Luftwaffe, C-GDRL (14+05)

Luftwaffe, C-GDRL (14+05)

Die Flotte der Flugbereitschaft wird weiter modernisiert und vereinheitlicht. Jüngst gab man bekannt, dazu u.a. drei Global 6000 für die Luftwaffe anschaffen zu wollen. Die erste dieser Maschinen traf heute am Hamburg Airport ein und wird dazu bei der Lufthansa Technik entsprechend vorbereitet. Man darf davon ausgehen, dass auch die beiden folgenden Maschinen zu abschließenden Maßnahmen nach Hamburg kommen werden. Interessant: Das Flugzeug trug eine doppelte Registrierung. Vorne am Rumpf prangte 14+05, während hinten auf dem Triebwerk eine zivile Registrierung zu lesen war.

Aviation photo
C-GDRL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace

Die Global 6000 ist in erster Linie für den Transport von Personen vorgesehen. Neben Mitgliedern der Regierung werden auch verletzte Soldaten transportiert und das über eine Entfernung von bis zu 11.000km.

CN-MBH, Morocco Government

Morocco Government, CN-MBH

Der Einbahnbetrieb zur Zeit hat ja auch sein Gutes. Man kann eigentlich nur richtig stehen. Dies war besonders am heutigen Tag nicht unerheblich, denn ein regelmäßiger Gast der Lufthansa Werft hat uns wieder verlassen. Nach einem Aufenthalt von 12 Tagen flog die Boeing 747-8, CN-MBH, heute nach Rabat-Salé in Marokko. Wir berichteten von der Ankunft.

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace.cc

Die knapp acht Jahre alte Boeing wurde am 24. Mai 2012 im amerikanischen Everett (PAE) an Presidential Flight aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übergeben. Damals noch mit der Registrierung A6-PFA unterwegs, kam die 747 22. Dezember 2012 in die Lufthansa Technik nach Hamburg, um hier ihre Kabinenausstattung zu erhalten. Seit Oktober 2017 fliegt das von vier General Electric GEnx-2B67 angetriebene Flugzeug, mit seiner jetzigen Registrierung, für die marokkanische Regierung.

K5-Aviation, D-APGS

K5-Aviation, D-APGS

Unverhofft kommt manchmal eben doch. Heute war es dann endlich soweit, nachdem der Airbus A319-115CJ der K5-Aviation in den letzten Tagen bereits vor den Hallen der Lufthansa Technik zu sehen war. Zunächst ging es auf einen Testflug. Dieser führte den Airbus einmal ums dänische Lolland/Falster und wieder zurück nach Hamburg. Im Anschluss wurde die Maschine noch einmal gecheckt und betankt, ehe es 8.918Km nach San Juan (SJC) in Kalifornien ging.

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D-APGS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace.cc

Der 12,2 Jahre alte Airbus A319-115CJ mit der Registrierung D-APGS, wurde am 8. März 2007, als OE-LGS, an die Österreichische Stumpf Real Estate Group ausgeliefert. Seit April 2011 fliegt die Maschine für die deutsche K5-Aviation.

Weitere Fotos des Tages gibt es im Forum zu sehen.

All Nippon Airways Airbus A380 No. 2, F-WWAF

All Nippon Airways Airbus A380 No. 2, F-WWAF

Kaum lieferte Airbus den ersten A380 an All Nippon Airways aus, zeigte sich heute die zweite Maschine. „Kai“ hatte heute sein rollout aus der Lackierhalle in Finkenwerder. Die Maschine trägt ein grünes Farbkleid und auch die Bemalung als solche ist nicht gleich der Ersten. Zu erkennen am geschlossenen Auge der Schildkröte. Dieser A380 wird später einmal die Registrierung JA382A tragen.

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ANA_A380_JA382A_20190326_XFW-08

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Drei A380 bestellt

All Nippon Airways hatte seinerzeit drei Maschinen des Typs bestellt und plant diese auf der Strecke Tokio-Honolulu einzusetzen. Alle Flugzeuge erhalten eine unterschiedliche Farbe. Blau, Grün und Rot.

ANA ist dabei auch der letzte Neukunde des Flugzeugs. Airbus hatte vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass der A380 nicht über das Jahr 2021 hinaus produziert wird.

Airbus stampft den A380 ein

Airbus stampft den A380 ein

Es hatte sich bereits seit einiger Zeit angedeutet und heute morgen hat der europäische Flugzeughersteller Airbus Fakten geschaffen. In aller Frühe wurde die morgenliche Ruhe von der Nachricht durchbrochen, dass die Produktion des größten Passagierflugzeuges der Welt, dem Airbus A380, eingestellt wird.

Emirates bei der Erstlandung auf einem regulären Linienflug in Fuhlsbüttel. Foto: Timo Soyke

Damit trat ein, was von vielen Branchenkennern schon länger erwartet worden war. Der A380 verkaufte sich zuletzt praktisch gar nicht und die Produktionsrate war bereits auf sechs Einheiten pro Jahr runter gefahren worden. Emirates, als größter Kunde, hatte die Produktionslinie zuletzt mit einer Bestellung von 20 Maschinen + 16 Optionen offen gehalten.

Rolle rückwärts

Nun hat Emirates bekannt gegeben, diesen Auftrag in kleinere Airbus A330neo und A350-900 umwandeln zu wollen. Für den einstigen Hoffnungsträger war das quasi der Genickschuss. Die Airline wird ihre letzten 14 A380 bis zum Jahr 2021 übernommen haben und damit senkt sich der Vorhang endgültig.

Was bedeutet das für den Standort Hamburg?

Zunächst einmal werden die letzten Maschinen produziert. Die Infrastruktur, welche in Hamburg geschaffen wurde, wird weiterhin für andere Programme genutzt werden. Airbus fährt die Produktion der A320 Familie sukzessive hoch und bereits heute werden freie Slots in der Lackierhalle für A350 und A330 genutzt. Das könnte in Zukunft durchaus noch mehr werden. Airbus selbst hat bekannt gegeben, dass man für die betroffenen Mitarbeiter eine Lösung finden möchte. Es ist davon auszugehen, dass diese in die anderen Programme umverteilt werden.

Im Forum haben einen entsprechenden Thread zur Diskussion eingerichtet. Klickt HIER.

All Nippon Airways A380 No. 1, F-WWSH

All Nippon Airways A380 No. 1, F-WWSH

Das Licht war leider schon nicht mehr optimal, aber darauf haben sicher einige gewartet. Die erste A380 für All Nippon Airways war heute in der Powerbox, wo ein Triebwerkstestlauf stattfand. Im Anschluss ging es auf die Bahn für einen Taxitest und Kompasswing.

ANA_A380_JA381A_20190212_XFW-2

Man kann nur hoffen, dass bei den nächsten Gelegenheiten das Licht mitspielt. Wir hatten bereits über die, besonders auffällig lackierte, Maschine berichtet.

Bald mit Emirates erneut nach New York?

Bald mit Emirates erneut nach New York?

Es gab ihn bereits, den Flug von Dubai über Hamburg nach New York John F. Kennedy. Der Flug bestand vom 29.10.2006 bis zum 30.03.2008. Damals flog man mit Boeing 777-300 und später dem Airbus A340-500 diese Strecke, leider auch in Konkurrenz zu United/Continental Airlines. Geht es nun bald mit Emirates erneut nach New York? Wenn es nach dem Wunsch von Hamburgs ersten Bürgermeister geht, ja.

Tschentscher trifft Clark

Der Hamburger Bürgermeister traf sich während seines Besuches in Dubai unter anderem mit Tim Clark, dem Präsidenten von Emirates, dem er diesen Vorschlag unterbreitete. Dieser wäre grundsätzlich nicht abgeneigt und bezeichnete eine solche Verbindung als wirtschaftlich durchführbar. Er fürchte allerdings, dass es mit dem Marktzugang nicht ganz so einfach sein könnte, da Lufthansa, als Nationalcarrier, ein Interesse daran hat keine Fluggäste, die sonst über die eigenen Hubs fliegen, an andere Airlines zu verlieren. Die Situation ist zudem eine andere als damals. Mit United entfällt dieses Mal ein Star Alliance Partner komplett auf der Strecke nach New York.

Man darf also gespannt sein. Im Forum haben wir einen entsprechenden Diskussionsthread eingerichtet. Klickt dazu HIER.

Level bald ab Hamburg

Level bald ab Hamburg

Level wird mit dem Sommerflugplan 2019 Hamburg als neues Ziel in sein Portfolio aufnehmen. Die Airline wird dabei die Hansestadt mit Wien sechs mal die Woche verbinden. Zum Einsatz kommen voraussichtlich Maschinen des Typs Airbus A321-200.

Level, Airbus A330-202 Copyright © International Airlines Group/Level

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchbar sollen die Flüge ab dem 16. Januar 2019 sein. Die Fluggesellschaft tritt dabei in Konkurrenz zu Austrian Airlines und Eurowings, welche bereits auf dieser Strecke fliegen. Zu den Flugzeiten liegen uns leider noch keine Angaben vor. Diese reichen wir nach, sobald diese bekannt werden.

Im Forum haben wir einen entsprechenden Thread eingerichtet. Klickt dazu HIER.

BUND verklagt Hamburg Airport

BUND verklagt Hamburg Airport

Es war bedrohlich ruhig geworden, nachdem der BUND noch im Dezember den sofortigen Stopp des Flughafenausbaus und die Absetzung des CEOs Michael Eggenschwiler forderte. Wie sich nun zeigt, war es das tiefe Luftholen, ehe man zum Angriff blies.

Wie heute bekannt wurde hat der BUND am Montag Klage beim Hamburger Oberverwaltungsgericht eingereicht. Unterstützung erhielt man natürlich sofort von der BAW, unter anderem mit der qualifizierten Aussage, dass mit zusätzlichen 15.000 Starts und Landungen zu rechnen ist, was jeden Tag 20 Großraumflugzeuge von der Größe einer A380 bedeutet.

Da fragen wir uns: Wo sollen die denn her kommen? Welche Airline würde dies, abseits ihrer Hubs, machen? Richtig: Keine! Dazu muss auch noch gesagt werden: Die Kapazitäten des sich kreuzenden Bahnsystem in Hamburg sind nicht unbegrenzt. Irgendwann ist, aufgrund dieser Tatsache, sowieso Schluss mit einer Ausweitung von Kapazitäten.

Hier wird wieder einmal mit, aus der Luft gegriffenen Zahlen, Panik gemacht und unter den Bürgern dieser Stadt Angst geschürt.

Ihr habt dazu auch etwas zu sagen? Nutzt gerne unseren Diskussionsthread im Forum.

Die Umfrage zum Flughafenausbau

Der BUND forderte jüngst den Stopp der Baumaßnahmen am Hamburg Airport und die Abberufung des CEO´s, Michael Eggenschwiler. Das Thema hat die letzten Tage polarisiert, aber leider war die Berichterstattung wieder einmal sehr einseitig und in Teilen fehlerhaft.

Der eine oder andere hatte sie bereits gesehen und wir haben sie auf unseren Social Media Kanälen auch verlinkt. Gemeint ist eine Umfrage aus zum Flughafenausbau aus dem Hamburger Umland. Leider führte die Umfrage zu keinem klaren Ergebnis, da zwei Antwortmöglichkeiten negativ waren und eine positiv.

Wir haben uns nun zu einer eigenen Umfrage entschieden. Nutzt die Möglichkeit und nehmt an dieser Umfrage teil. Hier gibt es kein vielleicht, kein mal sehen. Hier gilt es, ja oder nein.

Im Forum findet ihr einen entsprechenden Diskussionsthread. Klickt dazu bitte HIER. Um dort eine Antwort zu schreiben ist eine kostenlose Registrierung notwendig.

Sollte der Flughafen sich für die Zukunft rüsten und seine Infrastruktur weiter ausbauen?

  • Ja, das befürworte ich. (91%, 133 Votes)
  • Nein, das befürworte ich nicht. (9%, 13 Votes)

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