Emirates, F-WWSZ (A6-EVM)

Emirates, F-WWSZ (A6-EVM)

Viele Airbus A380 sind nicht mehr übrig die noch produziert werden. Mit der Ankündigung im Februar 2019 die Produktion des bis heute größten Passagierflugzeugs der Welt einzustellen, wurde der A380 zum Auslaufmodell in der Produktion. Lediglich die japanische ANA (einen A380) und Emirates (acht A380) erwarten noch neue Flugzeuge dieses Typs in ihren Flotten. Am heutigen Vormittag brach mit der zukünftigen A6-EVM einer letzte bestellten und jemals produzierten Airbus A380-842 zu einem weiteren Testflug von Finkenwerder (XFW) auf. Dieser Flug führte den Vierstrahler über Niedersachsen, die Nordsee und Schleswig-Holstein. Nach etwas mehr als zwei Stunden landete das doppelstöckige Flugzeug wieder auf dem Airbuswerksgelände.

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F-WWSZ at Hamburg – Finkenwerder
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Die aktuell als F-WWSZ testregistrierte Maschine hob erstmals am 2. Dezember 2019 im französischen Toulouse (TLS) ab und wurde auf diesem Flug gleich nach Finkenwerder überführt. Dort erhielt das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 264 seine Lackierung und die Kabinenausstattung. Mittlerweile und bislang eher untypisch, war der A380 bereits zehn Mal testweise in der Luft. Wann A6-EVM final von Emirates übernommen werden soll, steht derweil noch nicht fest.

Emirates, F-WWSS (A6-EVP)

Emirates, F-WWSS (A6-EVP)

Am heutigen Nachmittag landete nach einiger Zeit mal wieder ein Airbus A380 in Hamburg. Der A380-842 mit der französischen Testkennung F-WWSS landete über die Landebahn 05 bei strahlendem Sonnenschein in Finkenwerder. Zuvor hob der Vierstrahler in Primer-Grundlackierung vom Airbuswerk im französischen Toulouse (TLS) das erste Mal ab. In Hamburgs Süden soll das Langstreckenflugzeug seine Kabinenausstattung, die finale Lackierung und am Ende auch die endgültige Registrierung A6-EVP erhalten.

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F-WWSS at Hamburg – Finkenwerder
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Somit stehen aktuell nur noch vier sich im Bau befindliche Airbus A380 in Toulouse. Diese vier Flugzeuge sind eigentlich ebenfalls für Emirates bestimmt, allerdings hat die Golf-Airline bereits durchblicken lassen, dass die Übernahme dieser vier Maschinen und des heutigen A380 mehr als fraglich ist, nicht zuletzt auf Grund der Coronakrise. Offenbar steckt die Airline in Verhandlungen mit Airbus. Es bleibt also abzuwarten ob die zukünftige A6-EVP jemals für Emirates abheben wird.

Emirates, F-WWSO (A6-EVL)

Emirates, F-WWSO (A6-EVL)

Lange keinen A380 mehr am Himmel über Hamburg gesehen und maximal lediglich sieben weitere folgen ihm aus Finkenwerder noch. Am heutigen Nachmittag hob das erste Mal mit vollständiger Kabine mit F-WWSO ein Airbus A380-842 der für Emirates bestimmt ist ab. Das Flugzeug mit der späteren Kennung A6-EVL absolvierte seinen sogenannten „Cabin First Flight“ – also den ersten Flug nach vollständiger Lackierung und Kabinenausstattung in Finkenwerder – größtenteils über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und der Nordsee. Nach dem erfolgreichen Flug landete der Vierstrahler mit der Baunummer (MSN) 261 mehr als drei Stunden später wieder auf dem Airbuswerksgelände. Es werden wohl noch einige Testflüge folgen.

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F-WWSO at Hamburg – Finkenwerder
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Gerade einmal sieben weitere Airbus A380 werden nach der zukünftigen A6-EVL noch ausgeliefert (übrigens alle an Emirates), bevor Airbus das Programm einstellt. Die Teile des letzten doppelstöckigen Airbus sind bereits in Toulouse (TLS) angekommen und warten nun auf die Weiterverarbeitung. Durch die Coronakrise ist allerdings fraglich, wann die verbleibenden Airbus A380 ausgeliefert werden können und sollen. Übrigens, der letzte „Superjumbo“ der nicht an Emirates gehen wird, verließ das Werk schon vor einigen Wochen final Richtung Frankreich. Es ist die dritte und letzte Schildkröte der japanischen Airline All Nippon Airways (kurz ANA).

Lufthansa, D-AIMF

Lufthansa, D-AIMF

Mehr als einen Monat weilte D-AIMF – ein Airbus A380 der Lufthansa – nun schon in Finkenwerder (XFW). Bereits am 29. Februar diesen Jahres landete der Vierstrahler beim Airbus-Werk, um dort die neue Lackierung der Lufthansa zu erhalten (wir berichteten). Eigentlich war eine Auslieferung bereits Ende März geplant, aber offenbar machte die aktuelle Corona-Krise diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Auch der erste geplante Starttermin am 9. April platzte kurzfristig offenbar auf Grund von technischen Problemen am Flugzeug. Erst am heutigen späten Nachmittag hob der Airbus A380-841 in neuer dunkelblauer Lufthansa Lackierung vom Airbus-Werk ab, um zurück nach Frankfurt (FRA) zu fliegen.

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D-AIMF at Hamburg – Finkenwerder
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Der mehr als neun Jahre alte Airbus mit dem Taufnamen „Zürich“ wurde am 31. März 2011 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa übergeben. Seit dem fliegt das von vier Rolls-Royce Trent 970 angetriebene Flugzeug als D-AIMF für die deutsche Lufthansa. Aktuell finden acht Gäste in der First-, 78 Reisende in der Business-, sowie 52 Passagiere in der Premium-Economy und 371 Flugreisende in der Economy-Class Platz.
Vor einigen Tagen gab die Lufthansa jedoch bekannt, bereits sechs ihrer 14 Airbus A380 frühzeitig an Airbus wieder zurückgeben zu wollen. Ob darunter auch D-AIMF fallen könnte ist aktuell leider bislang nicht bekannt.

Emirates, F-WWAU (A6-EVN)

Emirates, F-WWAU (A6-EVN)

Auf Grund des Coronavirus ist ein Airbus A380 der Emirates aktuell leider sehr selten zu sehen. Am heutigen Mittag landete mit F-WWAU ein A380 der Airline aus dem Wüstenemirat in Primer-Grundlackierung in Finkenwerder. Der Vierstrahler der später die Registrierung A6-EVN erhalten wird, landete dabei über die Bahn 05. Beim Airbus-Werk im Süden von Hamburg erhält das Langstreckenflugzeug seine finale Lackierung.

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F-WWAU at Hamburg – Finkenwerder
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Der heutige Airbus A380-842 wird einer der letzten doppelstöckigen Airbusflugzeuge sein. Nach A6-EVN kommen lediglich nur noch fünf weitere bevor die Produktion eingestellt wird. Nach seiner Auslieferung in einigen Monaten wird der A380 der 118. in der Flotte von Emirates.

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F-WWAU at Hamburg – Finkenwerder
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All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Flieg kleine Schildkröten, flieg! War bereits der RTO vor zwei Tagen ein kleines Spektakel in Finkenwerder (wir berichteten), so fanden sich heute noch mehr Schaulustige und Spotter rund um die Aussichtsplattform beim Airbus-Werk ein. Denn bei besten äußeren Bedingungen und damit schönstem Sonnenschein brach die zukünftige JA383A der japanischen All Nippon Airways (ANA) zum Cabin First Flight auf. Dieser Flug markiert den Erstflug nach erfolgreicher finaler Lackierung und dem Einbau der kompletten Innenkabine des Airbus A380. Um kurz nach Zwei am Mittag rollte der Airbus A380-841 zum Start über die Bahn 23 in XFW. Dabei hieß es zunächst, dass der heutige Flug gestrichen worden sei. Am Vormittag dann jedoch die Entwarnung, die für große Erleichterung aller Wartenden in Finkenwerder sorgte. Schon seit dem Morgen versammelten such zahlreiche Spotter und Schaulustige aus Deutschland und den Nachbarländern um die Aussichtsplattform am Airbus-Werk.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Sein knapp dreistündige Testflug führte das doppelstöckige Langstreckenflugzeug über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Dabei sah das Flugzeug mit der französischen Testkennung F-WWAL viele Bundesländer, die es wohl so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommen wird, denn nach seiner Auslieferung in einigen Wochen nach Japan wird der A380 primär auf Strecken nach Hawaii eingesetzt.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Wer den heutigen Flug des mit roten Schildkröten lackierten Flugzeugs verpasst hat, sollte sich sputen, denn all zu lange dürfte der letzte A380 für ANA nicht mehr in Finkenwerder bleiben. Erfahrungsgemäß könnte in einigen Tagen die Überführung nach Toulouse (TLS) stattfinden, um von dort dann – anders als bei Emirates – final ausgeliefert zu werden.

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Das Warten hat endlich ein Ende. Lange nicht mehr ist auf ein Flugzeug so hingefiebert worden. Die Rede ist vom dritten und letzten Airbus A380 für die japanische Air Nippon Airways (ANA). Nach bereits erfolgreichem Testen der Triebwerke und dem ersten Taxi-Check auf der Bahn in Finkenwerder (XFW), vollzog der Airbus am heutigen Nachmittag den nächsten Test, den sogenannten Rejected Take Off (Rto). Dabei wird auf der Runway ein Startabbruch simuliert. Dies ist meist einer der letzten Tests bevor das Flugzeug zum ersten Mal abhebt. Diesen Erstflug hat der A380 mit der Testkennung F-WWAL zwar bereits hinter sich, allerdings noch nicht mit voll ausgestatteter Kabine die er in Finkenwerder erhielt. Neben der Kabine erhielt die zukünftig JA383A registrierte Maschine in Finkenwerder auch die ikonische – diesmal rote – Schildkrötenlackierung („Flying Honu“).

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus A380-841 mit der Baunummer (MSN) 266 wird nach seiner Auslieferung in einigen Wochen der dritte und letzte in der Flotte der japanischen Airline werden. Diese betreibt bereits zwei Stück, die ebenfalls eine unterschiedliche „Flying Honu“-Sonderlackierung mit Schildkröten auf dem Rumpf tragen. Der erste A380 in der Farbe Blau und mit dem Namen „Lani“ symbolisiert dabei den Himmel. Der Zweite in der Farbe Smaragdgrün und dem Namen „Kai“ den Ozean. Der heutige Airbus A380 wird mit seinem roten Farbton und dem Namen „Ka La“ den Sonnenuntergang darstellen.
Wie auch die beiden anderen Airbus A380 in der Flotte der ANA, wird JA383A vornehmlich auf der Strecke zwischen Tokio (NRT) und Honolulu (HNL) eingesetzt. Wenn man also nicht gerade in Tokio oder auf Hawaii zu Gast ist, wird es in Zukunft sehr schwer diese Lackierung erneut zu Gesicht zu bekommen.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Angetrieben wird der Airbus von vier Rolls-Royce Trent 970. Auf seinen Reisen bietet das doppelstöckige Flugzeug acht Gästen in der First-, 56 Flugreisenden in der Business-, 73 Passagieren in der Premium-Economy- und 383 Reisenden in der Economy-Class Platz.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Lufthansa, D-AIME & D-AIMF

Lufthansa, D-AIME & D-AIMF

Zum Abschluss des Monats löste am heutigen Nachmittag ein Airbus A380 der Lufthansa den anderen in Finkenwerder (XFW) ab.
D-AIME war vor etwas mehr als einem Monat beim Airbus-Werk gelandet, um dort die neue Lackierung der Lufthansa zu erhalten (wir berichteten). Am heutigen Nachmittag verließ nun der Airbus A380-841 den Airport in Hamburgs Süden wieder, um mit neuer Lackierung wieder um die Welt zu fliegen. Zuvor landete jedoch mit D-AIMF ebenfalls ein Airbus A380-841 der Lufthansa, um die freigewordenen Kapazitäten bei der Lackierung in Finkenwerder zu nutzen und eben auch die neue Lufthansa Lackierung zu erhalten.

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D-AIMF at Hamburg – Finkenwerder
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Der mehr als neun Jahre alte Airbus A380 mit der Kennung D-AIMF und dem Taufnamen „Zürich“ landete erst am Vormittag noch auf dem Lufthansa Flug LH456 aus Los Angeles (LAX) in Frankfurt (FRA), bevor er weiter Richtung des Airbus-Werks aufbrach.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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Etwas mehr als eine Stunde nach der Landung des Vierstrahlers in alter Lufthansa Lackierung, brach D-AIME in neuem Lufthansa Farbschema nach Frankfurt auf.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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Das ebenfalls mehr als neun Jahre alte Langstreckenflugzeug wurde am 15. März 2011 in Finkenwerder an die Lufthansa übergeben und somit ganze 16 Tage vor der Auslieferung von D-AIMF. Dabei erhielt der A380 neben der Kennung D-AIME auch den Taufnamen „Johannesburg“. Beide Airbus verfügen über die gleiche Kabinenkonfiguration. So finden acht Gäste in der First-, 78 Passagiere in der Business-, sowie 52 in der Premium-Economy- und 371 Reisende in der Economy-Class Platz. Auch werden beiden Großraumjet von je vier Rolls-Royce Trent 970 angetrieben.

 

Emirates, A6-EVI

Emirates, A6-EVI

Durch den gestrigen schweren Sturm Sabine, wurde nicht nur die Vegetation durcheinander gewirbelt, sondern auch die Flugpläne. So wurden viele Flüge gestrichen oder umgeleitet. Leider wurden viele interessante Flugzeuge von beispielsweise Amsterdam (AMS) oder London (LHR) nach Düsseldorf (DUS), Frankfurt (FRA) oder München (MUC) umgeleitet. Hamburg ging nahezu leer aus. Auch der gestrige abendliche Emirates Flug (EK62) nach Dubai (DXB) blieb sicherheitshalber lieber am Boden.
Am heutigen späten Nachmittag startete der Airbus A380-842 mit der Kennung A6-EVI dann über die Bahn 23 Richtung des Wüstenemirats. Dabei hob das doppelstöckige Langstreckenflugzeug erstaunlich früh ab, denn der Airbus nahm keine Fracht mit. Dafür war A6-EVI nahezu komplett ausgebucht und entschädigte einige wartenden Spotter mit einem Start in wunderschönem Abendlicht.

Wer auch wieder einen Airbus A380 von Emirates bei Tageslicht sehen möchte, der muss sich nur noch bis zum 29.03. gedulden, denn von da an fliegt auf dem Mittagskurs (EK59/EK60) der A380 und der Abendkurs (EK61/EK62) wird mit einer Boeing 777 bedient.

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A6-EVI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der noch nicht mal ein Jahr alte Airbus A380 hob zuerst am 4. April 2019 im französischen Toulouse (TLS) ab, ehe er in Finkenwerder (XFW) seine Lackierung und die Kabinenausstattung erhielt. Erst am 12. Dezember des vergangenen Jahres übernahm Emirates A6-EVI. In der aktuellen Kabinenkonfiguration finden 14 Gäste in der First-, 76 Passagiere in der Business- und 426 Reisende in der Economy-Class Platz.

Lufthansa, D-AIME

Lufthansa, D-AIME

Dieses Movement war bei weitem nicht alltäglich. Um offenbar freie Kapazitäten in der Lackierung bei Airbus Finkenwerder effizient zu nutzen, landete am Vormittag mit D-AIME ein Airbus A380-841 der Lufthansa beim Airbus-Werk in Finkenwerder (XFW). Das Vierstrahler kam unter der Lufthansa-Flugnummer LH9922 aus Frankfurt (FRA) und setzte um kurz vor 11 Uhr auf dem Werksgelände auf. Dort wird das doppelstöckige Langstreckenflugzeug die neue aktuelle Lufthansa Lackierung erhalten.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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Der aktuell 9,5 Jahre alte Airbus A380 wurde zunächst in Toulouse (TLS) zusammengebaut und hob dort am 3. August 2010 zum ersten Mal ab. Ausgeliefert wurde D-AIME jedoch erst am 15. März 2011 in Finkenwerder an die Lufthansa. Diese taufte den Airbus auf den Namen „Johannesburg“ und stattete ihn mit 509 Sitzplätze in vier Klassen aus. Dabei entfallen 8 Sitzplätze auf die First-, 78 Plätze auf die Business-, 52 Sitze auf die Premium-Economy- und 371 Sitzgelegenheiten auf die Economy-Class.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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