Volga-Dnepr, RA-82043

Volga-Dnepr, RA-82043

Wer hätte gedacht, dass wir diese Antonov An-124 so schnell wieder sehen? Erst am vergangenen Sonntag (wir berichteten) verließ RA-82043 der Volga-Dnepr den Airport mit dem Ziel New York. Am heutigen Nachmittag landete das vierstrahlige Cargoflugzeug erneut in Fuhlsbüttel. Bei stürmischen Böen setzte die Antonov kurz vor Sonnenuntergang auf der Landebahn 23 auf. Direkt nach der Landung rollte die An-124 auf APRON 2. Gestartet war RA-82043 zuvor im bulgarischen Burgas (BOJ). Wer die Antonov am heutigen Tag verpasst hat, wird am morgigen Vormittag die Chance bekommen sie beim Start zu sehen, denn um 9 Uhr soll das Frachtflugzeug den Flughafen in Richtung Bangladesch wieder verlassen. Zuvor wird die das Cargoflugzeug in der Nacht beladen.

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RA-82043 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 30 Jahre alte Antonov An-124 zählt mit ihren 69 Metern Länge und einer Spannweite von sogar 73 Metern zu den größten Frachtflugzeugen der Welt. Bis zu 120 Tonnen kann das Flugzeug aus sowjetischer Planung über eine Strecke von maximal 4.800km transportieren. Fliegt die Antonov sogar ohne Zuladung, so beträgt die maximale Reichweite mehr als 15.000km. Die heutige RA-82043 fliegt seit ihrer Auslieferung 1990 ununterbrochen für die russische Volga-Dnepr und ist eine von elf weiteren Antonov An-124 in der Flotte der Airline. Angetrieben wird sie dabei von vier Lotarjow D-18-T mit je einer Schubkraft von maximal 229,85 kN. Zum Vergleich: Ein CFM International CFM56 Triebwerk einer Boeing 737-800 leistet maximal 122kN.

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RA-82043 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Norwegian mit neuen Zielen ab Hamburg

Norwegian mit neuen Zielen ab Hamburg

Norwegian wird ihr Angebot in Hamburg wieder ausbauen, nachdem es in den letzten Jahren doch etwas reduziert wurde. Zum Sommerflugplan 2020 kommen Kopenhagen und Alicante hinzu. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800. Ob auch die Boeing 737Max8 in den Flugplan zurückkehrt ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Norwegian hat bereits einige Flugzeuge des Typs in der Flotte, welcher zur Zeit mit einem weltweiten Flugverbot belegt ist.

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LN-KKB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace

 

Das Angebot ab/nach Hamburg

Mit den neuen Strecken ergibt sich folgendes Angebot ab April:

HAM-ALC, —4–7 (Neu)

HAM-CPH, 1—5– (Neu)

HAM-LPA, —4–7

HAM-AGP, -2-4-6-

HAM-OSL, 12345-7

HAM-TFS, —4–7

Die Flüge sind auf der Website der Fluggesellschaft buchbar.

 

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Das älteste Flugzeug in der Flotte der Royal Flight Of Oman ist aktuell schon in der Lufthansa Technik (wir berichteten). Am heutigen Morgen kam es zu einem Generationentreffen, denn mit A4O-HMS landete das neuste Flugzeug des Sultans vom Oman in Fuhlsbüttel. Die Boeing 747-8H0(BBJ) startete dabei erstmalig unter ORF (Oman Royal Flight) Flugnummer im texanischen Waco (CNW), wo sie sehr lange geparkt stand. Nach einer Zwischenlandung auf dem Flughafen Bangor (BGR) im US-Bundesstaat Maine, ging es direkt weiter über den Atlantik Richtung Hamburg. Um kurz nach halb Acht am Morgen setzte der Vierstrahler über die Bahn 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte direkt weiter vor die Hallen der Lufthansa Technik.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die bereits am 12. Dezember 2012 im amerikanischen Everett (PAE) an die Royal Flight Of Oman ausgelieferte Boeing 747, flog bis zum heutigen Tage bislang nie offiziell für den Sultan und war lange Zeit auf amerikanischen Flughäfen geparkt. Erst seit August diesen Jahres fanden wieder Testflüge statt. Dies deutete darauf hin, dass der Sultan die 747-8 nun doch übernehmen will. Auch die bereits angebrachte Lackierung lässt darauf schließen. Mutmaßlich wird die VIP Kabinenausstattung der A4O-HMS in der Lufthansa Technik weiter ausgebaut. Diese Arbeiten werden in der Regel viele Monate in Anspruch nehmen und eine Abflugszeit ist bislang leider nicht in Sicht. Allerdings gibt es zusätzlich unbestätigte Gerüchte die zunächst eine Einlagerung der 747 vorsehen. So wurden bereits die Registrierung und die Hoheitszeichen nach der Landung abgeklebt.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Royal Flight Of Oman betreibt aktuell neben der A4O-HMS sechs aktive Flugzeuge für die Herrscherfamilie um Qaboos bin Said al Said, den seit 1971 amtierenden Sultan des Wüstenstaats. Seit dem Jahre 1974 fliegt die von den Luftstreitkräften des Oman vollkommen unabhängige Airline den Sultan und seine Familie durch die Welt. Dabei statten die Flugzeuge der Muster Boeing 747 und Airbus A319 häufiger der Lufthansa Technik in Fuhlsbüttel einen Besuch ab. Im Moment umfasst die Flotte einen Airbus A319, einen Airbus A320, eine Boeing 747-400, eine Boeing 747SP, sowie zwei Gulfstream G550. Kommandant dieser Flotte ist seit 2010 Kapitän Suleiman Bin Harith al Barashdi.

Air Baltic mit neuen Zielen ab Hamburg

Air Baltic mit neuen Zielen ab Hamburg

Air Baltic baut ihr Engagement in Hamburg, mit Beginn des Sommerflugplans 2020, weiter aus. Die Airline fliegt bereits nach Riga und wird neu nach Vilnius und Tallinn fliegen. Damit kommen 2 Strecken in den Hamburger Flugplan zurück, die bereits seit einigen Jahren verschwunden waren. Zum Einsatz kommen, nach jetziger Planung, Maschinen des Typs A220-300.

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YL-CSH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Flugzeiten

Hamburg-Tallinn, Ankunft 08:20Uhr, Abflug 09:05Uhr, 1-3-5-7

Hamburg-Vilnius, Ankunft 20:00Uhr, Abflug 20:45Uhr, 1-3-5–

Die Flüge sind bereits auf der Webseite von Air Baltic buchbar.

GainJet Aviation, D-AVWH (VP-CSM)

GainJet Aviation, D-AVWH (VP-CSM)

Nach Sonnenuntergang war viel los in Finkenwerder. So begab sich die zukünftige VP-CSM auf einen weiteren Testflug. Der Airbus A319-153N(CJ) der griechischen GainJet Aviation hob um kurz nach 16 Uhr ab für einen knapp einstündigen Testflug über der Nordsee. Aktuell trägt der A319neo noch die Testregistrierung D-AVWH.

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D-AVWH at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Angetrieben von zwei CFMI LEAP-1A26 wird der Airbus A319neo mit VIP Kabine das achte aktive Flugzeug und der erste Airbus in der Flotte der privaten Charterairline aus Griechenland. Aktuell betreibt GainJet eine Boeing 737-700, drei Boeing 737-400, eine Boeing 757-200, sowie zwei Embraer EMB-135BJ Legacy. Neben VP-CSM geht der Flotte in näherer Zukunft auch noch eine Embraer Lineage 1000 zu. Alle Flugzeuge sind mit VIP Kabinen ausgestattet.

Air Macau, D-AYAB (B-MBQ)

Air Macau, D-AYAB (B-MBQ)

Am späten Nachmittag startete heute in Finkenwerder der erste Airbus A321neo für Air Macau zu einem weiteren Testflug. Der Airbus A321-271NX mit der Testkennung D-AYAB vollführte diesen Flug größtenteils über Mecklenburg-Vorpommern. Es handelte sich um den sogenannten „Customer Acceptance Flight“, also die finale Abnahme des jeweiligen Kunden kurz vor der Auslieferung des Flugzeugs. Somit wird die zukünftige B-MBQ Finkenwerder wohl bald verlassen und hauptsächlich in Asien fliegen.

Besonders ist nicht nur, dass es sich um den ersten Airbus A321neo für Air Macau handelt, sondern, dass der Zweistrahler auch eine Sonderlackierung trägt. Diese „Macau Welcomes You“-Sonderlackierung trägt bereits ein Airbus A321 (B-MBM) in der Flotte der Airline.

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D-AYAV at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bislang betreibt die Airline aus Macau einen Mix aus insgesamt 21 Airbus A319, A320, A320neo und A321. Die zukünftige B-MBQ wird diese Flotte nun um den Airbus A321neo erweitern.

Royal Flight Of Oman, A4O-SO

Royal Flight Of Oman, A4O-SO

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr landete mit A4O-SO die kleinste aller jemals gebauten Boeing 747 in Fuhlsbüttel. Die Boeing 747SP-27 des Scheichs vom Oman landete am Vormittag am Hamburger Flughafen und rollte direkt auf das Gelände der Lufthansa Technik. Dort erhält der Vierstrahler eine längere Wartung. Gestartet war der Jumbo zuvor im belgischen Brüssel (BRU).

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A4O-SO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mittlerweile mehr als 40 Jahre alte Boeing 747 wurde am 30. Oktober 1979 im amerikanischen Everett (PAE) an die ebenfalls amerikanische Braniff International Airways ausgeliefert. Nachdem sich Boeing im Januar 1981 der 747SP zunächst wieder annahm, übernahm am 7. Juli 1984 die Regierung aus dem Oman das Flugzeug, welches mittlerweile eine VIP Kabine erhalten hat und die Kennung A4O-SO trägt.
Von insgesamt lediglich 45 gebauten Exemplaren der stark verkürzten Version der Boeing 747-100, sind aktuell nur noch acht im aktiven Dienst. Das „SP“ im Namen der 747 steht dabei für „Special Performance“.

Volga-Dnepr, RA-82043

Volga-Dnepr, RA-82043

Mehr als ein Jahr müsste nun schon der letzte Besuch einer Antonov An-124 am Hamburger Flughafen zurückliegen. Am gestrigen Abend landete mit RA-82043 eine Antonov An-124-100 der russischen Volga-Dnepr in Fuhlsbüttel. Das reine Cargoflugzeug kam dabei ursprünglich aus dem chinesischen Nanjing (NKG), legte jedoch auf dem Weg nach Hamburg je einen Zwischenstopp in den russischen Städten Krasnoyarsk (KJA) und Moskau (DME) ein. In der Nacht wurde der Vierstrahler wohl be- und entladen, sodass er am Vormittag seinen Weg fortsetzen konnte. Dieser führt die Antonov über den Atlantik zum New Yorker Flughafen Stewart International (SWF).

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RA-82043 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 30 Jahre alte An-124 wurde im Jahre 1990 gebaut und am 31. Oktober 1991 an Volga-Dnepr ausgeliefert, zunächst noch mit der sowjetischen Kennung CCCP-82043. Erst im November 1992 erhielt sie ihre heutige Registrierung RA-82043. Insgesamt betreibt die russische Volga-Dnepr 12 Flugzeuge dieses Typs.

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RA-82043 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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South African Airways, ZS-SDF

South African Airways, ZS-SDF

Nachdem wir bereits am Montag auf eine Auslieferung am heutigen Tag spekuliert hatten (siehe erster Bericht), bewahrheiteten sich am Vormittag die Vermutung. ZS-SDF, der neuste Airbus A350 für South African Airways, hob um kurz nach 11 Uhr im strömenden Regen in Finkenwerder ab, um direkt weiter nach Johannesburg (JNB) zu fliegen. Der A350-941 wird dabei mehr als 10 Stunden für die mehr als 9.000km lange Strecke benötigen.

Das Leitwerk und den Rumpf zieren nun die Farben und die Titles der südafrikanischen Airline, die trotz der prekären finanziellen Lage den Airbus heute übernahm.

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ZS-SDF at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der heutige Airbus A350 dürfte der vorerst letzte für South African Airways sein, denn die Airline hatte dieses Jahr beschlossen insgesamt vier zweistrahlige Langstreckenjets von Airbus einzuflotten. Somit dürfte es nun schwerer werden einen A350 in den bunten Farben der Airline in Deutschland abzulichten. Denn bislang setzt die Airline noch den Airbus A340 auf ihrer Strecken nach Frankfurt (FRA) und den Airbus A330 auf der Strecke nach München (MUC) ein.

 

Air Dolomiti, I-ADJW

Air Dolomiti, I-ADJW

In der Regel fliegt die italienische Air Dolomiti den Hamburger Flughafen überhaupt nicht an. In der Vergangenheit ist es jedoch höchst selten vorgekommen, dass ein regulärer Lufthansa Flug aus München mit einem Flugzeug aus der LH-Tochtergesellschaft durchgeführt wurde. So auch am heutigen Abend, als mit I-ADJW eine Embraer ERJ-195LR (ERJ-190-200 LR) der Air Dolomiti als LH2080 über die Bahn 23 in Fuhlsbüttel landete.

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I-ADJW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die gut 10,5 Jahre alte ERJ-195LR wurde am 26. Juni 2009 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an die damalige Lufthansa-Tochtergesellschaft Augsburg Airways ausgeliefert. Der Regionaljet bediente im Auftrag der Lufthansa Regional diverse Ziele in Europa. Mit dem Ende der Augsburg Airways übernahm die Lufthansa CityLine die Embraer, die ebenfalls im Auftrag für Lufthansa Regional flog. Am 23. Dezember des vergangenen Jahres wurde das Flugzeug zunächst außer Dienst gestellt, ehe es am 24. Januar diesen Jahres von Air Dolomiti übernommen wurde. Seitdem trägt die ERJ-195LR die Kennung I-ADJW. Seit ihrer Auslieferung bietet der Zweistrahler zudem 116 Passagieren Platz.

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