737

Aeroitalia Regional, 9H-FOR

Aeroitalia Regional, 9H-FOR

Seit dem Jahre 2022 ist die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia nun schon in der Luft und expandiert dabei stetig. Zuletzt übernahm die Airline im November 2023 ihren rumänischen Wet-Lease-Partner AirConnect und benannte ihn im Frühjahr diesen Jahres kurzer Hand in Aeroitalia Regional um. Dort fliegen nun neben zwei ATR 72-600 auch zwei Boeing 737-400. Eine davon kam in Form von 9H-FOR am heutigen Vormittag zum ersten Mal nach Fuhlsbüttel. Der Zweistrahler landete im Charterauftrag aus Rom (FCO) kommend über die Landebahn 23 am Hamburg Airport. An Bord waren gerade mal eine Handvoll abgelehnte Asylbewerber aus Italien und deren (polizeiliche) Begleitung, die Fuhlsbüttel in die wenig ein wenig später angekommene 737 der Airzena Georgian Airways (wir berichteten) umstiegen.

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9H-FOR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Abfertigung auf der Position 81 auf dem Vorfeld 2 flog die bald 34 Jahre alte Maschine wieder in Richtung der italienischen Hauptstadt über die Startbahn 33 ab. Ihren Erstflug markierte die im amerikanischen Renton (RNT) gefertigte Boeing am 1. Februar 1991. Bereits zwei Wochen später wurde sie an Malaysia Airlines ausgeliefert. Über die spanischen Fluggesellschaften Air Europa und Iberia Mitte der 90er Jahre gelangte die 737 am 27. Januar 2005 zur französischen Air Horizons. Diesem kurzen Engagement bis in den März 2006 folgten weitere kurze Dienstzeiten bei der polnischen Centralwings und der ukrainischen Windrose Airlines. Vom Spätsommer 2009 bis in den Frühwinter 2012 betrieb darauffolgenden die amerikanische Sky King das Mittelstreckenflugzeug. Es folgten mehrere Jahre Standzeit unter anderem bei der britischen Wartungsfirma Aerotron. Am 23. August 2016 wurde der Jet dann wieder aktiv von der italienischen Blue Panorama Airlines betrieben. Nach dem Wechsel zur albanischen Albawings im Sommer 2020 und deren Insolvenz im Frühjahr diesen Jahres, ging die 737-4Q8 am 31. Mai der Flotte der maltesischen 4 Airways zu, die seitdem den 168-Sitzer als 9H-FOR an Aeroitalia Regional vermietet.

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Marabu Airlines, LY-MGM

Marabu Airlines, LY-MGM

Vielen ist sicherlich noch der chaotische Start der Schwestergesellschaft der Condor Marabu Airlines im vergangenen Jahr im Kopf. Mit der Zeit normalisierte sich in den vergangenen Monaten jedoch der Flugverkehr und ein Großteil der Flüge fand planmäßig statt. Am heutigen Morgen sollte DI6734 der Marabu ins griechische Chania (CHQ) auf der Mittelmeerinsel Kreta aufbrechen. Dazu kam es jedoch erst zehn (!) Stunden später. Offenbar war Marabu Airlines kein Flugzeug für diesen Flug verfügbar.
So landete am heutigen Mittag auf einem Positionierungsflug aus München (MUC) mit LY-MGM eine der zwei Boeing 737-800 in der Flotte der Marabu, gemietet von der litauischen KlasJet, als Ersatzmaschine in Fuhlsbüttel.

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LY-MGM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Über die Landebahn 15 setzte der bald 17 Jahre alte Zweistrahler am Hamburger Flughafen auf und flog erst am Nachmittag nach Chania ab. Die Boeing 737-8EH(WL) ist dabei seit dem 1. Mai diesen Jahres für Marabu Airlines im Einsatz und hauptsächlich in der bayrischen Landeshauptstadt stationiert. Ursprünglich flog das Mittelstreckenflugzeug seit seiner Auslieferung am 20. Dezember 2007 zunächst für die brasilianische GOL und später ab Sommer 2016 für die indische SpiceJet. Erst am 1. Dezember des vergangenen Jahres wechselte die Maschine als LY-MGM zur litauischen KlasJet.

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Enter Air, SP-ESI

Enter Air, SP-ESI

Am gestrigen Abend kam auf einem Positionierungsflug SP-ESI der polnischen Enter Air vom Flughafen Kattowitz (KTW) nach Fuhlsbüttel. Die Nacht verbrachte die Boeing 737-8Q8(WL) auf der Position 86 auf dem Vorfeld 2. Dort wurde die Maschine am heutigen Morgen betankt und mit Verpflegung ausgestattet, ehe sie dann in die Halle H am südlichen Teil des Vorfeld 1 geschleppt wurde.

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SP-ESI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Von dort wird die bald 20 Jahre alte Maschine am Vormittag in Richtung der Flughäfen Tirana (TIA) in Albanien und Pristina (PRN) im Kosovo aufbrechen, um abgelehnte Asylbewerber auszufliegen. Am Abend kehrt das Mittelstreckenflugzeug dann zurück um das Begleitpersonal der Passagiere wieder zurück nach Hamburg zu bringen. Der aktuell 189-Sitzer wurde ursprünglich am 15. April 2005 im amerikanischen Renton (RNT) an die ungarische Malév Hungarian Airlines ausgeliefert. Mit deren Insolvenz im Frühjahr 2012 wechselte die Boeing nicht nur Anfang Juli des selben Jahres zur südkoreanischen Easter Jet, sondern bekam in der Zwischenzeit auch die charakteristischen Winglets an den Flügelende installiert. In Südkorea flog die 737 so bis Ende Januar 2020. Es folgten zwei mehrmonatige Parkaufenthalte am Flughafen von Jakarta (CGK) in Indonesien und am französischen Flughafen Toulouse-Francazal (LFBF), ehe am 20. Juli 2021 Enter Air den Jet als SP-ESO einflottete.

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SAS Scandinavian Airlines, LN-RPJ

SAS Scandinavian Airlines, LN-RPJ

Bereits seit einigen Monaten ist die Boeing 737 in der Flotte der SAS nun schon Vergangenheit. Bis auf eine einzige Maschine wurden alle anderen Flugzeuge dieses Musters ausgeflottet. LN-RPJ ist somit die einzige verbleibende 737-783 in der Flotte und nimmt dort einen ganz besonderen Platz ein. Denn mit dem Fortwären des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine fliegt der Zweistrahler schon seit weit mehr als einem Jahr verletzte Soldaten aus dem polnischen Grenzgebiet zur Ukraine Verletzte in die unterschiedlichsten europäischen Staaten aus, sodass sie dort weiter behandelt werden können. Den Betrieb dieser Flüge übernehmen dabei vorrangig die norwegischen Luftstreitkräfte.

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LN-RPJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am heutigen Nachmittag kam LN-RPJ so erneut auf einem medizinischen Evakuierungsflug an den Hamburger Flughafen. Zuvor hatte der Jet bereits im niederländischen Amsterdam (AMS) Patienten ausgeladen, ehe es auf den kurzen Weg nach Fuhlsbüttel weiter ging. Nach der Landung über die Runway 15 rollte die mehr als 24 Jahre alte Boeing auf das Gelände der LHT. Seit jeher übernimmt die Lufthansa Technik die Abfertigung dieser medizinischen Evakuierungsflüge auf ihrem Gelände, auf Grund der dortigen Platzverhältnisse und nötigen Ruhe auf dem Vorfeld, fernab von neugierigen Blicken und dem Trubel des Airports.
Am Nachmittag hob der Flieger dann wieder vom Hamburg Airport ab und flog zurück nach Oslo (OSL). Seit seiner Auslieferung im amerikanischen Renton (RNT) am 25. Februar 2000 fliegt diese 737 ununterbrochen für die skandinavische SAS. Dabei wechselte sie zwar im April 2005 und Juni 2007 jeweils zur norwegischen SAS Braathens bzw. SAS Norge, behielt jedoch immer ihre Kennung und den Taufnamen “Grimhild Viking” bei. Dennoch läuft auch die Zeit dieser letzten Boeing bei SAS ab, denn bereits im kommenden Jahr plant die Fluggesellschaft die 737 durch einen umgebauten Airbus A320neo zu ersetzten, der dann die medizinischen Evakuierungsflüge durchführen soll.

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Hamburg Sustainability Conference

Hamburg Sustainability Conference

Im Rahmen der ersten Hamburg Sustainability Conference wurden bereits vor Monaten allerhand Staats- und Regierungschef, sowie hochrangige Mitarbeiter und Manager aus der Wirtschaft zum internationalen Gipfel nach Hamburg eingeladen und angekündigt. Initiiert unter anderem von der Michael Otto Stiftung soll diese Konferenz, nach dem Vorbild der Münchener Sicherheitskonferenz, nun in jedem Jahr eine Plattform zum internationalen Austausch zum Thema Nachhaltigkeit sein und werden. Zunächst war die Konferenz bereits in diesem Juni geplant, wurde jedoch auf Grund der Terminierung zweier Spiele der Fußball-Europameisterschaft und den damit verbundenen Sicherheitsbedenken in den Oktober verschoben. Anders als jedoch medial  angekündigt, kam nicht die Breite an Staats- und Regierungschefs die sich sicherlich auch viele Spotter am Hamburger Flughafen erhofft hatten, sind doch viele der Regierungsflieger echte Raritäten.
Den Anfang machte am vergangenen Samstag HZ-MF6 des saudischen Wirtschafts- und Finanzminsteriums. Die mehr als 14 Jahre alte Boeing 737-9FGER(WL) BBJ3 parkt seit dem auf dem Vorfeld 2 auf der Position 95.

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HZ-MF6 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am Abend des Sonnabends landete dann ebenfalls mit TU-VAG die im Jahre 2011 gebaute Gulfstream GIV-X (G450) der Elfenbeinküste und wurde ebenfalls auf dem Vorfeld 2 abgestellt. Der zweistrahlige Jet brachte den Premierminster des westafrikanischen Landes Robert Beugré.

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TU-VAG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Gestern Nachmittag kam dann mit Nana Addo Dankwa Akufo-Addo der Präsident von Ghana in Hamburg an. Ihn brachte mit 9G-EXE die im Jahre 2010 gebaute Dassault Falcon 900LX der ghanaischen Luftstreitkräfte in die Hansestadt. Auch dieses Geschäftsreiseflugzeug wurde auf dem Apron 2 abgestellt.

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9G-EXE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am späten Abend des Sonntags setzte im Schutze der Dunkelheit über die Landebahn 15 das nächste Flugzeug aus Afrika am Hamburg Airport auf. Diesmal handelte es sich mit V5-NAM erneut um eine Dassault Falcon 900B, allerdings aus Nigeria. An Bord auch hier der Präsident des südwestafrikanischen Landes, Nangolo Mbumba. Der Dreistrahler ist mittlerweile über 33 Jahre alt und seit jeher in Diensten der namibischen Regierung.

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V5-NAM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Auch am heutigen Montag kamen noch Gäste der Konferenz am Hamburger Flughafen an. So landete am frühen Morgen mit YU-SRB eine mehr als 17 Jahre alte Embraer EMB-135BJ Legacy 600 der serbischen Regierung über die Landebahn 15.

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YU-SRB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Offenbar werden allerdings leider keine weiteren Staatsgäste, zumindest mit weiteren Flugzeugen, in Hamburg mehr erwartet. Und so werden die oben erwähnten Maschinen im Verlauf des Dienstags und Mittwochs den Platz wieder verlassen und final abfliegen. Es bleibt zu hoffen, dass die nächste Hamburg Sustainability Conference im kommenden Jahr vielleicht noch mehr spannende Flugzeuge an den Hamburger Flughafen bringt.

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