LHT

Dutch Dakota Association, PH-PBA

Dutch Dakota Association, PH-PBA

Im Rahmen des bereits gestern erwähnten Festes der Lufthansa Technik (LHT) an diesem Wochenende, kam am heutigen Nachmittag mit PH-PBA eine Douglas C-47D Skytrain der Dutch Dakota Association nach Fuhlsbüttel. Das zweimotorige ehemalige militärische Flugzeug auf Basis der legendären Douglas DC-3 kam vom niederländischen Flughafen Amsterdam (AMS). Nach einem Überflug über den Airport und der Landung über die Runway 23 rollte die knapp 20 Meter lange Maschine auf das Gelände der LHT.

Aviation photo
PH-PBA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 79 Jahre alte C-47D wurde im Jahre 1943 gebaut und 1944 an die US-amerikanischen Luftstreitkräfte ausgeliefert. Dort flog sie bis in das Jahr 1970, wurde dann vom niederländischen Staat übernommen und vom Rijksluchtvaartdienst bis in das Jahr 1975 für die niederländische Regierung betrieben. Danach übernahm das nationale Luftfahrtmusuem “Luchtvaartmuseum Aviodrome” in Lelystad die Skytrain. Ab dem Jahre 1986 sicherte sich die Dutch Dakota Association den Flieger und versah ihn zunächst in den Farben der KLM aus den 50er Jahren und dem Taufnamen “Prinses Amalia” (Kronprinzessin der Niederlande). Im Jahre 2016 wurde PH-BPA grundüberholt, unter anderem wurde das Startgewicht reduziert. Zwei Jahre später erhielt die Douglas dann die Lackierung der niederländischen Regierungsmaschinen zwischen den Jahren 1947 und 1960.

Dutch Dakota Association, PH-PBA Weiterlesen »

Afriqiyah Airways, 5A-ONP

Afriqiyah Airways, 5A-ONP

An diesem Wochenende steigt ein Fest auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT). Dazu muss natürlich Platz auf dem Vorfeld 5 und 6 geschaffen werden. Damit der Aufbau des Festgeländes beginnen konnte musste am heutigen Nachmittag zunächst 5A-ONP der libyen Afriqiyah Airways weichen. Dazu wurde das beschädigte Flugzeug, dem sowohl Leitwerke als auch die Triebwerke zu Teilen fehlt, auf das Airportgelände geschleppt. Dort wurde der Airbus A330-202 nun temporär auf das Bahnende der Start- und Landebahn 33 gestellt und dort über das Wochenende geparkt. Die Runway ist aktuell eh noch bis Ende September auf Grund von Bauarbeiten nicht in Betrieb.

Aviation photo
5A-ONP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bereits seit dem 27. Mai 2016 ist der in Toulouse (TLS) gebaute Zweistrahler hier in Hamburg abgestellt. Während eines Feuergefechts am 13. Juli 2014 auf dem Tripoli International Airport (TIP) wurde das Großraumflugzeug stark beschädigt und erst Monaten später immer noch mit Einschusslöchern nach Hamburg überführt. Eigentlich sollte der noch nicht einmal zehn Jahre alte A330 hier wieder instand gesetzt werden. Da sich jedoch die politische Lage in Libyen häufig ändert, sind die Besitzverhältnisse von 5A-ONP bislang ungeklärt. Und so steht der Flieger bereits seit Jahren in Fuhlsbüttel, ob er jemals wieder abheben wird: leider fraglich.

Afriqiyah Airways, 5A-ONP Weiterlesen »

Government of Algeria, 7T-VPP

Government of Algeria, 7T-VPP

Nach gut einem Monat in den Hallen der Lufthansa Technik (LHT) bewegte sich am heutigen Mittag der Airbus A340-541 der algerischen Regierung wieder in Fuhlsbüttel. Mit einigen Stunden Verspätung, auf Grund von Problemen beim Routing des Abnahmeflugs, hob der Vierstrahler mit der Kennung 7T-VPP von der Startbahn 23 ab. Dabei sollte der Testflug eigentlich über ein sogenanntes “Height Monitoring Unit” führen, dass vom Boden aus die Flughöhe des Flugzeugs misst und dabei hilft die angezeigte Höhe im Cockpit zu kalibrieren. Das war allerdings nicht ohne stundenlange Verzögerungen möglich, denn in Europa gibt es lediglich drei solche Punkte, und so führte der Flug einmal bis Bremen und wieder zurück.

Aviation photo
7T-VPP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am Abend hob der mehr als 15 Jahre alte Airbus dann final vom Hamburger Flughafen ab und nahm Kurs auf die algerische Boufarik Air Base (QFD). Dabei führte die Route dann auch über das “Heigh Monitoring Unit” in Nattenheim, nördlich von Bitburg in Rheinland-Pfalz. Mit dem gestrigen Abflug endet die Wartung und Liegezeit von 7T-VPP bei der LHT am Hamburg Airport.

Government of Algeria, 7T-VPP Weiterlesen »

Royal Norwegian Air Force, 5629

Royal Norwegian Air Force, 5629

Zu einem richtigen Highlight kam es am heutigen Nachmittag in Fuhlsbüttel. Mit 5629 landete eine Lockheed Martin C-130J-30 Hercules der norwegischen Luftstreitkräfte am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel. Das viermotorige Militärflugzeug kam ursprünglich vom Flughafen Rzeszów-Jasionka (RZE) im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet. Von dort aus brachte das Transportflugzeug Verletzte zunächst nach Leipzig (LEJ). Ein weiterer Stopp auf der medizinischen Evakuierungsmission war dann der Hamburg Airport. Hier setzte der Flieger über die Landebahn 23 auf und wurde in der Folge auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT) abgefertigt.

Aviation photo
5629 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Etwa eine Stunde später hob die im Jahre 2010 gebaute “Herc” wieder ab und nahm Kurs auf den niederländischen Flughafen Amsterdam (AMS). Wie alle insgesamt fünf Lockheed C-130 in der Flotte der Royal Norwegian Air Force hat auch 5629 einen Taufnamen. Dieser lautet “Nanna” und bedeutet in Anlehnung an die nordische Mythologie soviel wie “Mutter”. Auch auf den anderen Hercules der Flotte stehen Taufnamen, in einer Runen ähnlichen Schriftart.

Aviation photo
5629 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Royal Norwegian Air Force, 5629 Weiterlesen »

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Bereits seit Längerem standen die beiden Airbus A340 der Luftwaffe medial in der Kritik und waren zum Teil wüstem Gegenwind ausgesetzt. Die technischen Schwierigkeiten aus der Vergangenheit zwangen die beiden Vierstrahler immer häufiger zu längeren Bodenzeiten, die zum Teil zu Absagen oder Abbrüchen der Reisen von Politikern und deren Delegationen führten. Den Gipfel und nun trauriger Höhepunkt fand diese Geschichte als in den vergangenen Tage die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock ihr Reise nach Australien und Ozeanien bereits in Abu Dhabi (AUH) beenden musste. Grund hierfür waren massive Probleme am Airbus A340-313 mit der Kennung 16+01. Nach dem Start ließ sich die nötige Flügelvergrößerung nicht mehr rückgängig machen. Dies ist zwar kein eklatantes Sicherheitsrisiko, führt jedoch zu einigen Einschränkungen im Flugverlauf mitunter zu einer zu geringen Geschwindigkeit bei einem signifikant höheren Treibstoffverbrauch. Da dieses Problem nicht sofort am Boden reproduzierbar war und auch der zweite Versuch zur Weiterreise scheiterte, brach die Außenministerin ihre Reise kurzer Hand ab und entschied die sofortige Trennung zum nächstmöglichen Zeitpunkt von den beiden A340. Weitere Langstreckenflugzeuge der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung standen zu dem Zeitpunkt nicht zur Verfügung, die eine Weiterreise ermöglicht hätten. 16+01 flog einige Tage später, nach einem kurzen Check in Abu Dhabi, problemlos zurück nach Köln (CGN). Am heutigen Morgen kam das Großraumflugzeug dann zu weiteren Checks nach Fuhlsbüttel.

Aviation photo
1601 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der ehemalige Airbus der Lufthansa setzte am Morgen über die Landebahn 15 am Hamburg Airport auf. Bei der Lufthansa Technik (LHT) wird der Jet neben einem routinemäßigen A-Check auch weitere Checks bzgl. der Tragflächenvergrößerung durchlaufen. Da jedoch offenbar das politische Aus der beiden Flieger bereits beschlossen zu sein scheint, ist der weitere Weg des mehr als 24 Jahre alten A340 aktuell mehr als ungewiss. Die ehemals auf den Namen “Konrad Adenauer” getaufte Maschine sollte eigentlich als Backup der drei werksneuen Airbus A350 in der Flotte fungieren und noch bis Ende des Jahres 2024 dort verbleiben. Dazu erhielt der Airbus erst vor einigen Wochen neben der neuen Lackierung auch einen umfangreichen D-Check. Die Schwestermaschine mit der Kennung 16+02 sollte dagegen planmäßig diesen Herbst die Flotte bereits verlassen.

Deutsche Luftwaffe, 16+01 Weiterlesen »

error: Content is protected !!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen