His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-CMV

His Majesty King Maha Vajiralongkorn, HS-CMV

Nachdem vor einigen Wochen der thailändische König schon mit seiner Boeing 737-800 am Hamburg Airport für einen kurzen Besuch vorbeischaute, vollzog der thailändische Herrscher heute am Heiligenabend mit seiner Boeing 737-4ZG mit der Registrierung HS-CMV einen Low Pass am Hamburg Airport. Nach knapp einer Stunde aus München (MUC) kommend setze der König, der höchstselbst fliegt, zur Landung über die Bahn 05 an. Zur Übung schwebte er allerdings nur über die Bahn und gab dann wieder Schub, um wieder zurück nach München zu fliegen.
Diese Prozedur passiert innerhalb eines Jahres mehrmals, denn der thailändische König muss, um seine Fluglizenz nicht zu verlieren, einige Flugstunden im Jahr nachweisen.

 

Aviation photo
HS-CMV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

 

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HS-CMV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die knapp 24 Jahre alte Boeing 737-4Z6 wurde, nach ihrem Erstflug am 13. Februar 1995, am 28. Februar 1995 im amerikanischen Renton (RNT) an die Royal Thai Air Force ausgeliefert. Seit dem 11. Oktober 2005 ging sie in den Besitz des damaligen thailändischen Kronprinzen und heutigen Königs von Thailand über. Interessant ist, dass die Boeing vom 11. Juli 2011 bis Mitte August des selben Jahres in München beschlagnahmt wurde, da es eine bis dato nicht beglichene Forderung eines großen deutschen Baukonzerns über mehrere Millionen Euro gegenüber der thailändischen Regierung gab. 

 

Royal Air Force, ZE708

Royal Air Force, ZE708

Schon einige Zeit hatten sich die britischen Luftstreitkräfte nicht mehr am Airport blicken lassen. Bis zum heutigen Mittag. Denn mit ZE708 landete eine British Aerospace 146-200QC der Royal Air Force aus Ramstein (RMS) kommend bei uns am Hamburg Airport. Leider ist nicht nur die Royal Air Force am Hamburg Airport rar, sondern auch der Flugzeugtyp, denn nahezu alle vierstrahligen Hochdecker, umgangssprachlich auch gerne mal Jumbolino bezeichnet, der British Aerospace sind aus dem Liniendienst verschwunden.
Nach einem mehr als einstündigen Aufenthalt am Airport flog der vierstrahlige Jet zurück zur Royal Air Force Station Northolt (NHT) im Westen Londons.

Leider haben wir an dieser Stelle bisher kein Foto für euch, da das Wetter, die Bahn und vor allen Dingen das Radar nicht mitspielte. Gesehen haben wir die 146-200 allerdings. Falls ihr ein Foto von heute habt, könnt ihr uns dies gerne zukommen lassen.

Die mehr als 25 Jahre alte 146-200 hob am 13. September 1993 das erste Mal ab. Gebaut wurde das Flugzeug im britischen Woodford (EGCD). Am 17. Juni 1994 wurde sie an die französische Air Jet ausgeliefert. Über Ciao Fly, Axis Airways und TNT Airways fand der kleine vierstrahlige Jet schließlich am 21. März 2012 seinen Weg in die Flotte der britischen Royal Air Force.

Qeshm Airlines, EP-FQK

Qeshm Airlines, EP-FQK

Dass IranAir noch häufiger mit einem Airbus A300 am Hamburg Airport landet ist hinlänglich bekannt. Am heutigen Sonntag kam jedoch eine Ersatzmaschine der ebenfalls iranischen Qeshm Air für IranAir nach Hamburg. Mit einem Airbus A300B4-605R landete zwar ein identisches Flugmuster, dennoch war dieser Flugzeugtyp der Qeshm Airlines ein Novum bei uns am Flughafen. Der Airbus mit der Registrierung EP-FQK landete zum ersten Mal bei uns in der Hansestadt. Auffallend ist, dass der A300 im Gegensatz zu den anderen Flugzeugen in der Flotte der Qeshm Air, eine leicht andere Lackierung besitzt. Dies liegt an den vielen Besitzerwechseln, die der Airbus in seinem bisherigen Leben durchlaufen hat.

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EP-FQK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Wahrscheinlich wird man dieses doch recht betagte Flugzeug nicht allzu schnell wieder bei uns am Flughafen sehen, denn wie bereits geschrieben handelte es sich lediglich um einen Ersatzflug für den Kurs Teheran (IKA) Hamburg (HAM) der IranAir. In der Regel pendelt der Airbus zwischen Teheran (IKA) und dem Flughafen Istanbul (IST). Allerdings kann die iranische Qeshm Air, meist mit einem Airbus A319 oder A320, jeden Freitag am Airport begutachtet werden.

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EP-FQR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Wie schon oben erwähnt, hat der 28 Jahre alte Airbus A300B4-605R bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Der Erstflug fand am 14. Dezember 1990 statt (Alles Gute nachträglich an dieser Stelle!). Ausgeliefert wurde der A300 dann am 2. April 1991 in einer Ein-Klassen-Bestuhlung mit 361 Plätzen an die australische Compass Airlines. Am 14. Oktober 1992 fand der Airbus seinen Weg dann schon in die Flotte China Northwest Airlines. Im September 2000 stoß das Flugzeug dann im Leasing zunächst zur Flotte Region Air aus Singapore, im Oktober 2000 bereits zur Flotte der AWAIR ebenfalls aus Singapore, bevor es im Mai 2001 wieder zurück in die Flotte der Region Air ging.
Am 10. Juli 2003 sicherte sich die türkische Onur Air die Dienste des Airbus. Von da an wurde das Flugzeug bis zu seiner Ausflottung 5. April 2013 fünf Mal an Saudi Arabian Airlines vermietet. Daher kommt nun die bis heute bestehende ungewöhnliche sandfarbene Lackierung der Saudi Arabian Airlines im Zusammenspiel mit dem markanten Leitwerk der Qeshm Air. Diese übernahm schlussendlich den Airbus am 18. Mai 2013.

Die Umfrage zum Flughafenausbau

Der BUND forderte jüngst den Stopp der Baumaßnahmen am Hamburg Airport und die Abberufung des CEO´s, Michael Eggenschwiler. Das Thema hat die letzten Tage polarisiert, aber leider war die Berichterstattung wieder einmal sehr einseitig und in Teilen fehlerhaft.

Der eine oder andere hatte sie bereits gesehen und wir haben sie auf unseren Social Media Kanälen auch verlinkt. Gemeint ist eine Umfrage aus zum Flughafenausbau aus dem Hamburger Umland. Leider führte die Umfrage zu keinem klaren Ergebnis, da zwei Antwortmöglichkeiten negativ waren und eine positiv.

Wir haben uns nun zu einer eigenen Umfrage entschieden. Nutzt die Möglichkeit und nehmt an dieser Umfrage teil. Hier gibt es kein vielleicht, kein mal sehen. Hier gilt es, ja oder nein.

Im Forum findet ihr einen entsprechenden Diskussionsthread. Klickt dazu bitte HIER. Um dort eine Antwort zu schreiben ist eine kostenlose Registrierung notwendig.

Sollte der Flughafen sich für die Zukunft rüsten und seine Infrastruktur weiter ausbauen?

  • Ja, das befürworte ich. (91%, 133 Votes)
  • Nein, das befürworte ich nicht. (9%, 13 Votes)

Total Voters: 146

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All Nippon Airways, F-WWSH

All Nippon Airways, F-WWSH

Um exakt 10:27 Uhr war es soweit: Die erste der drei Schildkröten(-Lackierungen) auf dem Airbus A380 der All Nippon Airways erblickte das Licht der Welt. Mit viel Aufsehen und medialer Begeisterung wurde der A380 aus der Halle geschoben. Unter Klängen einer Marschkapelle präsentierte sich der neu lackierte Airbus den anwesenden Pressevertretern.

Einige Zeit wird der Airbus wohl bei uns in Finkenwerder (XFW) zur Flugerprobung bleiben, bevor er gegen Ende des ersten Quartals an ANA ausgeliefert werden soll.

Nachdem das größte Passagierflugzeug der Welt auf seinem Erstflug am 17. September diesen Jahres zur Kabinenausstattung nach Finkenwerder kam, erfolgte hier nun auch die finale Lackierung.

Nach der Auslieferung wird der A380 wohl meist nur zwischen den USA und Japan eingesetzt werden.

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F-WWSH at Hamburg – Finkenwerder
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F-WWSH at Hamburg – Finkenwerder
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US Marines, 164181

US Marines, 164181

Lange dunkle Rauchschwaden und ein Dröhnen, welches man lange schon nicht mehr über der Stadt vernommen hat. So kündigte sich am heutigen Nachmittag ein ganz besonderer Gast am Airport an. Eine Lockheed KC-130T Hercules der US Marines schwebte über die Landebahn 05 ein. Der Militärtransporter der USA kam von dem spanischen Militärflugplatz Morón (OZP). Nach mehr als einer halben Stunde Aufenthalt machte sich die betagte KC-130T wieder auf den Heimweg in Richtung des spanischen Militärflugplatzes.

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164181 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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164181 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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164181 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Leider können wir aktuell nichts über das Alter bzw. die Herkunft dieser Hercules sagen, da uns dazu keine Infos vorliegen. Auch über den Grund des Besuchs können wir nur spekulieren, der jedoch einen Testflug sehr nahe legt.