Juneyao Airlines, B-207N

Juneyao Airlines, B-207N

Das schlechte Wetter in der Stadt hält weiterhin an und so landete mit B-207N am heutigen Nachmittag erneut eine Boeing 787-9 der Juneyao Airline bei widriger Witterung am Hamburger Flughafen. Der Dreamliner kam wie immer aus Shanghai (PVG) und brachte Fracht nach Hamburg. In der Vergangenheit sollen neben Elektroartikeln und Spielzeug nun auch wieder vermehrt Fracht im Kampf gegen die Coronapandemie im Rumpf des Zweistrahlers Platz finden. Dazu wurden den sechs 787 in der Flotte temporär die Kabine umgestaltet, sodass die Frachtkapazität des eigentlichen Passagierflugzeugs steigt. Die drei Jahre alte Boeing mit der Registriertung B-207N war in diesem Auftrag nicht zum ersten Mal an unserem Flughafen.

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B-207N at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Allerdings könnten mit dem heutigen Tage die Flüge der Juneyao Airlines an den Hamburger Flughafen vorerst enden, auch wenn mit B-20D1 am Abend erneut ein Dreamliner der chinesischen Fluggesellschaft in Fuhlsbüttel landet. Wie lange die Airline den Hamburger Flughafen weiterhin anfliegt ist derweil ungewiss. Wir freuen uns in jedem Fall über jede 787 am Platz…

Belgian Air Force, CH-07

Belgian Air Force, CH-07

Am gestrigen Abend landete mit CH-07 eine Lockheed C-130H Hercules der belgischen Luftstreitkräfte aus dem griechischen Chania (CHQ) kommend am Hamburger Flughafen. Die Nacht verbrachte das viermotorige militärische Transportflugzeug auf dem Vorfeld 2. Erst am heutigen Nachmittag hob die liebevoll genannte “Herc” wieder ab. Das Ziel der Maschine: der militärische Teil des belgischen Flughafens Brüssel (BRU). Die Melsbroek Air Base (EBMB) befindet sich auf dem nördlichen Teil des Haupstadtflughafens und ist die Haupteinsatzbasis der Transportflieger dem 15. Wing Luchttransport mit der 20. Staffel, die die C-130 betreibt.

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CH-07 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mittlerweile elf in die Jahre gekommenen Lockheed C-130H der belgischen Luftstreitkräfte, sollten eigentlich bereits durch den Airbus A400M ersetzt worden sein. Dennoch fliegt CH-07 bereits seit dem Jahre 1972 für die Belgian Air Force. Die übrigen zehn Hercules verzeichnen bereits eine ähnliche lange Einsatzzeit.

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CH-07 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Emirates, A6-EOE

Emirates, A6-EOE

Schauten in den letzten Wochen immer mal wieder die bunte EXPO-Sonderlackierung der Emirates auf einem Airbus A380 vorbei, so schaffte es das ein oder andere Mal es auch eine Boeing 777 in der 50 Jahre Sonderlackierung der Vereinigten Arabischen Emirate an den Flughafen (wir berichteten). Am heutigen Nachmittag setzte dann erstmals mit A6-EOE ein Airbus A380-861 in eben dieser Jubiläumslackierung in Fuhlsbüttel auf. Als EK59 landete das doppelstöckige Passagierflugzeug auf dem Dubai (DXB)-Kurs über die Landebahn 15 am Hamburg Airport.

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A6-EOE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als sieben Jahre alte A380 wurde am 22. Dezember 2014 in Finkenwerder (XFW) an Emirates übergeben und trägt seitdem die Kennung A6-EOE. Von Dezember 2018 bis Oktober diesen Jahres trug die Maschine mit der Baunummer (MSN) 169 die orange-gepunktete Sonderlackierung zur Bewerbung der Expo in Dubai. Nahtlos erhielt das Großraumflugzeug dann die aktuelle sogenannte “Year of the Fiftieth”-Sonderlackierung. Vor drei Tagen – am 2. Dezember – jährte sich der Nationalfeiertag des Emirats zum 50. Mal.

Airbus Transport International, F-GSTC

Airbus Transport International, F-GSTC

Für Hamburg gehört die Beluga schon zum Inventar, ja man könnte fast meinen sie wohne hier. Zum gewohnten Bild zählen mittlerweile die beinahe täglich mehrfachen Anflüge des speziellen Transportflugzeugs von Airbus auf den Werksflughafen Finkenwerder (XFW), um dort Teile zur Flugzeugfertigung hin zuliefern oder auch Fertigungsmaterialien nach Toulouse (TLS) in Frankreich zu bringen. Was jedoch nicht so häufig vorkommt ist, dass ein Airbus A300B4-608ST (wie die Beluga mit korrekter Typenbezeichnung heißt), am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel landet. In der Vergangenheit passierte dies meist witterungsbedingt wenn in Finkenwerder schwer oder gar nicht gelandet werden konnte. Am gestrigen Abend setzte allerdings mit F-GSTC die Nummer 3 der großen Transportflugzeuge völlig gewollt am Hamburg Airport auf. Grund hierfür ist offenbar ein Warnstreik gegen Umbaumaßnahmen beim Flugzeugbauer. Mutmaßlich war sich Airbus nicht sicher, ob die Beluga Nummer 3 heute dann Finkenwerder hätten verlassen können und verlegte sie am gestrigen Abend vorsichtshalber auf die nördliche Elbseite.

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F-GSTC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am heutigen Mittag hob dann die mehr als 24 Jahre alte Maschine über die Startbahn 23 vom Hamburger Flughafen wieder ab. Das Spezialtransportflugzeug nahm dabei Kurs auf den Airbus-Standort in Toulouse. Ein garantiert nicht alltäglicher Anblick für Viele am Airport. Mittel- und langfristig werden allerdings die ursprünglichen Belugas verschwinden und durch die neuere, größere und effizientere auf einem Airbus A330 basierende Beluga XL ersetzt werden. Die ersten vier Exemplare wurden bereits gebaut, wovon sich aktuell drei bereits in Diensten von Airbus befinden. Die Flugzeugbauer parkt aktuell schon zwei der älteren Airbus A300B4-608ST (Nummer 1 und 2) am französischen Flughafen Bordeaux (BOD). Ob diese nochmal in den aktiven Dienst zurückkehren werden ist uns leider bislang nicht bekannt.

Juneyao Airlines, B-1115

Juneyao Airlines, B-1115

Nach einigen Tagen Pause kam am heutigen Morgen wieder eine Boeing 787-9 Dreamliner an den Hamburger Flughafen. Die Maschine mit der Kennung B-1115 landete um kurz nach 6 Uhr am Morgen und rollte dann auf das Vorfeld 2 um dort wieder entladen zu werden. Wie auch bei allen anderen vorangegangen Flügen brachte der Zweistrahler Fracht aus der chinesischen Metropole Shanghai (PVG) nach Hamburg. Nach drei Stunden am Platz flog das eigentliche Passagierflugzeug wieder zurück nach China.

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B-1115 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das mehr als drei Jahre alte eigentliche Passagierflugzeug hob erstmals am 26. September 2018 im amerikanischen Everett (PAE) ab und wurde am 18. Oktober des selben Jahres von Juneyao Airlines übernommen. Bereits seit der Auslieferung trägt das Flugzeug mit der Kennung B-1115 wie auch zwei andere Dreamliner in der Flotte der chinesischen Fluggesellschaft eine Sonderlackierung mit einigen Pfingstrosen auf dem hinteren Teil des Rumpfs. Eine zweite Maschine mit dieser Lackierung, Kennung B-20DT, befindet sich aktuell ebenfalls auf dem Weg nach Fuhlsbüttel und wird am späten Nachmittag erwartet. In den kommenden Tagen und Wochen sollen wieder vermehrt Frachtflüge mit Juneyao stattfinden.

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