XFW

KLM Royal Dutch Airlines, D-AXXQ (PH-AXA)

KLM Royal Dutch Airlines, D-AXXQ (PH-AXA)

Ende November vergangenen Jahres hob zum ersten Mal ein Airbus A321neo bestimmt für die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia vom Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) ab (wir berichteten). Am heutigen Mittag zog die Muttergesellschaft KLM dann nach. Unter der Testkennung D-AXXQ (Baunummer 11895) hob der erste Airbus A321-252NX im Hamburger Süden ab und absolvierte seinen Erstflug. Auf dem fast drei Stunden dauernden Flug überflog der Zweistrahler dabei Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, die Ostsee, Teile Polens und Dänemarks, sowie Niedersachsen. Nach einem Vollkreis über dem Stadtgebiet von Uelzen setzte das Mittelstreckenflugzeug Kurs auf die Landebahn 05 am Hamburger Flughafen. Dort vollzog der Jet mit der späteren Kennung PH-AXA dann den obligatorischen Low Approach, ehe es zurück zum Airbuswerk in Finkenwerder ging.

Aviation photo
D-AXXQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Noch im kommenden Monat erwartet die größte niederländische Airline ihren ersten nagelneuen Airbus. Die gesamte Bestellung umfasst weit mehr als 100 Maschinen der A320/321neo Familie und wird zwischen der Muttergesellschaft KLM und den beiden Billigfluggesellschaften Transavia und Transavia France aufgeteilt. Bislang betrieben sowohl KLM Royal Dutch Airlines, als auch die beiden Transavia-Gesellschaften auf der Mittelstrecke lediglich Flugzeuge der Muster Boeing 737 und/oder Embraer E-Jet. Für die Flugzeuge des amerikanischen Herstellers Boeing dürfte mit der Auslieferung der PH-AXA dann in den kommenden Wochen langsam das Ende bei KLM eingeläutet werden.

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Air Corsica, D-AUBR (F-HXKF)

Air Corsica, D-AUBR (F-HXKF)

Die kleine französische Fluggesellschaft Air Corsica von der gleichnamigen Mittelmeerinsel Korsika baut langsam aber stetig auch ihre Flotte um, und verjüngt das Durchschnittsalter ihrer Maschinen. Zu diesem Zweck übernahm die Airline bereits vor mehr als vier Jahren ihren ersten Airbus A320neo. Der zweite “neo” folgte im Dezember 2019. Nun soll zeitnah der dritte Jets diesen Typs folgen. Die zukünftige F-HXKF konnte man heute unter der Testkennung D-AUBR am Himmel über Hamburg beobachten, denn der A320-252N hob vom Airbuswerk in Finkenwerder zu seinem Erstflug ab.

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D-AUBR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Über Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein absolvierte der erste in Hamburg gebaute Zweistrahler für die französische Airline seine ersten Flugstunden, ehe er zum Ende des Fluges zum obligatorischen Low Approach am Airport in Fuhlsbüttel ansetzte. Nach dem Überfliegen der Landebahn 15 kehrte das Mittelstreckenflugzeug nach Finkenwerder zurück. Dort wird das Flugzeuge mit der Baunummer (MSN) 11871 nun noch weiter getestet und dann zeitnah mit 186 Sitzplätzen und der finalen Kennung (F-HXKF) an Air Corsica übergeben werden.

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JetSMART, CC-DIC

JetSMART, CC-DIC

Endspurt zum Jahresende in Finkenwerder wie in jedem Jahr. Zum Ende des laufenden Jahres nehmen erfahrungsgemäß die Flüge und Auslieferungen bei Airbuswerk im Süden Hamburgs signifikant zu. Dabei spielt oft die Erfüllung von Jahreszielen und vertraglich zugesicherten Auslieferungen eine Rolle. Eine dieser Auslieferungen war am heutigen Mittag die CC-DIC der chilenischen JetSMART. Der Airbus A321-271NX mit der Baunummer (MSN) 11726 hob bei starkem Wind und heftigen Niederschlägen über die Startbahn 23 ab und nahm Kurs auf den ersten Zwischenstopp im isländischen Reykjavik (KEF) auf seinem Weg nach Chile.

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CC-DIC at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dabei führte die Billigfluggesellschaft aus Südamerika diesen Flug jedoch nicht selber durch, sondern ließ eine Crew der Nomadic Aviation als OMD345 das werksneue Flugzeug steuern. Verantwortlicher Captain dabei: Bob Allen, bekannt als Captain Bob unter anderem auf der Social Media Plattform TikTok (hier gehts zum Video).
Für JetSMART ist die Abnahme der CC-DIC registrierten Maschine die Übernahme des bereits siebten Airbus A321neo. Nomadic Aviation wird in diesem Monat voraussichtlich noch einen weiteren 240 Sitzer für die Chilenen aus Finkenwerder nach Südamerika überführen. Dabei trägt jedes Flugzeug ein anderes Tier auf dem Seitenleitwerk. Im Falle des heutigen Jets: eine südlichen Flussotter (auch Huillín genannt, zugleich auch Taufname dieses Airbus).

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Sunclass Airlines, D-AZXO (OY-VKA)

Sunclass Airlines, D-AZXO (OY-VKA)

Sonne für Sunclass Airlines. Am heutigen Mittag hob zum ersten Mal der erste Airbus A321neo für die dänische Sunclass Airlines vom Airbuswerk in Finkenwerder ab. Der Zweistrahler mit der späteren Kennung OY-VKA rollte zum Startpunkt der Runway 05 und hob wenige Augenblicke später ab. Nach dem Start begann das Mittelstreckenflugzeug der Nachfolgegesellschaft der Thomas Cook Airlines Scandinavia mit seinem Erstflug Programm.

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D-AZXO at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach einem weit mehr als zweistündigen Flug über Niedersachsen, Bremen, den Niederlanden und Schleswig Holstein und dem abschließenden Low Approach am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel, kehrte der Airbus A321-251NX nach Finkenwerder zurück. Dort soll die Maschine wohl noch in diesem Jahr an die Charterfluggesellschaft ausgeliefert werden. Bislang hat Sunclass Airlines neben der zukünftigen OY-VKA noch eine weiteren A321neo bestellt. Allerdings ist das mittelfristige Ziel bis zum Jahr 2030 alle Flugzeuge in der Flotte durch neue Jets der neo-Variante zu ersetzen.

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Armée de l’Air (French Air Force), F-RARF, F-RAFA, F-RAFB & Deutsche Luftwaffe, 10+02

Armée de l’Air (French Air Force), F-RARF, F-RAFA, F-RAFB & Deutsche Luftwaffe, 10+02

Na wenn das mal nicht besonders ist. Der Werksflughafen des europäischen Flugzeugbauers Airbus ist bekannt für seine Exoten, denn hier werden allerhand Flugzeuge für die ganze Welt gebaut. Immer wieder dabei: Maschinen für sehr weit entfernte Länder. Am heutigen Nachmittag jedoch machte der Platz an der Elbe jedoch in anderer Hinsicht auf sich aufmerksam. Denn in nicht einmal 30 Minuten landeten gleich vier Regierungsjets auf der 3148 Meter langen Runway 05. Grund hierfür ist ein Treffen des deutschen und französischen Kabinetts heute und morgen im Hotel Louis C. Jacob auf der gegenüberliegenden Elbseite. Mit dabei sind auch der deutsche Kanzler Olaz Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron. Letzterer schwebte mit F-RARF, einem 25 Jahre alten Airbus A330-223 der französischen Luftstreitkräfte, als letzter ein.

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F-RARF at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der zweistrahlige Langstreckenjet der bereits in seiner Vergangenheit im regulären Passagierdienst für Swissair, Swiss und Air Caraïbes flog kam vom Flughafen Paris-Orly (ORY). Wenige Minuten zuvor landeten bereits mit F-RAFA und F-RAFB zwei Dassault Falcon 7X ebenfalls der Armée de l’Air zugehörig.

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F-RAFA at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2009 bzw. 2010 gebauten Dreistrahler kamen ebenfalls vom französischen Hauptstadt Flughafen in Orly. Als guter Gastgeber kam jedoch zu Beginn dieser nahezu 30 Minuten besonderen Landungen mit 10+02 noch einer der drei A350 der Luftwaffe nach Finkenwerder. Dieser erst zwei Jahre alte Airbus A350-941 brachte die deutsche Delegation und das Kabinett rund um Olaf Scholz aus Berlin (BER) nach Hamburg.

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1002 at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auf dem Tagesplan heute und morgen dieses Treffens zwischen Deutschland und Frankreich stehen, neben einigen medienwirksamen Auftritten bspw. bei einer Hafenrundfahrt oder eines Strandspaziergangs, die Verständigung auf gemeinsame Linien in der Politik bei mittel- und langfristigen Zielen. Am morgigen Mittag werden dann wohl sowohl die französische Delegation, allen voran F-RARF, als auch das deutsche Kabinett bereits wieder abreisen.

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