Der BUND forderte jüngst den Stopp der Baumaßnahmen am Hamburg Airport und die Abberufung des CEO´s, Michael Eggenschwiler. Das Thema hat die letzten Tage polarisiert, aber leider war die Berichterstattung wieder einmal sehr einseitig und in Teilen fehlerhaft.
Der eine oder andere hatte sie bereits gesehen und wir haben sie auf unseren Social Media Kanälen auch verlinkt. Gemeint ist eine Umfrage aus zum Flughafenausbau aus dem Hamburger Umland. Leider führte die Umfrage zu keinem klaren Ergebnis, da zwei Antwortmöglichkeiten negativ waren und eine positiv.
Wir haben uns nun zu einer eigenen Umfrage entschieden. Nutzt die Möglichkeit und nehmt an dieser Umfrage teil. Hier gibt es kein vielleicht, kein mal sehen. Hier gilt es, ja oder nein.
Im Forum findet ihr einen entsprechenden Diskussionsthread. Klickt dazu bitte HIER. Um dort eine Antwort zu schreiben ist eine kostenlose Registrierung notwendig.
Es hat einige Monate gedauert sich zu einer Entscheidung durchzuringen. Soll es ein neues Forum geben oder nicht? Nach Abwägung der Pros und Kontras sind wir zu dem Entschluss gekommen, das Forum neu aufzusetzen. Jetzt können wir sagen: Das neue Forum ist online!
Was bieten wir euch?
Das neue Forum von eddh-airport.de verfügt zur Zeit über drei Bereiche. Der erste befasst sich mit dem Hamburg Airport und ist entsprechend mit “EDDH” gekennzeichnet. Dort findet ihr verschiedene Unterforen wie z.B. “Tägliche Fotos und Videos” oder “Gerüchteküche”.
Der zweite Bereich gilt dem Airbus Werksflugplatz in Finkenwerder, ist entsprechend mit “EDHI” gekennzeichnet und verfügt über eine Besonderheit. Es gibt dort ein Unterforum welches Bereiche für jedes Airbus-Muster bietet, dass in Finkenwerder mehr oder weniger regelmäßig zu sehen ist. Dort kann jedem Flugzeug ein eigener Thread zugeordnet werden.
Der dritte Bereich nennt sich “Dies und das”. Dort könnt ihr euch vorstellen, aber auch eure Ideen, Anregung und Vorschläge loswerden.
Was ist noch wichtig?
Das Forum beinhaltet alle Funktionen, die in anderen Foren vermisst wurden. Wir legen großen Wert auf ein harmonisches Miteinander und helfen uns gegenseitig, soweit möglich.
Es gibt eine Besonderheit beim Einbinden von Fotos. Diese können bei uns nicht mehr von einer externen Quelle via [img] BBcode eingebunden werden. Vielmehr ist dies über den Dateianhang unterhalb eines Beitrags möglich. Warum ist das so? Es kommt beim externen Fotos zur Übertragung der IP Adresse an eine dritte Person (Bildhoster), welche seit der neuen DSGVO als personenbezogen gilt. Sie lässt sich eindeutig einer Person zuordnen.
Wo geht es nun zum Forum?
Den Link zum Forum findet ihr ab sofort oben in der Menüleiste oder ihr klickt einfach hier: Zum Forum.
Wir hoffen auf zahlreiche Registrierungen, aktive Mitglieder und vor allem Rückmeldungen, denn nur mit eurem feedback können wir Verbesserungen vornehmen und das Forum weiter entwickeln.
Am heutigen Mittag landete eine Boeing 747-412(BCF) der Cargo Airlines mit der Registrierung 4X-ICC aus Lüttich kommend (LGG) am Hamburg Airport. Der weiße Frachter der israelischen Cargo Airlines blieb knapp 2 Stunden bevor er sich wieder auf den Weg nach Tel Aviv (TLV) machte.
Der 27,5 Jahre alte Frachter flog nach seinem Erstflug am 3. Januar 1991 ab dem 24. Januar 1991 für Singapore Airlines im Passagierbetrieb. Am 13. Juli 2006 wurde er zum Cargoflugzeug umgebaut und bei Cathay Pacific eingesetzt, ehe er am 31. März 2016 an Cargo Air Lines ging und seitdem im weißen Kleid für die israelische Airline um die Welt fliegt.
Flugbetrieb komplett eingestellt nach Stromausfall
Heute morgen gegen 10Uhr ging dann nichts mehr am Hamburg Airport. Was mit einem Kurzschluss begann, endete in der Einstellung des gesamten Flugbetriebes rund 6 Stunden später. Grund hierfür ist ein Stromausfall.
Kurzzeitparkplätze vor dem Terminal 1, Abflugebene Foto: Ototz
Was war passiert?
Alles sah nach einem ganz normalen Sonntag am Hamburg Airport aus. Fluggäste beendeten ihren Wochenendtrip in Hamburg oder wollten in den Urlaub aufbrechen. Gegen 10uhr ereignete sich ein Kurzschluss und zunächst viel nur der Strom im Terminal 2 aus. Die Fluggäste wurden daraufhin vom Terminal 1 aus abgefertigt, aber auch dort viel der Strom aus. Anzeigetafeln, Klimaanlage und Gepäckbänder versagten ihren Dienst. Die Lautsprecher, für die Durchsagen, waren ebenso betroffen. So war es nicht möglich, die Fluggäste ausreichend über die Situation zu informieren. In den sozialen Medien ergoss sich eine Menge negative Stimmung über den Airport.
Bei allem Verständnis für die Passagiere, aber um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten benötigt man Strom und für Lautsprecher-durchsagen übrigens auch.
Terminal 1 vom Reisemarkt aus gesehen Foto: OtotzTerminal 1, Abflugebene Foto: Ototz
Durch den Stromausfall entriegelten sich zudem auch alle Sicherheitstüren. In diesem Fall müssen alle Passagiere erneut kontrolliert werden, da man eine Vermischung von clean und uncleanen Passagieren nicht ausschließen kann.
Um 16uhr hat sich der Flughafen dazu entschieden den Flugbetrieb für den heutigen Tag komplett einzustellen.
Hamburg Airport: Sanierte Fluggastbrücken werden montiert
Grundhafte Vorfeld-Erneuerung ist im Zeitplan / Alle Fluggastbrücken sollen vor den Sommerferien wieder in Betrieb sein
Foto: Montage der Fluggastbrücken im fünften Bauabschnitt Quelle: Michael Penner / Hamburg Airport
Am Hamburg Airport schreitet die fünfte Bauphase der grundhaften Erneuerung des Vorfeld 1 bei laufendem Flugbetrieb planmäßig voran. In den vergangenen Tagen hat der Flughafen mit der Montage der Fluggastbrücken im aktuellen Bauabschnitt begonnen – diese werden voraussichtlich bis zu den Sommerferien wieder einsatzbereit sein. Wenn die Bauphase 5 voraussichtlich Ende Juni 2018 abgeschlossen sein wird, werden bereits zwei Drittel des rund 330.000 Quadratmeter großen Hauptvorfeldes grundhaft erneuert sein – ein Großteil ist damit geschafft. Insgesamt investiert der Hamburger Flughafen bis 2020 rund 120 Millionen Euro in die Grundinstandsetzung des kompletten Hauptvorfeldes.
Nach Bauphase 5 stehen wieder alle Fluggastbrücken zur Verfügung
Der fünfte Bauabschnitt auf dem Vorfeld 1 ist rund 58.000 Quadratmeter groß und befindet sich vor dem nördlichen Pier-Bereich. Drei Fluggastbrücken („Finger“) stehen aufgrund der Baustelle zurzeit nicht für den Flugbetrieb zur Verfügung. „Die aktuelle Bauphase 5 ist die letzte, die sich direkt an den Terminals befindet“, erklärt Katja Bromm, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Hamburg Airport. „Wenn die Arbeiten voraussichtlich Ende Juni 2018 abgeschlossen sein werden, können wieder alle Fluggastbrücken, über die die Passagiere direkt vom Terminal in die Maschine gelangen, genutzt werden. Pünktlich zu den Sommerferien, eine der Hauptreisezeiten am Hamburg Airport, entfällt somit ein Teil des zusätzlichen Passagierbus- und Gepäckverkehrs, der aufgrund der Baustelle entstanden ist.“ In den späteren Bauabschnitten 6 bis 10, die voraussichtlich ab Februar 2019 erneuert werden sollen, werden keine Fluggastbrücken betroffen sein.
2016 bis 2020: Grundhafte Vorfeld-Erneuerung in zehn Abschnitten
Während der gesamten Vorfeld-Erneuerung besteht die größte Herausforderung darin, die Maßnahmen bei laufendem Betrieb durchzuführen. Um die Auswirkungen auf den Flugverkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in zeitlich versetzten Abschnitten umgesetzt. Die Maßnahmen umfassen die Erneuerung sämtlicher Leitungen, technischer Einrichtungen sowie der Oberfläche. Die Erneuerung der rund 330.000 Quadratmeter großen Vorfeld-Fläche ist notwendig, da die Nutzbarkeit der 40 bis 60 Jahre alten Betonflächen auf absehbare Zeit aufgebraucht sein wird. Das bisherige Vorfeld hat schon einiges aushalten müssen: In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind über sechs Millionen Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 290 Millionen Tonnen über diese Flächen gerollt.
Im Zuge der Vorfeld-Erneuerung ordnet Hamburg Airport auch die Linienführung und Beschriftung – das sogenannte Vorfeld-Layout – neu und passt es an die aktuellen EASA- und ICAO-Standards an. So wird der Bodenverkehr schneller und flexibler, die Roll- und Standzeiten der Flugzeuge verkürzen sich. Gleichzeitig rollen die Maschinen auf der sanierten Oberfläche besser und leiser. Das ist gut für die Umwelt und verringert den Triebwerkslärm sowie CO2-Emissionen. Als weitere Innovation soll das Vorfeld 1 mit den Rollwegen zu beiden Pisten das intelligente Leitverfahren „Follow the Greens“ erhalten: Hierbei weisen in den Boden eingelassene grüne Lichtbänder den Piloten den Weg zum Start oder der richtigen Parkposition.
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