Lufthansa, D-AIGN

Lufthansa, D-AIGN

Dass die Lufthansa einen Großteil ihrer Routen auf Grund des Coronavirus streichen musste, ist hinlänglich bekannt. So kommt es, dass viele Flugzeuge geparkt werden müssen, da der Platz Flugzeuge abzustellen an den großen Drehkreuzen begrenzt ist. Nachdem die Lufthansa bereits einen Boeing 747, einen Airbus A330 und A340 bereits in Fuhlsbüttel geparkt hat, landete am heutigen Morgen der nächste Airbus A340-313 am Hamburger Flughafen. Der Vierstrahler mit der Kennung D-AIGN landete dabei über die Landebahn 15 und wird nun vorübergehend auf dem Gelände der Lufthansa Technik geparkt.

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D-AIGN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 22 Jahre alte Airbus A340 wurde am 12. März 1998 in französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa übergeben. Neben der Kennung D-AIGN trägt der Airbus zusätzlich den Taufnamen „Solingen“. Seit Dezember 2013 trägt das Langstreckenflugzeug die Lackierung der Luftfahrtallianz „Star Alliance“. Aktuell bietet der A340 30 Gästen in der Business-, 28 Reisenden in der Premium-Economy- und 221 Passagieren in der Economy-Class Platz.

Israeli Air Force, 272

Israeli Air Force, 272

Für vielleicht das Highlight des bisherigen Jahres sorgten am Mittag die israelischen Luftstreitkräfte. Denn mit 272 landete eine Boeing 707-3L6C(KC) „Re’em“ am Hamburger Flughafen. Eine wahre Seltenheit, denn mittlerweile gibts nahezu kaum noch flugfähige Boeing 707 zu bewundern.
Die vierstrahlige 707 landete am Mittag über die Bahn 05 in Fuhlsbüttel. Zuvor war der militärische Tanker vom israelischen Militärflugplatz Nevatim (VTM) nahe der Stadt Be’er Scheva gestartet. Dort sind nicht nur Versorgungsflugzeuge wie die Boeing 707 stationiert, sondern auch AWACS Aufklärungsflugzeuge sowie diverse Kampfjets unter anderem auch der Typ Lockheed Martin F-35I. Die Boeing gehört zum 120 Squadron, den sogenannten „Desert Giants“ (früher International Squadron), die auf dem Militärflugplatz stationiert sind. Der Zusatz „Re’em“ an der 707 bezeichnet biblisch die Antilopenart Arabischer Oryx, die mit ihren sehr langen Hörner auffällt.
Der Grund für den Besuch waren israelische Soldaten die bislang in Kiel arbeiteten, nun aber nach Israel zurückgeholt wurden. Nach mehr als einer Stunde Aufenthalt flog die 707 wieder zurück Richtung Nevatim.

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272 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 44 Jahre alte Boeing 707 am 9. Juli 1975 an Aviation Services & Support ausgeliefert ehe sie mehr als zwei Jahre später von der britischen British Caledonian Airways übernommen wurde. Vom Februar 1979 bis Ende November 1995 flog sie als A6-HRM für Dubai Air Wing die Herrscherfamilie des Emirates Dubai durch die Welt. Darauf war sie kurzzeitig für JARO International unterwegs, ehe sie im September 1996 für die Bedürfnisse der israelischen Air Force umgebaut wurde. Mehr als 2,5 Jahre später, am 1. Januar 1999, flotteten die israelischen Luftstreitkräfte die Boeing 707 unter der Kennung 272 ein. Neun Flugzeuge dieses Typ soll die Israeli Air Force zurzeit betreiben.

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272 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Von 1010 insgesamt produzierten Boeing 707 fliegt nur noch ein sehr geringer Bruchteil. Der letzte kommerzielle Flug dieses Flugzeugtyps wurde Anfang 2013 von der iranischen Saha Air durchgeführt. Seitdem fliegen nur noch wenige Boeing 707 im militärischen Dienst als Tankflugzeug oder als Basis für die Boeing E3 Sentry AWACS Aufklärungsflugzeuge.
Jedoch ist es ständig möglich am Hamburger Airport eine Boeing 707 zu sehen. D-ABOD (oder auch D-ABOB) – eine ehemalige 707 der Lufthansa – ist ganzjährige neben der Feuerwache ausgestellt. Am besten zu sehen ist diese abstellte Boeing 707 bspw. vom Parkhaus P1 oder auf einer der vielen Vorfeldtouren.

His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-MVS

His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-MVS

Am Mittag schaute wie auch schon vor einigen Tagen die Boeing 737-8Z6(WL) BBJ2 des Königs von Thailand in Fuhlsbüttel vorbei. Dabei absolvierte der Zweistrahler mit der Kennung HS-MVS zu Trainingszwecken wieder nur einen Touch and Go bevor er wieder zurück nach München (MUC) flog. In der Regel fliegt der thailändische König oder seine Söhne höchst selbst das Flugzeug, um auf die erforderlichen Flugstunden zu kommen, um die Fluglizenz nicht zu verlieren.

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HS-MVS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die knapp 14 Jahre alte Boeing wurde am 17. April 2007 im amerikanischen Renton (RNT) zunächst an die Royal Thai Air Force ausgeliefert. Im November wurde die 737 dann der persönlichen Flotte des Herrschers Maha Vajiralongkorn zugeteilt. Neben HS-MVS, die natürlich eine VIP Kabine besitzt, umfasst die Flotte noch eine weitere Boeing 737-8Z6(WL) BBJ2 (Kennzeichen HS-HMK) und zwei Boeing 737-400 (Kennzeichen HS-CMV & HS-HRH).

Lufthansa, D-AIFD

Lufthansa, D-AIFD

Und das nächste Flugzeug der größten deutschen Airline das hier in Hamburg geparkt wird. Mit D-AIFD landete am Morgen ein Airbus A340-300 der Lufthansa in Fuhlsbüttel. Dabei nutzte der Vierstrahler bei Ostwind die Bahn 05 und parkte wie auch bereits die Boeing 747 und der Airbus A330 auf dem Gelände der Lufthansa Technik. Im Zuge des sich immer weiter verbreitenden Coronavirus befindet sich die Luftfahrtindustrie in einer schwere Krise, dass das temporäre Parken vieler aktuell nicht genutzen Flugzeuge notwendig macht.
Der A340 war zuvor in Frankfurt (FRA) gestartet.

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D-AIFD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 19 Jahre alte Airbus A340 wurde im März 2001 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa übergeben. Aktuell bietet D-AIFD 30 Gästen in der Business-, 28 Reisenden in der Premium-Economy- und 221 Passagiere in der Economy-Class Platz. Neben dem Taufnamen „Gießen“ trägt das Langstreckenflugzeug darüber hinaus bereits seit Mitte 2019 die neue aktualisierte Lackierung der Lufthansa.

Lufthansa, D-AIKE

Lufthansa, D-AIKE

Auch der Hamburger Flughafen ging heute mit einem besonderen Movement nicht leer aus. Nachdem bereits vor einigen Tage eine Boeing 747 der Lufthansa in Fuhlsbüttel landete (wir berichteten) und dort auf Grund der Corona-Krise geparkt wurde, landete am Mittag mit D-AIKE ein Airbus A330-343 am Airport. Auch dieses Langstreckenflugzeug mit am Flughafen zunächst für einige Zeit geparkt, da es aktuell nicht benötigt wird. Gestartet war der Airbus zuvor vom Flughafen Frankfurt (FRA). Man darf gespannt sein, ob noch mehr Flugzeug der Lufthansa in näherer Zukunft in Fuhlsbüttel geparkt werden.

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D-AIKE at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 15 Jahre alte Airbus A330 wurde am 3. Dezember 2004 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa übergeben. Mehrfach erhielt der Zweistrahler eine neue Kabine, zuletzt im Januar 2017. So finden aktuell 42 Gäste in der Business-, 28 Passagiere in der Premium-Economy- und 185 Reisende in der Economy-Class Platz. Neben der Kennung D-AIKE trägt das von zwei Rolls-Royce Trent 772B-60 angetrieben Flugzeug noch den Taufnamen „Landshut“.

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D-AIKE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Tobias Lietzke on netAirspace

Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (10+03)

Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (10+03)

Lange musste auf diese Lackierung nicht gewartet werden. Nachdem der erste Airbus A350 für die Deutsche Luftwaffe vor 18 Tagen aus Toulouse (TLS) in Finkenwerder landete (wir berichteten), verließ der Zweistrahler am heutigen Mittag das Airbus-Werk wieder. Dabei flog er allerdings nicht wie erwartet direkt nach Fuhlsbüttel, um dort die Kabinenausstattung zu erhalten, sondern zunächst wieder zurück nach Toulouse (TLS). In Finkenwerder erhielt das Langstreckenflugzeug die typische Lackierung aller Flugzeuge in der Flotte der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung. Einzig und allein die Winglets des Airbus A350-941 mit der Testkennung F-WZFF tragen nun ebenfalls die deutschen Farben, bislang ein Novum.

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F-WZFF at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

In einiger Zeit wird der Airbus bei der Lufthansa Technik in Fuhlsbüttel erwartet, um dort seine Kabinenausstattung zu erhalten. Dabei wird er allerdings zunächst keine angepasste VIP Kabine eingebaut bekommen, sondern eine Interimskabine, sodass das Flugzeug möglichst schnell zur Flotte stoßen kann. Ursprünglich war der A350 für die Lufthansa bestimmt, die den Airbus mit der Baunummer (MSN) 416 jedoch nicht abnahm.
Final wird der Airbus A350 seine aktuelle Testkennung F-WZFF dann wohl gegen die Registrierung 10+03 eintauschen.

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F-WZFF at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Airbus A350 in Finkenwerder. Nachdem bereits der A350 für die Deutsche Luftwaffe das Airbus-Werk verließ (wir berichteten), startete einige Zeit später ein weiterer Airbus A350 mit dem Ziel Toulouse (TLS). Das Langstreckenflugzeug (finale Registrierung B-LQE) der Cathay Pacific erhielt südliche der Elbe ebenfalls seine Lackierung. Gekommen war der Zweistrahler allerdings schon vor über einem Monat und stand seit der erfolgreichen Lackierung einige Zeit geparkt auf dem Werksgelände (hier gehts zum Bericht).

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F-WZFO at Hamburg – Finkenwerder
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Auf Grund der aktuellen Lage durch den Coronavirus bleibt ein Großteil der Flotte der Cathay Pacific am Boden. Ob eine baldige Auslieferung des Airbus mit der finalen Kennung B-LQE stattfindet, darf durchaus bezweifelt werden. Ausgestattet wäre der A350 mit 38 Plätzen in der Business-, sowie 24 in der Premium-Economy- und 214 in der Economy-Class. Bislang betreibt die Airline aus Hong Kong schon 36 Flugzeuge des Musters A350 in ihrer 152 Flugzeug umfassenden Flotte.

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F-WZFO at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Emirates, F-WWAU (A6-EVN)

Emirates, F-WWAU (A6-EVN)

Auf Grund des Coronavirus ist ein Airbus A380 der Emirates aktuell leider sehr selten zu sehen. Am heutigen Mittag landete mit F-WWAU ein A380 der Airline aus dem Wüstenemirat in Primer-Grundlackierung in Finkenwerder. Der Vierstrahler der später die Registrierung A6-EVN erhalten wird, landete dabei über die Bahn 05. Beim Airbus-Werk im Süden von Hamburg erhält das Langstreckenflugzeug seine finale Lackierung.

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F-WWAU at Hamburg – Finkenwerder
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Der heutige Airbus A380-842 wird einer der letzten doppelstöckigen Airbusflugzeuge sein. Nach A6-EVN kommen lediglich nur noch fünf weitere bevor die Produktion eingestellt wird. Nach seiner Auslieferung in einigen Monaten wird der A380 der 118. in der Flotte von Emirates.

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F-WWAU at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Lufthansa, D-ABYI

Lufthansa, D-ABYI

Das Coronavirus hat die Luftfahrt weiterhin fest im Griff. Auch der Hamburger Flughafen ist von vielen Flugstreichungen betroffen. Dennoch trieb die Krise, die auch nicht an der Lufthansa spurlos vorbeigeht, heute einen besonderen Gast nach Fuhlsbüttel. Mit D-ABYI landete am Mittag eine Boeing 747-830 der Lufthansa über die Bahn 23 am Hamburg Airport. Das vierstrahlige Langstreckenflugzeug soll hier erst einmal geparkt, werden da es in der aktuellen Situation der Flotte der Lufthansa leider keine Verwendung findet. Stand heute frühen Abend steht die Boeing 747 vor den Hallen der Lufthansa Technik.

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D-ABYI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der knapp sieben Jahre alte Jumbojet wurde am 29. Mai 2013 im amerikanischen Everett (PAE) an die Lufthansa ausgeliefert. Zunächst bot das Flugzeug 362 Passagieren Platz. Im Jahr 2014 wurde jedoch die Kabine umgebaut und bietet seitdem Passagieren in vier Klassen einen Sitzplatz an. So kann die 747 aktuell acht Gäste in der First-, 80 Reisende in der Business-, 30 Passagiere in der Premium-Economy- und 244 Flugreisende in der Economy-Class transportieren. Einigen dürfte das Flugzeug mit der Kennung D-ABYI als „Siegerflieger“ bekannt sein. Nach der gewonnen Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2014 trug die Boeing diese Sonderlackierung bis Juli 2018 auf dem Rumpf.
Aktuell betreibt die größte deutsche Airline 19 Flugzeuge der neusten Boeing 747 Version.

Air Cairo, SU-BTM

Air Cairo, SU-BTM

Schon beinahe über ein Jahr ist es her, dass die letzte Air Cairo Maschine am Hamburger Flughafen landete. Am heutigen Morgen landete mit SU-BTM ein Airbus A320-214 der ägyptischen Airline wieder einmal in Fuhlsbüttel. Der Flug mit der Nummer MSC3493 führte den Zweistrahler von ägyptischen Badeort Hurghada (HRG) nach Hamburg, wo die der Airbus um kurz vor halb Acht am Morgen über die Bahn 23 aufsetzte. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt flog der A320 wieder zurück. Der Grund für die Flug war eine Rückholaktion deutscher Urlauber die auf Grund des Coronavirus aus Ägypten ausgeflogen wurden.

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SU-BTM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der knapp zehn Jahre alte Airbus A320 wurde am 14. Juni 2010 in französischen Toulouse (TLS) an die brasilianische TAM Linhas Aéreas ausgeliefert. Diese musterte am 16. August 2017 das Flugzeug aus. Von September bis November des selben Jahres stand die Maschine mit der Baunummer (MSN) 4320 im tschechischen Ostrava (OSR) geparkt. Am 6. November 2017 übernahm schließlich Air Cairo den Airbus stattete ihn mit 174 Sitzplätzen und der Kennung SU-BTM aus.

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