LHT

Deutsche Luftwaffe, 10+26

Deutsche Luftwaffe, 10+26

Da war es nur noch Einer… Mit der Landung am heutigen Mittag des Airbus A310-304 MRTT (Kennung 10+26) der Deutschen Luftwaffe schließt sich langsam aber sicher immer weiter das Kapitel des A310 bei den Luftstreitkräften. Der Zweistrahler landete um kurz vor 13 Uhr am Mittag über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel und rollte dann vor die Hallen der Lufthansa Technik (LHT). Zuvor war der Airbus von seiner Basis in Köln (CGN) gestartet. Die Crew des Flugzeugs holte einige Zeit später mit 14+04 eine Bombardier BD-700-1A11 Global 5000 der Flugbereitschaft ab.

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1026 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dies dürfte wahrscheinlich die letzte Landung dieser Maschine auf deutschem Boden gewesen sein. Denn der 32 Jahre alte A310 soll bei der Lufthansa Technik für seinen weiteren (kurzen) Weg vorbereitet werden. Unbestätigten Informationen zu Folge wird der Multi Role Tanker Transport (kurz MRTT) wohl bald nach Kanada überführt. Dort könnte die Lebenszeit des militärischen Flugzeugs endgültig enden. Hob der damals noch zivile Airbus A310 erstmals am 25. August 1989 im französischen Toulouse (TLS) ab und flog bis November 1999 als D-AIDE unter dem Taufnamen “Speyer” bei der Lufthansa, so baute die Luftwaffe die Maschine nach Übernahme zum MRTT um und gab ihr die Kennung 10+26 und den Taufnamen “Hans Grade”.
Bis vor einigen Monaten fanden sich noch fünf Airbus A310 in der Flotte der Deutschen Luftwaffe. Doch einige hat bereits ihr Schicksal ereilt. So ist 10+27 bereits bei der hiesigen Lufthansa Technik zerlegt worden, 10+24 wartet auf selbiges in Dresden (DRS) und 10+25 steht aktuell auch hier in Hamburg und wird wohl für die Überführung nach Kanada vorbereitet. So bleibt lediglich aktuell mit 10+23 ein letztes Flugzeug dieses Typs in der Flotte.

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Brunei Government, V8-MHB

Brunei Government, V8-MHB

Der letzte Besuch dieses Flugzeugs ist bereits einige Zeit her. Nun verschlug es am heutigen frühen Morgen erneut mit V8-MHB die Boeing 767-27G(ER) der Regierung aus Brunei zur planmäßigen Wartung nach Hamburg. Die Ankunft verzögerte sich durch die verspätete und bisweilen chaotische Übergabe und Überführung der Boeing 787 nach Brunei um einige Tage. Denn die selbe Crew die den Dreamliner zurück in das Sultanat Brunei am vergangenen Samstag steuerte (wir berichteten), brachte wohl nun auch die Boeing 767 heute nach Hamburg. Nach der Landung über die Landebahn 15 mit den allerersten Sonnenstrahlen des Tages, rollte die Maschine vor die Hallen der Lufthansa Technik (LHT).

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V8-MHB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort erhält das mittlerweile fast 28 Jahre alte Flugzeug eine umfangreiche Wartung. Hob das Langstreckenflugzeug am 10. September 1993 im amerikanischen Everett (PAE) zum ersten Mal ab, so übernahm schon am 28. September des selben Jahres die Regierung aus Brunei den Zweistrahler als V8-MJB. Seit dem 26. Februar 2000 fliegt die Boeing 767 nun allerdings unter der aktuellen Kennung: V8-MHB.

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Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

Was lange währt wird endlich gut. In den letzten Tagen gab es viel Wirbel um die Boeing 787-8(BBJ) des Sultanats Brunei. Probleme am Flugzeug nach der Wartung bei der Lufthansa Technik verzögerten die finalen Testflüge und Übergabe zurück an die Regierung Bruneis. So flog der Dreamliner zwar am Donnerstag (wir berichteten), offenbarte dabei allerdings weitere Probleme die den Zweistrahler am gestrigen Freitag weiter am Boden hielten. Entgegen aller Vermutungen wurden diese Probleme jedoch offenbar in der vergangenen Nacht an der V8-OAS registrierten Maschine behoben und nicht erst Anfang der kommenden Woche. So startete die Boeing 787 am Mittag zu ihrem letzten Testflug drehte und absolvierte dabei lediglich zwei Low Passes in Fuhlsbüttel über die Landebahn 23.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Beim dritten Landeanflug landete das Langstreckenflugzeug dann tatsächlich und rollte wieder vor die Hallen der Lufthansa Technik. Dort wurde es dann für die finalen Abflug mehr als zwei Stunden später in Richtung des Flughafens Brunei International (BWN) vorbereitet. So endete mit dem Abflug am heutigen Nachmittag dann erstmal dieses Kapitel der V8-OAS bei der Lufthansa Technik in Hamburg. Da jedoch der kleine Staat in Südostasien seit jeher seine Flugzeuge bei der hiesigen LHT warten lässt, ist es nur eine Frage der Zeit bis der aktuell mehr als sechs Jahre alte Dreamliner den Hamburger Flughafen wieder besucht.

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Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

Dass nicht alles rund an einem Flughafen rund läuft ist selbstverständlich. Wo Menschen arbeiten passieren Fehler. So auch bei der aktuell sich in der Wartung befindenden Boeing 787-8(BBJ) der Regierung aus dem Sultant Brunei. Der zweistrahlige Boeing Business Jet (BBJ) befindet sich seit Anfang April in den Händen der Lufthansa Technik (LHT) (hier gehts zum Artikel), vornehmlich zur Triebwerkswartung der V8-OAS registrierten Maschine. Eben jene scheinen allerdings nun die Übergabe an den Kunden zu verzögern. So lief bei ersten Tests bereits Ende vergangene Woche nicht alles rund, sodass erst am gestrigen Abend die ersten Triebwerksläufe stattfanden. Diese sollten am heutigen Tag fortgesetzt werden, gefolgt von einem Testflug und der finalen Übergabe zurück an das Sultanat Brunei. Ein ambitionierter aber dennoch nicht unmöglicher Plan.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Allerdings verzögerte sich der weitere Triebwerkslauf und Testflug auf Grund von Problemen mit dem Flugplan so weit in den Abend, dass V8-OAS am Abend nach der Rückkehr vom Testflug weiter in Fuhlsbüttel verweilte. Zuvor wurde die Boeing bereits mit einigen Containern die nach Brunei gehen sollten beladen, um nach der Rückkehr vom Testflug bis zum Abflug am Abend Zeit zu sparen. Jedoch durch die bereits erwähnten Probleme mit dem Flugplan brauchte es einige Stunden bis dann doch die weiteren Triebwerkstests vor dem Vorfeld 2 stattfanden, ehe der Dreamliner zu seinem Testflug aufbrach. Dieser führte die 787 nach Rostock (RLG), wo sie einige “Touch And Gos” absolvierte, bis auf Reiseflughöhe stieg und erst um kurz nach 22 Uhr am Abend zum Hamburg Airport zurückkehrte. Wann der mehr als sechs Jahre alte Boeing Business Jet nun nach Brunei zurückkehrt ist derweil offen.

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Lufthansa, D-ABVM

Lufthansa, D-ABVM

So langsam leert sich der Hof vor den Hallen der Lufthansa Technik (LHT). Mit D-ABVM verließ heute Mittag eine der drei verbliebenden Boeing 747 der Lufthansa in Hamburg das Gelände der LHT und flog auf einem Positionierungsflug zurück nach Frankfurt (FRA). Anfang Juli des vergangenen Jahres, inmitten der Coronapandemie, kam der Vierstrahler aus Frankfurt und wurde hier in Fuhlsbüttel zunächst einmal abgestellt, ohne zunächst wirklich zu wissen wie es mit dem Jumbojet weitergehen würde (wir berichteten). Lange sah es schlecht für die alternden Boeing 747-400 aus und so flogen einige aus der Flotte ein letztes Mal in die USA, um dort zerlegt zu werden. Jedoch wurde die heutige Boeing 747-430, die als einzige die neuen Lufthansa Farben bislang trägt, in den vergangenen Tagen und Wochen wieder einsatzbereit gemacht.

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D-ABVM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

So wird die mehr als 23 Jahre alte Maschine bald wieder in Dienst gestellt und erlebt somit ihren zweiten Frühling. Bereits seit ihrer Auslieferung am 27. Februar 1998 fliegt die Boeing nun schon für die Lufthansa. Zunächst noch unter dem Taufnamen “Hessen”, seit Mai 2018 dann als “Kiel” fliegt die 747 mit aktuell maximal 371 Passagieren unterbracht in drei Klassen um die Welt. Wie lange der zweite Frühling der D-ABVM anhält bleibt abzuwarten, denn mit der Auslieferung der Boeing 777-9 voraussichtlich im Jahre 2023 endet dann wohl auch die Zeit der letzten Boeing 747-400 bei der Lufthansa.

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