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Airbus Transport International, F-GSTA

Airbus Transport International, F-GSTA

Mit der Indienststellung der Beluga XL war schnell klar, dass die Zeit der aktuellen Arbeitstiere von Airbus sich dem Ende neigt. Still und heimlich wurde so bereits mit F-GSTB im vergangenen Jahr die Beluga Nummer 2 aus dem Dienst genommen und auf dem Flughafen Bordeaux (BOD) geparkt. Gleiches Schicksal ereilte Ende März der Airbus A300-608ST mit der Nummer 3 in der Flotte. Am gestrigen Abend nun startete mit F-GSTA die Nummer 1 zum vermutlich kommerziell letzten Mal von Finkenwerder mit dem Ziel Toulouse (TLS). Auch diese Beluga soll zeitnah nach Bordeaux überführt und dort geparkt werden.

Aviation photo
F-GSTA at Hamburg – Finkenwerder
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Die älteste der insgesamt fünf Airbus A300-608ST Beluga hat mittlerweile schon mehr als 26 Dienstjahre auf dem Buckel. Erstmals und unter großem medialen Interesse, nicht zuletzt auf Grund der ungewöhnlichen aber praktischen Rumpfform, hob die Maschine am 13. September 1994 im französischen Toulouse (TLS) ab. Seit ihrer Indienststellung am 25. Oktober 1995 flog sie somit diverse Flugzeugteile zwischen den verschiedenen Airbusstandorten in Europa hin und her und sicherte somit den reibungslosen Bau unzähliger Flugzeuge. Mit dem Ausscheiden von F-GSTA verbleiben nun lediglich zwei weitere ältere Beluga in der Flotte von Airbus. Zwei Beluga XL, neurer Bauart auf Basis des A330, sind bereits im Dienst. Die Allererste jedoch dient Airbus noch für technischen Tests. Insgesamt möchte der Flugzeugbauer sechs Flugzeuge diesen Typs betreiben.

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Garuda Indonesia, F-WWCD (PK-GHI)

Garuda Indonesia, F-WWCD (PK-GHI)

Nachdem bereits vor einigen Wochen eine Boeing 777 der Garuda Indonesia in Fuhlsbüttel landete (wir berichteten), besuchte am heutigen Morgen ein Airbus A330-941 Finkenwerder. Der werksneue und noch nicht ausgelieferte Zweistrahler startete zuvor in Toulouse (TLS) und landete auf dem Airbuswerksgelände über die Landebahn 23. Die zukünftig PK-GHI registrierte Maschine ist zu Test- und Demonstrationszwecken den Tag über in Finkenwerder gewesen. Dazu gehörte auch ein mehr als einstündiger Testflug größtenteils über der Nordsee, Niedersachsen und der Elbe. Am Abend kehrt das Langstreckenflugzeug nach Toulouse zurück.

Aviation photo
F-WWCD at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der fast ein Jahr alte Airbus A330neo hob erstmals am 3. Juni des vergangenen Jahres in Toulouse ab. Dort ist er zu Testzwecken auch aktuell als F-WWCD registriert worden. Bei seiner Auslieferung an Garuda Indonesia wird der Airbus dann jedoch die finale Kennung PK-GHI erhalten. Angetrieben von zwei brandneuen RR Trent 7000-72 Triebwerken bietet das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 1959 24 Gästen in der Business- und 277 Passagieren in der Economy-Class Platz. Zu den bereits drei ausgelieferten Airbus A330neo in der Flotte der indonesischen Fluggesellschaft sollen noch elf weitere folgen. Insgesamt betreibt die Airline eine sehr gemischte Flotte mit 12 ATR 72, sieben Airbus A330-200 und 17 A330-300, sowie den eben bereits erwähnten drei A330-900. Darüber hinaus gehören aber auch Bombardier CRJ-1000, 73 Boeing 737-800, sowie zehn 777-300 und eine Boeing 737 MAX 8 zur Flotte. Letztere ist inaktiv und die einzig ausgelieferte MAX 8 an Garuda Indonesia. Die anderen 49 bestellten Maschinen wurden nach den folgenschweren Abstürzen und dem daraus resultierenden weltweiten Grounding dieses Maschinentyps storniert.

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AIR X Charter, 9H-FCM

AIR X Charter, 9H-FCM

Am frühen Abend landete ein Flugzeug des Herstellers Embraer auf dem Airbuswerksflughafen in Finkenwerder. In der Regel wird das Werksgelände nur in sehr seltenen Fällen von Flugzeugen anderer Hersteller angesteuert, bspw. bei Charteraufträgen. So kam auch offenbar 9H-FCM der auf Malta ansässigen AIR X Charter nach Finkenwerder. Die Embraer Lineage 1000 (ERJ-190-100 ECJ) setzte am frühen Abend über die Landebahn 05 auf. Über den kasachischen Flughafen Nur-Sultan kam die Maschine ursprünglich aus Shanghai (PVG). Mutmaßlich brachte sie im Charterauftrag Crews und/oder Verantwortliche die in Kürze werksneue Flugzeuge von Airbus übernehmen.

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9H-FCM at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas mehr als sieben Jahre alte Embraer Lineage 1000 ist in der Hansestadt keine Unbekannte. Vor knapp einem Jahr landete der Zweistrahler bereits ebenfalls im Charterauftrag in Fuhlsbüttel (wir berichteten). Seit dem 17. April 2014 fliegt die Lineage 1000 nun im aktiven Dienst, zunächst nach der Auslieferung im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) für die chinesische Minsheng International Jet. Über die ebenfalls chinesischen Yalian Business Jet (April 2016) und Sparkle Roll Jet (SR Jet) (Dezember 2016), gelangte das Flugzeug mit VIP Kabinenausstattung am 18. Dezember 2019 zur Flotte der AIR X Charter. Dort erhielt es die Kennung 9H-FCM.

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Deutsche Luftwaffe, D-AGVT (10+01)

Deutsche Luftwaffe, D-AGVT (10+01)

Vor fünf Tagen landete der zweite Airbus A350 für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung in Finkenwerder (hier gehts zum Artikel) und sollte zeitnah an die Lufthansa Technik (LHT) zur weiteren Ausstattung übergeben werden. Dies war dann am heutigen Tage der Fall, obgleich sich die Überführung mehrfach verzögerte und der Zweistrahler schlussendlich (wieder einmal) nur im Dunkeln zu beobachten war. Am Abend landete das nun als D-AGVT registrierte Langstreckenflugzeug in Fuhlsbüttel über die Landebahn 23. Nach der Landung rollte die zukünftige 10+01 dann über den Taxiway T auf das Vorfeld der LHT. Zuvor absolvierte die Maschine noch einen kurzen Testflug bis kurz vor Helgoland um einen behobenen Defekt zu testen.

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D-AGVT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nun verbleibt der werksneue Airbus A350-941 mit der Baunummer (MSN) 468 erst einmal einige Monate in den Hallen der hiesigen LHT. Nach seiner Auslieferung dient der von der Luftwaffe betriebene A350 dann der Bundesregierung als Transportmittel und stößt dort auf die bereits ausgelieferte 10+03 (ebenfalls ein Airbus A350). Ein weiterer Airbus diesen Typs soll zeitnah noch folgen. Mittelfristig möchte die Flugbereitschaft so die beiden alternden und anfälligen Airbus A340 ersetzen. Neben der Kennung 10+01 erhielt die Maschine bei der Auslieferung auch den Taufnamen “Konrad Adenauer”.

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Deutsche Luftwaffe, F-WJKN (10+01)

Deutsche Luftwaffe, F-WJKN (10+01)

Mehr als ein knappes Jahr ist es nun her, dass der erste von drei bestellten Airbus A350 für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung das erste Mal in Finkenwerder landete. Am Abend landete nun der zweite A350-941 der in Zukunft als 10+01 von der Luftwaffe betrieben wird auf dem Airbuswerksgelände im Süden von Hamburg. Anders jedoch als vor einem Jahr landete der Zweistrahler bereits vollständig lackiert und wird in den nächsten Tagen an die Lufthansa Technik (LHT) übergeben die das Langstreckenflugzeug in Fuhlsbüttel ausstatten wird. Für den heutigen Flug von Toulouse nach Finkenwerder trug der Airbus die Kennung F-WJKN und benötigte weniger als zwei Stunden.

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F-WJKN at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Wie bereits erwähnt wird der A350 in den nächsten Tagen nach Fuhlsbüttel überführt, wo die LHT einige Konfigurationen und Anpassungen an der Maschine vornehmen wird. Dafür sind einige Monate geplant. Denn anders als der erste Airbus A350 für die Bundesregierung wird dieser bereits vollständig mit einer VIP-Kabine ausgestattet. Seine Schwestermaschine, die aktuell als 10+03 fliegt, war auf Grund des zeitlichen Drucks nur mit einer normalen Kabine ausgestattet worden. Auch das äußere Erscheinungsbild des neueren Airbus wurde minimal angepasst. So ist die Schriftart des Schriftzuges “Bundesrepublik Deutschland” auf dem Rumpf eine andere und auch die Winglets enthalten nun die Farben der deutschen Flagge.
Mittelfristig sollen die insgesamt drei Airbus A350 die fehleranfälligen und älteren zwei Airbus A340 in der Flotte besser heute als morgen ablösen. Dafür ist die zukünftige 10+01 bereits der nächste Schritt.

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