Niclas Rebbelmund

29 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Turkish Airlines, TC-LGD

Turkish Airlines, TC-LGD

In der Einsatzplanung für die Strecken der Turkish Airlines wurde am heutigen Morgen Hamburg mit einem Airbus A350 bedacht. Das Langstreckenflugzeug mit der Kennung TC-LGD kam aus der türkischen Metropole Istanbul (IST) auf dem regulären Kurs TK1661/1662 nach Fuhlsbüttel und setzte im Nebel über die Landebahn 23 auf.

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TC-LGD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am späten Vormittag hob der etwas mehr als drei Jahre alte A350-941 dann wieder ab und flog zurück in die Türkei. Dabei kam es in den vergangenen Monaten immer mal wieder vor, dass Turkish Airlines nicht wie gewohnt auf Flugzeuge der Muster A321 oder A330 zurückgriff, sondern eines ihrer neusten Langstreckenmodelle an den Hamburger Flughafen schickte. TC-LGD gehört dieser Flotte seit dem 12. März 2021 an und bietet dabei 32 Gästen in der Business- und 297 Passagieren in der Econonmy-Class Platz.

Eurowings Europe Malta, 9H-EXQ

Eurowings Europe Malta, 9H-EXQ

Nach einigen Monaten ohne (neue) Sonderlackierung stellte die Lufthansa Tochtergesellschaft Eurowings im Februar neue Werbesticker auf einem ihrer Airbus A319 vor. 9H-EXQ der Eurowings Tochter “Eurowings Europe Malta” bewirbt dabei auf dem Rumpf mit grünen Herzen das österreichische Bundesland Steiermark. Das Gebiet lädt gleichermaßen zum Wandern und Ski Fahren ein.
Am heutigen Morgen landete der A319-132 von der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca (PMI) kommend in Fuhlsbüttel und flog dorthin auch wenig später wieder zurück.

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9H-EXQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Erst seit dem 15. Februar des vergangenen Jahres fliegt die 14 Jahre alte Maschine als 9H-EXQ für die Eurowings Tochtergesellschaft aus Malta. Zuvor war der Jet ebenfalls für die Tochter “Eurowings Europe” mit Sitz in Österreich unterwegs. Jedoch wird einigen der A319 eher seit seiner Zeit bei Germanwings als D-AGWQ ein Begriff sein, flog der Airbus doch seit seinem Erstflug am 19. März 2010 in Finkenwerder (XFW) durchgängig für die am 7. April 2020 liquidierte Lufthansa Tochtergesellschaft. Unter der Kennung D-AGWQ wird das Mittelstreckenflugzeug in den kommenden Monaten auch bei der Muttergesellschaft Eurowings wieder zurückerwartet.

Cyprus Airways, 5B-DDR

Cyprus Airways, 5B-DDR

Flugzeuge der zypriotischen Cyprus Airways sieht man selten bis gar nicht am Hamburger Flughafen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Fluggesellschaft des kleinen Mittelmeerstaates keine reguläre oder Charterroute nach Fuhlsbüttel unterhält. Bereits vor etwas mehr als zwei Wochen war jedoch ein Airbus A320 der Airline am Airport zu sehen. Diese Flugbewegung wiederholte sich am heutigen Morgen. Denn mit 5B-DDR landete ein A320-214 auf der Runway 15 und rollte danach vor das Terminal 2. Wie auch beim letzten Besuch am 17. Februar kam die Maschine auf einem Aegean Airlines Kurs von der griechischen Mittelmeerinsel Rhodos (RHO).

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5B-DDR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dorthin flog der bald 15 Jahre alte Airbus wenig später auch wieder hin zurück. Seit seiner Übernahme am 15. Juni 2009 durch die spanische Iberworld im französischen Toulouse (TLS) hat die Maschine nun schon einige Betreiber in ihrem Lebenslauf. So wechselte das Mittelstreckenflugzeug am 1. Mai 2011 zur ebenfalls spanischen Orbest Orizonia und wurde über den Winter des selben Jahres an die indische GoAir vermietet. Zwar übernahmen am 21. Mai 2012 die Spanier den Jet wieder gaben ihn jedoch kaum ein Jahr später an den irischen Leasinggeber GECAS wieder zurück. Am 22. Mai flottete die saudische Nas Air den A320 ein und überführte ihn am 13. November 2013 in die neugegründete flynas. Im Sommer 2020, zu Beginn der weltweiten Coronapandemie, flottete flynas das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 3933 aus und es folgten mehrmonatige und gar mehrjährige Parkaufenthalte an unterschiedlichen Flugplätzen in Europa und dem Nahen Osten. Erst am 8. Juli 2022 übernahm dann Cyprus Airways den Airliner unter der Kennung 5B-DDR und stattete ihn mit 180 Sitzplätzen aus.

Condor, D-ABOJ

Condor, D-ABOJ

Nach der Ankündigung des deutschen Ferienfliegers Condor Ende April letzten Jahres die Boeing 757 nicht mehr von und nach Hamburg im Regelbetrieb einsetzen zu wollen (hier gehts zum Artikel), schaffte es die Fluggesellschaft mit dem nun markant gestreiften Erscheinungsbild lediglich einmal wieder mit einer Maschine diesen Typs nach Hamburg, nämlich am 15. Oktober 2023 (wir berichteten). Seitdem wurde es immer stiller um die längste Version der 757 in der Flotte der Condor, verließen doch mittlerweile bereits einige Flugzeuge diesen Typs die Flotte für immer. Im nächsten Jahr endet dann auch die Dienstzeit der aktuell noch neun verbleibenden Exemplare bei der Urlaubsairline.

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D-ABOJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am heutigen Vormittag verhalf dann jedoch ein nicht einsatzfähiger Airbus A320neo der Condor-Schwestergesellschaft Marabu Airlines dem Hamburger Flughafen zu eben einem solche seltenen Besuch einer Boeing 757-330(WL). Um die auf dem Marabu-Flug gebuchten Passagiere zur kanarischen Insel Fuerteventura (FUE) zu bringen, startete am Flughafen Frankfurt (FRA) D-ABOJ im weiß-gelb geringelten Farbkleid.

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D-ABOJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als 24 Jahre alte Zweistrahler setzte nach diesem Positionierungsflug über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte auf eine Außenposition auf dem Vorfeld 1. Dort wurden schleunigst die wartenden Passagiere und ihr Gepäck geboarded und wenig später startete der Jet über die Startbahn 23 in Richtung Fuerteventura. Am späten Abend wird das Mittelstreckenflugzeug dann auf dem Rückflug erneut am Hamburg Airport erwartet. Bislang stellt sich dieser Besuch jedoch als einmaliger Ersatz dar und es ist eigentlich nicht mit zukünftig weiteren 757 Flügen der Condor in Hamburg zu rechnen.
Dabei blickt D-ABOJ in seinen nun mehr als 24 Dienstjahren auf dynamische Zeiten zurück, erlebte das Flugzeug seit seiner Übernahme am 13. März 2000 im amerikanischen Renton (RNT) doch so ziemlich alle Höhen und Tiefen der jüngeren Zeit der Condor mit. So wechselte die Maschine im Juli 2002 bereits zur Thomas Cook Airlines wurde jedoch im Mai 2004 wieder zurück eingeflottet bei Condor. Auch einem kurzen Intermezzo bei der amerikanischen Ryan International Airlines über die Winter- und Frühlingsmonate 2005 folgte eine Rückkehr zur Condor. Über die Jahre veränderte sich zwar die Kabinenausstattung von ursprünglich 252 Plätzen hin zu aktuell 275 Sitzplätzen, doch die Kennung blieb immer gleich: D-ABOJ.

Deutsche Luftwaffe, 10+03

Deutsche Luftwaffe, 10+03

Seit Beginn des vergangenen Jahres steht 10+03 der Deutschen Luftwaffe nun schon am Hamburger Flughafen bei der hiesigen Lufthansa Technik (LHT) und in den vergangenen Monaten wurde  immer wieder die Frage gestellt, was mit diesem doch erst gerade relativ frisch übernommenen Airbus A350-941 aktuell geschieht. Nach den sich häufenden Ausfällen der mittlerweile ausgemusterten Airbus A340, benötigte die Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung schnell flugfähigen Ersatz. So wurde die 10+03 in nur einigen Monaten im Jahre 2020 eingeflottet, dabei jedoch nicht vollständig ausgerüstet. So fehlten viele Konfigurationen an Bord des Zweistrahlers, die die Schwestermaschinen (10+01 und 10+02) vor ihrer finalen Abnahme durch die Luftwaffe bereits erhielten. Diese Nachrüstungen fanden nun in den vergangenen Monaten auch an diesem Flieger statt.

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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am heutigen Mittag brach das Langstreckenflugzeug dann zu einem Testflug unter anderem mit neuer Kabinenkonfiguration auf. Dieser führte den Jet in einem Profil, dass sehr an das eines Airbus Erstfluges erinnerte, zunächst in größerer Höhe mehrere Runden über die Nordsee vor der niederländischen Küste. Über Niedersachsen, Bremen und Schleswig Holstein absolvierte der A350 dann das Flugprogramm in niedriger Höhe bei geringer Geschwindigkeit.

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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Bevor das vier Jahre alte Langstreckenflugzeug wieder final in Fuhlsbüttel landete erfolgte, natürlich wie für ein Erstflug Profil obligatorisch, der Low Approach am Hamburg Airport. Dazu setzte die Maschine über die Landebahn 05 zur Landung an, startete jedoch kurz vor dem Aufsetzen wieder durch. Nach einer weiteren kurzen Runde über die Stadt landete der Airbus dann wieder sicher über die Rumway 05 in Hamburg und rollte auf das Gelände der LHT. Es ist zu erwarten, dass die 10+03, die auch auf den Taufnamen “Kurt Schuhmacher” hört, in Kürze von der Luftwaffe abgenommen und zu ihrer Basis an den Flughafen Köln (CGN) geflogen wird.

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