Niclas Rebbelmund

29 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

JetOneX, VQ-BZV

JetOneX, VQ-BZV

Bei einigen Flugzeugen weiß man eigentlich, dass die Chancen diese am heimischen Flughafen hier Hamburg zu Gesicht zu bekommen, gen Null tendieren. Dafür werden gern auch mal längere Strecken in Kauf genommen, um eben selbige zu sehen und/oder zu fotografieren. Zu diesen Maschinen zählt auch sicherlich mit VQ-BZV die ehemalige Boeing 747-41R der britischen Virgin Atlantic Airways, die jedoch mittlerweile für die amerikanische JetOneX im Frachtauftrag fliegt. Eine Zeit lang war sie beispielsweise am niederländischen Flughafen Maastricht (MST) stationiert. Am heutigen Abend landete dieser Jumbojet nun dennoch in Fuhlsbüttel, um sehr kurzfristig bei der Lufthansa Technik (LHT) einen Defekt behoben zu bekommen. Der Vierstrahler startete vom britischen Bournemouth Airport (BOH), setzte dann bei der Landung über die Runway 23 in Hamburg auf und rollte nach der Landung über den Taxiway T vor die Hallen der LHT.

Aviation photo
VQ-BZV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 23 Jahre alte Boeing dient aktuell als die einzig aktive von insgesamt fünf 747 in der Flotte der amerikanischen JetOneX als Frachtflugzeug. Dabei flog die Maschine in ihrer Laufbahn mitnichten reine Fracht. So stand sie seit dem 30. September 1998 der britischen Virigin Atlantic Airways unter der Kennung G-VXLG als Passagierflugzeug zur Verfügung. Erst seit dem 7. Dezember 2020, also mitten in der Pandemie, gehört sie als VQ-BZV der Flotte der JetOneX an. Betrieben wird der sogenannte “Prachter” (eine Wortneuschöpfung aus “Passagierflugzeug” und “Frachter”) allerdings von der auf den Bermuda Inseln ansässigen Longtail Aviation.

Kingdom of Eswatini, 3DC-SDF

Kingdom of Eswatini, 3DC-SDF

Erneut endete am heutigen Abend ein Aufenthalt bei der Lufthansa Technik (LHT). Mit 3DC-SDF verließ der Airbus A340-313 den Hamburger Flughafen wieder. Seit Ende November des vergangenen Jahres befand sich der Vierstrahler zur Wartung in den Hallen der LHT (wir berichteten). Über die Startbahn 33 hob die Maschine mit der Kennung 3DC-SDF dann am Abend mit dem Ziel des Internationalen Flughafens König Mswati III. (SHO) in dem kleinen, monarchisch regierten Binnenstaat in Afrika ab.

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3DC-SDF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mittlerweile mehr als 20 Jahre alte Airbus gerät seit Jahren in Hamburg mittlerweile zum Stammgast. Beinahe mehrfach im Jahr ist der A340 zu Wartungszwecke bei der LHT anwesend. Dabei flog das Langstreckenflugzeug nicht immer im VIP-/Regierungsauftrag. Nach seiner Auslieferung an China Airlines am 8. Juni 2001 flog die Maschine zunächst bis Mitte 2015 maximal 276 Passagiere. Erst mit seiner Überführung am 29. Juni 2016 von Taiwan (TPE) nach Hamburg begann der Umbau zum Regierungsflugzeug von Eswatini. Das Königreich übernahm den Airbus A340 dann 12. April 2018 und gab ihm die Registrierung 3DC-SDF.

System Capital Management (SCM), P4-RLA

System Capital Management (SCM), P4-RLA

Schaut mal wer wieder da ist! Am heutigen späten Nachmittag landete mal wieder mit P4-RLA der Airbus A319-133(CJ) der ukrainischen System Capital Management (kurz SCM) am Hamburger Flughafen. Der Airbus landete bei einsetzender Dunkelheit über die Runway 05 in Fuhlsbüttel. Zuvor war der A319 vom Schweizer Flughafen Genf (GVA) gestartet. Ob es sich bei dieser Landung wieder um einen Besuch bei der Lufthansa Technik (LHT) handelt ist uns aktuell noch nicht bekannt.

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P4-RLA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als elf Jahre alte Maschine ist gewiss keine Seltenheit in Hamburg. So schaute der im Jahre 2010 gebaute Zweistrahler schon vielfach, sogar mehrmals im Jahr, zu Wartungszwecken in der LHT vorbei. Dabei hob das Flugzeug mit VIP-Kabine zum ersten Mal in Hamburg ab. Am 31. Mai 2010 begann für den A319 mit seinem Erstflug bei Airbus in Finkenwerder (XFW) seine Laufbahn. Am 15. Juni des selben Jahres wurde er dann nach Toulouse (TLS) überführt und dort in der Folge die Kabine ausgestattet. Am 23. November 2011 übernahm dann SCM den A319(CJ) und versah ihn mit der Kennung P4-RLA.

Helvetic Airways, HB-AZJ

Helvetic Airways, HB-AZJ

Es ist immer nur eine Frage der Zeit bis neue Flugzeuge von regulären Airlines am Hamburger Flughafen diesen dann auch ansteuern. So kam Mitte Juli des vergangenen Jahres das erste Mal eine Embraer E195-E2 (ERJ 190-400 STD) der Schweizer Helvetic Airways nach Fuhlsbüttel. Allerdings handelte es sich bei dem damaligen Flug um einen Charterauftrag für den Schweizer Fußballverein FC Basel, der hier bei uns in der Stadt zu Testzwecken gegen den Hamburger SV antrat (wir berichteten). Danach wurde es still um die größte Version der Embraer E2-Serie am Hamburger Flughafen. Vereinzelt verschlug es die kleinere Version, die E190-E2, auf dem Zürich-Kurs der Swiss zu uns an den Airport. Bis zum heutigen Tage… Mit HB-AZJ landete gleich zweimal, einmal am Morgen und einmal am Mittag, eine E195-E2 der Helvetic Airways am Platz in Fuhlsbüttel.

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HB-AZJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Anders jedoch als ihre Schwestermaschine noch im Sommer, kam die heutige Embraer auf den regulären Swiss-Kursen LX1050/1051 und LX1056/1057 aus der Schweizer Hauptstadt Zürich (ZRH) zu uns in die Hansestadt. Abgesehen von dem Charterflug im vergangenen Sommer ist dies somit der erste Besuch auf einem Linienflug dieser Version der Embraer der Helvetic Airways. Der gerade erst etwas über ein halbes Jahr alte Zweistrahler ist dabei aktuell die einzige aktive von vier E195-E2 in der Flotte der Schweizer Flug- und Tochtergesellschaft der Swiss. Zählt man den Überführungsflug am 29. Juni letzten Jahres vom brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) und vorangegangene Testflüge nicht mit, kommt die HB-AZJ mit dem Start am heutigen Nachmittag in Fuhlsbüttel gerade einmal auf insgesamt 89 Flüge.

Deutsche Marine, 60+08

Deutsche Marine, 60+08

Nach der Landung einer Lockheed P-3C Orion der Deutschen Marine vor zwei Tagen (wir berichteten), verließ die Maschine mit der Kennung 60+08 am heutigen Morgen die Hallen der Lufthansa Technik (LHT) wieder. Dort stand der viermotorige Seefernaufklärer in den vergangenen Tagen und wurde gereinigt. Auf Grund des immer noch defekten Tors am Taxiway T wurde die Lockheed am frühen Morgen auf den Taxiway U gezogen.

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6008 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst nach fast drei Stunden auf dem Vorfeld der Lufthansa Technik hinter dem Tower hob das auch als U-Boot Jäger genutzte Flugzeug erst am Vormittag von der Startbahn 23 ab.
Auf Grund von Umbauarbeiten an der Halle in der die Reinigung der Orion-Flotte der Marine sonst vorgenommen wird, kam 60+08 nun als erste nach Fuhlsbüttel. Wie lange die Arbeiten in Nordholz (ETMN) beim  Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ noch dauern, ist derweil nicht bekannt. Eventuell ist es also möglich, dass noch weitere P-3C der Marine zur Lufthansa Technik kommen, um hier gereinigt zu werden.

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