Volga-Dnepr, RA-82042

Volga-Dnepr, RA-82042

Nachdem uns am Freitag die Antonov An-124 der russischen Volga-Dnepr mit der Kennung RA-82042 Richtung Toronto (YYZ) verließ (wir berichteten), kehrte sie am heutigen Morgen wieder zurück. Der „weiße Riese“ landete bei waschechtem Hamburger Regenwetter über die Bahn 23. Der Grund für die Rückkehr mutet ein wenig kurios an, denn nicht nur das Ersatzleitwerk wurde am Freitag verladen, sondern der LKW der eben dieses transportierte gleich mit. Der Lastwagen musste nun natürlich wieder zurückgebracht werden.

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RA-82042 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Aktuell parkt die Antonov An-124-100 auf APRON 2 und soll den Hamburger Flughafen morgen sehr früh wieder verlassen.

Helvetic Airways, HB-AZB

Helvetic Airways, HB-AZB

Dass dieses Movement absehbar war, war irgendwie klar. Jedoch vielleicht nicht in dieser Kürze… Am Morgen gesellte sich die Schweizer Helvetic Airways zu den Betreibern die den Hamburger Flughafen bereits mit einer Embraer E190-E2 angeflogen haben. Bislang tat dies nur die norwegische Widerøe. Zum ersten Mal landete heute mit HB-AZB einer der beiden neusten Embraer-Jets in der Flotte der Airline in Fuhlsbüttel. Dabei setzte der Zweistrahler über die Bahn 23 auf und parkte vor Terminal 1. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt flog die Embraer E190-E2 (ERJ-190-300 STD) wieder zurück nach Zürich (ZRH).

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HB-AZB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die nicht mal drei Monate alte E190-E2 wurde am 20. Dezember 2019 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an Helvetic Airways übergeben. In der neusten Version der Embraer E190 finden in HB-AZB aktuell 110 Passagiere Platz. Aktuell hat Helvetic Airways erst zwei dieser neuen Flugzeuge im Dienst jedoch insgesamt 12 bestellt.

Omni Air International, N432AX

Omni Air International, N432AX

Am frühen Morgen landete ein sehr seltener Gast am Hamburger Flughafen. Um kurz nach sechs Uhr setzte eine Boeing 767-323(ER)(WL) der amerikanischen Omni Air International auf der Bahn 23 auf. Das Flugzeug mit der Kennung N432AX kam aus dem irischen Shannon (SNN) und parkte nach der Landung auf APRON 2.

Zuvor war der zweistrahlige Langstreckenjet vom amerikanischen Hunter Army Airfield (SVN) nach Irland geflogen. Grund für dieses ungewöhnliche Routing sind Truppentransport der US-Streitkräfte die in den kommenden Tagen zunehmen werden. In Hamburg werden nach Angabe verschiedensten Medien bis zu 7.000 US-Soldaten in der Hansestadt erwartet, die im Rahmen der NATO Übung „Defender 2020“ nach Europa gebracht werden müssen.

Nach einem mehr als zweistündigen Aufenthalt flog die Boeing unter gleicher Flugnummer (CMB559) weiter zum polnischen Flughafen Pozen (POZ).

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N432AX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die über 25 Jahre alte Boeing 767 wurde am 18. Januar 1995 im amerikanischen Everett (PAE) an American Airlines ausgeliefert. Im Februar 2008 wurde die Boeing für Winglet-Testflüge benutzt, kurz nachdem sie die markanten Flügelspitzen erhalten hatte. Die Winglets einer 767 markieren mit 3,35m Höhe aktuell die größten Winglets an einem Flugzeug. Am 27. Juli 2019 übernahm dann die amerikanische Charterfluggesellschaft Omni Air International den Zweistrahler und versah ihn mit der Kennung N432AX. Die Airline führt hauptsächlich Charterflüge für die US-Regierung durch und ist somit maßgeblich an Truppentransporten beteiligt. Aktuell betreibt Omni eine Flotte aus drei Boeing 777 und 12 Boeing 767. N432AX ist dabei die einzige mit Winglets in der Flotte der Airline.

Hanergy Jet, B-8256

Hanergy Jet, B-8256

Nach vielen großen Flugzeuge der letzten Tage, berichten wir heute mal wieder über etwas kleineres. Am Mittag landete eine Gulfstream Aerospace G-V-SP Gulfstream G550 chinesischen Hanergy Jet in Fuhlsbüttel. Das Geschäftsreiseflugzeug mit der Kennung B-8256 kam Non-Stop aus der japanischen Hauptstadt Tokyo (NRT) und landete über die Bahn 23. Nach der Landung rollte die Gulfstream weiter auf APRON 2.

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B-8256 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Über das 2012 gebaute Flugzeug ist bislang leider wenig bekannt. B-8256 kann bis zu elf Passagiere über eine maximale Distanz von 12.500km befördern. Aktuell betreibt die 2013 gegründete Hanergy Jet bislang nur dieses eine Flugzeug.

Royal Thai Air Force, F-WJKH (HS-TYW)

Royal Thai Air Force, F-WWIC (HS-TYW)

Nein, wir haben uns nicht vertan: Am heutigen Abend landete ein Airbus A320 mit französischer Testkennung – nicht in Finkenwerder (XFW) – sondern am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel. Der Airbus A320-214(CJ)(WL) Prestige mit der Testregistrierung F-WWIC (zukünftig HS-TYW) landete um kurz nach 20 Uhr über die Bahn 15. Das Flugzeug ist für die Royal Thai Air Force bestimmt und trägt bereits das markante Farbschema der Flotte. Grund für den Besuch ist der Kabinenausbau in der Lufthansa Technik. Der Airbus erhält hier eine VIP Kabinenausstattung.

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F-WJKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Erstmalig hob der Airbus am 31. Januar diesen Jahres in Toulouse (TLS) ab. Angetrieben wir der Zweistrahler von zwei CFMI CFM56-5B4/3. Die zukünftige HS-TYW wird nach ihrer Auslieferung erst der zweite Airbus A320 in der Flotte der Royal Thai Air Force werden. Bisher trug der A320 die Testkennung F-WWIC

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Am späten Mittag landete mit F-WZFO die zukünftige B-LQE der Cathay Pacific beim Airbuswerk in Finkenwerder. Der Airbus A350-941 in „Primer“-Grundlackierung hob zuvor in Toulouse (TLS) ab. In Finkenwerder erhält das zweistrahlige Langstreckenflugzeug seine finale Lackierung.

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F-WZFO at Hamburg – Finkenwerder
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Der werksneue A350 hatte seinen ersten Flug am 7. Februar diesen Jahres. Zukünftig wird B-LQE 38 Gästen in der Business-, 28 Passagieren in der Premium-Economy- und 214 Reisenden in der Economy-Class Platz bieten. Die Airline aus Hong Kong betreibt aktuell bereits 36 weitere Airbus A350.

Volga-Dnepr, RA-82042

Volga-Dnepr, RA-82042

Bereits am gestrigen Nachmittag landete mit RA-82042 eine Antonov An-124-100 der russischen Volga-Dnepr am Hamburger Flughafen. Das vierstrahlige Transportflugzeug kam aus Tunis () und parkte anschließend auf APRON 2. Dort wurde das Flugzeug am gestrigen Abend bereits beladen und betankt.

Geladen wurde ein Ersatzteil für den am 27.12.2019 in Toronto (YYZ) beschädigten Airbus A321 (C-GJWO), der seitdem dort geparkt steht und auf seine Reparatur wartet. Bei dem Unfall in Dunkelheit beschädigte eine geschleppte Boeing 777 (C-FIUL) der Air Canada den geparkten Airbus mit dem Flügel. Dabei erlitt der Airbus – ebenfalls Air Canada – einen massiven Schaden am Leitwerk.

Die Antonov flog am heutigen Morgen über die Bahn 33 Richtung Toronto ab.

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RA-82042 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 30 Jahre alte Antonov An-124 wurde am 23. Juli 1991 von der russischen Volga-Dnepr übernommen und erhielt zunächst die Kennung CCCP-82042. Im September 1993 wurde die Registrierung auf die aktuelle RA-82042 geändert. Angetrieben wird das Flugzeug von vier Lotarjow D-18T, die einen unverkennbaren Klang mit sich bringen. RA-82042 ist die einzige Maschine in der Flotte der Volga-Dnepr die nicht die typische blau-weiße Farbgebung trägt, sondern komplett weiß lackiert ist mit lediglich einer russischen Flagge im Leitwerk.

Aktuell umfasst die Flotte der Volga-Dnepr 12 Antonov An-124-100 und fünf Ilyushin Il-76. Allerdings sind mindestens vier Antonov, sowie eine Ilyushin aktuell nicht aktiv.

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Neben der Boeing 747-48E(M) der Dubai Air Wing / Royal Flight (wir berichteten), hob ebenfalls am Mittag A4O-HMS zu einem Testflug ab. Die Boeing 747-8H0(BBJ), die sich in den letzten Tagen mehrfach bereits vor den Halle der Lufthansa Technik bei schönstem Licht zeigte, hob dabei zunächst zu einer kurzen Platzrunde um den Airport über die Bahn 23 ab. Nach erfolgreicher Landung brach der Vierstrahler erneut zu einem – diesmal etwas längeren – Testflug auf. Dieser führte die 747 bis nach Bremen, ehe sie wieder (verständlicherweise) nach Hamburg zurückkehrte.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die in Everett (PAE) gebaute Boeing stand nach ihrer eigentlichen Auslieferung am 12. Dezember 2012 an Royal Flight Of Oman sehr lange Zeit in der amerikanischen Wüste und sollte in Waco (CNW) ihre VIP Kabinenausstattung erhalten, sowie weitere Konfigurationen. Der aktuelle Besuch in der Lufthansa Technik stellt offenbar eine Überprüfung und ggf. Verbesserung der bereits erfolgten Arbeiten am Flugzeug dar. Deswegen ist die Zukunft des Jumbos auch aktuell ungewiss, nicht zuletzt auch wegen einem Herrscherwechsel im Oman. Jedoch sprechen die aktuellen Testflüge für eine eventuelle baldige Übernahme von A4O-HMS durch den Sultan vom Oman.

Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Große Flugzeuge sind aktuell eine Seltenheit am Hamburger Flughafen. Gut, dass jedoch auf die Lufthansa Technik Verlass ist. Den am heutigen Mittag hob zunächst zu einem Testflug A6-HMM ab. Die Boeing 747-48E(M) der Dubai Air Wing / Royal Flight absolvierte den Testflug größtenteils über Schleswig Holstein, der Ostsee und Mecklenburg-Vorpommern. Dieser Test kann als einer der letzten Tests, nach erfolgreicher Wartung, kurz vor dem finalen Abflug des Flugzeugs verstanden werden. Die Boeing ist seit dem 13.01. in der Lufthansa Technik am Airport (wir berichteten).

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A6-HMM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 22 Jahre alte Boeing 747 wurde am 21. Oktober 1999 an Air Namibia ausgeliefert. Zuvor hatte der eigentliche Käufer, die südkoreanische Asiana Airlines, die Boeing nicht abgenommen. Am 28. September 2004 übernahm Abu Dhabi Amiri Flight das in Everett (PAE) gebaute Flugzeug und stattete es mit einer VIP Kabine aus. In der Folge betrieben Presidential Flight und die marokkanische Regierung den Jumbojet, ehe er im November 2017 von Dubai Air Wing / Royal Flight übernommen wurde. Seit Mai 2019 trägt der Vierstrahler seine aktuelle Kennung A6-HMM.

Corendon Dutch Airlines, PH-CDF

Corendon Dutch Airlines, PH-CDF

Die türkische Airline Corendon ist an sich nichts besonderes am Airport, denn sie fliegt den Hamburger Flughafen mehrfach täglich an. Den niederländischen Ableger Corendon Dutch Airlines sieht man am Airport dagegen so gut wie nie. Am gestrigen Mittag landete mit PH-CDF eine Boeing 737-804(WL) der Billigfluggesellschaft am Airport. Gestartet war die Boeing zuvor in Genf (GVA). Die Nacht verbrachte der Zweistrahler dann auf APRON 2, ehe er am heutigen Mittag über die Bahn 23 Richtung Amsterdam (AMS) abhob.

Grund für den Besuch der 737 ist ein Charterauftrag des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, die am gestrigen Abend im großen Saal der Elbphilharmonie auftraten. Das 1888 gegründete Sinfonieorchester zählt zu den bedeutendsten der Niederlande und mit zu den besten der Welt.

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PH-CDF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas über 20 Jahre alte Boeing 737 wurde ursprünglich am 15. Januar 2000 im amerikanischen Renton (RNT) an die schwedische Britannia Airways AB ausgeliefert. Von Mai 2005 bis Mai 2006 flog sie kurzzeitig noch für die ebenfalls schwedische Britannia Nordic, ehe das Flugzeug die britische Thomsonfly übernahm. Seit Mai 2009 flog sie dort auch für Thomson Airways. Mit der Übernahme des Flugzeug durch Corendon Dutch Airlines am 2. Mai 2012 wurde die 737 mit Winglets ausgestattet und erhielt die Kennung PH-CDF. Bereits seit ihrer Auslieferung bietet die Boeing durchgängig 189 Passagieren Platz.

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