Lufthansa, D-ABQA
Auf Grund eines Sicherheitsproblems herrschte am heutigen Vormittag etwas Chaos am Hamburger Flughafen. Offenbar hatte ein Mann unbefugt und unkontrolliert Zutritt zum Sicherheitsbereich des Airports. Somit mussten alle bereits überprüften Passagiere (auch die die bereits in ihren Maschinen geboarded waren) den Sicherheitsbereich verlassen und erneut kontrolliert werden. Erst nach einer Überprüfung des Areals durch die Bundespolizei konnten die Passagiere erneut überprüft werden. Dies führte zu massiven Verspätungen bei sowohl den abfliegenden und mangels Platz am Airport als auch den ankommenden Flugzeugen. So schickte am am Abend die Lufthansa mit D-ABQA eine Boeing 787-9 Dreamliner, um die Passagierspitze aufzufangen.

D-ABQA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace
Die mehr als sechs Jahre alte Boeing landete am frühen Abend über die Piste 23 und wurde danach auf dem Vorfeld 1 abgefertigt. Kurz vor Sonnenuntergang flog das Großraumflugzeug über die Startbahn 33 wieder ab und nahm Kurs auf Frankfurt (FRA). Von dort fliegt die Langstreckenmaschine eigentlich in der Regel internationale Ziele rund um den Globus an.
Trotz ihres Alters von mehr als sechs Jahren ist dieser Dreamliner erst seit dem 1. Mai diesen Jahres für die Lufthansa aktiv. Zuvor war der Jet eigentlich von Norwegian Air UK bestellt, allerdings nie übernommen worden. So parkte die 787 einige Jahre, ehe sie nun am 11. April unter den Taufnamen “Koblenz” von der größten deutschen Airline in die Bundesrepublik überführt wurde.
