His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-MVS

His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-MVS

… oder auch Royal Thai Air Force. Sehr exzentrisch ging es am frühen Abend kurz nach Sonnenuntergang am Airport zu. Denn niemand geringeres als der König von Thailand landete mit seine Boeing 737-8Z6(BBJ2) aus Berlin (SXF) kommend am Airport. Der für sein sehr exzentrisches Auftreten bekannte König (gern mal in Badelatschen und bauchfreiem Unterhemd unterwegs), flog wohl höchst selbst den VIP Jet an den Airport. Seit November 2017 ist die 737 nicht mehr im Besitz der königlichen thailändischen Luftwaffe, sondern gehört dem König selbst (deshalb der Name der Airline „His Majesty King Maha Vajiralongkorn“).

Leider etwas nach Sonnenuntergang, aber bei schönstem abendlichen Licht eines Königs würdig, landete die Boeing über die Bahn 23.

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HS-MVS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.com

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HS-MVS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 12,5 Jahre alte Boeing 737 wurde am 17. April 2007 im amerikanischen Renton (RNT) in VIP-Ausstattung an die Royal Thai Air Force ausgeliefert. Seit November 2017 gehört sie dem König persönlich, der es sich nicht nehmen lässt seine Flugzeuge auch sehr gerne Mal selbst zu fliegen.

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Neben einigen anderen Highlights stach ein Flugzeug heute ganz besonders hervor. Mit 3C-EGE landete eine Boeing 737-7FB(BBJ) der Regierung aus Äquatorialguinea (Equatorial Guinea Government) am Hamburg Airport, um dort zur Wartung in die Lufthansa Technik zu gehen. Die Besonderheit ist nicht nur die Herkunft oder der Typ der Maschine sondern, dass die Boeing seit 19. Juni 2017 in Genf (GVA) geparkt war, da sie dort beschlagnahmt worden war. Grund hierfür waren offenbar Schulden in Millionenhöhe des autoritären afrikanischen Landes bei dem französischen Telekomunternehmen „Orange“.

Dass die 737 in VIP Ausstattung nun heute aus Genf zu uns starten durfte, ist wohl einer Beilegung des Streits zuzuschreiben.

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3C-EGE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 16 Jahre alte Boeing 737 wurde am 18. Dezember 2003 an die Regierung des afrikanischen Landes ausgeliefert. Seitdem trägt sie den Taufnamen „Utonde“, was für einen kleinen Küstenabschnitt am Atlantik steht.

Brunei Government, V8-BKH

Brunei Government, V8-BKH

Gekommen ist sie am 29.10. früh morgens bei völliger Dunkelheit. Am heutigen Mittag hatte man nun endlich die Chance sie bei Licht zu Gesicht zu bekommen. Die Rede ist von der Boeing 747-8LQ(BBJ) der Regierung von Brunei (Brunei Government). Zunächst ging es für den VIP Jet aus den Hallen der Lufthansa Technik in die Lärmschutzhalle. Nach einiger Zeit konnte man den Jumbo auf dem Vorfeld der LHT bei strahlendem Sonnenschein bewundern.

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V8-BKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als sechs Jahre alte Boeing 747 wurde nach ihrem Erstflug am 18. Oktober 2012 von Boeing zu Austellungszwecken als VIP Jet ausgestattet. Erst am 27. September 2016 fand der Jumbo seinen Weg in die Flotte der Regierung von Brunei.

Volga-Dnepr, RA-82068

Volga-Dnepr, RA-82068

Andere Städte machen daraus ein mediales Großereignis, wieder Andere finden dieses Flugzeug alltäglich: Die Rede ist von einer Antonov An-124. Am heutigen frühen Morgen landete aus Bremen (BRE) kommend eine An-124 der Volga Dnepr am Hamburg Airport. Grund für den kurzen Flug aus dem Hamburger Umland zum Flughafen in Fuhlsbüttel war ein Tankstopp des Cargoflugzeugs.

In Bremen wurde die Antonov beladen, konnte jedoch nicht vollgetankt werden, da die Startbahn in Bremen für ein solch hohes Abfluggewicht zu kurz ist um direkt nach Portmouth (PMS) in den USA zu kommen.

Nach dem knapp 20 minütigen Flug aus Bremen nach Hamburg landete die An-124 über die Landebahn 05 bei typischem Novemberwetter um kurz vor halb Acht. Um kurz vor Elf hob sie schließlich Richtung USA ab.

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RA-82068 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 26 Jahre alte Antonov wurde 1993 an die russische Aeroflot ausgeliefert. Über Air Foyle und Polet Flight fand die An-124 ihren Weg im April 2016 in die Flotte der Volga-Dnepr.

Morocco Government, CN-MBH

Morocco Government, CN-MBH

Nach einiger Zeit in der Lufthansa Technik verließ uns am heutigen Vormittag die Boeing 747-8Z5(BBJ) der marokkanischen Regierung (Morocco Government). Begleitet wurde der Start über die Bahn 23 vom typisch trüben Hamburger Novemberwetter. Nach dem Start drehte die Boeing Richtung Süden und fliegt nun zurück nach Riad-Salé (RBA). Dies war bereits der zweite Besuch der CN-MBH dieses Jahr in der Lufthansa Technik.

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die knapp 7,5 Jahre alte Boeing wurde am 20. Mai 2012 im amerikanischen Everett (PAE) an die Regierung (Presidential Flight) aus Dubai ausgeliefert. Ab Dezember 2012 wurde die Kabine der 747 bei der Lufthansa Technik hier in Hamburg ausgestattet. Im Oktober 2017 wurde der Jumbo dann an die marokkanische Regierung übergeben.

Saudi Ministry of Finance and Economy, HZ-MF1

Saudi Ministry of Finance and Economy, HZ-MF1

Bei schönstem Herbstwetter landete heute am frühen Nachmittag ein nicht alltägliches Flugzeug am Hamburg Airport. Eine Boeing 737-7DM(BBJ), des saudischen Finanzministeriums (Saudi Ministry of Finance and Economy) landete gegen 14.30 Uhr auf der Landebahn 15. Die Maschine mit der Registrierung HZ-MF1 kam aus dem arabischen Riad (RUH). Der Grund der lange Reise von Riad nach Hamburg dürfte ein Wartungsauftrag in der Lufthansa Technik sein.

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HZ-MF1 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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HZ-MF1 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als 16 Jahre alte Business Jet wurde im amerikanischen Renton (RNT) gebaut und am 30. September 2002 an das Finanzministerium von Saudi Arabien übergeben. Seitdem fliegt das Flugzeug in VIP-Ausstattung um die Welt.

Die Emirates A380 ist zu Hause, A6-EUW

Die Emirates A380 ist zu Hause, A6-EUW

Viele Jahre wurde spekuliert, vor einigen Monat dann Gewissheit und nun ist der Tag endlich gekommen: Emirates setzt ab heute ein Flugzeug des Musters Airbus A380 nach Hamburg ein. Die Emirates A380 ist zu Hause. Hunderte, wenn nicht sogar tausende, Schaulustige verfolgten die Landung des Airbus A380-842 bei kräftigen Ostwind über die Landebahn 05. Man vermutete, ob eventuell eine der vielen farbigen Sonderlackierungen den Weg an den Airport zu diesem besonderen Ereignis finden würde. Dem war allerdings nicht so, was der Faszination an dem Flugzeug keinen Abbruch tat.

Als EK59 landete das größte Passagierflugzeug der Welt heute, vorerst als Ausnahme, auf dem Mittagskurs der arabischen Airline aus Dubai. Ab dem morgigen Tag fliegt der A380 dann täglich auf dem Abendkurs als EK61/62 aus und in das arabische Emirat.

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A6-EUW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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A6-EUW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Mit dem heutigen Tag wird die „Homecoming“-Story des Airbus A380 Wirklichkeit. Viele essenzielle Teile, wie Großteile des Rumpfs und Teile der Tragflächen werden in Hamburg und Norddeutschland gefertigt. Auch die Lackierung des Airbus A380 findet in Finkenwerder (XFW) statt. Zudem werden alle A380 an Emirates in Finkenwerder auch final ausgeliefert.

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A6-EUW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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So auch der heutige Airbus A380-842. Mit der A6-EUW kam einer der neusten A380 der bisher 105 Stück starken Flotte von Emirates an den Hamburg Airport. Der 1,5 Jahre alte Jet wurde erst am 14. September diesen Jahres an Emirates in Finkenwerder übergeben. Durch die Drosselung der Produktionsrate bei Airbus wurde der Airbus erst recht spät nach seinem Erstflug am 3. Mai 2017 ausgeliefert.

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A6-EUW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Weitere Fotos von der Landung finden sich im Forum. Dazu einfach HIER klicken.

Lufthansa CityLine, D-AIGV

Lufthansa CityLine, D-AIGV

Klare kalte Luft und Sonnenschein. Perfekte Voraussetzungen also um am heutigen frühen Morgen einen besonderen Gast in der Lufthansa Technik begrüßen zu dürfen. Mit der D-AIGV kam nicht irgendein Airbus A340-313 der Lufthansa nach Hamburg, sondern gleich einer der zwei verbliebenen 300er mit Star Alliance Lackierung. Der Vierstrahler soll wohl einige Wochen in der Lufthansa Technik bleiben, bevor er wieder in den Liniendienst der Lufthansa zurückkehrt.

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D-AIGV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der über 18,5 Jahre alte Airbus A340-313 wurde am 25. Februar 2000 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa ausgeliefert und fliegt seitdem auf den Langstrecken der deutschen Airline. Seit Dezember 2015 operiert der A340 für die Lufthansa Tochter „Lufthansa City Line“. Sechs Monate zuvor erhielt der Airbus seine aktuelle Lackierung der Luftfahrtallianz „Star Alliance“.

Air New Zealand, D-AZAX (ZK-NNA)

Air New Zealand, D-AZAX (ZK-NNA)

Mehrfach verschobene Testläufe machten es zu einem wahrem Glücksspiel einen ganz besonderen Airbus A321 zu Gesicht zu bekommen. Die Rede ist vom ersten Airbus A321-271NX für Air New Zealand. Als wäre dieser zweite erst für Air New Zealand in Finkenwerder gefertigte Airbus nicht schon besonders genug, ziert den ersten A321neo in der Flotte von Air New Zealand zudem noch die ikonische „All Blacks“ Lackierung. Am heutigen Vormittag konnte man nun in schönstem herbstlichen Licht das schwarze Flugzeug auf einem rund 1,5 stündigen Testflug bewundern. Der Erstflug fand am 25. Oktober diesen Jahres statt und führte, wie üblich, am Hamburg Airport für einen „Low Pass“ vorbei. Dieser lag jedoch weit nach Sonnenuntergang, was eine vernünftige Betrachtung der schwarzen Sonderlackierung nahezu unmöglich machte.

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D-AZAX at Hamburg – Finkenwerder
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D-AZAX at Hamburg – Finkenwerder
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Der neue Airbus A321-271NX wird neben einem A320, einer ATR72, einer B773 und einer B789 das vierte Flugzeug in der Flotte von Air New Zealand mit einer komplett schwarzen Lackierung sein.

Neues Terminal am Airport, jetzt mal Klartext

Neues Terminal am Airport, jetzt mal Klartext

Neues Terminal am Airport, wird der Flughafen heimlich erweitert? Genau das war heute in einer großen Hamburger Tageszeitung zu lesen. Linke und FDP haben sich umgehend der Sache angenommen und man vermutet gar eine Kapazitätsausweitung, einen heimlichen Ausbau des Airports

Manchmal fasst man sich echt an den Kopf…

Speziell geht es dabei um die Shuttlebusgates auf dem Vorfeld 2. Gelegen westlich von der Bahn 33/15 und südlich der Bahn 05/23. Die Arbeiten dort haben begonnen und sollen im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Angedacht als Interimsgebäude ist eine Nutzungsdauer von 15 Jahren veranschlagt und genau daran hängt man sich jetzt auf.

Von einer Ausweitung der Kapazitäten kann gar keine Rede sein. Was anscheinend nicht recherchiert wurde (man hätte sich ja auch mal selber auf die Terrasse stellen können), Flugzeuge werden dort seit Jahren abgefertigt. Der Unterschied ist, dass die Fluggäste den Bus verlassen und den Flieger sofort besteigen.

Das Gebäude wird in erster Linie ein „Dach über dem Kopf“ sein und so den Komfort erheblich, im Vergleich zum aktuellen Zustand, erhöhen.

Shuttlebusgates, nicht Terminal

Angedacht ist, wie oben bereits geschrieben, eine Nutzungsdauer von 15 Jahren. Was wohl kaum einer heute noch weiß, als das Vorfeld 2 seinerzeit gebaut wurde am Ende der 90er Jahre, war ein Satellit dort fest eingeplant, ein zweiter eine Option. Beide sollten mit der Airport Plaza, per Pendelbahn, verbunden werden. Diese Pläne hat man damals nicht realisiert und so kann man heute getrost von einer Lightversion sprechen. Meiner persönlichen Meinung nach, hat man schon damals eine Chance vertan und wird dieses erneut tun, baut man dort ein Provisorium, was nach einem vordefinierten Zeitraum wieder zurückgebaut wird.

Übrigens: Ein (Flughafen)Terminal ist ist das Empfangsgebäude, oder eines von mehreren, eines Flughafens. Dieses steht allen Besuchern und Gästen zur Verfügung. Unterteilt ist dieses in einen öffentlichen Bereich (vor der Kontrolle) und einen Sicherheitsbereich (nach der Kontrolle). Da sich die Shuttlebusgates auf dem Vorfeld zwei befinden werden, handelt es sich um ein Satellitengebäude, nicht um ein Terminal.

 

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