737

Flyr, LN-DYI & LN-FGB

Flyr, LN-DYI & LN-FGB

Die Corona-Pandemie steht eigentlich bislang eher für das Aus von Fluggesellschaften, wurde doch die Luftfahrt schwer getroffen von ausbleibenden Buchungen und Reisewarnungen rund um den Globus. Dennoch schafften es einige neue Airlines an den Markt. So gründete sich die norwegische Flyr am 14. August 2020 und nahm offiziell am 30. Juni vergangenen Jahres den Betrieb auf. Geflogen wird bislang mit fünf aktiven Boeing 737-800. Eine weitere soll der Flotte zeitnah zugehen.
Am heutigen Mittag landeten kurz hintereinander gleich zwei Boeing (Kennungen LN-DYI & LN-FGB) der Billigfluggesellschaft mit Sitz in Oslo am Hamburg Airport. Beiden Zweistrahler brachten dabei Urlauber zurück, die sich ihren Kreuzfahrt-Trip durch die norwegischen Fjorde sicherlich anders vorgestellt hatten. Denn am frühen Mittwochmorgen berührte das Expeditionsschiff “Fridtjof Nansen” in der Nähe des norwegischen Hafens Måløy bei schlechtem Wetter und starkem Wind Grund. Das neuste Schiff des Anbieters “Hurtigruten” mit 233 Gäste und 165 Crew-Mitglieder an Bord, war nach Neujahr vom Hamburger Hafen aufgebrochen und wurde nach mehrere Stopps an der norwegischen Küste eigentlich erst am kommenden Sonntag zurück erwartet. Diese Reise fand nun ein jähes Ende und die Passagiere flogen mit den beiden Flyr 737 zurück nach Hause.

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LN-DYI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Zuerst landete mit LN-DYI eine Boeing 737-8JP(WL) vom norwegischen Flughafen Ålesund (AES) in Fuhlsbüttel. Die etwas mehr als elf Jahre alte Maschine setzte über die Landebahn 23 auf und rollte danach vor das Terminal 1. Die gleiche Registrierung trug das Mittelstreckenflugzeug bereits seit seiner Auslieferung am 13. Oktober 2010 an die ebenfalls norwegische Norwegian Air Shuttle. Im Zuge der Expansion der Airline mit dem Rufzeichen “GREENSTAR” wurde sie am 9. Dezember 2015 die Norwegian Air International transferiert. Diese gab jedoch am 31. Oktober des vergangenen Jahres den Betrieb auf, nachdem Norwegian Air schon längere Zeit in finanzielle Schieflage geraten war. Zuvor wurde die 737 jedoch bereits am 27. August an Flyr abgegeben. Dort bietet sie weiterhin maximal 186 Passagieren Platz.

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LN-FGB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Wenige Zeit später landete LN-FGB dann die zweite Boeing 737-82R(WL) mit den Passagieren des havarierten Schiffs an Bord in Fuhlsbüttel. Diese etwas mehr als acht Jahre alte Maschine kam ebenfalls vom Flughafen Ålesund und wurde vor dem Terminal 1 abgefertigt. Ursprünglich übernahm jedoch am 22. Juni 2013 die türkische Pegasus den damals werksneuen Flieger, musterte ihn allerdings am 3. Januar 2021 wieder aus. Am 18. Juni des selben Jahres flottete Flyr dann den 189-Sitzer in seiner noch jungen Flotte ein.
Beide Boeing 737 verließen recht zeitnah hinter einander den Hamburger Flughafen wieder und flogen auf Positionierungsflügen wieder zurück an die Basis in Oslo (OSL). Die Expansion der Fluggesellschaft geht derweil weiter. Es wurden insgesamt sechs Boeing 737 MAX 8 beim amerikanischen Flugzeugbauer geordert.

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Poste Air Cargo, EI-GHC

Poste Air Cargo, EI-GHC

Für ein wenig Farbe am heutigen Nachmittag im tristen Grau sorgte mit EI-GHC eine Boeing 737-490(SF) der italienischen Poste Air Cargo. Das weiß-gelb lackierte Frachtflugzeug landete kurz vor Einbruch der Dunkelheit vom italienischen Hauptstadtflughafen Rom-Fiumicino (FCO) in Fuhlsbüttel. Grund für den Besuch ist ein Frachtcharterauftrag. Erst am heutigen Abend startet der Zweistrahler wieder und fliegt zurück in die Hauptstadt Italiens.

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EI-GHC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 22 Jahre alte Boeing 737 wurde ursprünglich am 24. Mai 1999 im amerikanische Boeing-Werk in Renton (RNT) als Passagierflugzeug an Alaska Airlines ausgeliefert. Dort flog die Maschine bis zu ihrer temporären Außerdienststellung am 8. September 2017. Es folgte ein mehr als zweijähriger Aufenthalt für den Umbau zum Frachtflugzeug unter anderem in Victorville (VCV), ehe die italienische Mistral am 3. April 2019 die dann umgebaute Boeing übernahm. Dort erhielt sie bereits die heutige Kennung EI-GHC. Mit der Umbenennung der Mistral Air in Poste Air Cargo zum 1. Oktober 2019 wechselte auch so formal der Betreiber der 737.

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Corendon Dutch Airlines, PH-CDE

Corendon Dutch Airlines, PH-CDE

In einem Charterauftrag kam bereits gestern eine Boeing 737-8KN(WL) der niederländischen Corendon Dutch Airlines nach Fuhlsbüttel. Die komplett weiße PH-CDE landete dabei aus Amsterdam (AMS) kommend am Hamburger Flughafen und flog erst am heutigen Mittag wieder zurück. Dazu wurde die 737 von einer Außenposition auf dem Vorfeld 1, wo sie über Nacht geparkt stand, vor das Terminal 1 gezogen und nahm dort die Passagiere an Bord. Wenig später hob der Zweistrahler über die Startbahn 33 in Richtung der niederländischen Metropole ab.

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PH-CDE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Leider ist die mehr als 12 Jahre alte Boeing seit Mitte Mai diesen Jahres in schneeweiß lackiert. Dazu wurde sei nach einigen Storage-Aufenthalten auf Grund der Corona-Pandemie Ende März von Amsterdam nach Norwich (NWI) geflogen, wo sie ihr schlichtes “Farb”-Kleid erhielt. Ursprünglich hob das Mittelstreckenflugzeug erstmals am 7. Mai 2009 im amerikanischen Boeing-Werk in Renton (RNT) ab. Leider nahm die chinesische Fluggesellschaft Okay Airways die Maschine nicht ab und so sicherte sich flydubai am 20. Mai 2009 die Dienste der 737-800. Am 28. April 2011 wechselte der 189-Sitzer dann zur Flotte der Corendon Dutch Airlines und erhielt dort die Kennung PH-CDE.

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Jonika, UR-CQW

Jonika, UR-CQW

Seit Mittwoch stand nun die Boeing 737 der ukrainischen Jonika auf dem südlichen Teil des Vorfeld 1 geparkt. Sie brachte die Handballer des HK Motor Saporischschja die am gestrigen Abend in der EHF Champions League gegen die SG Flensburg-Handewitt antraten (wir berichteten). Das Spiel ging leider nicht gut für die Ukrainer aus. Sie verloren mit 34:27 gegen den amtierenden deutschen Handball-Vizemeister. Am heutigen Vormittag trat das Team die Rückreise an. Pünktlich rollte die schneeweiße Boeing 737-32Q(WL) mit der Kennung UR-CQW los und hob wenig später über die Startbahn 23 ab.

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UR-CQW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Für den Flug in die südukrainische Stadt Saporischschja am Fluss Dnepr benötigte UR-CQW etwas weniger als drei Stunden. Bereits zu Beginn des Jahres flog das Team nach Hamburg, jedoch um gegen den THW Kiel anzutreten. Damals nutzte die Mannschaft jedoch keine Boeing der Jonika, sondern eine seltene Antonov An-140 der Motor Sich Airlines (hier gehts zum Artikel). Wir sind gespannt mit welchem Fluggerät der HC Motor Saporischschja in den kommenden Spielzeiten zu uns in den Norden reist.

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Alba Star, EC-NAB

Alba Star, EC-NAB

Im Charterauftrag landete am heutigen Vormittag auf einem Positionierungsflug aus Rom (FCO) kommend eine Boeing 737 der spanischen Alba Star in Fuhlsbüttel. Die Maschine mit der Kennung EC-NAB setzte über die Landebahn 15 auf und rollte dann auf das Vorfeld 1. Dort nahm die Boeing 737-81Q(WL) die Passagiere an Bord und hob wenig später in Richtung der italienischen Stadt Turin (TRN) wieder ab. Dazu nutzte sie die Startbahn 23.

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EC-NAB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die knapp 22 Jahre alte Boeing hat in ihrer Laufbahn bereits einige Betreiberwechsel hinter sich. So wurde sie ursprünglich am 6. Februar 2000 an die amerikanischen Tombo Aviation ausgeliefert, wurde jedoch sofort an die britische Sabre Airways weiter vermietet. Am 21. November 2000 wechselte der Zweistrahler dann zur Miami Air International, die allerdings bereits 25. April 2001 den 172-Sitzer wieder an die britische Excel Airways abgab. In den folgenden vermietete Excel Airways jedoch das Mittelstreckenflugzeug immer mal wieder für einige Monate an Miami Air International. Dies endete auch erst einmal nicht mit der Übernahme der 737 durch die ebenfalls britische XL Airways die wieder an Miami Air International vermietete. Im Juni 2007 erhielt die Boeing zudem Winglets. Über die kanadischen CanJet (ab Februar 2009), die das Flugzeug auch mit 189 Sitzplätzen ausstattete, und die italienischen Meridiana (ab Juli 2014) und Air Italy (ab März 2018), gelangte die Boeing 737 schließlich am 20. August 2018 als EC-NAB zur spanischen Alba Star.

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