TUI Airways, G-FDZX

TUI Airways, G-FDZX

Aktuell beherrschen die Airlines des Tui-Konzerns das Bild am Hamburger Flughafen. Nachdem am gestrigen Abend zwei Boeing 787-8 Dreamliner der niederländischen Fluggesellschaft des Reisekonzerns in Fuhlsbüttel landeten (wir berichteten), landete am heutigen Morgen neben D-ASUN der deutschen TuiFly mit G-FDZX eine Boeing 737-8K5(WL) der britischen Tui Airways. D-ASUN brachte Crewmitglieder aus dem griechischen Athen (ATH), während das Flugzeug der britischen Tochtergesellschaft aus dem südenglischen Bournemouth (BOH) in Fuhlsbüttel aufsetzte und ebenfalls Crewmitglieder brachte. Diese Crewmitglieder sollen dann im Tagesverlauf mit den beiden Dreamliner in ihre Heimatländer geflogen werden. Für den Zweistrahler G-FDZX war es der erste Besuch am Hamburger Flughafen.

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G-FDZX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die neun Jahre alte Boeing 737 feiert in drei Tagen Geburtstag. Denn am 23. Mai 2011 wurde das Mittelstreckenflugzeug im amerikanischen Renton (RNT) an die britische Thomson Airways ausgeliefert. Mit der Umstrukturierung der Airlines innerhalb des Tui-Konzerns wechselte G-FDZX am 2. Oktober 2017 zur frisch gegründeten Tui Airways. Im Winter 2019/2020 wurde die 189 Passagiere fassende Boeing dann kurzzeitig an Sunwing Airlines in Kanada vermietet.

TUI Airlines Netherlands, PH-TFK & PH-TFM

TUI Airlines Netherlands, PH-TFK & PH-TFM

Diese beiden Dreamliner scheinen unzertrennlich. Am Abend landeten wieder die beiden Boeing 787-8 Dreamliner der Tui Airlines Netherlands mit den Kennung PH-TFK und PH-TFM am Hamburger Flughafen. Innerhalb einer knappen Stunde setzten die beiden Langstreckenflugzeuge über die Bahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Bereits vor einigen Tagen waren beide Flugzeuge bei uns in Hamburg zu Gast (wir berichteten). Am morgigen Nachmittag sollen beide Zweistrahler für den Kreuzfahrtbetreiber Tui Cruises Teile der Crew zum Flughafen Ramon Villeda Morales (SAP) in Honduras und zum Flughafen Denpasar (DPS) in Indonesien bringen.

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PH-TFM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Den Anfang machte PH-TFM. Um kurz nach 18 Uhr landete die Boeing 787 auf einem Überführungsflug von Amsterdam (AMS) aus kommend in Hamburg. Der über fünf Jahre alte Dreamliner flog nach seiner Auslieferung am 26. März 2015 für Arke, die Vorgängergesellschaft der aktuellen Tui Airlines Netherlands.

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PH-TFK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Eine knappe halbe Stunde später landete dann auch PH-TFK. Dieser sechs Jahre alte Dreamliner wurde wie auch PH-TFM im amerikanischen Everett (PAE) zunächst an Arke ausgeliefert. Am 1. Oktober 2015 gingen beide Flugzeuge dann in die Flotte der Tui Airlines Netherlands über. Unterschiedlich ist bei beiden Flugzeugen allerdings die Kabine. Während PH-TFM insgesamt 291 Passagieren in zwei Klassen Platz bietet, passen in den Rumpf von PH-TFK 309 Gäste in ebenfalls zwei Klassen.

Sundair, D-ASMR

Sundair, D-ASMR

In den vergangenen Wochen hat D-ASMR der Sundair ab und zu Erntehelferflüge nach Fuhlsbüttel durchgeführt. Vor sechs Tagen flog der Airbus A320-214 dann nach Nürnberg (NUE), um den Hamburger SV in ein Kurztrainingslager nach Herzogenaurach zu bringen. Am heutigen Abend kehrte das Flugzeug mit der Mannschaft des Fußballzweitligisten, nach einem sehr unglücklichen 2:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth, zurück. Der HSV führte nach 1:0 Rückstand in der zweiten Halbzeit souverän, bis der Gegner in der Nachspielzeit ausglich. Sicherer als das Ergebnis war immerhin die Landung über die Bahn 23 in Hamburg. Nach der Landung parkte der Airbus A320 auf der Position 2 vor dem Terminal 1.

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D-ASMR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als 14 Jahre alte Airbus wurde am 12. Dezember 2005 im französischen Toulouse (TLS) als D-ABDB an Air Berlin ausgeliefert. Bis zur Übernahme durch die deutsche Sundair am 15. Oktober 2018 flog die jetzige D-ASMR im Wechsel für Air Berlin, OLT Express Poland und Small Planet Airlines Germany. Aktuell finden 180 Passagiere Platz in den Zweistrahler.

Enter Air, SP-ENU

Enter Air, SP-ENU

Über die vergangenen Wochen waren viele Erntehelferflüge nach Hamburg geplant und auch einige fanden statt. Häufig neben der Condor durchgeführt von der polnischen Enter Air. Am heutigen Morgen landete erneut mit SP-ENU eine Boeing 737-83N(WL) der Charterfluggesellschaft in Fuhlsbüttel. Von dem rumänischen Sibiu International Airport (SBZ) kommend setzte der Zweistrahler über die Bahn 23 am Hamburger Flughafen auf. Nach etwas mehr als einer Stunde Aufenthalt flog die Boeing zum Flughafen Katowice (KTW) in Polen.

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SP-ENU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die bald 19 Jahre alte Boeing 737 wurde am 27. Juli 2001 im amerikanischen Renton (RNT) an American Trans Air ausgeliefert und bot zu diesem Zeitpunkt Platz für 175 Passagiere. Über die amerikanische ATA Airlines (19. März 2003), Miami International Airlines (23. Juli 2008) und die von den Kapverden stammende TACV Cabo Verde Airlines (6. August 2012), stoß die 737 schließlich im Mai 2014 zur Flotte der Enter Air. Dort erhielt sie neben der Kennung SP-ENU auch eine neue Kabinenausstattung mit nun mehr 189 Sitzplätzen.

Volga-Dnepr, RA-82078

Volga-Dnepr, RA-82078

Bedingt durch das Coronavirus kam es am heutigen Nachmittag erneut zu einer sehr besonderen Flugbewegung in Finkenwerder (XFW). Mit RA-82078 landete eine Antonov An-124-100 der russischen Volga-Dnepr auf dem Airbuswerksgelände. Das vierstrahlige Cargoflugzeug startete zuvor im chinesischen Tianjin (TSN) und legte einen mehr als einen halben Tag dauernden Zwischenstopp im russischen Krasnoyarsk (KJA) ein. Offenbar transportierte die An-124 Hilfsgüter nach Finkenwerder.

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RA-82078 at Hamburg – Finkenwerder
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Die mehr als 23 Jahre alte Antonov An-124 wurde im September 1996 von der russischen Volga-Dnepr übernommen. Angetrieben wird das Flugzeug mit der Kennung RA-82078 von vier Lotarjow D-18T Triebwerken. Volga-Dnepr besitzt neben fünf Ilyushin Il-76, 12 Antonov An-124. Bereits seit dem Jahre 1990 fliegt die Airline Fracht durch die Welt.

Ukraine International Airlines, UR-UIC

Ukraine International Airlines, UR-UIC

In Berlin (TXL) beispielsweise ein gewohntes Bild, hier in Hamburg jedoch nicht: Die Rede ist von Ukraine International Airlines. Am heutigen Nachmittag landete UR-UIC der Fluggesellschaft aus der Ukraine bei uns in Fuhlsbüttel. Die Boeing 737-8KV(WL) startete vom Flughafen Kiew-Boryspil (KBP) und flog auch dorthin eine knappe Stunde später wieder zurück. Ob es sich allerdings um einen Erntehelferflug handelte oder auch um einen Teil der Rückführung der Tui Crews können wir aktuell nicht sicher sagen.

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UR-UIC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas mehr als zwei Jahre alte Boeing 737 wurde am 16. März 2018 im amerikanischen Renton (RNT) an an Ukraine International Airlines ausgeliefert. Seitdem fliegt das 186 Passagiere Platz bietende Flugzeug als UR-UIC in der Flotte der Fluggesellschaft. Aktuell werden 20 Boeing 737-800, vier Boeing 737-900, vier Boeing 767-300, sowie drei Boeing 777-200 und sieben Embraer ERJ-190 betrieben.
Anfang des Jahres machte die Airline Schlagzeilen nachdem eine Boeing 737-800 (UR-PSR) beim Start im Iran versehentlich abgeschossen wurde.

TUI Airlines Belgium, OO-JAX

TUI Airlines Belgium, OO-JAX

Am heutigen Nachmittag besuchte den Airport mit OO-JAX eine Boeing 737-8K5(WL) der belgischen Tui Airlines Belgium. Dieses Movement steht aber wohl eher in Zusammenhang mit den Erntehelferflügen, als mit der Rückführung der Crews der Tui Kreuzfahrtschiffe. Denn die Boeing 737 landete von dem rumänischen Sibiu International Airport kommend und flog am Nachmittag – vermutlich leer – wieder in Richtung Brüssel (BRU) ab.

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OO-JAX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als neun Jahre alte Boeing 737 wurde am 22. November 2010 im amerikanischen Renton (RNT) an die belgische Jetairfly übergeben. Seitdem trägt das Flugzeug die Kennung OO-JAX und den Taufnamen „Brightness“. Am 19. Oktober 2016 ging die 189 Passagiere fassende Maschine zur Flotte der Tui Airlines Belgium über. Pläne die 737 in die Flotte der deutschen TuiFly als D-ATYK zu integrieren bewahrheiteten sich nicht.

TUI Airlines Netherlands, PH-TFK & PH-TFM

TUI Airlines Netherlands, PH-TFK & PH-TFM

Nachdem am gestrigen Abend zwei Boeing 787-8 Dreamliner der Tui Airlines Netherlands erstmals in Hamburg landeten (wir berichteten), verließen die beiden Langstreckenflugzeuge den Airport am heutigen Nachmittag wieder.

Den Anfang machte PH-TFK. Die sechs Jahre alte Boeing 787 startete um kurz nach halb Vier über die Bahn 33 Richtung des indonesischen Flughafens Denpasar (DPS). Sie brachte wie auch PH-TFM Crewmitglieder der seit vielen Tagen in Cuxhaven vor Anker liegenden „Mein Schiff 3“ in ihre Heimatländer.

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PH-TFK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Mehr als eine Stunde später folgte mit PH-TFM der zweite Tui Airlines Netherlands Dreamliner und beendete somit die zwei Tage des Hamburger Flughafens in Dreamliner Hand. Auch diese etwas über fünf Jahre alte Boeing 787-8 startete über die Bahn 33, jedoch mit dem Ziel Jakarta (CGK).

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PH-TFM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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TUI Airlines Netherlands, PH-TFK & PH-TFM

TUI Airlines Netherlands, PH-TFK & PH-TFM

Zusätzlich zu dem bereits am Morgen gelandeten Dreamliner der Air Europa (wir berichteten), gesellten sich am Abend gleich zwei Tui Airlines Netherlands Boeing 787-8 Dreamliner dazu. Die Maschinen mit den Kennung PH-TFK und PH-TFM landeten kurz hintereinander über die Bahn 05 aus Amsterdam (AMS) kommend. Am morgigen Nachmittag werden die beiden Langstreckenflugzeuge leicht versetzt voneinander nach Denpesar (DPS) und Djakarta (CGK) in Indonesien zu fliegen. Grund hierfür ist, wie auch wie bei der Air Europa vom Morgen, der Rücktransport eines Teils des Personals der „Mein Schiff 3“ in ihre Heimatländer.

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PH-TFK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Um kurz vor 19 Uhr setzte die sechs Jahre alte Boeing 787 mit der Kennung PH-TFK auf der Bahn 05 auf. Der in Everett (PAE) am 4. Juni 2014 zunächst an die niederländische Arke ausgelieferter Dreamliner bietet 18 Gästen in der Business- und 291 Passagieren in der Economy-Class Platz.

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PH-TFM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Zuvor landete mit PH-TFM ebenfalls eine Boeing 787-8 aus Amsterdam kommend in Fuhlsbüttel. Seit dem 1. Oktober 2015 fliegt das Langstreckenflugzeug für die niederländische Tui Airlines Netherlands nachdem es zuvor am 26. März des selben Jahres im amerkanischen Everett ebenfalls an Arke ausgeliefert worden war. Anders als PH-TFK bietet PH-TFM allerdings 47 Gästen in der Business- und lediglich 244 Passagieren in der Economy-Class Platz.

Aktuell betreibt der niederländische Ableger der TuiFly lediglich eine Boeing 737-800 und insgesamt drei Boeing 787-8 Dreamliner. Auf Grund des Flugverbots sind bereits drei ausgelieferte Boeing 737-8 MAX zunächst dauerhaft geparkt.

Air Europa, EC-NEI

Air Europa, EC-NEI

Das Coronavirus hat nicht nur der Luftfahrt schwer zu gesetzt sondern auch der Kreuzschifffahrt. So wurden natürlich alle Kreuzfahrten bis auf weiteres ausgesetzt und die Schiffe größtenteils still gelegt. Die „Mein Schiff 3“ der Reederei Tui Cruises hatte allerdings den Auftrag das Personal der übrigen Schiffe der Flotte einzusammeln und nach Cuxhaven zu bringen von wo die Mitarbeiter in ihre Heimatländer gebracht werden sollen. Da es nun allerdings in den letzten Tagen und Wochen wohl einige Covid-19 Fälle an Bord des Schiffes gab, stand das Kreuzfahrtschiff zunächst unter Quarantäne. Nun allerdings scheint die Ausreise der knapp 2.900 Personen an Bord anzulaufen. Denn bereits am Freitag und gestrigen Samstag flogen erste Tui Flugzeuge (Boeing 737-800) von Hamburg aus in die Ukraine und nach Nordafrika und brachten das Personal in ihre Heimatländer.

Am heutigen Morgen landete dann ein Flugzeug der Air Europa in Hamburg über die Bahn 15. Die Boeing 787-9 Dreamliner setzte um kurz vor halb Acht auf und rollte dann weiter zu den Gates auf dem Vorfeld 1. Am Abend wird der Dreamliner dann Richtung Jakarta (CGK) in Indonesien aufbrechen.

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EC-NEI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas mehr als ein halbes Jahr alte Boeing 787-9 wurde am 29. Oktober 2019 im amerikanischen Everett (PAE) als EC-NEI an Air Europa übergeben. Aktuell bietet das zweistrahlige Langstreckenflugzeug 32 Gästen in der Business- und 307 Reisenden in der Economy-Class Platz. Die spanische Air Europa betreibt aktuell eine Mischflotte bestehend aus sechs ATR-72, sechs Airbus A330-200, einem Airbus A330-300, 20 Boeing 737-800, acht Boeing 787-8, sowie neun Boeing 787-9 und elf Embraer ERJ-195.
Im Sommer vor zwei Jahren war bereits die kleinere Version – die Boeing 787-8 – der Air Europa im Zuge der Kreuzfahrtcharterflüge einige Male in Hamburg zu Gast.

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