flughäfen im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China landen zu dürfen dazu gehört auch der Flughafen Lhasa-Gonggar (LXA). Offenbar haben die anderen Flugmuster in der Flotte der China Southern Airlines diese Zertifizierung nicht. So wurden die drei Airbus hauptsächlich für Flüge an die Flughäfen auf 3.500m über MSL oder mehr bestellt.
Angetrieben wird der A319 dabei von zwei CFMI LEAP-1A26. Doch auch der Flugzeugtyp an sich ist aktuell eher seltener zu Gesicht bekommen. So gibt es bislang lediglich vier ausgelieferte Airbus A319neo weltweit.

Emirates, F-WWAV (A6-EVO)

Emirates, F-WWAV (A6-EVO)

So langsam neigt sich die Produktion des Airbus A380 dem Ende zu zu. Landete doch erst vor einigen Wochen der letzte jemals produzierte Superjumbo auf dem Airbuswerksgelände in Finkenwerder (wir berichteten), startete am heutigen Nachmittag mit der zukünftigen A6-EVO einer der letzten vier produzierten A380 zu einem Testflug. Auf dem sogenannten „Customer Acceptance Flight“ ist der Endkunde bereits an Bord und nimmt das Flugzeug ab. Dazu war der Airbus A380-842 mit der temporären Kennung F-WWAV mehr als vier Stunden über Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und der Ostsee unterwegs. Am Abend landete der Vierstrahler dann über die Landebahn 05 wieder auf dem Werksgelände.

Aviation photo
F-WWAV at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Anders als viele andere Airlines setzt Emirates auch in der Zukunft auf das größte Passagierflugzeug der Welt. A6-EVO wird dann eine von 122 aktiven A380 in der Flotte der Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sein. Die Auslieferung dürfte nach dem heutigen (hoffentlich) erfolgreichen Flug kurz bevor stehen. Sobald die Maschine mit der Baunummer (MSN) 268 Finkenwerder verlässt, sind nur noch drei Flugzeuge dieses Typ in Finkenwerder. Der letzte Airbus A380 wird wohl im Frühjahr des kommenden Jahres ausgeliefert.

Airbus Transport International, F-GSTA

Airbus Transport International, F-GSTA

Mit der Indienststellung der Beluga XL war schnell klar, dass die Zeit der aktuellen Arbeitstiere von Airbus sich dem Ende neigt. Still und heimlich wurde so bereits mit F-GSTB im vergangenen Jahr die Beluga Nummer 2 aus dem Dienst genommen und auf dem Flughafen Bordeaux (BOD) geparkt. Gleiches Schicksal ereilte Ende März der Airbus A300-608ST mit der Nummer 3 in der Flotte. Am gestrigen Abend nun startete mit F-GSTA die Nummer 1 zum vermutlich kommerziell letzten Mal von Finkenwerder mit dem Ziel Toulouse (TLS). Auch diese Beluga soll zeitnah nach Bordeaux überführt und dort geparkt werden.

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F-GSTA at Hamburg – Finkenwerder
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Die älteste der insgesamt fünf Airbus A300-608ST Beluga hat mittlerweile schon mehr als 26 Dienstjahre auf dem Buckel. Erstmals und unter großem medialen Interesse, nicht zuletzt auf Grund der ungewöhnlichen aber praktischen Rumpfform, hob die Maschine am 13. September 1994 im französischen Toulouse (TLS) ab. Seit ihrer Indienststellung am 25. Oktober 1995 flog sie somit diverse Flugzeugteile zwischen den verschiedenen Airbusstandorten in Europa hin und her und sicherte somit den reibungslosen Bau unzähliger Flugzeuge. Mit dem Ausscheiden von F-GSTA verbleiben nun lediglich zwei weitere ältere Beluga in der Flotte von Airbus. Zwei Beluga XL, neurer Bauart auf Basis des A330, sind bereits im Dienst. Die Allererste jedoch dient Airbus noch für technischen Tests. Insgesamt möchte der Flugzeugbauer sechs Flugzeuge diesen Typs betreiben.

Garuda Indonesia, F-WWCD (PK-GHI)

Garuda Indonesia, F-WWCD (PK-GHI)

Nachdem bereits vor einigen Wochen eine Boeing 777 der Garuda Indonesia in Fuhlsbüttel landete (wir berichteten), besuchte am heutigen Morgen ein Airbus A330-941 Finkenwerder. Der werksneue und noch nicht ausgelieferte Zweistrahler startete zuvor in Toulouse (TLS) und landete auf dem Airbuswerksgelände über die Landebahn 23. Die zukünftig PK-GHI registrierte Maschine ist zu Test- und Demonstrationszwecken den Tag über in Finkenwerder gewesen. Dazu gehörte auch ein mehr als einstündiger Testflug größtenteils über der Nordsee, Niedersachsen und der Elbe. Am Abend kehrt das Langstreckenflugzeug nach Toulouse zurück.

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F-WWCD at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der fast ein Jahr alte Airbus A330neo hob erstmals am 3. Juni des vergangenen Jahres in Toulouse ab. Dort ist er zu Testzwecken auch aktuell als F-WWCD registriert worden. Bei seiner Auslieferung an Garuda Indonesia wird der Airbus dann jedoch die finale Kennung PK-GHI erhalten. Angetrieben von zwei brandneuen RR Trent 7000-72 Triebwerken bietet das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 1959 24 Gästen in der Business- und 277 Passagieren in der Economy-Class Platz. Zu den bereits drei ausgelieferten Airbus A330neo in der Flotte der indonesischen Fluggesellschaft sollen noch elf weitere folgen. Insgesamt betreibt die Airline eine sehr gemischte Flotte mit 12 ATR 72, sieben Airbus A330-200 und 17 A330-300, sowie den eben bereits erwähnten drei A330-900. Darüber hinaus gehören aber auch Bombardier CRJ-1000, 73 Boeing 737-800, sowie zehn 777-300 und eine Boeing 737 MAX 8 zur Flotte. Letztere ist inaktiv und die einzig ausgelieferte MAX 8 an Garuda Indonesia. Die anderen 49 bestellten Maschinen wurden nach den folgenschweren Abstürzen und dem daraus resultierenden weltweiten Grounding dieses Maschinentyps storniert.

AIR X Charter, 9H-FCM

AIR X Charter, 9H-FCM

Am frühen Abend landete ein Flugzeug des Herstellers Embraer auf dem Airbuswerksflughafen in Finkenwerder. In der Regel wird das Werksgelände nur in sehr seltenen Fällen von Flugzeugen anderer Hersteller angesteuert, bspw. bei Charteraufträgen. So kam auch offenbar 9H-FCM der auf Malta ansässigen AIR X Charter nach Finkenwerder. Die Embraer Lineage 1000 (ERJ-190-100 ECJ) setzte am frühen Abend über die Landebahn 05 auf. Über den kasachischen Flughafen Nur-Sultan kam die Maschine ursprünglich aus Shanghai (PVG). Mutmaßlich brachte sie im Charterauftrag Crews und/oder Verantwortliche die in Kürze werksneue Flugzeuge von Airbus übernehmen.

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9H-FCM at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas mehr als sieben Jahre alte Embraer Lineage 1000 ist in der Hansestadt keine Unbekannte. Vor knapp einem Jahr landete der Zweistrahler bereits ebenfalls im Charterauftrag in Fuhlsbüttel (wir berichteten). Seit dem 17. April 2014 fliegt die Lineage 1000 nun im aktiven Dienst, zunächst nach der Auslieferung im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) für die chinesische Minsheng International Jet. Über die ebenfalls chinesischen Yalian Business Jet (April 2016) und Sparkle Roll Jet (SR Jet) (Dezember 2016), gelangte das Flugzeug mit VIP Kabinenausstattung am 18. Dezember 2019 zur Flotte der AIR X Charter. Dort erhielt es die Kennung 9H-FCM.

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