Ein massiver IT-Ausfall im britischen Luftraum hat in London Heathrow (LHR) für erhebliche Beeinträchtigungen im Flugbetrieb gesorgt. Wegen der drastisch reduzierten Kapazitäten und den daraus resultierenden Warteschleifen mussten etliche Langstreckenflüge zu Ausweichflughäfen auf dem europäischen Festland ausweichen.
Mit Oman Air gab sich ein äußerst seltener Gast am Helmut-Schmidt-Flughafen die Ehre!
Ungeplanter Besuch auf der Bahn 23
Die Boeing 787-9 Dreamliner mit der Registrierung A4O-SJ befand sich eigentlich auf dem Weg nach London Heathrow. Aufgrund der bestehenden Sperrung der Londoner Flughäfen entschied sich die Besatzung zur Diversion nach Hamburg (HAM/EDDH).
Der Widebody setzte schließlich über die Bahn 23 (Anflug aus Richtung Niendorf) auf dem Hamburger Flughafen auf.

Sultanat-Standard in Fuhlsbüttel: Während Oman Air gewöhnlich im Liniendienst eher Flughäfen wie Frankfurt oder München ansteuert, ist die Airline in Hamburg sonst höchstens im Rahmen von Wartungsaufenthalten bei der Lufthansa Technik (LHT) anzutreffen – dann allerdings meist als VIP-Maschine der Royal Flight of Oman. Eine Linien-787 der Oman Air im regulären Passagiereinsatz auf der Piste 23 ist daher ein absolut seltenes Highlight im Hamburger Flugplan!
Wie lange der Dreamliner am Boden bleiben wird und wann das Flugzeug seinen Weiterflug gen Großbritannien oder zurück zur Basis nach Maskat (MCT) antreten kann, steht derzeit noch nicht fest.
