Boeing 737

Corendon Dutch Airlines, PH-CDF

Corendon Dutch Airlines, PH-CDF

Die türkische Airline Corendon ist an sich nichts besonderes am Airport, denn sie fliegt den Hamburger Flughafen mehrfach täglich an. Den niederländischen Ableger Corendon Dutch Airlines sieht man am Airport dagegen so gut wie nie. Am gestrigen Mittag landete mit PH-CDF eine Boeing 737-804(WL) der Billigfluggesellschaft am Airport. Gestartet war die Boeing zuvor in Genf (GVA). Die Nacht verbrachte der Zweistrahler dann auf APRON 2, ehe er am heutigen Mittag über die Bahn 23 Richtung Amsterdam (AMS) abhob.

Grund für den Besuch der 737 ist ein Charterauftrag des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, die am gestrigen Abend im großen Saal der Elbphilharmonie auftraten. Das 1888 gegründete Sinfonieorchester zählt zu den bedeutendsten der Niederlande und mit zu den besten der Welt.

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PH-CDF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas über 20 Jahre alte Boeing 737 wurde ursprünglich am 15. Januar 2000 im amerikanischen Renton (RNT) an die schwedische Britannia Airways AB ausgeliefert. Von Mai 2005 bis Mai 2006 flog sie kurzzeitig noch für die ebenfalls schwedische Britannia Nordic, ehe das Flugzeug die britische Thomsonfly übernahm. Seit Mai 2009 flog sie dort auch für Thomson Airways. Mit der Übernahme des Flugzeug durch Corendon Dutch Airlines am 2. Mai 2012 wurde die 737 mit Winglets ausgestattet und erhielt die Kennung PH-CDF. Bereits seit ihrer Auslieferung bietet die Boeing durchgängig 189 Passagieren Platz.

AIR X Charter, 9H-OME

AIR X Charter, 9H-OME

Wenn der Auftagt der Rückrunde in der 2. Fußballbundesliga genauso stürmisch wird wie die Abreise aus dem spanischen Trainingslager, stehen dem Hamburger Stadtteilclub unruhige Zeiten vorbei. Denn der FC St. Pauli sollte schon am vergangenen Sonntag aus seinem Wintertrainingslager im spanischen Alicante zurückkehren. Da dies auf Grund des Wetters nichts wurde, versuchte es der Kiezclub am gestrigen Montag aus dem spanischen Valencia. Auch dort wurden der Flug letztendlich wetterbedingt gestrichen. Erst am heutigen Nachmittag glückte der Versuch den Mittelmeerstaat über Madrid (MAD) zu verlassen.
Den Flug aus der spanischen Hauptstadt führte mit 9H-OME eine Boeing 737-505 der maltesischen Charterfluggesellschaft AIR X Charter durch. Der Zweistrahler setzte nach fast drei Stunden Flug über die Bahn 23 am Nachmittag in Fuhlsbüttel auf. Mit reichlich Verspätung flog die Boeing dann um kurz vor 17 Uhr am späten Nachmittag über die Bahn 33 Richtung des marokkanischen Flughafen Ouarzazate (OZZ) ab.

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9H-OME at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die bald 29 Jahre alte Boeing 737-505 wurde ursprünglich am 26. April 1991 im amerikanischen Renton (RNT) an die norwegische Braathens ausgeliefert. Über SAS Braathens und SAS Norge landete der bis dato 120 Passagiere fassende Jet am 17. November 2010 bei der rumänischen Blue Air. Ab dem 16. Mai 2011 setzte die britische European Aviation Group die Boeing in VIP Konfiguration ein. Ursprünglich sollte nach diesem Einsatz die ungarische Sólyom Hungarian Airways die 737 übernehmen, nahm das Flugzeug jedoch nicht ab. Am 4. August 2014 sicherte sich die maltesische AIR X Charter die Dienste des Zweistrahlers. Dort betrieb die Airline 9H-OME zunächst unter anderem als Tourcharter für die britische Band U2 in entsprechender Kabinenkonfiguration (16 First Class Sitze, 28 Plätze in der Business Class). Seit April 2014 flog der Jet mit Platz für 120 Passagiere in einer Klasse. Über die Jahre verleaste AIR X Charter 9H-OME immer wieder an die spanische Volotea Airlines und auch einmal an Montenegro Airlines. Aktuell bietet die Boeing 126 Passagieren Platz.

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9H-OME at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Valencia is calling…

Valencia is calling…

Vier Abflüge ins spanische Valencia (VLC) in weniger als einer Stunde. Das ist schon etwas besonderes am Hamburger Flughafen. Durchgeführt wurden diese vier Charterflüge am Morgen von zwei Boeing 737-800 der spanischen Alba Star (EC-NGC und EC-NAB), sowie einer Boeing 737-800 der polnischen Enter Air (SP-ENX) und – dem absoluten Highlight – einer McDonnell Douglas MD-82 (OY-RUT) der dänischen Danish Air Transport. Die Flüge wurde von dem sozialen Netzwerk „xing“ organisiert, um nahezu die komplette Hamburger Belegschaft zur Jahres-Kick-Off Veranstaltung in den spanischen Küstenort zu fliegen. Die Mitarbeiter und die vier Flugzeuge werden am morgigen Freitagabend wieder in Fuhlsbüttel erwartet.

Den Anfang machte am gestrigen Abend bereits SP-ENX. Die Boeing 737-8Q8(WL) landete am Abend aus Pairs (CDG) kommend in Fuhlsbüttel und verbrachte die Nacht auf APRON 2.

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SP-ENX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 19 Jahre alte Boeing verließ den Airport heute als Drittes hinter EC-NGC der Alba Star und der MD-82 mit Ziel Valencia. Ursprünglich wurde die 737 am 30. Januar 2001 im amerikanischen Renton (RNT) an die amerikanische Sun Country Airlines ausgeliefert. Über Air Astana im April 2002 und Air Berlin im Juli 2007 als D-ABBU ging der 189 Plätze fassende Jet am 9. März 2012 der Flotte der Enter Air zu. Dort trägt sie seit Mai 2018 eine Sonderlackierung zur 100 jährigen Unabhängigkeit Polens.

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SP-ENX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am Morgen landete dann zunächst mit EC-NGC die erste Boeing 737-809(WL) der spanischen Alba Star. Der Zweistrahler parkte direkt neben der Maschine der Enter Air auf APRON 2. Zuvor war das Flugzeug im italienischen Bergamo (BGY) gestartet.

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EC-NGC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas über 19 Jahre alte Boeing 737 wurde am 16. Januar 2001 im amerikanischen Renton (RNT) an die taiwanesische Mandarin Airlines ausgeliefert. Über die südkoreanische Jin Air (März 2009) stoß die 737 am 16. April 2019 zur Flotte der Alba Star. Dort bietet sie 189 Passagieren Platz. Sie verließ heute als erste Maschine den Airport Richtung Spanien.

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EC-NGC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das größte Highlight der vier Flugzeuge stellte OY-RUT der dänischen Danish Air Transport dar. Die McDonnell Douglas MD-82 in der fiktiven Retro-Lackierung landete am Morgen zum ersten Mal in Fuhlsbüttel. Weit hatte es der Zweistrahler auf seinem Ferry-Flug aus dem dänischen Billund (BLL) allerdings nicht und parkte auf dem Vorfeld vor den Terminals.

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OY-RUT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Als zweites Flugzeug machte sich dann mit beginnender Dämmerung die mehr als 28 Jahre alte MD-82 auf den Weg Richtung Mittelmeer. Ursprünglich wurde die McDonnell Douglas MD-82 (DC-9-82) im amerikanischen Long Beach (LGB) am 13. Dezember 1991 an die italienische Meridiana ausgeliefert. Dort flog sie als I-SMES bis sie von Ende 2017 bis Mitte 2018 in Billund eingelagert wurde. Seit Mai fliegt das 165 Passagiere fassende Flugzeug als OY-RUT für Danish Air Transport. Die fiktive Retro-Lackierung orientiert sich dabei sehr stark an der vergangenen Lackierung der Meridiana.

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OY-RUT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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EC-NAB, eine Boeing 737-81Q(WL), komplettiert das Quartett der Flüge nach Valencia. Die Boeing kam leicht verspätetet um kurz nach halb Acht am Morgen aus dem italienischen Mailand (MXP). Nach der Landung parkte der Zweistrahler wie auch die MD-82 auf dem Vorfeld 1. Als letzte der Vier transportierte die Boeing dann die letzten Passagiere in die spanische Küstenstadt.

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EC-NAB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 20 Jahre alte Boeing 737 wurde am 7. Februar 2000 im amerikanischen Renton (RNT) an die britische Sabre Airways ausgeliefert. Im November des selben Jahres übernahm die amerikanische Miami Air International das Flugzeug. Von dort aus wechselte sie sich mit dem Betrieb mit der britischen Excel Airways saisonal ab. Über CanJet (Februar 2009), Meridiana (Juli 2014) und Air Italy (März 2018) fliegt die 189 Passagiere fassende 737 seit dem 20. August 2018 nun als EC-NAB für Alba Star.

ASL Airlines France, F-GIXT

ASL Airlines France, F-GIXT

Weiß auf grau, aber dennoch nicht alltäglich in Fuhlsbüttel. Am frühen Nachmittag landete eine nahezu schneeweiße Boeing 737-39M(QC) der französischen ASL Airlines France am Hamburger Flughafen. Der Zweistrahler kam vom französischen Flughafen Paris (CDG) und flog nach nicht mal einer Stunde Aufenthalt weiter ins portugiesische Faro (FAO). Grund für den Charterflug ist die Reise des Zweitligisten Hamburger SV in das Wintertrainingslager in Lagos. Dafür wurden in der Boeing mit der Kennung F-GIXT extra Kopfstützenlatzen mit dem HSV Logo über jedem Sitz befestigt.

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F-GIXT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 22,5 Jahre alte Boeing 737 wurde am 31. Juli 1997 im amerikanischen Renton (RNT) an die französischen Air Austral ausgeliefert. Am 27. Juni 2005 wurde die Boeing von Europe Airpost übernommen und neu konfiguriert. Seitdem kann der Zweistrahler entweder Cargo oder 147 Passagiere befördern. Für Cargo Aufträge wurde extra eine vergrößerte Ladeklappe unterhalb des Schriftzugs im Rumpf angebracht. Seit dem 4. Juni 2015 fliegt F-GIXT nun für ASL Airlines France.

His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-HMK

His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-HMK

Am Nachmittag landete ein seltener Besuch am Hamburger Flughafen. Bei Wind und Regen setzte HS-HMK, eine Boeing 737-8Z6(WL) BBJ2 der Königs von Thailand (Maha Vajiralongkorn) um kurz nach 15 Uhr über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Der Zweistrahler war zuvor in der schweitzer Hauptstadt Zürch (ZRH) gestartet, nachdem er dort einen Zwischenstopp von einem Flug von München (MUC) eingelegt hatte. Ob diesmal wieder einmal der exzentrische König selbst oder einer seiner Söhne die Boeing steuerte ist bislang leider nicht bekannt.
Nach mehr als einer Stunde Aufenthalt hob die 737 wieder Richtung Zürich ab.

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HS-HMK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als vier Jahre alte Boeing Business Jet wurde im September 2015 im amerikanischen Renton (RNT) ausgeliefert. Mitte Oktober wurde die 737 über Reykjavik (KEF) auf die Woensdrecht Air Base (WOE) in den Niederlanden überführt, um dort unter anderem eine angepasste Kabinenausstattung zu erhalten. Erst am 22. September 2016 wurde die Boeing, nun mit VIP-Kabinenausstattung, final an die thailändische Königsfamilie übergeben. Seit Februar 2017 trägt das Flugzeug die Kennung HS-HMK.

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