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Airbus, F-WXLR

Airbus, F-WXLR

Vor knapp vier Jahren kündigte Airbus auf der Farnborough Airshow 2018 an, eine weitere Reichweitenerhöhung beim Airbus A321 zu konstruieren. Zur Pariser Luftfahrtschau im Jahre 2019 gab Airbus dann bekannt, dass ein Flugzeug namens A321XLR (Extra Long Range) 2023 auf den Markt werde. Gebaut wurde der erste Prototyp in Finkenwerder (XFW) und zeigte sich bereits vor einigen Wochen das ein oder anderen Mal auf dem Werksgelände. Am heutigen späten Nachmittag vollzog der Zweistrahler mit der Testkennung F-WXLR einen seinen letzten Tests vor dem Erstflug, den sogenannten Rejected Take Off-Test. Dabei wird der Startabbruch simuliert.

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F-WXLR at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Wie Airbus bereits vor einigen Tage mitteilte soll die aktuellste Modifikation des Airbus A321 dann an diesem Mittwoch um 11 Uhr das erste Mal abheben. Der Airbus A321-251NY trägt dabei eine Sonderlackierung des Flugzeugbauers, die auf beiden Seiten der Maschine unterschiedliche Streckenbeispiele zeigt, wie London-Neu Dheli oder New York-Rom.
Mit der erneut gesteigerten Reichweite des Kassenschlagers A321 sollen dann Ziele von bis zu 8.700km Distanz erreicht werden können. Dazu erhielt der XLR unter anderem einen weiteren festverbauten Tank, so wie ein verstärktes Fahrwerk, um die bis zu 4 Tonnen mehr Abfluggewicht tragen zu können. Um eine optimale und effiziente Leistung erbringen zu können wurde zudem auf die feste Klappenstellung bei den Landeklappen verzichtet. So ist es den Piloten und nicht zuletzt der Maschine möglich den optimalen Luftstrom an den Flügeln zu erzeugen. Nach seiner Indienststellung soll der Airbus dann ein ähnliches Einsatzprofil wie die Boeing 757 bedienen. Dieses umfasst transatlantische Verbindungen von Mittel- und Westeuropa an die US-Ostküste sowie ins Inland ebenso wie Verbindungen von Europa nach Indien oder zwischen Australien und Südostasien.

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Loong Air, D-AZWX (B-329Q)

Loong Air, D-AZWX (B-329Q)

Für einen echten Hingucker sorgte am heutigen späten Nachmittag in Finkenwerder der “Rejected Take Off”-Test (kurz “rto”) eines werksneuen Airbus A321neo der chinesischen Loong Air. Denn der Zweistrahler trägt nicht wie üblich die gewohnt hellblaue Lackierung, sondern eine Sonderlackierung zu den 19. Asienspielen in Hangzhou im September diesen Jahres. Dafür wich das Hellblau für ein farbenfrohes Erscheinungsbild. Zahlreiche Spotter ließen sich diesen Leckerbissen mit der aktuellen Testkennung D-AZWX bei herrlichem Sonnenschein am Ende der Start- und Landebahn 05/23 nicht entgehen.

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D-AZWX at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach insgesamt drei (hoffentlich erfolgreichen) abgebrochenen Startläufen am heutigen späten Nachmittag steht dann einem zeitnahen Erstflug kaum noch etwas im Wege. Zeitnah wird der Airbus A321-251NX dann zum ersten Mal vom Werksgelände in Finkenwerder abheben und in den kommenden Tagen und Wochen das Standard-Testprogramm durchlaufen ehe er dann an Loong Air ausgeliefert werden wird. Eine finale Registrierung wird dann B-329Q lauten. In der Flotte der Loong Air trifft das Mittelstreckenflugzeug dann auf bereits 27 Airbus A320neo, 28 A320, einen Airbus A319, sowie bereits fünf A321neo. Jedoch gehören auch drei Boeing 737-300 noch zur Flotte der Fluggesellschaft.

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China Airlines, D-AZWY (B-18107)

China Airlines, D-AZWY (B-18107)

Der Flugzeugbauer Airbus zählt eine Vielzahl von Fluggesellschaften zu seinen Kunden. Dazu gehört unter anderem auch die taiwanesische China Airlines. Seit kurzem erhält die im Jahre 1959 gegründete Airline auch eines der neusten Modelle aus dem Hause Airbus: den A321neo. Bislang drei Maschinen dieses Musters hat China Airlines bislang abgenommen. Darüber hinaus befinden sich aktuell gleich zwei Flugzeuge dieses Typs in Finkenwerder (XFW). in der Flugtestphase. Dazu absolvierte am heutigen späten Nachmittag mit der zukünftigen B-18107 ein A321-271NX den sogenannten “Rejected-Take Off”-Test (kurz rto). Dabei simuliert das Flugzeug den Start bricht ihn jedoch ab und testet dabei eine Vielzahl von Systemen. Der Airbus mit der Testkennung D-AZWY vollzog dies gleich zwei Mal heute über die Start- und Landebahn 23 in Finkenwerder.

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D-AZWY at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Kurz zuvor kam jedoch deutlich zu früh der zweite A321neo für China Airlines aktuell am Platz im Süden Hamburgs von seinem Erstflug zurück. Mutmaßlich sind nun weitere Arbeiten an diesem Airbus fällig. Insgesamt hat China Airlines mindestens 25 Flugzeuge diesen Typs bestellt. Betrieben werden sollen sie mit einer komfortablen Bestuhlung in Form von 12 Plätzen in der Business- und 168 Sitzen in der Economy-Class. Neben den Mittelstreckenflugzeugen finden sich Airbus 330, A350, sowie Boeing 737, 747 und 777 in der Flotte der Fluggesellschaft wieder.

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D-AZWY at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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Armée de l’Air (French Air Force), MRTT047 (F-UJCM / 047)

Armée de l’Air (French Air Force), MRTT047 (F-UJCM / 047)

Anfang des Jahres 2020 kamen immer mal wieder größere Flugzeuge aus Toulouse (TLS) zum Lackieren nach Finkenwerder (XFW), um bei dem dortigen Airbuswerk Engpässe in der Lackierung zu umgehen. Mit der fortschreitenden Coronapandemie wurden diese Flüge an den Hamburger Standort des europäischen Flugzeugbauers jedoch eingestellt, da in dieser Zeit keine Kapazitätsengpässe am französischen Standort mehr drohten.
Am heutigen Mittag landete nun, zwar nicht aus Toulouse sondern aus dem spanischen Getafe (QYM), ein Airbus A330-243MRTT der für die französischen Luftstreitkräfte bestimmt ist im Süden Hamburgs. Mit der Testkennung MRTT047 setzte die spätere F-UJCM über die Landebahn 23 auf.

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MRTT047 at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der Zweistrahler trägt bislang lediglich die so genannte Primer-Grundlackierung. In Finkenwerder soll die multifunktional einsetzbare Maschine nun seine Lackierung erhalten. Dabei wurde der A330 zunächst in Toulouse gefertigt und zum Umbau als militärisches Multi-Role Tanker Transport Flugzeug nach Getafe geflogen. Dabei besitzt die French Air Force aktuell schon sechs A330MRTT. Die zukünftige F-UJCM mit der Flottennummer 047 und der Baunummer (MSN) 1998 ist eine von insgesamt noch fünf offenen bestellten Airbus A330MRTT für die Armée de l’Air. Diese werden vom Geschwader “31e Escadre Aérienne de Ravitaillement et de Transport Stratégiques” am Luftwaffenstützpunkt 125 Istres-Le Tubé (LFMI) betrieben.

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SalamAir, D-AYAC (A4O-OXB)

SalamAir, D-AYAC (A4O-OXB)

Dass in Finkenwerder immer wieder Airlines zu sehen sind, die man vielleicht nicht gleich auf dem Schirm hat, ist bekannt. Dazu dürfte sicherlich auch die aus dem Oman stammende SalamAir gehören. Die noch recht junge Billigfluggesellschaft die 2016 gegründet und seit 2017 in der Luft ist besitzt derweil aktuell sechs A320neo (davon vier in Toulouse (TLS) und zwei in Finkenwerder (XFW) gebaut) und einen A321neo. Letztere Teilflotte bekommt demnächst Zuwachs, denn am heutigen Mittag brach mit der zukünftigen A4O-OXB ein weiterer Airbus A321-253NX zu seinem Abnahmeflug durch die Airline auf.

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D-AYAC at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der Zweistrahler mit der Testkennung D-AYAC hob vom Airbuswerk im Süden Hamburgs ab und nahm zunächst Kurs auf Schleswig-Holstein. Von dort ging es für das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 10627 in Richtung Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Schon über Polen und östlich von Frankfurt/Oder drehte der A321 wieder um kehrte nach einem teilweise tiefen und langsamen Flug über Mecklenburg-Vorpommern wieder zurück nach Finkenwerder. Sollte der heutige Testflug erfolgreich gewesen sein, steht einer baldigen Übernahme durch SalamAir der A4O-OXB nun weniger im Wege.

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