Deutsche Luftwaffe, 10+26

Deutsche Luftwaffe, 10+26

Am Morgen hieß es (wieder einmal) Abschied nehmen. Wie bereits angekündigt, verließ heute final 10+26 der Deutschen Luftwaffe die Lufthansa Technik (LHT), den Hamburger Flughafen und somit auch Deutschland. Um 08:38 Uhr als GAF838 rollte die Maschine vom Gelände der LHT und startete einige Minuten später über die Startbahn 33. In der Folge nahm der Airbus A310-304 MRTT Kurs auf den kanadischen Flughafen Montreal-Mirabel (YMX).

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1026 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort wird 32 Jahre alte Zweistrahler sehr wahrscheinlich als Ersatzteilspender für die sich in der kanadischen Flotte befindenden Airbus A310 dienen. Ursprünglich hob der Airbus A310 am 25. August 1989 erstmals ab und wurde am 27. Oktober an die Lufthansa übergeben. Dort verlieb das “Speyer” getaufte Flugzeug als D-AIDE bis November 1999. Danach erfolgte der Umbau zum Multi Role Tanker Transport (MRTT) und die Übernahme durch die Luftwaffe. Dort trug das graue Militärflugzeug bis zuletzt neben der Kennung 10+26 auch den Taufnamen “Hans Grade”.
Somit befinden sich aktuell nur noch zwei Airbus A310 in der Flotte der Luftwaffe. 10+23 flog zuletzt noch einige Missionen in Afghanistan während 10+25 bis Ende des Jahres als “Backup-Flugzeug” mit medizinischer Ausstattung fungiert.

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Government of Uzbekistan, UK001

Government of Uzbekistan, UK001

Lange Zeit stand die Boeing 787-8 Dreamliner der Regierung aus Usbekistan bei der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen und wurde direkt nach der Auslieferung ausgestattet. Nach mehr als zwei Jahren verließ der Zweistrahler dann Ende des vergangenen Jahres Fuhlsbüttel (wir berichteten). Am heutigen Nachmittag landete das Langstreckenflugzeug nun erneut am Hamburg Airport, diesmal allerdings zur Wartung bei der LHT.

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UK001 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die bald drei Jahre alte Maschine startete zuvor vom usbekischen Hauptstadt Flughafen Taschkent (TAS) und benötigte für die Strecke mehr als 5,5 Stunden. Betrieben wird die Boeing 787 von der Staatsairline Uzbekistan Airways. Die Fluggesellschaft betreibt neben dem VIP ausgestattetem Dreamliner auch die drei weiteren Flugzeuge in der Regierungsflotte: zwei Airbus A320 und eine Boeing 767. Für wie lange UK001 nun wieder an unserem Flughafen zu Gast ist, ist derweil uns nicht bekannt.

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KlasJet, LY-VTA

KlasJet, LY-VTA

In der Dunkelheit des gestrigen Abends landete mit LY-VTA die einzige Bombardier CRJ-200LR (CL-600-2B19) in der Flotte der litauischen KlasJet in Fuhlsbüttel. Die Maschine kam vom italienischen Flughafen Pisa (PSA). Nach der Landung parkte der kleine Zweistrahler dann auf dem Vorfeld 2 und flog entgegen der wohl ursprünglichen Planung erst am heutigen Mittag weiter in Richtung Berlin (BER). Dabei nutzte das auffällig lackierte Flugzeug die Startbahn 33.

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LY-VTA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 19 Jahre alte CRJ-200LR wurde im kanadischen Montreal (YMX) gefertigt und war ursprünglich für die dänische Maersk Air bestimmt. Diese betrieb den Flieger jedoch zunächst nicht selbst sondern vermietete ihn im Juni 2002 direkt an die spanische Air Nostrum. Etwa ein Jahr später dann flog die Bombardier dann für Maersk Air. Dieses Engagement dauerte bis zur Übernahme des Regionalflugzeugs durch die ebenfalls dänische Cimber Air im Januar 2005. Zu diesem Zeitpunkt bot die CRJ-200LR 48 bzw. 50 Sitzplätze. Cimber und die Nachfolgegesellschaft Cimber Sterling betrieben die Bombardier dann über die Jahre für SAS Scandinavian Airlines, ehe am 22. März 2013 die litauische Charter Jets sich die Dienste des Flugzeugs sicherte. Seitdem trägt sie auch die aktuelle Kennung LY-VTA. Zur Flotte der KlasJet gelangte der Jet dann am 1. Juni 2014 und fliegt seitdem im Charterauftrag mit einer VIP-Kabinenausstattung.
KlasJet betreibt lediglich eine CRJ-200. Die anderen Flugzeuge in der Flotte der litauischen Airline sind zwei Boeing 737-300 und vier 737-500. Diese transportierten in der jüngeren Vergangenheit gerne Sportmannschaften, insbesondere Fußballnational-Teams.

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Saudi Arabian Government, HZ-HMED

Saudi Arabian Government, HZ-HMED

Nach Monaten in den Hallen der Lufthansa Technik (LHT) zeigte sich am heutigen Mittag endlich wieder HZ-HMED. Die Boeing 757-23A der saudi-arabischen Regierung war zuletzt am 19. März diesen Jahres auf einem Testflug unterwegs (wir berichteten) und verschwand dann auf dem Gelände der LHT. In dieser Zeit unterzog sich der Zweistrahler einer intensiven Wartung. Dazu gehörte auch wohl die Wartung der medizinischen Ausrüstung an Bord, denn die Maschine fungiert als fliegendes Krankenhaus.
Am Mittag drehte sie am Bahnende der Start- und Landebahn 15 mit laufender APU an einem Schlepper einige Kreise. Dabei wurde der Kompass kompensiert. Im Zuge dessen wird versucht den Fehler einer Missweisung zu korrigieren bzw. für den Restfehler einen Berichtigungswert anzugeben. Das Flugzeug wird dabei in 30-Grad-Schritten gedreht und anschließend der auf dem Platz eingestellte und der am Bordkompass angezeigte Kurs verglichen.

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HZ-HMED at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das Kompensieren des Kompass ist ein Teil einer Reihe von Tests nach einer umfangreichen Wartung an einem Flugzeug, um es zeitnah wieder einsatzbereit zu machen. HZ-HMED dürfte dann in einigen Wochen Fuhlsbüttel wieder verlassen. Dann kehrt die mehr als 27 Jahre alte Boeing wieder zurück in die Dienste der Regierung Saudi-Arabiens. Dort ist sie seit März 1995 im Einsatz. Zuvor hob die 757 erstmals am 27. Januar 1994 im amerikanischen Renton (RNT) ab und wurde seitdem für die Anforderungen der saudi-arabischen Regierung angepasst.

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HZ-HMED at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Airhub Airlines, 9H-HUB

Airhub Airlines, 9H-HUB

Schon bereits zum zweiten Mal steuerte für die ungarische Wizz Air ein Airbus A320 der maltesischen Airhub Airlines den Hamburger Flughafen an. Am heutigen Morgen landete der A320-232 mit der Kennung 9H-HUB über die Landebahn 33 in Fuhlsbüttel. Zuvor war der Zweistrahler vom rumänischen Flughafen Bukarest-Otopeni (OTP) gestartet und hob wenig später dorthin auch wieder ab.

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9H-HUB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der etwas über elf Jahre alte Airbus wurde ursprünglich im französischen Toulouse (TLS) an IndiGo ausgeliefert. Für die indische Fluggesellschaft die beim europäischen Flugzeugbauer viele neo-Varianten bestellt hat flog die Maschine bis zum 10. Juni letzten Jahres. Es folgten einige Parkaufenthalte an diversen Flughäfen rund um den Globus. Erst seit dem 11. August, also gerade einmal vor etwas mehr vor zwei Wochen, endete die Zeit des A320 in der Arbeitslosigkeit. Denn als 9H-HUB registriert fliegt der Airbus nun für die maltesische Airhub Airlines. Diese ist eine Tochtergesellschaft der litauischen GetJet Airlines, die bekannt dafür ist ihre Flugzeuge nach Bedarf anderen Airlines zur Verfügung zu stellen. Aktuell befinden sich lediglich zwei Flugzeuge in der Flotte der Airhub Airlines, zwei Airbus A320. Ein dritter wird noch folgen, genau wie noch drei A340 die sowohl im Passagierbetrieb eingesetzt als auch als Frachter gebraucht werden.

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