Government of Uzbekistan, UK001

Government of Uzbekistan, UK001

Eigentlich sollte die Boeing 787 der Regierung aus Usbekistan bereits am gestrigen ereignisreichen Tag einen Testflug absolvieren. Allerdings hob der Zweistrahler gestern dann doch nicht ab. Dies holte der Dreamliner dann am heutigen Vormittag nach. Das Flugzeug mit der Kennung UK001 startete über die Startbahn 23 zum wahrscheinlich letzten Testflug vor der Übergabe an die usbekische Regierung in einigen Tagen. Der mehr als fünf Stunden dauernde Testflug führte die Boeing 787-8 Dreamliner über die Nordsee, Niedersachen, die Niederlanden und Schleswig Holstein.

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UK001 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas mehr als zwei Jahre alte Boeing ist gestern auf den Tag genau bereits zwei Jahre bei der Lufthansa Technik zu Gast, um hier die Kabine ausgestattet zu bekommen. Zuvor hob der Dreamliner das erste Mal am 10. Oktober 2018 im amerikanischen Everett (PAE) ab. In der Folge wurde das Flugzeug Ende Oktober des gleichen Jahres in San Bernardino (SBD) lackiert. Nach der Übergabe wird Uzbekistan Airways die 787 für die Regierung betreiben.

Lübeck Air, SE-MDB

Lübeck Air, SE-MDB

Nachdem bereits Anfang des Monats die einzige ATR 72 der Lübeck Air auf Grund von schlechter Witterung nach Fuhlsbüttel umgeleitet worden war, wiederholte sich dieses Movement am gestrigen Abend. Auf Grund von dichten Nebel würde SE-MDB aus München (MUC) nach Hamburg umgeleitet und parkte über Nacht auf dem Vorfeld 1. Am heutigen Mittag hob die ATR 72-500 zu einem sehr kurzen Positionierungsflug nach Lübeck (LBC) wieder ab, um morgen wieder im normalen Linienbetrieb der kleinen Airline zu fliegen.

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SE-MDB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 12 Jahre alte ATR 72-500 (72-212A) übernahm die erst in diesem Jahr gegründete Lübeck Air am 21. Juli diesen Jahres. Aktuell wird das 60 Passagiere fassende Flugzeug von der dänischen Alsie Express für Lübeck Air betrieben. Zuvor waren bereits die irische Aer Arann, die schwedischen Golden Air, Braathens Regional und BRA – Braathens Regional Airlines Betreiber der Maschine.

Royal Thai Air Force, HS-TYW

Royal Thai Air Force, HS-TYW

Nachdem bereits am Vormittag die B747-8 aus dem Oman zu einem Testflug aufbrach (wir berichteten), verließ uns am Mittag dann der A320 (Registrierung HS-TYW) der Royal Thai Air Force endgültig in Richtung Thailand. Gelandet war der A320 erstmalig im Februar bei uns (wir berichteten) und verschwand bis Ende Oktober in einer Halle auf dem Lufthansa Technik Gelände. Im Oktober absolvierte der A320 dann gleich drei Testflüge allerdings noch mit seiner französischen Airbus Testregistrierung (hier gehts zum Artikel). Nun ist er auf dem Weg nach Thailand, allerdings nicht auf direkten Wege. Sein Routing führt den Airbus zunächst nach Dubai(DXB), ehe es von dort weiter nach Bangkok (BKK) geht.

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HS-TYW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Erstmalig hob der Airbus am 31. Januar diesen Jahres in Toulouse (TLS) ab. Angetrieben wird der Zweistrahler von zwei CFMI CFM56-5B4/3. Die HS-TYW ist nun schon der zweite Airbus A320 in der Flotte der Royal Thai Air Force. Bisher trug der A320 die Testkennung F-WJKH.

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Kurz nach dem Airbus A340 der Hi Fly Malta, startete dann die Boeing 747-8H0(BBJ) der Royal Flight Of Oman zu einem weiteren Testflug. Bereits am gestrigen Tag startete die seit dem 25. Oktober sich bei der Lufthansa Technik befindende Boeing (wir berichteten) zu einem Testflug. Offenbar gab es bei dem gestrigen Testflug ein Problem an einer der Türen, sodass der heutige kurze Testflug unter Anderem auch der Behebung diesen Problems galt.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Somit könnte die acht Jahre alte Boeing bald die Hallen der Lufthansa Technik verlassen, um zurück in den Oman fliegen. Erstmalig landete der Jumbojet im Frühjahr diesen Jahres am Hamburger Flughafen, um bei der Lufthansa Technik ausgestattet zu werden.

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Am heutigen Vormittag verließ erstmals 9H-SUN den Hamburger Flughafen bei Tageslicht. Leider verpasste der Airbus A340-312 dabei nur knapp ein Sonnenloch im Hochnebel. Nachdem der Vierstrahler seit dem vergangenen Montag auf dem Vorfeld 2 (Position 91C) stand, setzte das Langstreckenflugzeug heute seinen Weg fort. Dieser führt die Maschine zunächst nach Islamabad (ISB) in Pakistan und im weiteren Verlauf ins südkoreanische Seoul (ICN). Dennoch ist zu erwarten, dass das Flugzeug der Hi Fly Malta auch in den nächsten Tagen wieder mit Ausrüstung gegen die Coronapandemie nach Fuhlsbüttel zurückkehrt.

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Beim heutigen Start nutzte der mehr als 20 Jahre alte Airbus die Startbahn 33 und rollte zuvor am Geschäftsfliegerzentrum (GAT) vorbei. In der Vergangenheit ist der am 1. Dezember 2000 ausgelieferte A340 bereits für AOM French Airlines, Air Lib, SriLankan Airlines, sowie für Corsair und eben Hi Fly Malta unterwegs gewesen. Aktuell besitzt das ursprüngliche Passagierflugzeug mit der Kennung 9H-SUN keine Sitzplätze mehr, um mehr Platz für Fracht zu schaffen.

Luxair, LX-LGE

Luxair, LX-LGE

Heute landete die LX-LGE eine Bombardier DHC-8-402Q Dash 8, die seit zwei Tagen die Sonderbeklebung „#LuxairStandsUp“ trägt erstmalig bei uns am Airport. Bei dieser Sonderbeklebung handelt es sich um eine Aktion, die Aufmerksamkeit auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen lenken soll (hier geht es zur Pressemeldung von Luxair). Hierfür wurden die blauen Logos sowie die Schriftzüge der Luxair gegen selbige in der Farbe Orange getauscht, die als Aktionssymbol von den Vereinten Nationen vor über 20 Jahren beschlossen wurde. Die Bombardier Dash 8 kam dabei aus Saarbrücken (SCN) und flog knapp eine Stunde später dorthin wieder zurück.

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LX-LGE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als elf Jahre alte Dash 8 wurde am 18. Dezember 2009 im kanadischen Toronto Downsview (YZD) an Luxair ausgeliefert. Seitdem trägt sie die Kennung LX-LGE und bietet 76 Passagieren Platz. Erst seit Mittwoch trägt sie zudem die bereits erwähnte Sonderbeklebung mit der Botschaft „#LuxairStandsUp“.

Multinational Multi Role Tanker Transport Fleet, T-055

Multinational Multi Role Tanker Transport Fleet, T-055

Bereits zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit schaute am heutigen Mittag T-055 – ein Airbus A330-243MRTT – in Fuhlsbüttel vorbei. Entgegen der beiden letzten Besuche zeigte sich das Wetter heute weitaus wohlwollender und der Zweistrahler absolvierte ein „Touch and Go“-Manöver zum Training am Hamburger Flughafen über die Landebahn 23. Gestartet war die militärische Maschine vom niederländischen Eindhoven Airport (EIN), wo die multinationale Flotte der MRTT Flugzeuge der NATO stationiert sind.
Nach der Übung flog der Airbus weiter zum norwegischen Flughafen Oslo-Gardermoen (OSL).

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T-055 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der bald zwei Jahre alte A330 ist der zweite von insgesamt sieben A330MRTT (Multi-Role Tanker Transport) in der Flotte der in Eindhoven stationierten Flugzeuge der NATO. Allerdings ist T-055 der bislang letzte ausgelieferte Airbus. Weitere fünf Flugzeuge diesen Typs sind noch bestellt. Gefertigt wurde der Airbus im französischen Toulouse (TLS) und im spanischen Madrid Getafe (LEGT) final zum MRTT ausgebaut.

Tibet Airlines, D-AVWF (B-320F)

Tibet Airlines, D-AVWF (B-320F)

Am heutigen frühen Nachmittag besuchte ein für Tibet Airlines bestimmter Airbus A319, mit der Baunummer (MSN) 10094, den Flughafen in Fuhlsbüttel. Grund hierfür war wie immer die Durchführung des obligatorischen Low-Approach’s am Ende des ersten Testflugs. Sein Weg führte den Airbus zuerst über Niedersachsen ehe es für den Low Speed und Low Altitude Teil über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ging.

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D-AVWF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Die finale Kennung des Airbus A319-115 wird B-320F. Darüber hinaus wird der Zweistrahler komfortabel acht Gästen in der Business- und 120 Passagieren in der Economy-Class Platz bieten.

Aeroflot – Russian Airlines, VP-BPG

Aeroflot – Russian Airlines, VP-BPG

Dank der Coronapandemie waren in diesem Jahr bereits viele spezielle und ungewöhnliche Flugzeuge am Hamburger Flughafen zu Gast. VP-BPG reihte sich am heutigen Vormittag nahtlos in diese Reihe ein. Denn eine Boeing 777-3M0(ER) der russischen Aeroflot sieht man in Fuhlsbüttel nie. Das bis heute größte zweistrahlige Flugzeug der Welt landete aus der russischen Hauptstadt Moskau (SVO) in Hamburg. Zuvor war die Maschine in Shanghai (PVG) gestartet und landete in Moskau lediglich zwischen. Auch dieser Besuch hängt mit der Lieferung von Schutzausrüstung gegen die Pandemie zusammen. Nach etwas mehr als zwei Stunden Aufenthalt flog die Boeing 777 wieder zurück nach Russland.

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VP-BPG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als drei Jahre alte Boeing 777-3M0(ER) wurde 28. Juni 2017 im amerikanischen Everett (PAE) an Aeroflot übergeben und ausgeliefert. Zu der Kennung VP-BPG erhielt sie zudem noch den Taufnamen „A. Babajanyan / А. Бабаджанян“. Arno Babajanyan war ein armenischer Komponist der seinerzeit ein anerkannter Hochschullehrer in Moskau war. Seit der Auslieferung des Langstreckenflugzeugs bietet dieses Platz für 30 Gäste in der Business-, sowie 48 Passagiere in der Premium-Economy und 324 Reisende in der Economy-Class. Durch die Coronapandemie wurden diese Sitzplätze allerdings aktuell entfernt, um noch mehr Platz im Rumpf für Fracht zu schaffen.

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

So plötzlich dieser Jumbo gestern in Fuhlsbüttel gelandet war, so schnell entschwand diese 747 dem Hamburger Flughafen heute wieder. Nicht einmal 24 Stunden nach der gestrigen Landung (wir berichteten), startete A4O-OMN heute über die Runway 23 wieder in Richtung des Flughafen Muscat International Airport (MCT) im Oman. Von dort kam der Jumbojet auch am gestrigen Tag. Über die vergangene Nacht blieb die Boeing 747-430 auf dem Vorfeld 2 abgestellt. Derweil gibt es bislang keine Informationen über den Grund dieses Besuchs.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bereits mehrfach war die bald 19 Jahre alte A4O-OMN in Hamburg zu Gast. So wurde hier direkt nach der Übernahme in den USA die VIP-Kabine und weitere Konfigurationen eingebaut. Darüberhinaus schaut der Vierstrahler nahezu regelmäßig zu Wartungen bei der Lufthansa Technik vorbei. Neben der Boeing 747-400 gehören noch eine Boeing 747-8, ein Airbus A319(CJ), ein Airbus A320 und zwei Gulfstream G550 zur Flotte der Herrscherfamilie aus dem Oman. Die betagte Boeing 747SP der Flotte soll allerdings wohl bereits still gelegt worden sein und viel mehr zu einem Museum umgebaut werden.

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