Deutsche Luftwaffe, 14+06

Deutsche Luftwaffe, 14+06

Am Morgen landete mit 14+06 eines der neusten Flugzeuge der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung in Fuhlsbüttel. Die Bombardier BD-700-1A10 Global 6000 benutzte dabei die Runway 05 und rollte nach der Landung vor die Hallen der Lufthansa Technik.

Aviation photo
1406 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst im Januar wurde die Global 6000 aus Kanada nach Deutschland überführt und erhielt hier in Hamburg weitere Ausstattungen. Am Morgen kehrte 14+06 nun heute zurück. Zuvor war bereits mit 16+02 einer der beiden Airbus A340-313 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung am Flughafen gelandet und parkte ebenfalls vor den Hallen der Lufthansa Technik.

Aviation photo
1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

ACM Air Charter, D-AXXX

ACM Air Charter, D-AXXX

Was tut man wenn der Himmel nahezu leer gefegt ist und der Luftraum frei? Richtig, man hat Zeit und vor allen Dingen Platz für nicht alltägliche Dinge. So werden aktuell über Hamburg reichliche Luftaufnahmen gemacht und Vermessungsflüge durchgeführt. Doch auch eine Cessna Citation CJ1 (D-IERF) trainierte am Vormittag und Mittag am Airport und vollzog so zahlreiche Durchstartmanöver über die Bahn 23. Am Mittag gesellte sich dann mit D-AXXX eine Boeing 737-8LX(WL) BBJ2 die durch ACM Air Charter betrieben wird an den Himmel. Denn der Zweistrahler brach zu einem kurzen Testflug über Schleswig Holstein auf. Dieser führte die Boeing von der Lufthansa Technik aus zunächst bis Husum um dann über der Nordsee Richtung Ostsee zu drehen. Von dort aus ging es dann zum südlichen Schleswig Holstein, ehe die 737 über die Bahn 15 in Fuhlsbüttel wieder landete.

Aviation photo
D-AXXX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die knapp acht Jahre alte Boeing 737 BBJ2 ist bereits seit dem 9. März diesen Jahres bei der Lufthansa Technik hier in Hamburg zu Gast (wir berichteten). Allerdings ist das Flugzeug mit VIP Kabine kein Unbekannter, denn kurz nach der Auslieferung des Flugzeugs im Mai 2012 im amerikanischen Renton (RNT) baute die LHT hier in Hamburg die Kabine aus. Damaliger Betreiber der Boeing war die britische Gamma Aviation. Seit 22. September 2018 fliegt die 737 als D-AXXX betrieben von ACM Air Charter.

Al-Atheer Aviation, HZ-NSA

Al-Atheer Aviation, HZ-NSA

Knapp einen Monat stand der Airbus A310-304 der Al-Atheer Aviation nun in der Lufthansa Technik, nachdem der Zweistrahler am 10. März in Fuhlsbüttel landete (wir berichteten). Am heutigen Abend flog der Airbus mit der markanten Lackierung und der Kennung HZ-NSA wieder ab. Sein Ziel: der Flughafen Riad (RUH) in Saudi-Arabien. Dabei nutzte er die Bahn 33.

Aviation photo
HZ-NSA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Der bald 33 Jahre alte Airbus A310 wurde am 12. Juni 1987 an die Regierung in Brunei übergeben. Während seiner Zeit dort wechselte der in Toulouse (TLS) gefertigte Airbus mit der Baunummer (MSN) 431 mehrfach die Registrierung. So flog er als V8-HM1, V8-DPD, P4-DPD und P4-ABU, ehe der A310 im August 2002 von der saudi-arabischen Regierung übernommen wurde. Knapp zwei Jahre später am 26. August 2002 übernahm die ebenfalls aus Saudi-Arabien stammenden Al-Atheer Aviation das Flugzeug mit VIP Kabine und gab ihm die Kennung HZ-NSA.

Al-Atheer Aviation, HZ-NSA

Al-Atheer Aviation, HZ-NSA

Nein, dieses Flugzeug hat nichts mit dem Auslandsgeheimdienst der USA (NSA) zu tun, auch wenn die Registrierung dies vielleicht vermuten lassen könnte. HZ-NSA gehört zur Flotte der saudi-arabischen Al-Atheer Aviation.
Der Airbus A310-304 landete am heutigen Mittag über die Bahn 23 in Fuhlsbüttel. Zuvor war der Zweistrahler vom Flughafen Riad (RUH) gestartet. Der Grund der Landung ist, wie so oft, ein Besuch in der Lufthansa Technik zur Wartung. Diese soll unbestätigten Angaben zu Folge wohl umfangreicher ausfallen.

Aviation photo
HZ-NSA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der fast 33 Jahre alte Airbus A310 wurde am 12. Juni 1987 im französischen Toulouse (TLS) als V8-HM1 an die Regierung aus Brunei übergeben. Schon dort war der Airbus mit einer VIP Kabine ausgestattet. In der Folge wurde der A310 mehrfach umregistriert (V8-DPD, P4-DPD & P4-ABU). Im August 2002 sicherte sich die Regierung aus Saudi-Arabien die Dienste des Großraumflugzeugs mit der Baunummer (MSN) 431, ehe am am 24. August 2004 Al-Atheer Aviation das Flugzeug übernahm. Im Herbst 2011 erhielt HZ-NSA seine aktuelle blau-weiß-goldene Lackierung. Aktuell betreibt Al-Atheer Aviation neben dem A310 lediglich nur noch eine Boeing 737-9FGER(WL) BBJ3 in gleicher Lackierung.

 

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Equatorial Guinea Government, 3C-EGE

Die letzte Landung dieser Boeing in Fuhlsbüttel liegt bereits einige Monate zurück. Am heutigen Vormittag landete 3C-EGE jedoch wieder erneut am Hamburger Flughafen. Grund für den Besuch der Boeing 737-7FB(BBJ) der Regierung Äquatorialgunieas ist eine Wartung in der Lufthansa Technik. Gestartet war der Zweistrahler zuvor vom Flughafen der Hauptstadt Äquatorialgunieas Malabo (SSG).
Allerdings war die Landung alles andere als gewöhnlich, denn den ersten Landeversuch auf die Bahn 23 brach die die 737 ab. Nach einer kleinen Runde über das nördliche Niedersachsen rückte die Feuerwerhr auf Apron 2 aus und wartete auf das Flugzeug. Kurze Zeit später landete die Boeing sicher auf der Bahn 23.

Aviation photo
3C-EGE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der Boeing Business Jet (BBJ) wurde am 18. Dezember 2013 im amerikanischen Renton (RNT) an die Regierung des Afrikanischen Landes übergeben. 3C-EGE verfügt seit der Auslieferung über eine VIP Kabinenausstattung und trägt zusätzlich den Taufnamen „Utonde“. „Utonde“ ist eine kleine Küstenregion im Norden des Landes am Atlantischen Ozean.
Am 19. Juni 2017 wurde die Boeing in Genf (GVA) vorübergehend beschlagnahmt auf Grund von finanziellen Ungereimtheiten. Erst am 8. November 2018 wurde die 737 wieder freigegeben.

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Dieses Flugzeug lässt uns aktuell kaum Ruhe. Die Rede ist von der Boeing 747-8H0(BBJ) der Royal Flight Of Oman. Am heutigen Vormittag startete der Vierstrahler erneut von der Lufthansa Technik aus, zu einem wesentlich ausgedehnteren Testflug als vor einigen Tagen (wir berichteten).

Diesmal führte die Reise von A4O-HMS nach dem Start von der Bahn 23 in Fuhlsbüttel zunächst Richtung Osten. Kurz hinter Berlin drehte die Boeing dann Richtung Süden und überflog Dresden und einen Teil der tschechischen Republik, ehe sie in München (MUC) landete. Dort stand der Jumbojet zunächst für mehr als eine halbe Stunde auf dem Vorfeld, bevor sich A4O-HMS wieder in Richtung Norden aufmachte. Vor der Landung in Fuhlsbüttel, vollzog die Boeing noch einen Low Approach in Hannover (HAJ) und landete nach einer sehr langgezogenen Linkskurve – bis kurz vor Ludwigslust – wieder in Hamburg. Dabei wurde, wie auch beim Start, auf Grund des starken Westwinds, die Bahn 23 genutzt.

Aviation photo
A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ob die über sieben Jahre alte Boeing 747 demnächst zu einem weiteren Testflug aufbrechen wird, wissen wir aktuell leider genauso wenig wie das finale Departuredatum von A4O-HMS. Wir bleiben dran an unserem neuen Liebling…

Royal Thai Air Force, F-WJKH (HS-TYW)

Royal Thai Air Force, F-WWIC (HS-TYW)

Nein, wir haben uns nicht vertan: Am heutigen Abend landete ein Airbus A320 mit französischer Testkennung – nicht in Finkenwerder (XFW) – sondern am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel. Der Airbus A320-214(CJ)(WL) Prestige mit der Testregistrierung F-WWIC (zukünftig HS-TYW) landete um kurz nach 20 Uhr über die Bahn 15. Das Flugzeug ist für die Royal Thai Air Force bestimmt und trägt bereits das markante Farbschema der Flotte. Grund für den Besuch ist der Kabinenausbau in der Lufthansa Technik. Der Airbus erhält hier eine VIP Kabinenausstattung.

Aviation photo
F-WJKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erstmalig hob der Airbus am 31. Januar diesen Jahres in Toulouse (TLS) ab. Angetrieben wir der Zweistrahler von zwei CFMI CFM56-5B4/3. Die zukünftige HS-TYW wird nach ihrer Auslieferung erst der zweite Airbus A320 in der Flotte der Royal Thai Air Force werden. Bisher trug der A320 die Testkennung F-WWIC

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Neben der Boeing 747-48E(M) der Dubai Air Wing / Royal Flight (wir berichteten), hob ebenfalls am Mittag A4O-HMS zu einem Testflug ab. Die Boeing 747-8H0(BBJ), die sich in den letzten Tagen mehrfach bereits vor den Halle der Lufthansa Technik bei schönstem Licht zeigte, hob dabei zunächst zu einer kurzen Platzrunde um den Airport über die Bahn 23 ab. Nach erfolgreicher Landung brach der Vierstrahler erneut zu einem – diesmal etwas längeren – Testflug auf. Dieser führte die 747 bis nach Bremen, ehe sie wieder (verständlicherweise) nach Hamburg zurückkehrte.

Aviation photo
A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die in Everett (PAE) gebaute Boeing stand nach ihrer eigentlichen Auslieferung am 12. Dezember 2012 an Royal Flight Of Oman sehr lange Zeit in der amerikanischen Wüste und sollte in Waco (CNW) ihre VIP Kabinenausstattung erhalten, sowie weitere Konfigurationen. Der aktuelle Besuch in der Lufthansa Technik stellt offenbar eine Überprüfung und ggf. Verbesserung der bereits erfolgten Arbeiten am Flugzeug dar. Deswegen ist die Zukunft des Jumbos auch aktuell ungewiss, nicht zuletzt auch wegen einem Herrscherwechsel im Oman. Jedoch sprechen die aktuellen Testflüge für eine eventuelle baldige Übernahme von A4O-HMS durch den Sultan vom Oman.

Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Große Flugzeuge sind aktuell eine Seltenheit am Hamburger Flughafen. Gut, dass jedoch auf die Lufthansa Technik Verlass ist. Den am heutigen Mittag hob zunächst zu einem Testflug A6-HMM ab. Die Boeing 747-48E(M) der Dubai Air Wing / Royal Flight absolvierte den Testflug größtenteils über Schleswig Holstein, der Ostsee und Mecklenburg-Vorpommern. Dieser Test kann als einer der letzten Tests, nach erfolgreicher Wartung, kurz vor dem finalen Abflug des Flugzeugs verstanden werden. Die Boeing ist seit dem 13.01. in der Lufthansa Technik am Airport (wir berichteten).

Aviation photo
A6-HMM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 22 Jahre alte Boeing 747 wurde am 21. Oktober 1999 an Air Namibia ausgeliefert. Zuvor hatte der eigentliche Käufer, die südkoreanische Asiana Airlines, die Boeing nicht abgenommen. Am 28. September 2004 übernahm Abu Dhabi Amiri Flight das in Everett (PAE) gebaute Flugzeug und stattete es mit einer VIP Kabine aus. In der Folge betrieben Presidential Flight und die marokkanische Regierung den Jumbojet, ehe er im November 2017 von Dubai Air Wing / Royal Flight übernommen wurde. Seit Mai 2019 trägt der Vierstrahler seine aktuelle Kennung A6-HMM.

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Zunächst kam sie relativ überraschend, allerdings bei Regen (wir berichteten). Dann stand sie tage- wenn nicht sogar wochenlang mit weißen Folien neutralisiert vor den Hallen der Lufthansa Technik, bevor sie fast in der Halle verschwand. Nur das Leitwerk schaut aus der Halle. Die Rede ist von A4O-HMS der Royal Flight Of Oman. Die Boeing 747-8H0(BBJ) verlor jedoch vor einigen Tagen bereits ihre weiße Neutralisierungsfolie, die bis dato wohl den Eigentümer des Vierstrahlers verdecken sollte. Am heutigen Nachmittag zeigte sich dann der Jumbojet bei strahlenden Sonnenschein vor den Hallen der Lufthansa Technik, nachdem das Flugzeug sich vorher in der Lärmschutzhalle umfangreichen Tests unterziehen musste.

Aviation photo
A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Wann den Hamburger Flughafen die mehr als sieben Jahre alte Boeing 747 allerdings wieder verlassen wird, steht aktuell noch nicht fest. Bislang wurde von einer mehrmonatigen Standzeit ausgegangen, doch die aktuellen Tests könnten anderes vermuten lassen. Unklar ist uns bislang auch, wie die Zukunft dieses Flugzeugs in VIP Ausstattung aussieht, denn da der Sultan des Oman vor einigen Wochen verstorben ist, ist die Ausrichtung der Flotte unter dem neuen Herrscher noch nicht bekannt. Wir bleiben weiter an A4O-HMS dran…

1 2 3 4