Embraer

Armée de l’Air (French Air Force), 108 & 068

Armée de l’Air (French Air Force), 108 & 068

Gleich zwei kleine Flugzeuge der französischen Luftstreitkräfte besuchten am heutigen Mittag Fuhlsbüttel. Die beiden Embraer EMB-121 Xingu mit den militärischen Kennungen 108 und 068 kamen vom Militärflugplatz Avord (LFOA), der in etwa auf halber Strecke zwischen Paris und Lyon liegt. Nach der Landung rollten die beiden zweimotorigen Turboprop-Flugzeuge der French Air Force auf das Vorfeld 2. Nach etwas mehr als einer Stunde Aufenthalt setzten die die beiden Embraer ihren Trainingsflug fort und steuerten den schwedischen Flughafen Stockholm/Bromma (BMA) an.

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108 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Zuerst setzte die 108 registrierte EMB-121AA Xingu auf der Landebahn 15 auf. Insgesamt betreiben die französischen Luftstreitkräfte 20 dieser kleinen Maschinen die seit 1983 vom in Avord stationierten “Ecole de l’aviation de transport 0/319 (EAT 0/319) “Capitaine Dartigues”” Piloten für Transportflugzeuge des französischen Militärs ausbilden. Neben einem Flugabwehrgeschwader sind auf dem Militärflugplatz auch zwei Staffeln des Frühwarngeschwader stationiert, die die Boeing E-3F Sentry betreiben.

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068 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ein paar Minuten später setzte dann mit 068 auch die zweite der beiden Embraer EMB-121 Xingu über die Landebahn 15 auf. Das Flugmuster der EMB-121 wurde lediglich von Mitte der 70er bis Mitte der 80er Jahre vom brasilianischen Flugzeugbauer gefertigt. Insgesamt gingen so auch nur 106 Exemplare vom Band. Der Namenszusatz “Xingu” leitet sich von einem gleichnamigen Stamm und einem Fluss im Amazonas-Gebiet ab. Diese Maschine scheint auf Grund ihrer Aufschrift “Marine” vorzüglich von den französischen Seestreitkräften genutzt zu werden, die über insgesamt 15 Stück diesen Typs verfügen. So ist die Konfiguration speziell dieser EMB-121AN Xingu auch leicht anders als die des vorherig gelandeten Flugzeugs.

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AIR X Charter, 9H-FCM

AIR X Charter, 9H-FCM

Am frühen Abend landete ein Flugzeug des Herstellers Embraer auf dem Airbuswerksflughafen in Finkenwerder. In der Regel wird das Werksgelände nur in sehr seltenen Fällen von Flugzeugen anderer Hersteller angesteuert, bspw. bei Charteraufträgen. So kam auch offenbar 9H-FCM der auf Malta ansässigen AIR X Charter nach Finkenwerder. Die Embraer Lineage 1000 (ERJ-190-100 ECJ) setzte am frühen Abend über die Landebahn 05 auf. Über den kasachischen Flughafen Nur-Sultan kam die Maschine ursprünglich aus Shanghai (PVG). Mutmaßlich brachte sie im Charterauftrag Crews und/oder Verantwortliche die in Kürze werksneue Flugzeuge von Airbus übernehmen.

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9H-FCM at Hamburg – Finkenwerder
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Die etwas mehr als sieben Jahre alte Embraer Lineage 1000 ist in der Hansestadt keine Unbekannte. Vor knapp einem Jahr landete der Zweistrahler bereits ebenfalls im Charterauftrag in Fuhlsbüttel (wir berichteten). Seit dem 17. April 2014 fliegt die Lineage 1000 nun im aktiven Dienst, zunächst nach der Auslieferung im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) für die chinesische Minsheng International Jet. Über die ebenfalls chinesischen Yalian Business Jet (April 2016) und Sparkle Roll Jet (SR Jet) (Dezember 2016), gelangte das Flugzeug mit VIP Kabinenausstattung am 18. Dezember 2019 zur Flotte der AIR X Charter. Dort erhielt es die Kennung 9H-FCM.

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KLM, PH-NXB

KLM, PH-NXB

In der Regel sind Flugbewegungen der niederländischen KLM am Hamburger Flughafen keine Meldung wert. Wenn jedoch das neuste Flugmuster in der Flotte der nationalen Airline aus unserem Nachbarland das erste Mal in Fuhlsbüttel vorbeischaut, sieht das schon ganz anders aus. Mit PH-NXB landete nämlich am heutigen Mittag mit einer Embraer E195-E2 (ERJ 190-400 STD) eines der jüngsten Flottenmitglieder in Hamburg. Das zweistrahlige Regionalflugzeug betrieben von der Tochtergesellschaft “Cityhopper” setzte dabei über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel auf. Zuvor war die Maschine, wie auch sonst, in Amsterdam (AMS) gestartet.

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PH-NXB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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In Zukunft wird man die E-195-E2 wohl häufiger am Hamburger Flughafen sehen, obgleich der heutige Besuch die Erstlandung der längsten Version der E2 war. Denn neben PH-NXB gibt es bereits ein weiteres Flugzeug in der Flotte dieser Bauart. Insgesamt noch weitere 23 Stück hat die Airline aus den Niederlanden beim brasilianischen Flugzeugbauer Embraer bestellt. Dazu kommt eine Option auf weitere 10 Flugzeuge. Die heutige E-195-E2 wurde erst am 27. Februar diesen Jahres an KLM in Sao Jose Dos Compos (SJK) übergeben und dann über das brasilianische Recife (REC) und den kanarischen Flughafen Teneriffa Süd (TFS) nach Amsterdam überführt. Maximal passen 132 Passagiere in den Rumpf der E-195-E2.

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Air Dolomiti, I-ADJN

Air Dolomiti, I-ADJN

Bereits am vergangenen Wochenende setzte die Lufthansa auf einer ihrer Strecken eine Embraer E195 der ansonsten hier selten vorkommenden Air Dolomiti ein (wir berichteten). Heute wiederholte sich diese Flugbewegung. Als LH16 landete mit I-ADJN erneut eine Embraer ERJ-195LR (ERJ-190-200 LR) der italienischen Airline in Hamburg. Gestartet war das zweistrahlige Regionalflugzeug vom Flughafen Frankfurt (FRA). Dorthin wird die Maschine der einhundertprozentigen Lufthansatochtergesellschaft auch am Abend wieder zurückkehren.
Außer in Charteraufträgen oder sehr selten auf Lufthansa Routen, sieht man Flugzeuge der Air Dolomiti leider bislang nicht am Hamburger Flughafen.

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I-ADJN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das beinahe 12 Jahre alte Flugzeug wurde am 27. März 2009 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an Air Dolomiti ausgeliefert. Seitdem trägt die Embraer neben der Kennung I-ADJN auch den Taufnamen “Rigoletto di Giuseppe Verdi”, nach einer Oper des berühmten italienischen Komponisten. Maximal finden 116 Passagiere in einer Klasse in der ERJ-195LR Platz.

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Air Dolomiti, I-ADJW

Air Dolomiti, I-ADJW

Es gibt Fluggesellschaften die fliegen Hamburg nur sporadisch und auch nur wenn es gerade sein muss an. Dazu gehört auch die italienische Air Dolomiti, einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Group. Diese ist benannt nach der norditalienischen Gebirgskette der Dolomiten und fliegt meist von München (MUC) oder Frankfurt (FRA) Richtung Italien bzw. fliegt innerhalb des Staates am Mittelmeer. Dennoch passiert es ab und zu, dass auf einem regelmäßigen Flug der Lufthansa auch mal eine Maschine der Air Dolomiti eingesetzt wird, wenn bspw. die Flottenplanung es nicht anders zulässt. Seit Ende Mai des vergangenen Jahres besuchte bislang kein Flugzeug der Airline mehr den Hamburger Airport (hier gehts zum Artikel des letzten Besuchs). Am heutigen Morgen war es dann nach einigen Monaten wieder einmal soweit. Auf LH8 aus Frankfurt (FRA) setzte mit I-ADJW eine Embraer ERJ-195LR (ERJ-190-200 LR) über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf. Nach mehr als einer Stunde flog das Regionalflugzeug wieder regulär zurück nach Frankfurt. Dabei nutze es die Startbahn 23.

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I-ADJW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die beinahe 12 Jahre alte Embraer ERJ-195LR wurde am 26. Juni 2009 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an die damalige Augsburg Airways als D-AEMB ausgeliefert. Dort wurde das Flugzeug für Lufthansa Regional betrieben und wechselte am 18. Okotber 2013 konzernintern zur Lufthansa CityLine. Von dort ging es dann Ende Januar 2019, wieder einmal Lufthansa intern, zur Flotte der Air Dolomiti wo die Maschine die Kennung I-ADJW erhielt. Seit der Auslieferung bietet die ERJ-195LR zudem 116 Passagieren Platz.
Air Dolomiti betreibt aktuell eine Flotte aus 17 Flugzeuge rein des Musters Embraer ERJ-195LR. Zwei weitere Regionalflugzeuge, Ex-Lufthansa Maschinen, diesen Typs gehen der Airline in näherer Zukunft noch zu.

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