Royal Air Maroc, CN-RGA

Royal Air Maroc, CN-RGA

Wenn ein Flugzeug die Lufthansa Technik verlässt, so kommt auch gewiss bald das nächste. Bereits einige Stunden nachdem die Boeing 747SP der Royal Flight Of Oman den Heimweg antrat (wir berichteten), landete erstmalig CN-RGA am Hamburg Flughafen. Die Boeing 747-428 Royal Air Maroc startete zuvor im marokkanischen Casablanca (CMN) und landete um kurz nach Halb Fünf über die Bahn 15 in Fuhlsbüttel. Das bisherige Linienflugzeug wird wohl in der Lufthansa Technik einer umfangreichen Wartung unterzogen. Was mit der letzten Boeing 747 der Royal Air Maroc dann passiert, ist uns leider aktuell nicht bekannt.

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CN-RGA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die 27 Jahre alte Boeing 747 wurde am 25. Januar 1993 im amerikanischen Everett (PAE) ursprünglich an Air France ausgeliefert. Bereits am 4. Oktober des selben Jahres übernahm Royal Air Maroc den Vierstrahler. Der Jumbojet bietet aktuell 16 Gästen in der Business- und 476 Passagieren in der Economy-Class Platz.

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CN-RGA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Royal Flight Of Oman, A4O-SO

Royal Flight Of Oman, A4O-SO

In Hamburg sagt man Tschüss… Heute verließ die Lufthansa Technik mit A4O-SO die seit Anfang Dezember des letzten Jahres dort stehende Boeing 747SP-27. Der gekürzte Jumbojet startet am Mittag über die Bahn 23 in Richtung Muscat (MCT), der Hauptstadt des Oman. Bereits am gestrigen Tag macht der Vierstrahler einen Testflug, der das Flugzeug über Karlsruhe und Hannover führte.
Ob die A4O-SO, eine der letzten sieben weltweit im Dienst verbleibende 747SP, den Hamburger Flughafen je wieder besuchen wird ist aktuell mehr als fraglich, denn der Sultan des Oman Qabus ibn Said ist vor einigen Tagen einem lange Leiden erlegen. Welche Aufgabe die 747SP in Zukunft in der Flotte der Royal Flight Of Oman einnehmen wird, wird wohl sein Nachfolger entscheiden, sein Cousin Haitham ibn Tariq.

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A4O-SO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das mehr als 40 Jahre alte Flugzeug hob erstmals am 7. Oktober 1979 im amerikanischen Everett (PAE) ab. Ausgeliefert im Oktober 1979 an Braniff International Airways, fliegt die Boeing 747 seit dem 2. Juli 1984 in VIP Ausstattung für die Herrscherfamilie des Oman. In der Vergangenheit war A4O-SO schon sehr häufig Gast in der Lufthansa Technik.

Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Jetzt legt das Spotterjahr richtig los… Am Mittag landete mit A6-HMM eine Boeing 747-48E(M) der Dubai Air Wing / Royal Flight am Hamburger Flughafen. Der Jumbojet startete im Wüstenemirat Dubai (DXB) und landete nach über sechs Stunden Flugzeit über die Bahn 15 in Fuhlsbüttel. Grund für die Landung ist ein Besuch in der Lufthansa Technik.

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A6-HMM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 22 Jahre alte Boeing 747 war zunächst für die südkoreanische Asiana Airlines gedacht, die das Flugzeug allerdings nicht abnahm. So wurde der Vierstrahler am 21. Oktober 1999 im amerikanischen Everett (PAE) an Air Namibia aus Afrika ausgeliefert. Im September 2004 übernahm zunächst das Emirat Abu Dhabi (Abu Dhabi Amiri Flight) die 747, ehe sie ab Februar 2009 für Presidential Flight der Vereinigten Arabischen Emirate im Einsatz war. Am 30. Dezember 2015 sicherte sich für kurze Zeit die Regierung von Marokko die Dienste des VIP Flugzeugs und betrieb es unter den Kennungen CN-MBH und CN-TSD. Seit November 2017 ist die Boeing nun für den Dubai Air Wing aktiv und fliegt die Regierung und Herrscherfamilie des Wüstenemirates Dubai. Neben A6-HMM gehören noch vier weitere Boeing 747, neben fünf Boeing 737 und zwei British Aerospace BAe 146/Avro RJ, der Flotte an.

Saudi Royal Flight, HZ-124

Saudi Royal Flight, HZ-124

Für ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk sorgte heute der Besuch von HZ-124 am Hamburger Flughafen. Der Airbus A340-211 der Saudi Royal Flight landete um kurz vor 17 Uhr über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Der Vierstrahler war einige Stunden zuvor vom saudi-arabischen Flughafen Dschidda (JED) gestartet. Grund für den Flug ist ein Besuch in der Lufthansa Technik.

Der Besuch der 200er Version eines Airbus A340 (kleinste A340) stellt eine absolute Seltenheit dar. Denn von insgesamt nur 28 produzierten Exemplare sind lediglich sieben noch aktiv. HZ-124 mit der Baunummer (MSN) 004 ist dabei der erste jemals produzierte A340-200.

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HZ-124 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der 27,7 Jahre alte Airbus A340-211 hob erstmals am 1. April 1992 im französischen Toulouse (TLS) ab. Allerdings wurde er erst knapp fünf Jahre später, am 27. Februar 1997, an die saudi-arabische Regierung übergeben. Dort flog das Flugzeug in VIP Ausstattung bis Oktober 2012 bevor die ebenfalls saudi-arabische Al-Atheer Aviation der Airbus übernahm. Im September 2014 ging das Langstreckenflugzeug der Flotte der Saudi Royal Flight zu.

Kingdom Aircraft II LLC, HZ-WBT7

Kingdom Aircraft II LLC, HZ-WBT7

Seit bereits mehr als einem Monat ist die Boeing 747-4J6 (HZ-WBT7) der Kingdom Aircraft II LLC in der Lufthansa Technik zu Gast. Vor einigen Tagen wurde der Vierstrahler nun aus der Halle geschleppt und stand bis zum heutigen Tag vor den Hallen der Lufthansa Technik geparkt. Am Mittag zog ein Schlepper das Langstreckenflugzeug von dem Gelände der Lufthansa Technik, vorbei am Café Himmelsschreiber, zum Bahnende der 15/33. Dort zog der Schlepper die Boeing mehr als eine Stunde langsam im Kreis. Dabei wurde der Kompass der 747 neu kalibriert.

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HZ-WBT7 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das dies meist einer der letzten Schritte in der Wartung eines Flugzeugs ist, könnte mit einer baldigen Abreise des 27,5 Jahre alten Jumbos gerechnet werden. Die im August 1992 ursprünglich an Air China ausgelieferte Boeing 747 fliegt seit dem 22. Juli 2005 in einer VIP Ausstattung für den saudi-arabischen Milliardär al-Walid ibn Talal. Dieser benannte die Boeing mit der Kennung HZ-WBT7 nach den Namen seiner beiden Kinder, „Khaled & Reem“.

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Das älteste Flugzeug in der Flotte der Royal Flight Of Oman ist aktuell schon in der Lufthansa Technik (wir berichteten). Am heutigen Morgen kam es zu einem Generationentreffen, denn mit A4O-HMS landete das neuste Flugzeug des Sultans vom Oman in Fuhlsbüttel. Die Boeing 747-8H0(BBJ) startete dabei erstmalig unter ORF (Oman Royal Flight) Flugnummer im texanischen Waco (CNW), wo sie sehr lange geparkt stand. Nach einer Zwischenlandung auf dem Flughafen Bangor (BGR) im US-Bundesstaat Maine, ging es direkt weiter über den Atlantik Richtung Hamburg. Um kurz nach halb Acht am Morgen setzte der Vierstrahler über die Bahn 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte direkt weiter vor die Hallen der Lufthansa Technik.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die bereits am 12. Dezember 2012 im amerikanischen Everett (PAE) an die Royal Flight Of Oman ausgelieferte Boeing 747, flog bis zum heutigen Tage bislang nie offiziell für den Sultan und war lange Zeit auf amerikanischen Flughäfen geparkt. Erst seit August diesen Jahres fanden wieder Testflüge statt. Dies deutete darauf hin, dass der Sultan die 747-8 nun doch übernehmen will. Auch die bereits angebrachte Lackierung lässt darauf schließen. Mutmaßlich wird die VIP Kabinenausstattung der A4O-HMS in der Lufthansa Technik weiter ausgebaut. Diese Arbeiten werden in der Regel viele Monate in Anspruch nehmen und eine Abflugszeit ist bislang leider nicht in Sicht. Allerdings gibt es zusätzlich unbestätigte Gerüchte die zunächst eine Einlagerung der 747 vorsehen. So wurden bereits die Registrierung und die Hoheitszeichen nach der Landung abgeklebt.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die Royal Flight Of Oman betreibt aktuell neben der A4O-HMS sechs aktive Flugzeuge für die Herrscherfamilie um Qaboos bin Said al Said, den seit 1971 amtierenden Sultan des Wüstenstaats. Seit dem Jahre 1974 fliegt die von den Luftstreitkräften des Oman vollkommen unabhängige Airline den Sultan und seine Familie durch die Welt. Dabei statten die Flugzeuge der Muster Boeing 747 und Airbus A319 häufiger der Lufthansa Technik in Fuhlsbüttel einen Besuch ab. Im Moment umfasst die Flotte einen Airbus A319, einen Airbus A320, eine Boeing 747-400, eine Boeing 747SP, sowie zwei Gulfstream G550. Kommandant dieser Flotte ist seit 2010 Kapitän Suleiman Bin Harith al Barashdi.

Royal Flight Of Oman, A4O-SO

Royal Flight Of Oman, A4O-SO

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr landete mit A4O-SO die kleinste aller jemals gebauten Boeing 747 in Fuhlsbüttel. Die Boeing 747SP-27 des Scheichs vom Oman landete am Vormittag am Hamburger Flughafen und rollte direkt auf das Gelände der Lufthansa Technik. Dort erhält der Vierstrahler eine längere Wartung. Gestartet war der Jumbo zuvor im belgischen Brüssel (BRU).

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A4O-SO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mittlerweile mehr als 40 Jahre alte Boeing 747 wurde am 30. Oktober 1979 im amerikanischen Everett (PAE) an die ebenfalls amerikanische Braniff International Airways ausgeliefert. Nachdem sich Boeing im Januar 1981 der 747SP zunächst wieder annahm, übernahm am 7. Juli 1984 die Regierung aus dem Oman das Flugzeug, welches mittlerweile eine VIP Kabine erhalten hat und die Kennung A4O-SO trägt.
Von insgesamt lediglich 45 gebauten Exemplaren der stark verkürzten Version der Boeing 747-100, sind aktuell nur noch acht im aktiven Dienst. Das „SP“ im Namen der 747 steht dabei für „Special Performance“.

SK Telecom, HL8080

SK Telecom, HL8080

Wie schon vor einigen Tagen vermutet, verließ heute am frühen Abend mit HL8080 der Airbus A319-115(CJ)(WL) des südkoreanischen Telekommunikationsunternehmens SK Telecom (wir berichteten) den Hamburger Flughafen. Der Airbus rollte dabei vom Gelände der Lufthansa Technik am Cafe Himmelsschreiber vorbei über das Vorfeld 1, um von dort über die Bahn 23 zu starten. Ziel des Zweistrahlers ist der südkoreanische Flughafen Gimpo (GMP) im Westen der Hauptstadt Seoul. Die mehr als 8.000km lange Strecke schafft das Flugzeug mit VIP Ausstattung ohne Zwischenstopp.

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HL8080 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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HL8080 absolvierte am gestrigen Tag noch einen finalen Testflug über Mecklenburg-Vorpommern. Wann der mehr als sechs Jahre alte Airbus A319 das nächste Mal in Hamburg zu sehen sein wird, ist aktuell unklar.

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Seit dem 13. Oktober diesen Jahres ist die Boeing 747-430 mit der Kennung A4O-OMN der Royal Flight of Oman in der Lufthansa Technik zu Besuch. Am heutigen Mittag startete der Vierstrahler zu einem mehr als einstündigen Testflug. Dabei stattete der Jumbo auch dem Flughafen Hannover (HAJ) einen Besuch ab. Damit ist anzunehmen, dass A4O-OMN wohl bald die Hallen der Lufthansa Technik final verlassen wird.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 18 Jahre alte Boeing 747 wurde nach ihrem Erstflug am 3. Dezember 2001 am 14. Dezember desselben Jahres als D-ARFO an Royal Flight of Oman ausgeliefert. Ihre finale Kennung A4O-OMN erhielt sie erst am 30. April 2004, nachdem sie final mit VIP Kabinenausstattung an den Wüstenstaat übergeben wurde.

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Dieses Flugzeug wird offenbar zum Dauergast am Hamburger Flugzeug. Alle paar Monate landete mit 3C-EGE die Boeing 737-7FB(BBJ) der Regierung aus Äquatorial Guinea in Fuhlsbüttel, um die Lufthansa Technik zu besuchen. Am heutigen Nachmittag landete der Zweistrahler nach einem Flug über den halben afrikanischen und europäischen Kontinent am Hamburger Flughafen. Ausgangspunkt dieses langen Fluges war der Flughafen Malabo (SSG) nahe der Hauptstadt von Äquatorial Guinea.

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3C-EGE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Neben einer wirklich spektakulär aussehenden Boeing 777 und einer Embraer ERJ-145 ist 3C-EGE das einzige Flugzeug der äquatorialguineaschen Regierung. Nach einer mehr als einjährigen Zwangspause in der Schweiz (den Grund erfahrt Ihr in unserem älteren Artikel), fliegt die mittlerweile über 17 Jahre alte Boeing ununterbrochen in VIP Ausstattung für das westafrikanischen Land.

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