Lufthansa Technik

Morocco Government, CN-MBH

Morocco Government, CN-MBH

Zu einem recht kurzfristigen Besuch bei der hier am Airport ansässigen Lufthansa Technik (LHT) landete am heutigen späten Vormittag ein echter Stammgast am Hamburg Airport. Mit CN-MBH setzte über die Landebahn 23 die Boeing 747-8Z5 BBJ der marokkanischen Regierung in Fuhlsbüttel auf. Wie gewohnt rollte der Vierstrahler nach der Landung über den Taxiway T auf das Gelände der LHT, wo die 747 nun relativ kurz gewartet wird. Mehr als drei Stunden zuvor war die Maschine vom marokkanischen Flughafen Rabat-Salé (RBA) gestartet.

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bereits etliche Male war das bald 12 Jahre alte Langstreckenflugzeug bereits am Hamburger Flughafen zu Gast. Schon zu Zeiten des Erstbetreibers, der Presidential Flight aus den Vereinigten Arabischen Emiraten noch unter der Kennung A6-PFA, kam die Boeing nach der Übergabe im amerikanischen Everett (PAE) und weiteren Umbauten auf der Wichita McConnell Air Force Base (IAB) im US-Bundesstaat Kansas im Dezember 2012 zur hiesigen LHT um die Kabine ausgestattet zu bekommen. Im Oktober 2017 wechselte der Jumbojet dann zur Flotte der marokkanischen Regierung und erhielt die Kennung CN-MBH.

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Turkey Government, TC-TRK

Turkey Government, TC-TRK

Kurz vor Sonnenaufgang und im Schnee der vergangenen Nacht landete am heutigen Morgen TC-TRK der türkischen Regierung am Hamburg Airport. Die Boeing 747-8ZV BBJ setzte über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte kurz hinter dem Bahnkreuz der Start- und Landebahnen 15/33 und 05/23 ab, um zum Gelände der Lufthansa Technik (LHT) zu gelangen. Dort wird die Maschine nun erst einmal gewartet. Zuletzt war der Jumbojet im August 2020 am Hamburger Flughafen zu Gast (wir berichteten).

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TC-TRK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Eigentlich wollte die Türkei die Wartung des mehr als zehn Jahre alten Vierstrahlers selbst übernehmen, jedoch zwangen jetzt wohl Änderungen und/oder Probleme den Jet zu einer Rückkehr nach Hamburg. Zuvor war die im amerikanischen Everett (PAE) gebaute Boeing auch schon unter ihrem alten Betreiber und damaligen Erstabnehmer bereits Gast bei der LHT. Die Worldwide Aircraft Holding übernahm die 747 am 20. Dezember 2012 von Boeing. In der Folge wurde die Kabine mehr als zwei Jahre luxuriös im amerikanischen San Antonio (SKF) ausgestattet. Ab Mitte Januar 2015 betrieb die Worldwide Aircraft Holding dann das Großraumflugzeug als VQ-BSK für die Regierung Katars. Jedoch nach gerade einmal 436 Flugstunden entschied sich die Regierung des Emirats in Vorderasien den Jet abzugeben und verschenkte ihn am 5. Oktober 2018 offiziell an die Türkei.

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Comlux Aruba, P4-787

Comlux Aruba, P4-787

Erst vor etwas mehr als einer Woche kam P4-787 betrieben von Comlux Aruba zu einer kurzen Wartung zur Lufthansa Technik (LHT) an den Hamburger Flughafen (wir berichteten). Am heutigen Vormittag brach die Boeing 787-8 Dreamliner, die dem italienisch-argentinischen Milliardär, Ex-Pilot und Schauspieler Enrique Piñeyro gehört, wieder auf und nahm Kurs auf den polnischen Flughafen Flughafen Rzeszów-Jasionka (RZE).

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P4-787 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Möglich, dass der Dreamliner von dort nun aus Hilfsflüge durchführt. Denn die bald zehn Jahre alte Boeing fliegt seit ihrer Übernahme am 8. Februar 2021 durch Comlux Aruba, die P4-787 für Enrique Piñeyro betreibt, meist humanitäre Hilfsflüge bei diversen Krisen rund um den Planeten. So ziert die 787 auch erst seit einigen Wochen eine eindeutige politische Sonderlackierung gegen das iranische Regime. Zuvor war 57 Meter lange Jet seit seiner Auslieferung am 16. August 2013 mehr als sieben Jahre für Aeromexico im Einsatz.

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Deutsche Luftwaffe, 10+02

Deutsche Luftwaffe, 10+02

Bereits in den vergangenen Tagen konnte man bei genauerer Beobachtung den dritten und letzten Airbus A350 für die Luftwaffe auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT) hier am Hamburg Airport erspähen. Dort wurde die Maschine nun auf den heutigen ersten von offenbar zwei Testflügen durch die Luftwaffe vorbereitet. Dafür wurde nun auch die noch zivile Kennung D-AGAF der Lufthansa Technik gegen die militärische 10+02 getauscht. Nach dem Enteisen auf dem Vorfeld 2 hob der Langstreckenjet dann das erste Mal unter einem Luftwaffe-Rufzeichen und -flugnummer (GAF955) über die Startbahn 33 am heutigen Vormittag ab.

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1002 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach mehr als vier Stunden Testflug setzte die mehr als ein Jahr alte Maschine zum Low Approach in Fuhlsbüttel über die Runway 23 an bevor das Großraumflugzeug wieder sicher am Hamburger Flughafen aufsetzte. In Zukunft wird 10+02 nicht nur einer von insgesamt drei Airbus A350-941 in der Flotte der Luftwaffe sein, sondern auch ein Ersatz für die alternden Airbus A340 in der Flotte. Daneben wird der Flieger auch den Taufnamen “Theodor Heuss” tragen den bislang noch 16+02 (also einer der beiden A340 in der Flotte) trägt.

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Comlux Aruba, P4-787

Comlux Aruba, P4-787

Am Nikolaustag des vergangenen Jahres verließ die Lufthansa Technik (LHT) nach einer Wartung zuletzt P4-787 der Comlux Aruba (wir berichteten). Es war wohl einer der letzten Flüge in ihrem bis dato recht schlichten Erscheinungsbild mit den Titeln und dem Logo der Non-Profit Organisation “Solidaire”. In der Folge erhielt die Boeing 787-8 Dreamliner nun einen neuen Look, diesmal allerdings mit politischer Botschaft. Diese Botschaft konnte man am heutigen Mittag zum ersten Mal in Fuhlsbüttel beobachten. Vom spanischen Hauptstadtflughafen Madrid (MAD) kam der Zweistrahler erneut zu einem kurzen Wartungsbesuch bei der LHT an den Hamburger Flughafen.

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P4-787 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die politische Botschaft die nun auf dem Rumpf steht richtet sich ganz klar gegen das iranische Regime: “No woman should be forced to cover her head” (zu deutsch: Keine Frau sollte gezwungen sein, ihren Kopf zu bedecken), “No woman should be killed for not covering her head” (zu deutsch: Keine Frau sollte getötet werden, weil sie ihren Kopf nicht bedeckt) und “No man should be hanged for saying this” (zu deutsch: Niemand sollte für diese Aussage gehängt werden), prangen nun auf beiden Seiten der 787. Zusätzlich sind auf dem Seitenleitwerk des Langstreckenflugzeugs zwei prominente Figuren der aktuellen iranischen Revolution abgebildet. Auf der Backbordseite ist Mahsa Amini zu sehen. Ihr Tod nach der Verhaftung durch die Sittenpolizei hatte die seit Monaten andauernden Proteste ausgelöst. Auf der Steuerbordseite ist Fußballspieler Amir Nasr-Azadani abgebildet, dem wegen seiner Teilnahme an den Protesten die Todesstrafe drohte. Somit versieht der italienisch-argentinische Milliardär, Ex-Pilot und Schauspieler Enrique Piñeyro sein Großraumflugzeug mit der Kennung P4-787, das unter dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis von Comlux Aruba fliegt, erneut mit einer wichtige Nachricht.

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