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Comlux Kazahstan, UP-CL602

Comlux Kazahstan, UP-CL602

Wenn die größeren Flugzeuge in Fuhlsbüttel ausbleiben, ist immer noch Verlass auf die kleineren Jets. Am heutigen Nachmittag landete mit UP-CL602 eine Bombardier CL-600-2B16 Challenger 604 der Comlux Kazahstan am Hamburger Flughafen. Das Geschäftsreiseflugzeug kam vom Flughafen Öskemen (UKK) im Norden Kasachstans und setzte über die Landebahn 23 am Hamburg Airport auf. Wie üblich rollte der Jet nach der Landung auf eine Parkposition auf dem Vorfeld 2. Nach kurzem Aufenthalt flog die Maschine weiter ins spanische Barcelona (BCN).

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UP-CL602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2006 produzierte Challenger 604 wurde ursprünglich am 27. April 2007 an die britische TAG Aviation UK ausgeliefert. Über die schweizer Premium Jet (Februar 2010) fand die Bombardier schließlich den Weg zur Comlux Kazahstan und erhielt die Kennung UP-CL602. Diese Airline ist Teil der schweizer Fluggesellschaft Comlux. Neben dem kasachischen Ableger betreibt Comlux noch weitere Sub-Fluggesellschaften auf Auruba und Malta. Die angebotenen Flugmuster umfassen dabei eine Vielzahl von Jets mit VIP-Kabinenausstattung. Neben der Challenger 604 finden sich dort auch wesentlich größere Flugzeuge wie bspw. die Boeing 777 oder der Airbus A330. Das komplette Portfolio wird zum Charter oder gar zum Leasing auf der ganzen Welt angeboten und bietet den Passagieren ein komfortables Reiseerlebnis.

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Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Offenbar wurde laut genug “Zugabe” gerufen. Nachdem wir bereits Ende des vergangenen Jahres, also vor einigen Tagen, von einem vermutlichen Ende des Cargoauftrags der 9H-SUN in Fuhlsbüttel berichteten (hier gehts zum Artikel), landete am heutigen Mittag der Airbus A340 erneut am Hamburg Airport. Der Vierstrahler setzte diesmal über die Landebahn 05 auf und rollte auf die ihm angestammte Position 95C auf das Vorfeld 2. Gestartet war das Flugzeug zuvor im südkoreanischen Seoul (ICN).

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am morgigen Nachmittag soll dann jedoch endgültig das Engagement des Langstreckenflugzeug in Hamburg enden und der Airbus zum Flughafen Tarbes–Lourdes–Pyrénées Airport (LDE) geflogen werden. Dort wird die Maschine dann abgestellt. Wie es mit 9H-SUN in der Flotte der Hi Fly Malta von da an weitergeht ist derweil ungewiss. In den vergangenen zwei Monaten besuchte der A340-312 insgesamt 12 mal den Hamburger Flughafen. Dabei wurden tonnenweise Schutzausrüstung und Schnelltests gegen die Coronapandemie aus Asien nach Norddeutschland transportiert.

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Alsie Express, OY-CLZ

Alsie Express, OY-CLZ

Das neue Jahr ist da und damit ist auch die Fußballpause über die Feiertage nun vorbei. Am heutigen Nachmittag landete auf einem Positionierungsflug aus dem dänischen Sonderborg (SGD) kommend, eine ATR 72-500 (72-212A) der ebenfalls dänischen Alsie Express in Fuhlsbüttel. Die Maschine mit der Kennung OY-CLZ rollte vor das General Aviation Terminal (kurz GAT) und wartete dort auf eine Hamburger Fußballmannschaft. Eine gute Stunde später flog das zweimotorige Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug in Richtung des Flughafens Nürnberg (NUE) wieder ab. Mit an Bord die Mannschaft des Fußballzweitligisten FC St. Pauli die am morgigen Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth antritt.

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OY-CLZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Extra für diesen Charterflug brachte die dänische Airline das Logo des Fußballclubs auf dem Rumpf des etwas mehr als 12 Jahre alten Fliegers an. Gerade Alsie Express passte in der Vergangenheit immer wieder kurzfristig das Aussehen einer Chartermaschine an die Gäste des jeweiligen Flugzeugs an. Ursprünglich wurde die ATR 72 am 16. September 2008 im französischen Toulouse (TLS) an AZAL Azerbaijan Airlines ausgeliefert. Im Mai 2013 übernahm die dänische Nordic Aviation Capital (NAC) das Flugzeug und stattete es für den neuen Betreiber Alsie Express auf der Basis am Flughafen Sonderborg neu aus. Dort erhielt die fortan als OY-CLZ registrierte Maschine neben der charakteristischen matt-schwarzen Lackierung auch eine komfortable 48 Passagiere fassende Business-Class Kabine.

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Redstar Aviation, TC-RSD

Redstar Aviation, TC-RSD

Am heutigen Mittag besuchte mit TC-RSD ein Bombardier Learjet LJ45 den Hamburger Flughafen. Das kleine zweistrahlige Flugzeug setzte über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte dann vor das General Aviation Terminal (kurz GAT). Zuvor war die Maschine vom türkischen Flughafen Istanbul-Atatürk (ISL) gestartet. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt vor dem Geschäftsfliegerzentrum hob die der Learjet wieder ab und steuerte die isländische Hauptstadt Reykjavik (KEF) an.

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TC-RSD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die im Jahre 2012 gebaute Bombardier flog nach ihrer Auslieferung für verschiedene kleine Firmen in den USA und trug dabei die Kennung N68PC. Erst mit der Übernahme 9. Mai 2018 durch Redstar Aviation änderte sich auch die Registrierung des Learjet 45 in TC-RSD. Seitdem ist die Maschine als Ambulanzflugzeug im Einsatz unter anderem auch mehrfach in der Vergangenheit für das türkische Gesundheitsministerium.

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West Atlantic Sweden, SE-RLA

West Atlantic Sweden, SE-RLA

Silvester verlief diesmal Pandemie-bedingt (etwas) leiser als die Jahre zuvor. Dennoch sorgte am Neujahrsmorgen ein Flugzeug am Hamburger Flughafen für einen echten Kracher. Das erste Highlight des frischen Jahres 2021 war eine Boeing 767-232(BDSF) der West Atlantic Sweden. Das zweistrahlige Cargoflugzeug landete am frühen Vormittag aus dem belgischen Lüttich (LGG) kommend über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Nach einer knappen Stunde setzte die Boeing ihren (wahrscheinlich letzten Weg) in Richtung des amerikanischen Flughafens Bangor (BGR) fort.

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SE-RLA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 37 Jahre alte Boeing 767 wurde ursprünglich am 8. Dezember 1983 im amerikanischen Everett (PAE) als Passagierflugzeug an Delta Air Lines ausgeliefert. Am 13. November 2006 übernahm die amerikanische Frachtairline ABX Air die 767 und ließ sie von Israel Aerospace Industries in eine 767 BDSF (Bedek Special Frighter) umbauen. Dort flog sie bis am 9. März 2015 West Air Sweden (eine Tochtergesellschaft der West Atlantic) übernahm. Heute firmiert die Airline als West Atlantic Sweden und betreibt neben SE-RLA noch eine weitere 767-232(BDSF) mit der Kennung SE-RLB. Beide 767 Cargoflugzeuge gingen heute in die USA, um an den Leasinggeber Cargo Aircraft Management (CAM) zurückgegeben zu werden. Was mit den beiden Maschinen nun geschieht ist derweil ungewiss.

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SE-RLA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Damit betreibt West Atlantic Sweden nun keine Boeing 767 mehr, sondern lediglich nur noch drei Boeing 737-800(BCF), zwei Bombardier CRJ-200PF und elf British Aerospace BAe ATP-F.

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