SK Telecom, HL8080

SK Telecom, HL8080

Wie schon vor einigen Tagen vermutet, verließ heute am frühen Abend mit HL8080 der Airbus A319-115(CJ)(WL) des südkoreanischen Telekommunikationsunternehmens SK Telecom (wir berichteten) den Hamburger Flughafen. Der Airbus rollte dabei vom Gelände der Lufthansa Technik am Cafe Himmelsschreiber vorbei über das Vorfeld 1, um von dort über die Bahn 23 zu starten. Ziel des Zweistrahlers ist der südkoreanische Flughafen Gimpo (GMP) im Westen der Hauptstadt Seoul. Die mehr als 8.000km lange Strecke schafft das Flugzeug mit VIP Ausstattung ohne Zwischenstopp.

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HL8080 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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HL8080 absolvierte am gestrigen Tag noch einen finalen Testflug über Mecklenburg-Vorpommern. Wann der mehr als sechs Jahre alte Airbus A319 das nächste Mal in Hamburg zu sehen sein wird, ist aktuell unklar.

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Seit dem 13. Oktober diesen Jahres ist die Boeing 747-430 mit der Kennung A4O-OMN der Royal Flight of Oman in der Lufthansa Technik zu Besuch. Am heutigen Mittag startete der Vierstrahler zu einem mehr als einstündigen Testflug. Dabei stattete der Jumbo auch dem Flughafen Hannover (HAJ) einen Besuch ab. Damit ist anzunehmen, dass A4O-OMN wohl bald die Hallen der Lufthansa Technik final verlassen wird.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 18 Jahre alte Boeing 747 wurde nach ihrem Erstflug am 3. Dezember 2001 am 14. Dezember desselben Jahres als D-ARFO an Royal Flight of Oman ausgeliefert. Ihre finale Kennung A4O-OMN erhielt sie erst am 30. April 2004, nachdem sie final mit VIP Kabinenausstattung an den Wüstenstaat übergeben wurde.

Vorfeldrundfahrt, November 2019

Vorfeldrundfahrt, November 2019

Wenn die Tage kürzer werden, neigt sich auch das „Spotter-Jahr“ dem Ende entgegen. So ging es am heutigen frühen Abend, in bereits eingetretener Dunkelheit auf die letzte Vorfeldrundfahrt in diesem Jahr. Mit dabei der wichtigste Begleiter der über 30 Teilnehmer: Das Stativ. Denn ohne das stabile Dreibein sind gerade Langzeitbelichtungen, die die dunkle Szenerie möglichst lichtstark einfangen sollen, kaum realisierbar.

Ihr wollt auch einmal teilnehmen? Am Ende des Artikel erfahrt Ihr mehr!

Der erste Halt an diesem kalten Novemberabend war der A330-303, TC-JOE, der Turkish Airlines. Netterweise machte eine EasyJet Platz, sodass dieser Langstreckenjet nahezu perfekt aufgenommen werden konnte:

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TC-JOE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Weiter ging es mit dem Bus zum Vorfeld 2 (APRON 2). Dort stand mit EI-FXB eine kleiner ATR 42-300(F) die im Auftrag von FedEx Hamburg zwei Mal täglich ansteuert:

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EI-FXB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Neben geparkten Eurowings und Condor Flugzeugen, stehen gerade auf APRON 2 diverse kleinere Fluggeräte. So wie beispielsweise D-AIRZ der Air Hamburg:

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D-AIRZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Noch bevor der A380 von Emirates kam, gab es die Möglichkeit sowohl einen Airbus A319 (OH-LVC) der Finnair beim Beladen, als auch eine ankommende Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 (YL-BAQ) der Air Baltic vor die Linse zu bekommen:

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OH-LVC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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YL-BAQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Kurz vor Ende der Tour drehte dann mit A6-EUE der mehr als 3,5 Jahre alte Airbus A380-861 von Emirates auf dem Vorfeld in seine finale Parkposition ein. Selten kann man diesem beeindruckenden Vierstrahler so nah sein:

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A6-EUE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Den Abschluss der Tour bildeten zwei Airbus der Swiss und Lufthansa.

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Ihr wollt im nächsten Jahr auch an einer der bereits geplanten Vorfeldtouren teilnehmen? Schaut dafür einfach regelmäßig auf unserer Facebookseite, der Facebookgruppe oder dem Forum vorbei!

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Dieses Flugzeug wird offenbar zum Dauergast am Hamburger Flugzeug. Alle paar Monate landete mit 3C-EGE die Boeing 737-7FB(BBJ) der Regierung aus Äquatorial Guinea in Fuhlsbüttel, um die Lufthansa Technik zu besuchen. Am heutigen Nachmittag landete der Zweistrahler nach einem Flug über den halben afrikanischen und europäischen Kontinent am Hamburger Flughafen. Ausgangspunkt dieses langen Fluges war der Flughafen Malabo (SSG) nahe der Hauptstadt von Äquatorial Guinea.

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3C-EGE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Neben einer wirklich spektakulär aussehenden Boeing 777 und einer Embraer ERJ-145 ist 3C-EGE das einzige Flugzeug der äquatorialguineaschen Regierung. Nach einer mehr als einjährigen Zwangspause in der Schweiz (den Grund erfahrt Ihr in unserem älteren Artikel), fliegt die mittlerweile über 17 Jahre alte Boeing ununterbrochen in VIP Ausstattung für das westafrikanischen Land.

Luftwaffe, 54+30

Luftwaffe, 54+30

Der zweitneuste Airbus A400M-180 der Luftwaffe stattete am heutigen Vormittag dem Airport in Fuhlsbüttel einen Besuch ab. Das vierstrahlige Transportflugzeug mit der Kennung 54+30 landete dabei aus Wunstorf (ETNW) kommend über die Bahn 15 am Hamburger Flughafen. Nach einem etwa einstündigen Aufenthalt auf APRON 2 flog das bislang größte militärische Transportflugzeug von Airbus weiter auf die kanarische Insel Gran Canaria (LPA).

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5430 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der nicht mal ein Jahr alte Airbus A400M wurde erst am 27. Juni diesen Jahres im spanischen Sevilla (SVQ) an die Deutsche Luftwaffe übergeben. Aktuell ist der Airbus mit der militärischen Registrierung 54+30 beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf in der Nähe von Hannover stationiert, wo wohl ein Großteil der bislang 53 bestellten Flugzeuge stationiert werden dürften. Davon sind bereits 31 Stück aktiv im Dienste der Deutschen Luftwaffe.

South African Airways, ZS-SDE

South African Airways, ZS-SDE

Zu einer besonderen Flugbewegung kam es am heutigen Morgen, denn in Finkenwerder wurde mit ZS-SDE ein Airbus A350-941 an die afrikanische South African Airways übergeben. Um kurz vor halb Zehn brach der neue Zweistrahler mit mehr als einer Stunde Verspätung auf, um vom Airbuswerk nach Johannesburg (JNB) zu fliegen.

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ZS-SDE at Hamburg – Finkenwerder
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Gekommen war der werksfrische A350 vor fünf Tagen (18.11.) in den Basisfarben der Air Mauritius. Die Airline wird den Langstreckenjet jedoch zunächst nicht selbst einsetzen, sondern vermietet den Airbus als ZS-SDE an South African Airways. In Finkenwerder erhielt er in nur fünf Tagen die Farben der südafrikanischen Airline.

Ob die bestellte Kabinenkonfiguration (28 Business- & 298 Economy-Class Plätze) beibehalten wurde, wissen wir aktuell leider nicht, ist jedoch anzunehmen bei der kurzen Standzeit in Finkenwerder. Insgesamt hat die Airline vier Flugzeuge des neue sparsamen Airbus Langstreckenjets bestellt.

Royal Air Force, ZE700

Royal Air Force, ZE700

Nachdem bereits im Frühjahr des Jahres eine British Aerospace 146-100 Statesman der britischen Royal Air Force in Hamburg landete, schaute heute erneut ein kleiner Vierstrahler in Fuhlsbüttel vorbei. Das Flugzeug mit der Kennung ZE700 landete um kurz nach halb Fünf über die Landebahn 05 am Hamburger Flughafen. Gestartet war die BAe von der Ramstein Air Base (RMS/ETAR). Nach eine knappen Stunde Aufenthalt flog ZE700 schon wieder ab in Richtung der britischen Air Base Northolt (NHT) westlich von London.

Grund für die Landung könnte ein Besuch eines hochrangigen Regierungsbeamten sein, denn am GAT standen diverse hochkarätige Luxuslimousinen bereit.

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ZE700 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 35 Jahre alte British Aerospace 146-100 Statesman wurde am 23. April 1986 im britischen Hatfield (HTF) an die Royal Air Force übergeben. Der Zusatz „Statesman“ bezieht sich auf die VIP Kabinenausstattung des auf einer BAe 146-100 basierenden Flugzeugs.

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ZE700 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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SK Telecom, HL8080

SK Telecom, HL8080

Seit Mitte April diesen Jahres und beinahe schon vergessen ist HL8080 des südkoreanischen Kommunikationsunternehmens SK Telecom bereits in der Lufthansa Technik. Der Airbus A319-115(CJ)(WL) zeigte sich in den vergangenen Tagen bereits mehrfach außerhalb der Hallen auf dem Vorfeld der LHT. Am Vormittag nun hob der Zweistrahler zu einem mehr als zweistündigen Testflug vornehmlich über Mecklenburg-Vorpommern ab, bevor er wieder am Mittag wieder in Fuhlsbüttel landete. Der finale Abflug des A319, der mit dem Abschluss der Arbeiten einher geht, dürfte damit näherrücken.

Bislang noch ein seltener Anblick bei einem Airbus A319 sind die verbauten Winglets (bei Airbus Sharklets), die die Aerodynamik verbessern und somit Kerosin sparen.

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HL8080 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der 6,2 Jahre alte Airbus A319-115(CJ)(WL) wurde in Finkenwerder (XFW) gebaut und am 18. Oktober 2013 nach Toulouse (TLS) zum Ausbau der Kabine überführt. Dort erhielt der Airbus eine VIP Konfiguration, ehe er am 13. April 2015 an das südkoreanische Telekommunikationsunternehmen SK Telecom übergeben wurde. Dort erhielt das Flugzeug die Kennung HL8080 und stellt das einzige Luftfahrzeug des Unternehmens dar.

Vulkan Air, UR-CQV

Vulkan Air, UR-CQV

Für ein kleines Highlight sorgte spontan am Abend ein Propellerflugzeug. Mit UR-CQV landete eine Antonov An-26B der ukrainischen Vulkan Air. Das mehr als 36 Jahre alte Flugzeug landete dabei um kurz Sieben am Abend über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Gestartet war die An-26 im französischen Toulouse (TLS) und benötigte für die Strecke etwas mehr als drei Stunden. Nach einem mehr als einstündigen Aufenthalt auf APRON 2 (Pos. 91A) flog die Antonov weiter zum polnischen Flughafen Kattowitz (KTW). Bislang wissen wir leider noch nicht den Grund des Besuchs.

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UR-CQV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Ausgeliefert wurde die An-26B im Jahre 1983 zunächst an die rumänische Tarom. Über Romavia (1990), Air West (1994), Jet Line International (2005), Budapest Air Service (2006) und Genex (2008) gelangte die Antonov am 17.11.2011 zur Vulkan Air. Kurzzeitig wurde sie im Jahre 2017 von Skiva Air für einige Monate betrieben. Seit dem 28.09.2017 fliegt das 24 Meter lange Flugzeug nun als UR-CQV wieder für Vulkan Air.

Kingdom of Swaziland, 3DC-SDF

Kingdom of Swaziland, 3DC-SDF

Wenn der normale Verkehr aktuell am Airport schon nichts besonderes zeigt, so ist wenigstens auf die Lufthansa Technik Verlass. Am Morgen um kurz nach Sieben landete mit 3DC-SDF der Airbus A340-313 des Königreichs Swasiland über die Bahn 23 in Fuhlsbüttel. Es ist, nach Januar diesen Jahres (wir berichteten), bereits der zweite Besuch des Vierstrahlers in diesem Jahr. Gestartet war der Airbus Stunden zuvor vom Internationalen Flughafen König Mswati III. (SHO) in Swasiland. Grund für den mehrstündigen Flug über Afrika, das Mittelmeer und halb Europa ist ein Besuch zur Wartung in der Lufthansa Technik.

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3DC-SDF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mittlerweile mehr als 18,5 Jahre alte Airbus A340 wurde zunächst am 8. Juni 2001 in Toulouse (TLS) an China Airlines ausgeliefert. Am 29. Juni 2016 landete das Langstreckenflugzeug erstmals am Hamburger Airport, um bei der Lufthansa Technik eine neue Kabine für die Ansprüche des Königreichs Swasiland zu erhalten. Nach fast zwei Jahren Umbau wurde der Airbus, nun mit VIP Kabine, schließlich am 12. April 2018 an das Königreich übergeben und erhielt dort die Kennung 3DC-SDF.

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