Airbus Industrie, F-WMIL

Airbus Industrie, F-WMIL

Dass die Auswirkungen des Coronavirus noch lange nicht vorbei sind, merkt man nicht nur, wenn man sich die An- und Abflugtafeln der Flughäfen anschaut, sondern auch an der Vielzahl von Cargoflügen die Hilfsgüter transportieren. So landete am heutigen Abend erneut mit F-WMIL ein Airbus A350-1041 in Finkenwerder. Der A350-1000 Prototyp startete zuvor im chinesischen Tianjin (TSN) und landete auf dem Airbusgelände über die Bahn 23.

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F-WMIL at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dies ist bereits der zweite Hilfsgüterflug den das über vier Jahre alte Langstreckenflugzeug nach Finkenwerder durchführt. Angetrieben wird der Zweistrahler dabei von zwei Rolls-Royce Trent XWB-97. F-WMIL ist der erste jemals gebaut Airbus A350-1000 und hob zum ersten Mal am 24. November 2016 im französischen Toulouse (TLS) ab.

Volga-Dnepr, RA-82078

Volga-Dnepr, RA-82078

Bedingt durch das Coronavirus kam es am heutigen Nachmittag erneut zu einer sehr besonderen Flugbewegung in Finkenwerder (XFW). Mit RA-82078 landete eine Antonov An-124-100 der russischen Volga-Dnepr auf dem Airbuswerksgelände. Das vierstrahlige Cargoflugzeug startete zuvor im chinesischen Tianjin (TSN) und legte einen mehr als einen halben Tag dauernden Zwischenstopp im russischen Krasnoyarsk (KJA) ein. Offenbar transportierte die An-124 Hilfsgüter nach Finkenwerder.

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RA-82078 at Hamburg – Finkenwerder
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Die mehr als 23 Jahre alte Antonov An-124 wurde im September 1996 von der russischen Volga-Dnepr übernommen. Angetrieben wird das Flugzeug mit der Kennung RA-82078 von vier Lotarjow D-18T Triebwerken. Volga-Dnepr besitzt neben fünf Ilyushin Il-76, 12 Antonov An-124. Bereits seit dem Jahre 1990 fliegt die Airline Fracht durch die Welt.

Deutsche Luftwaffe, D-AGAF (10+03)

Deutsche Luftwaffe, D-AGAF (10+03)

Nachdem der neue Airbus A350 für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung vor zwei Tagen in Finkenwerder landete (wir berichteten), erfolgte heute die Auslieferung des Airbus A350-941CJ als D-AGAF. Allerdings nicht final an die Deutsche Luftwaffe sondern zunächst an die Lufthansa Technik. So startete der Airbus am Mittag von Finkenwerder (XFW) zu einem sehr kurzen Flug nach Fuhlsbüttel. Zur Landung am Hamburg Airport nutzte der A350 die Bahn 33.

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D-AGAF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Für diesen Überführungsflug wurde die Überführungsregistrierung von vor einigen Tagen (F-WJKM) zu D-AGAF geändert. Diese Kennung trägt das Flugzeug nun solange bis die Flugerprobung durch die Luftwaffe erfolgt. Danach wird der Airbus eine eigene militärische Testkennung erhalten (vermutlich 98+XX). Erst nach der finalen Abnahme erhält das Flugzeug die Kennung 10+03 und transportiert dann Politiker der Bundesrepublik und deren Delegationen.

Capital Airlines, F-WZFG (B-???)

Capital Airlines, F-WZFG (B-???)

Ob dieser Airbus A350-941 jemals für die chinesische Captital Airline fliegen wird ist aktuell mehr als fragwürdig. Denn dies ist bereits schon mindestens der dritte A350 der Hainan Group, zu der auch Captial Airlines gehört, der in neutral weißer Lackierung zum Flughafen Lourdes (LDE) in Frankreich geflogen wird, um dort auf unbestimmte Zeit abgestellt zu werden. Am heutigen späten Nachmittag machte sich der Airbus mit der Testkennung F-WZFG von Finkenwerder aus auf den Weg nach Südfrankreich.

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F-WZFG at Hamburg – Finkenwerder
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Der etwas mehr als über ein halbes Jahr alte Airbus A350 kam vor einigen Wochen nach Finkenwerder um dort lackiert zu werden. Das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 338 hob am 26. September 2019 im französischen Toulouse (TLS) ab und trägt seitdem auch die Testkennung F-WZFG. Auf Grund der unklaren Lage bezüglich der Übernahm des Flugzeugs durch die Hainan Group, ist auch bislang keine finale Registrierung bekannt.

Deutsche Luftwaffe, F-WJKM (10+03)

Deutsche Luftwaffe, F-WJKM (10+03)

Am heutigen späten Nachmittag kehrte der erste Airbus A350-941ACJ der Deutschen Luftwaffe nach Finkenwerder (XFW) zurück. Bereits vor einigen Wochen war das neue Langstreckenflugzeug vom Airbuswerk im Süden Hamburgs nach Toulouse (TLS) aufgebrochen (wir berichteten). Nun landete der Zweistrahler mit der Testkennung F-WJKM (später 10+03) heute aus Frankreich kommend über die Bahn 05 in Finkenwerder. Zur Überführung erhielt die Maschine nun eine neue Kennung. Diese wechselte von vorher F-WZFF auf jetzt F-WJKM.

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F-WJKM at Hamburg – Finkenwerder
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In einigen Tagen wir das neue Flugzeug der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung dann wohl in der Lufthansa Technik am Airport in Fuhlsbüttel erwartet und erhält sowohl für die Überführung wohl eine neue Kennung als auch für die Flugtests in nährer Zukunft durch die Luftwaffe. Dort erhält die zukünftige 10+03 einen temporären Kabinenausbau, um so schnell zur Flotte stoßen zu können. Denn mittelfristig sollen die insgesamt drei bestellten Airbus A350 die zwei pannenanfälligen Airbus A340 ersetzen. Schon im Sommer soll die Maschine mit der Baunummer (MSN) 416 in Dienst gestellt werden.

Tibet Airlines, D-AVWD (B-30ER)

Tibet Airlines, D-AVWD (B-30ER)

Am frühen Abend absolvierte der nächste Airbus A319 (spätere Kennung B-30ER) mit der Baunummer (MSN) 9448 der Tibet Airlines seine Rejected Take Off Test (RTO) auf dem Airbuswerksflughafen in Finkenwerder. Dabei gibt das Flugzeug Schub wie bei einem regulären Start und bricht diesen nach einer gewissen Strecke ab und bremst. Dies vollzog der Airbus A319-115(SL) mit der Testkennung D-AVWD gleich zwei Mal auf der Bahn. Dieser Test ist meist der letzte vor dem Erstflug, der in einigen Tagen folgen müsste/könnte.

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D-AVWD at Hamburg – Finkenwerder
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Die finale Kennung des Airbus A319 wird B-30ER. Allerdings schon wie viel Platz er bieten wird. Der Zweistrahler wird komfortabel acht Gästen in der Business- und 120 Passagieren in der Economy-Class Platz bieten.
Die im Jahre 2010 gegründete Tibet Airlines betreibt aktuell neben sechs Airbus A320 und fünf Airbus A330 noch 23 weitere Airbus A319 neben dem neuen Airbus heute in Finkenwerder mit der Testkennung D-AVWD.

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

Wer hätte gedacht, dass sich dieses besonderere Movement so schnell wiederholt? Denn am Morgen landete erneut mit EI-FGN eine Boeing 767-3BG(ER) der MIAT – Mongolian Airlines auf dem Airbuswerksgelände in Finkenwerder. Wieder brachte der Zweistrahler Schutzausrüstung aus der chinesischen Hauptstadt Peking (PEK) über Ulaanbaatar (ULN) nach Hamburg. Dabei nutzte die Boeing wie auch beim letzten Besuch die Bahn 23. Nach diesmal auch etwas mehr als drei Stunden Aufenthalt flog das Langstreckenflugzeug zurück in die Mongolei.

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EI-FGN at Hamburg – Finkenwerder
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Ob es noch weitere Flüge mit dem aktuell umfunktionierten Passagierflugzeug nach Finkenwerder gibt, ist uns bislang nicht bekannt. In der Regel transportiert die knapp 20 Jahre alte 767 maximal 261 Passagiere in zwei Klassen. Zuvor flog das „Munkh Khaan“ getaufte Flugzeug für Balair, Sobelair und Ethiopian Airlines, bevor EI-FGN seit 1. Juni 2016 für MIAT – Mongolian Airlines fliegt.

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

MIAT – Mongolian Airlines, EI-FGN

Das Wochenende läutete am Morgen mal ein richtiges Highlight ein. Mit EI-FGN landete um kurz nach neun Uhr eine Boeing 767-3BG(ER) der mongolischen MIAT – Mongolian Airlines in Finkenwerder (XFW). Das zweistrahlige Langstreckenflugzeug kam aus der chinesischen Hauptstadt Peking (PEK) mit einem Zwischenstopp auf dem Chinggis Khaan International Airport (ULN) und brachte mehrere Tonnen Schutzausrüstung nach Hamburg. Nach dem Ausladen der Fracht soll die Boeing wieder zurück in die Mongolei fliegen.
In der Regel sind Flugzeuge der asiatischen Airline bislang nur in Berlin (TXL) und Frankfurt (FRA) anzutreffen, denn dort bestehen regelmäßige Routen nach Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei.

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EI-FGN at Hamburg – Finkenwerder
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Die knapp 20 Jahre alte Boeing 767 wurde am 11. August 2000 im amerikanischen Everett (PAE) and die schweizer Balair ausgeliefert. Schon am 2. Juli 2002 wurde die 767 von der belgischen Sobelair übernommen, ehe sie schon am 30. Juli 2003 in die Flotte der Ethiopian Airlines wechselte. Dort wurde die Boeing am 27. November 2014 außer Dienst gestellt. Erst am 1. Juni 2016 übernahm die aus dem asiatischen Staat der Mongolei stammende MIAT – Mongolian Airlines EI-FGN und stattete das Flugzeug mit 24 Plätzen in der Business- und 237 Sitzmöglichkeiten in der Economy-Class aus. Zusätzlich zur irischen Registrierung erhielt die Maschine den Taufnamen „Munkh Khann“. Munkh Khann war der Enkel des berühmten Dschingis Khan dem Begründer der Mongolei und der vierte Herrscher des Landes zwischen den Jahren 1251 und 1259.

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EI-FGN at Hamburg – Finkenwerder
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Hainan Airlines, F-WZFU (B-???)

Hainan Airlines, F-WZFU (B-???)

Seit Anfang Februar ist der Airbus A350-941 der eigentlich für die chinesischen Hainan Airlines bestimmt ist bereits in Finkenwerder (wir berichteten). Nun ist das Langstreckenflugzeug komplett weiß lackiert worden. Dazu zählt auch das farbige Leitwerk, welche schon die typischen Farben und Logo der Airline zeigte. Offenbar ist die Zukunft, des aktuell als F-WZFU registrierten Flugzeugs, zur Zeit mehr als fraglich. Denn die chinesische Airline soll sich seit geraumer Zeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden, die sich mit der aktuellen Coronakrise wohl eher noch verschlimmern dürften. Am heutigen Mittag hob der A350 in Finkenwerder ab, um wieder zurück nach Tarbes (LDE) zu fliegen.
Bereits nur 45 Minuten zuvor landete ein Airbus A350 der für die chinesische Tianjin Airlines – ebenfalls eine Fluggesellschaft der Hainan Group – bestimmt wäre, um die gleiche neutral weiße Lackierung wie F-WZFU zu erhalten (wir berichteten). Die gleiche Crew brachte nun auch den bereits weißen A350 wieder zurück zum Flughafen Lourdes (LDE).

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F-WZFU at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus mit der Baunummer (MSN) 308 hob bereits am 12. Juni 2019 zum ersten Mal ab. Angetrieben von zwei Rolls-Royce Trent XWB-84 flog der A350 mit der Testkennung F-WZFU am 3. Februar diesen Jahres nach Finkenwerder, um dort lackiert zu werden. An wen welchen Kunden nun das weiß lackierte Flugzeug ausgeliefert wird, ist leider bislang nicht bekannt.

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F-WZFU at Hamburg – Finkenwerder
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Tianjin Airlines, F-WZFV (B-???)

Tianjin Airlines, F-WZFV (B-???)

Am Mittag landete mit F-WZFV ein Airbus A350-941 in Primer-Grundlackierung in Finkenwerder (XFW). Der Zweistrahler der eigentlich für die chinesische Tianjin Airlines bestimmt ist, wird wohl beim Airbus-Werk in Finkenwerder eine neutrale weiße Lackierung erhalten. Zuvor war der Airbus vom Flughafen Lourdes (LDE) im Süden Frankreichs gestartet, wo der A350 bereits seit einigen Monaten geparkt stand.

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F-WZFV at Hamburg – Finkenwerder
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Der bereits bald ein Jahr alte Airbus A350 sollte eigentlich ursprünglich an Tianjin Airlines ausgeliefert werden die ein Teil der Hainan Airlines Group ist. Diese steckt bereits seit einiger Zeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie es mit F-WZFV weitergeht, der der erste Airbus A350 in der Flotte von Tianjin Airlines wäre, ist aktuell mehr als fraglich. Bereits seit Anfang Februar ist ein A350 der eigentlich an Hainan Airlines ausgeliefert werden sollte in Finkenwerder (wir berichteten) und erhielt hier schon eine neutral weiße Lackierung.

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F-WZFV at Hamburg – Finkenwerder
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