Niclas Rebbelmund

28 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Private, N980EE

Private, N980EE

In der Regel berichten wir meist über größere besondere Gäste an den beiden Hamburger Flughäfen. Doch heute müssen wir unbedingt von dieser kleineren Maschine berichten. Am frühen Nachmittag landete nämlich mit N980EE im privaten Besitz ein außergewöhnlich schön lackiertes Flugzeug. Die Gulfstream Commander 695 Jetprop 980 kam vom Flughafen Mönchengladbach (MGL) und setzte über die Landebahn 33 in Fuhlsbüttel auf. Nach einem kurzen Aufenthalt vor dem General Aviation Terminal (kurz GAT) hob die Commander 695 wieder in Richtung des kroatischen Flughafens Dubrovnik (DBV) ab.

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N980EE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Auffällig ist in jedem Fall die Lackierung der nur etwas über 13 Meter langen Gulfstream. Denn den Rumpf des zweimotorigen Propellerflugzeugs ziert eine aufwändige Lackierungen mit Sternen, Planeten, dem Weltall und einem Regenbogen. Über den Betreiber bzw. die Vergangenheit des über 41 Jahre alten Flugzeugs mit der amerikanischen Kennung N980EE ist derweil nicht viel bekannt. Allerdings ist der Flugzeugtyp von dem es zig verschiedene Versionen gibt schon seit geraumer Zeit ein Auslaufmodell. So wurde mehr als 2000 Exemplare in der Zeit von 1948 bis 1985 gefertigt, zunächst von der Aero Design and Engineering Company und später Rockwell, die das Programm gen Ende an Gulfstream Aerospace übergab.

MIAT – Mongolian Airlines, JU-1021

MIAT – Mongolian Airlines, JU-1021

Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, dass eine Boeing 767 der MIAT – Mongolian Airlines relativ zu Beginn der Coronapandemie Masken zum Werksflughafen nach Finkenwerder transportierte (wir berichteten). Am heutigen Morgen landete erneut eine 767 in Hamburg, jedoch diesmal in Fuhlsbüttel. Auch diese Boeing mit der Kennung JU-1021 war diesmal auf einem Fracht-Charterkurs eingesetzt. Die Boeing 767-34G(ER)(WL) startete fast neun Stunden zuvor vom mongolischen Flughafen Chinggis Khaan International (ULN) nahe der Hauptstadt Ulaanbaatar. Nach etwas mehr als zwei Stunden Aufenthalt verließ der Zweistrahler Hamburg wieder und flog zurück in die Mongolei.

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JU-1021 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die gerade mal etwas mehr als acht Jahre alte Boeing 767 unterscheidet sich äußerlich lediglich durch die nachträglich angebrachten Winglets an den Tragflächenenden von der Maschine von vor einem Jahr in Finkenwerder. Übernommen hat MIAT das Langstreckenflugzeug am 13. Mai 2013 im amerikanischen Everett (PAE) und gab ihm neben der Kennung JU-1021 den Taufnamen „Chinggis Khaan“. Im regulären Passagierbetrieb finden 18 Gäste in der Business- und 245 Passagiere in der Economy-Class Platz. Mittlerweile stellt das Flugzeug allerdings das einzig verbliebende Langstreckenflugzeug in der Flotte der mongolischen Airline dar, denn die Maschine die vor einem Jahr in Finkenwerder war, wurde zu Beginn diesen Jahres ausgeflottet und steht nun in der amerikanischen Wüste geparkt. Somit finden sich aktuell neben der einzigen 767 lediglich drei Boeing 737-800, sowie eine Boeing 737 MAX 8 in der Flotte der MIAT.

Luxembourg – NATO, CT-01

Luxembourg – NATO, CT-01

Nachdem bereits vor einigen Tagen mit CT-03 der aktuellste Airbus A400M aus der Flotte der belgischen Luftstreitkräfte Hamburg zu Trainingszwecken einen kurzen Besuch abstattete (wir berichteten), war es heute mit CT-01 der einzige Luxemburger A400M der Hamburg besuchte. Der A400M-180, der von der belgischen Air Force betreut wird, landete dazu über die Landebahn 23. Gestartet war die Maschine vom belgischen Stützpunkt Melsbroek (EBMB) auf dem Flughafen der Hauptstadt Brüssel.

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CT-01 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach einigen Minuten Aufenthalt setzte das militärische Transportflugzeug seinen Weg ins italienische Pisa (PSA) fort. Der Airbus hob erstmals am 13. April des vergangenen Jahres im spanischen Sevilla (SVQ) ab und wurde am 7. Oktober ausgeliefert. Es übernahm der 15th Air Transport Wing der belgischen Luftstreitkräfte die Maschine, die die Maschine (allerdings auch mit Luxemburger Piloten und Crews) betreiben. Denn der kleine europäische Staat beteiligte sich sowohl an der Finanzierung als auch an dem Betrieb des A400M. So ist auf dem CT-01 registrierten Flugzeug auch die Kokrade Luxemburgs sowie der Titelschriftzug „Luxembourg Armes Forces“ auf dem Rumpf zu sehen.

Nordwind Airlines, VQ-BJA

Nordwind Airlines, VQ-BJA

Am gestrigen späten Abend landete mit VQ-BJA erneut die komplett weiß lackierte Boeing 777 der Nordwind Airlines in Fuhlsbüttel. Wieder einmal brachte der Zweistrahler Fracht aus dem chinesischen Nanjing (NKG). Diesmal jedoch verbrachte die Boeing 777-212(ER) die Nacht auf dem Vorfeld 2 und flog erst am heutigen Morgen wieder zurück nach Nanjing. Dafür nutzt das Langstreckenflugzeug diesmal bei Sonnenschein die Startbahn 33.

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VQ-BJA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Auch diese bald 19 Jahre alte Maschine wird mittlerweile zum Dauergast am Hamburger Flughafen. So werden wir auch hier erstmal von weiteren Berichterstattungen absehen, sofern sich bei den zu erwartenden weiteren Flugbewegungen nicht ein anderes Flugzeug oder andere Besonderheiten ergeben. Denn VQ-BJA ist nicht die einzige Boeing 777 in der Flotte der Nordwind Airlines die aktuell keine Passagiere fliegt, sondern im Cargoeinsatz um die Welt ist.

AELF FlightService, 9H-BFS

AELF FlightService, 9H-BFS

Viele Frachtflugzeuge steuern den Hamburger Flughafen in letzter Zeit an. Mit 9H-BFS tat dies auch am heutigen Nachmittag erneut ein Airbus A330-203 der amerikanischen AELF FlightService betrieben von der maltesischen Maleth-Aero. Der weiße Zweistrahler kam vom britischen Robin Hood Airport Doncaster Sheffield (DSA). Allerdings führte viel mehr ein Positionierungsflug als ein Frachtauftrag die Maschine nach Fuhlsbüttel. Nach der Landung parkte der Airbus auf dem Vorfeld 2 und wird erst am morgigen Vormittag in Richtung des belgischen Flughafens Ostende-Brügge (OST) aufbrechen.

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9H-BFS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Bereits am 8. Februar diesen Jahres war der 19 Jahre alte Airbus zu Trainingszwecken am Hamburg Airport zu Gast (wir berichteten). Ursprünglich wurde der A330 von der brasilianischen TAM Linhas Aéreas bestellt und am 1. Juli 2002 übernommen. Über die russische I-Fly am 4. August 2018 gelangte der A330 Mitte Dezember des vergangenen Jahres zur Flotte der eigentlichen Flugzeugleasinggesellschaft AELF FlightService. Diese lässt die Maschine seitdem von Maleth-Aero als „Prachter“ (engl. Preighter) betreiben. Diese Wortneuschöpfung aus den Wörtern „Passagier“ und „Frachter“ beschreibt die temporäre Frachtnutzung eines eigentlichen Passagierflugzeugs. Notwendig geworden war diese Maßnahme während der Coronapandemie, um der gestiegenen Nachfrage nach Frachtkapazitäten gerecht zu werden.

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