His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-HMK

His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-HMK

Am Nachmittag landete ein seltener Besuch am Hamburger Flughafen. Bei Wind und Regen setzte HS-HMK, eine Boeing 737-8Z6(WL) BBJ2 der Königs von Thailand (Maha Vajiralongkorn) um kurz nach 15 Uhr über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Der Zweistrahler war zuvor in der schweitzer Hauptstadt Zürch (ZRH) gestartet, nachdem er dort einen Zwischenstopp von einem Flug von München (MUC) eingelegt hatte. Ob diesmal wieder einmal der exzentrische König selbst oder einer seiner Söhne die Boeing steuerte ist bislang leider nicht bekannt.
Nach mehr als einer Stunde Aufenthalt hob die 737 wieder Richtung Zürich ab.

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HS-HMK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als vier Jahre alte Boeing Business Jet wurde im September 2015 im amerikanischen Renton (RNT) ausgeliefert. Mitte Oktober wurde die 737 über Reykjavik (KEF) auf die Woensdrecht Air Base (WOE) in den Niederlanden überführt, um dort unter anderem eine angepasste Kabinenausstattung zu erhalten. Erst am 22. September 2016 wurde die Boeing, nun mit VIP-Kabinenausstattung, final an die thailändische Königsfamilie übergeben. Seit Februar 2017 trägt das Flugzeug die Kennung HS-HMK.

Flexjet, N94FX

Flexjet, N94FX

Am GAT (General Aviation Terminal) sind private Flugzeuge keine Seltenheit. Auch größere Privat- und Businessjets sind hier ab und an zu bestaunen. Am Vormittag verließ den Airport nach einem Tag Aufenthalt eine Bombardier Global Express XRS wieder. Das zweistrahlige Flugzeug der amerikanischen Flexjet mit der Kennung N94FX startete um kurz vor 11 am Vormittag in Richtung des ebenfalls amerikanischen Cleveland Hopkins International Airport (CLE) im Bundesstaat Ohio. Die 6.500km lange Strecke schafft die Global Express ohne Tankstopp, denn die maximale Reichweite dieses Flugzeugtyps beträgt 11.390km.

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N94FX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die Bombardier Global Express XRS ist aktuell knapp 13 Jahre alt und wurde im April 2007 zertifiziert. Aktuell wird sie von Flexjet, der privaten Charterfluggesellschaft des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier Aerospace, betrieben. Die Kabinengröße von N94FX wird mit maximal 12 Passagieren angegeben.

Hop!, F-HBXB

Hop!, F-HBXB

In der Regel wird die Route der französischen Hop! in die französische Großstadt nahe des Atlantiks Nantes (NTE) mit einer Bombardier CRJ-1000 bedient. Am heutigen Vormittag landete allerdings mit F-HBXB eine Embraer ERJ-170STD (ERJ-170-100) am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel. Für die mehr als 1.000km lange Strecke benötigte das kleinere Flugzeug jedoch genau so lange wie die sonst übliche CRJ-1000. Nach weniger als einer Stunde Aufenthalt flog das zweistrahlige Regionalflugzeug wieder zurück in den Westen Frankreichs.
Wie bereits erwähnt wird seltenst eine Embraer auf dieser Route eingesetzt, jedoch ist, Stand jetzt, für nächsten Samstag wieder eine ERJ-170 auf dem Kurs AF1176 geplant.

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F-HBXB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die beinahe 11,5 Jahre alte Embraer wurde am 30. Oktober 2008 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an die französische Air France Tochter Régional ausgeliefert. Im Zuge des Zusammenschlusses der Air France Töchter Airlinair, Brit Air und Régional zur Dachmarke Hop! im Frühjahr 2019, wechselte auch F-HBXB zur neu gegründeten Airline Hop!. Die Flüge des 76-sitzigen Regionalflugzeugs werden seit jeher für die Muttergesellschaft Air France durchgeführt.
Aktuell umfasst die Flotte der Fluggesellschaft einen bunten Mix aus nahezu jedem gängigen Regionalflugzeug. So besteht die Flotte neben 15 Embraer ERJ-170, 16 ERJ-190 und 13 ERJ-135, auch aus elf Bombardier CRJ-700, 14 CRJ-1000 und 3 ATR 42/72.

LGW – Luftfahrtgesellschaft Walter, D-ABQA

LGW – Luftfahrtgesellschaft Walter, D-ABQA

Bislang sind die Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 die aktuell für Eurowings unterwegs sind nicht gerade durch ihre farbenfrohe Lackierung aufgefallen. Seit Dezember des vergangenen Jahres ziert zumindest eine 16 ansonsten weißen Regionalflugzeuge eine Sonderlackierung. Die Dash 8 mit der Kennung D-ABQA trägt seit einigen Woche eine Sonderlackierung des Fußballbundesligisten 1. FC Union Berlin. Neben dem dem Vereinslogo auf dem Rumpf und dem Titel „Mannschaftstransporter“, prangt auf dem Leitwerk ein Teil des Logos des Vereins mit dem Berliner Löwen, sowie den Buchstaben „U-N-V-E-U“. Dies steht für den Schlachtruf des Vereins „Und Niemals Vergessen Eisern Union“. Auch steht auf den Triebwerksgondeln der Spruch „1. FC Union Berlin – Wir werden ewig schweben“, sowie auf dem hinteren Teil des Rumpfs „Vorsicht! Fußballer!“. Aktuell spielt der Verein erstmalig in der Vereinsgeschichte im Oberhaus des deutschen Fußballs und steht zur Winterpause im gesicherten Mittelfeld.
Die Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 landete am Mittag als EW2046 nach etwas mehr als einer Stunde Flugzeit aus Stuttgart (STR) kommend in Fuhlsbüttel. Nach einer Stunde ging es wieder zurück in Richtung Schwaben, wo das Turboprobflugzeug aktuell stationiert ist.

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D-ABQA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die bald 11,5 Jahre Dash 8 wurde am 28. Oktober 2008 im kanadischen Toronto Downsview (YZD) an LGW übergeben. Seitdem flog das 76 Passagiere fassende Flugzeug zunächst für Air Berlin. Mit der Pleite der Air Berlin übernahm die Lufthansa LGW (ein Tochterunternehmen der Air Berlin). Seitdem führt LGW im Wetlease Flüge für Eurowings durch. Mit der Verkauf der LGW an die Zeitfrachtunternehmensgruppe im vergangenen Jahr wechselte zwar der Besitzer der Luftfahrtgesellschaft Walter, jedoch fliegt auch D-ABQA weiterhin im Wetlease für Eurowings. Das Flugzeug trägt zusätzlich den Taufnamen „Alexandra“.

Aegean Airlines, SX-DGF

Aegean Airlines, SX-DGF

In der Regel wäre ein Besuch eines Aegean Airlines Flugzeug keine Meldung wert, da die griechische Airline mehrmals die Woche am Hamburger Flughafen zu Gast ist. Auf der Strecke wird in der Regel ein Airbus A320 oder A321 eingesetzt. Am heutigen späten Nachmittag landete jedoch aus AEE826 ein Airbus A319 in Fuhlsbüttel. Das kleine Mittelstreckenflugzeug mit der Kennung SX-DGF ist das einzige in der aktuell 50 Flugzeuge umfassenden Flotte der Aegean Airlines. Nach knapp einer Stunde flog der Zweistrahler wieder zurück nach Athen (ATH).

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SX-DGF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der bald 16 Jahre alte Airbus A319-132 wurde am 31. Mai 2005 in Finkenwerder (XFW) an die amerikanische Independence Air ausgeliefert. Zu dieser Zeit bot der Airbus 132 Passagieren Platz. Am 4. April 2006 übernahm Air Berlin das Flugzeug und versah es mit der Registrierung D-ABGC. Ende April 2011 sicherte sich schließlich die griechische Aegean Airlines die Dienste des A319, stattete ihn mit einer 144 Passagiere fassenden Kabine aus und gab ihm die Kennung SX-DGF. Wie bereits erwähnt stellt der kleine Airbus den einzige A319 in der Flotte dar, die aktuell sonst aus 38 Airbus A320 und 11 A321 besteht.

Saudi Royal Flight, HZ-124

Saudi Royal Flight, HZ-124

Für ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk sorgte heute der Besuch von HZ-124 am Hamburger Flughafen. Der Airbus A340-211 der Saudi Royal Flight landete um kurz vor 17 Uhr über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Der Vierstrahler war einige Stunden zuvor vom saudi-arabischen Flughafen Dschidda (JED) gestartet. Grund für den Flug ist ein Besuch in der Lufthansa Technik.

Der Besuch der 200er Version eines Airbus A340 (kleinste A340) stellt eine absolute Seltenheit dar. Denn von insgesamt nur 28 produzierten Exemplare sind lediglich sieben noch aktiv. HZ-124 mit der Baunummer (MSN) 004 ist dabei der erste jemals produzierte A340-200.

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HZ-124 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der 27,7 Jahre alte Airbus A340-211 hob erstmals am 1. April 1992 im französischen Toulouse (TLS) ab. Allerdings wurde er erst knapp fünf Jahre später, am 27. Februar 1997, an die saudi-arabische Regierung übergeben. Dort flog das Flugzeug in VIP Ausstattung bis Oktober 2012 bevor die ebenfalls saudi-arabische Al-Atheer Aviation der Airbus übernahm. Im September 2014 ging das Langstreckenflugzeug der Flotte der Saudi Royal Flight zu.

Air Baltic, YL-CSK

Air Baltic, YL-CSK

Nach der Meldung in der vergangenen Woche, dass ab dem Sommerflugplan des nächsten Jahres Air Baltic ihre Präsenz am Hamburger Flughafen massiv ausbauen wird (wir berichteten), landete am heutigen Morgen die letzte noch fehlende Sonderlackierung der Airline erstmalig am Hamburger Flughafen. Somit waren sowohl die „Estonian Flag“- (hier gehts zum Beitrag), die „Latvia 100“- (hier gehts zum Beitrag) und eben die heutige „Lithuanian Flag“-Sonderlackierung zu Gast in Fuhlsbüttel. Der Airbus A220-300 mit den Kennung YL-CSK landete dabei mehr als 15 Minuten vor Plan über die Bahn 15 am Morgen in Fuhlsbüttel. Gestartet war das zweistrahlige Flugzeug zuvor in der lettischen Hauptstadt Riga (RIX). Pünktlich flog der Airbus dann um kurz vor Neun wieder zurück Richtung Baltikum.

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YL-CSK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der erst etwas über ein Jahr alte Airbus A220 wurde im August 2018 im kanadischen Montreal (YMX) an Air Baltic ausgeliefert und erhielt die Registrierung YL-CSK. Aktuell bietet der Regionaljet 145 Passagiere Platz. Die Farben trägt des Landes Litauen trägt das Flugzeug erst seit August diesen Jahres und komplettiert somit die Hommage der Sonderlackierungen an die baltischen Staaten.

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YL-CSK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Bereits ab nächstem Sommerflugplan dürften die A220 der Air Baltic – und somit auch höchstwahrscheinlich die Sonderlackierungen – in Hamburg häufiger zu sehen sein, denn die Airline setzt gerade auf den neuen Strecken nach Vilnius (VNO) und Tallinn (TLL) auf der bislang kleinsten Airbus.

Kingdom Aircraft II LLC, HZ-WBT7

Kingdom Aircraft II LLC, HZ-WBT7

Seit bereits mehr als einem Monat ist die Boeing 747-4J6 (HZ-WBT7) der Kingdom Aircraft II LLC in der Lufthansa Technik zu Gast. Vor einigen Tagen wurde der Vierstrahler nun aus der Halle geschleppt und stand bis zum heutigen Tag vor den Hallen der Lufthansa Technik geparkt. Am Mittag zog ein Schlepper das Langstreckenflugzeug von dem Gelände der Lufthansa Technik, vorbei am Café Himmelsschreiber, zum Bahnende der 15/33. Dort zog der Schlepper die Boeing mehr als eine Stunde langsam im Kreis. Dabei wurde der Kompass der 747 neu kalibriert.

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HZ-WBT7 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das dies meist einer der letzten Schritte in der Wartung eines Flugzeugs ist, könnte mit einer baldigen Abreise des 27,5 Jahre alten Jumbos gerechnet werden. Die im August 1992 ursprünglich an Air China ausgelieferte Boeing 747 fliegt seit dem 22. Juli 2005 in einer VIP Ausstattung für den saudi-arabischen Milliardär al-Walid ibn Talal. Dieser benannte die Boeing mit der Kennung HZ-WBT7 nach den Namen seiner beiden Kinder, „Khaled & Reem“.

Royal Thai Air Force, HS-TYV

Royal Thai Air Force, HS-TYV

Bislang schaute in der Vergangenheit kleineres Fluggerät a la Boeing 737-800BBJ des thailändischen Herrschers am Hamburger Flughafen vorbei. Am heutigen Abend landete jedoch mit HS-TYV ein Airbus A340-541 der thailändischen Luftstreitkräfte (Royal Thai Air Force) in Fuhlsbüttel. Der Vierstrahler setzte um kurz vor Sieben am Abend über die Bahn 15 am Airport auf und rollte weiter zum Vorfeld 2 (APRON 2). Der A340 war zuvor in der thailändischen Hauptstadt Bangkok (DMK) gestartet.

Grund für den Besuch ist offenbar der Besuch eines Staatsgastes, denn am GAT warteten bereits diverse Polizeiwagen, und VIP-Shuttle die mit einer Eskorte nach der Landung den Gast mit unbekanntem Ziel vom Airportgelände brachten.

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HS-TYV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als 14 Jahre alte Airbus A340-541 wurde am 25. Oktober 2005 im französischen Toulouse (TLS) an die zivil Thai Airways ausgeliefert. Dort flog der Langstreckenjet bis zum 29. Juni 2012, um sich danach umfangreichen Umbauarbeiten zu unterziehen. Mehr als vier Jahre später, am 2 . September 2016, übernahm die Royal Thai Air Force das Flugzeug, dass nun mit einer VIP Kabine ausgestattet ist und dem Herrscher des asiatischen Staates als Fortbewegungsmittel dient. Seit dem 24. November 2016 trägt der Airbus zudem seine finale Kennung HS-TYV.

Der Besuch schien offenbar so besonders zu sein, dass sich kurzerhand neue Regeln für den öffentlichen Grund am Zaun erdacht wurden, um den Spottern, seitens eines privaten Sicherheitsunternehmens, das Fotografieren zu erschweren. Im Sinne der Deeskalation wurden diesen Anweisungen Folge geleistet, nur wird solch ein Verhalten leider das Erlebnis „Flughafen“ auf Dauer beeinträchtigen. Wir hoffen, dass es sich dabei um einen Einzelfall handelte.

Volga-Dnepr, RA-82043

Volga-Dnepr, RA-82043

Wer hätte gedacht, dass wir diese Antonov An-124 so schnell wieder sehen? Erst am vergangenen Sonntag (wir berichteten) verließ RA-82043 der Volga-Dnepr den Airport mit dem Ziel New York. Am heutigen Nachmittag landete das vierstrahlige Cargoflugzeug erneut in Fuhlsbüttel. Bei stürmischen Böen setzte die Antonov kurz vor Sonnenuntergang auf der Landebahn 23 auf. Direkt nach der Landung rollte die An-124 auf APRON 2. Gestartet war RA-82043 zuvor im bulgarischen Burgas (BOJ). Wer die Antonov am heutigen Tag verpasst hat, wird am morgigen Vormittag die Chance bekommen sie beim Start zu sehen, denn um 9 Uhr soll das Frachtflugzeug den Flughafen in Richtung Bangladesch wieder verlassen. Zuvor wird die das Cargoflugzeug in der Nacht beladen.

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RA-82043 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 30 Jahre alte Antonov An-124 zählt mit ihren 69 Metern Länge und einer Spannweite von sogar 73 Metern zu den größten Frachtflugzeugen der Welt. Bis zu 120 Tonnen kann das Flugzeug aus sowjetischer Planung über eine Strecke von maximal 4.800km transportieren. Fliegt die Antonov sogar ohne Zuladung, so beträgt die maximale Reichweite mehr als 15.000km. Die heutige RA-82043 fliegt seit ihrer Auslieferung 1990 ununterbrochen für die russische Volga-Dnepr und ist eine von elf weiteren Antonov An-124 in der Flotte der Airline. Angetrieben wird sie dabei von vier Lotarjow D-18-T mit je einer Schubkraft von maximal 229,85 kN. Zum Vergleich: Ein CFM International CFM56 Triebwerk einer Boeing 737-800 leistet maximal 122kN.

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RA-82043 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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