Emirates, F-WWSZ (A6-EVM)

Emirates, F-WWSZ (A6-EVM)

Viele Airbus A380 sind nicht mehr übrig die noch produziert werden. Mit der Ankündigung im Februar 2019 die Produktion des bis heute größten Passagierflugzeugs der Welt einzustellen, wurde der A380 zum Auslaufmodell in der Produktion. Lediglich die japanische ANA (einen A380) und Emirates (acht A380) erwarten noch neue Flugzeuge dieses Typs in ihren Flotten. Am heutigen Vormittag brach mit der zukünftigen A6-EVM einer letzte bestellten und jemals produzierten Airbus A380-842 zu einem weiteren Testflug von Finkenwerder (XFW) auf. Dieser Flug führte den Vierstrahler über Niedersachsen, die Nordsee und Schleswig-Holstein. Nach etwas mehr als zwei Stunden landete das doppelstöckige Flugzeug wieder auf dem Airbuswerksgelände.

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F-WWSZ at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die aktuell als F-WWSZ testregistrierte Maschine hob erstmals am 2. Dezember 2019 im französischen Toulouse (TLS) ab und wurde auf diesem Flug gleich nach Finkenwerder überführt. Dort erhielt das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 264 seine Lackierung und die Kabinenausstattung. Mittlerweile und bislang eher untypisch, war der A380 bereits zehn Mal testweise in der Luft. Wann A6-EVM final von Emirates übernommen werden soll, steht derweil noch nicht fest.

Airbus Transport International, F-GXLI

Airbus Transport International, F-GXLI

Erst seit Ende Oktober diesen Jahres ist die bereits dritte Beluga XL von Airbus im Dienst, schaute aber schon einige Male in Finkenwerder (XFW) vorbei. Am heutigen Mittag landete der Airbus A330-734L Beluga XL erneut auf dem Airbuswerksgelände. Gestartet war das Frachtflugzeug mit der Registrierung F-GXLI vom französischen Saint-Nazaire Montoir Airport an der Atlantikküste Frankreichs.

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F-GXLI at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erstmals hob diese Beluga XL am 2. Juli diesen Jahres im französischen Toulouse (TLS) ab. Die Maschine mit dem freundlichen Lächeln auf dem Rumpf (in Anlehnung an die Ähnlichkeit eines Weißwals (oder auch Belugawal)) ist bereits der dritte gefertigte Sondertransporter in Diensten von Airbus. Drei weitere Flugzeuge diesen Typs, die größtenteils auf dem Airbus A330-300 basieren, sollen in Zukunft noch folgen. F-GXLI ist somit nicht allein in der Flotte der Beluga bei Airbus.

Cathay Dragon, D-AVYR (B-HPB)

Cathay Dragon, D-AVYR (B-HPB)

Heute hob ein ursprünglich für Cathay Dragon bestimmter A321Neo, mit Registrierung D-AVYR, zum ersten Mal ab. Sein Testflug-Programm führte ihn über weite Teile von Mecklenburg-Vorpommen, Niedersachen sowie zum Abschluss nach Bremen. Denn anders als sonst absolvierte die zukünftige B-HPB ihren obligatorischen Low Approach am Ende des ersten Fluges nicht in Fuhlsbüttel, sondern in Bremen (BRE).

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D-AVYR at Hamburg – Finkenwerder
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Nach seiner Auslieferung wird dieser A321-251NX mit der Baunummer (MSN) 9228 allerdings nicht wie ursprünglich geplant bei der Cathay Dragon fliegen sondern in die Flotte der Muttergesellschaft Cathay Pacific aufgenommen. Cathay Pacific hatte vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass sie ihre Tochtergesellschaft Cathay Dragon zum 21. Oktober diesen Jahres schließen wird. Neben diesem A321-251NX steht aktuell noch ein weiterer A321neo in den Cathay Dragon Farben in Finkenwerder.

Colorful Guizhou Airlines, F-WWII (B-320T)

Colorful Guizhou Airlines, F-WWII (B-320T)

Am heutigen Morgen wurde ein Airbus A320-251N der chinesischen Airline Colorful Guizhou Airlines von Toulouse (TLS) nach Finkenwerder (XFW) geflogen. Der Zweistrahler mit der späteren Kennung B-320T benötigte für die Strecke aus Frankreich etwas mehr als 1,5 Stunden. Nach der Landung bremste der Airbus stark und rollte sofort auf das Vorfeld des Airbuswerksgeländes.

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F-WWII at Hamburg – Finkenwerder
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Erstmals hob die Maschine mit der Baunummer (MSN) 10204 am 13. Oktober diesen Jahres in Toulouse ab. Die im Jahre 2015 gegründete Airline betreibt aktuell lediglich zwei Airbus A320neo. Die aktuell testregistrierte F-WWII, später dann B-320T, wird das dritte Airbusflugzeug in der Flotte der Airline. Darüberhinaus betreibt die Fluggesellschaft allerdings bereits neun Embraer ERJ-190LR (ERJ-190-100 LR).

China Southern Airlines, B-6548

China Southern Airlines, B-6548

Dieser Besuch war selten. Am frühen Morgen, gerade um Sonnenaufgang herum, landet mit B-6548 ein Airbus A330-223 der China Southern Airlines in Finkenwerder (XFW). Das Langstreckenflugzeug war mehr als zwölf Stunden zuvor in der südchinesischen Stadt Guangzhou (CAN) gestartet. Nach fast zwei Stunden Aufenthalt flog der Zweistrahler wieder zurück. Grund für den Kurzbesuch des Airbus A330 war der Transport von einigen Crews nach Finkenwerder. Diese Crews sollen in den nächsten Tagen einige Airbus A321neo für die chinesische Airline übernehmen und nach China fliegen.

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B-6548 at Hamburg – Finkenwerder
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Der mehr als acht Jahre alte Airbus A330 hob zum ersten Mal am 26. Juli 2012 im französischen Toulouse (TLS) ab. Am 30. August des selben Jahres übernahm China Southern Airlines den Airbus als B-6548 und mit Platz für insgesamt 218 Passagiere in vier Klassen. Im Mai 2018 wurde die Kabine umgebaut. Fortan finden 18 Gäste in der Business- und 244 Passagiere in der Economy-Class Platz.

Hong Kong Express, B-LCS

Hong Kong Express, B-LCS

In der Regel finden am Samstag beim Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) kaum bis keine Flugbewegungen statt. Gerade in der aktuellen Coronazeit Pandemie bedingt eher sogar noch weniger. Umso erstaunlicher und schöner, dass am heutigen Morgen und Vormittag gleich zwei Flugzeuge final vom Kunden übernommen wurden und zu ihren Überführungsflügen aufbrachen. Neben einem Airbus A321neo für die mexikanische Viva Aerobus (XA-VBH) startete auch B-LCS, ein Airbus A320-271N der Hong Kong Express, vom Airbuswerk. Der Zweistrahler hob mehr als eine Stunde nach dem A321neo der Mexikaner ab und flog zunächst zum Flughafen Dubai-World Central International (DWC), um dort zu tanken. Von dort aus geht es weiter in die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong.

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B-LCS at Hamburg – Finkenwerder
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Bereits in der Vergangenheit wurden einige Airbus-Flugzeuge von Finkenwerder aus an die asiatische Airline ausgeliefert. So umfasst die Flotte von Hong Kong Express aktuell acht Airbus A320-200, acht A320neo und elf Airbus A321. Die zur HNA Group (u. a. Hainan Airlines) gehörende Airline hat noch weitere Flugzeuge bei Airbus bestellt, so auch mindestens 12 Airbus A321neo.
Die B-LCS registrierte Maschine, die heute Finkenwerder verließ, wird auf ihren Flügen maximal 188 Passagieren Platz bieten.

Titan Airways, D-AZAT (G-XATW)

Titan Airways, D-AZAT (G-XATW)

Gerade gestern berichteten wir von einer nicht alltäglichen Lackierung auf einem Flugzeug (hier gehts zum Artikel). Da war am heutigen Nachmittag erneut über Hamburg eine Maschine in sehr dunklem Farbschema zu beobachten. Mit D-AZAT (der späteren G-XATW) begab sich am Mittag der erste Airbus A321neo für die britische Titan Airways von Finkenwerder (XFW) auf seinen Erstflug. Dieser führte den Zweistrahler größtenteils über Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Zum Ende des knapp mehr als zweistündigen Fluges erfolgte natürlich noch der obligatorische Low Pass in Fuhlsbüttel, ehe es wieder zurück zum Airbuswerksgelände ging.

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D-AZAT at Hamburg – Finkenwerder
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Nach seiner Auslieferung in einigen Tagen/Wochen wird der Airbus A321-253NX dann die Kennung G-XATW erhalten, sowie den ersten Airbus A321neo in der Flotte der britischen Charterfluggesellschaft darstellen. Aktuell umfasst die Flotte einen Airbus A318, zwei A320, vier A321 sowie zwei Boeing 737-400 und zwei 757-200. Mittelfristig sollen die zwei bestellten A321neo LR die in die Jahre gekommenen Boeing 757-200 ersetzten. Dank der drei zusätzlichen Tanks kommt das neue Flugzeug somit auf eine Reichweite von 7.400km und verbraucht dabei 25% weniger Treibstoff als die beiden mehr als 20 Jahre alten 757. Darüber hinaus erwartet Titan Airways im kommenden Frühjahr einen Airbus A330, der die bereits ausgemusterte Boeing 767 der Flotte ersetzten soll. Somit steigt die britische Airline dann auf eine reine Airbusflotte um.

Da die Fluggesellschaft in der Vergangenheit bereits mit sehr auffälligen Lackierungen in Form von einem Sternenhimmel und Planeten auf dem schwarzen Hintergrund ihrer Flugzeuge aufgefallen ist, wird auch das neue dieser Airbus nicht eintönig bleiben. Jedoch wird der A321neo nach seiner Auslieferung eine Beklebung des Luxusreiseveranstalters „Four Seasons“ tragen. Denn die Maschine wird zunächst in komfortabler Business-Class Bestuhlung mit nur maximal 48 Plätzen Passagiere durch die ganze Welt auf Erlebnisreise fliegen. So führt eine der ersten Reisen im Frühjahr 2021 G-XATW 24 Tage von Hawaii über Ozeanien und Australien nach Asien, den mittleren Osten und endet schließlich in London. Kostenpunkt: Ab 163.000 US-Dollar pro Person.

SAS Scandinavian Airlines, D-AVZA (SE-DMO)

SAS Scandinavian Airlines, D-AVZA (SE-DMO)

Die schwedische SAS Scandinavian Airlines baut ihre Flotte weiter um. So kam es am heutigen späten Nachmittag bereits zum Customer Acceptance Flight (Abnahmeflug durch den Kunden) des ersten Airbus A321neo für die skandinavische Airline. Der Airbus A321-253NX mit der späteren Kennung SE-DMO hob dazu von der Startbahn 05 in Finkenwerder ab. Auf seinem mehr als einer Stunde dauernden Flug, flog die Maschine bis fast nach Leipzig ehe der Zweistrahler wieder umkehrte und über die gleiche Bahn wieder auf dem Airbuswerksgelände landete.
Sofern die Abnahme durch SAS erfolgreich war, wird der A321neo in näherer Zukunft dann ausgeliefert werden.

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D-AVZA at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das Flugzeug mit der aktuellen Testkennung D-AVZA wird nach seiner Auslieferung 22 Gästen in der Business-, 12 Passagieren in der Premium-Economy- und 123 Reisenden in der Economy-Class Platz bieten. Darüber hinaus erhält der A321 den Taufnamen „Jarl Viking“ und die finale Kennung SE-DMO. Ursprünglich war für den Airbus mit der Baunummer (MSN) 9541 die Registrierung OY-KBW vorgesehen.
Eigentlich sollte der Airbus A321 – hier die LR (für längere Reichweite, engl. Long Range) – bereits seit September im Dienst sein und Passagiere von Kopenhagen an die US-Ostküste fliegen. Auf Grund der Coronakrise verzögert sich dieses Vorhaben allerdings. Bislang hat SAS lediglich drei Exemplaren dieses besonderen Typs bestellt.

TAP Air Portugal, D-AZAO (CS-TJR)

TAP Air Portugal, D-AZAO (CS-TJR)

Der mit einer Retrolackierung versehene Airbus A321Neo mit der Testkennung D-AZAO (später CS-TJR) landete nach seinem erfolgreichem ersten Flug am frühen Nachmittag wieder in Finkenwerder. Sein knapp dreistündiges Erstflug-Programm führte den Zweistrahler über weite Teile Norddeutschlands sowie der Nordsee. Anschließend ging es dann für den obligatorischen Low Approach zum Flughafen in Fuhlsbüttel.

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D-AZAO at Hamburg – Finkenwerder
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Der Airbus A321-251NX, welcher von zwei CFM Leap-1A32 angetriebenen wird, wird nach seiner Auslieferung bis zu 221 Passagieren Platz bieten können. Aktuell betreibt TAP Air Portugal noch insgesamt 15 weitere A321Neo wovon sechs Stück auf die sogenannte A321LR Version entfallen.

Swiss, HB-JPA

Swiss, HB-JPA

Nach insgesamt vier Test Flüge übernahm Swiss heute mit der HB-JPA ihren ersten A321Neo. Ähnlich wie bei der Mutter-Gesellschaft, Lufthansa, verfügt der A321Neo über die Cabin Flex Option welche die zweite Tür mit zwei Notausgangs Fenster über den Tragflächen ersetzt. Genau wie schon die A320Neo der Swiss, wurde auch dieser A321Neo mit der sogenannten Zorro-Maske um die Cockpit Fenster versehen. Insgesamt hat Swiss noch 7 weitere A321neos und 15 weitere A320Neo bestellt.

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HB-JPA at Hamburg – Finkenwerder
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Der A321-271NX mit der Baunummer (MSN) 9417 wird von zwei Pratt & Whitney PW1127G angetrieben und trägt den Namen „Stoos“. Insgesamt bietet der A321Neo Platz für 215 Passagiere und ist mit den gleichen Sitzen ausgetastet wie die A321Neo’s der Lufthansa.

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