Vorfeldrundfahrt, November 2019

Vorfeldrundfahrt, November 2019

Wenn die Tage kürzer werden, neigt sich auch das „Spotter-Jahr“ dem Ende entgegen. So ging es am heutigen frühen Abend, in bereits eingetretener Dunkelheit auf die letzte Vorfeldrundfahrt in diesem Jahr. Mit dabei der wichtigste Begleiter der über 30 Teilnehmer: Das Stativ. Denn ohne das stabile Dreibein sind gerade Langzeitbelichtungen, die die dunkle Szenerie möglichst lichtstark einfangen sollen, kaum realisierbar.

Ihr wollt auch einmal teilnehmen? Am Ende des Artikel erfahrt Ihr mehr!

Der erste Halt an diesem kalten Novemberabend war der A330-303, TC-JOE, der Turkish Airlines. Netterweise machte eine EasyJet Platz, sodass dieser Langstreckenjet nahezu perfekt aufgenommen werden konnte:

Aviation photo
TC-JOE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Weiter ging es mit dem Bus zum Vorfeld 2 (APRON 2). Dort stand mit EI-FXB eine kleiner ATR 42-300(F) die im Auftrag von FedEx Hamburg zwei Mal täglich ansteuert:

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EI-FXB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Neben geparkten Eurowings und Condor Flugzeugen, stehen gerade auf APRON 2 diverse kleinere Fluggeräte. So wie beispielsweise D-AIRZ der Air Hamburg:

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D-AIRZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Noch bevor der A380 von Emirates kam, gab es die Möglichkeit sowohl einen Airbus A319 (OH-LVC) der Finnair beim Beladen, als auch eine ankommende Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 (YL-BAQ) der Air Baltic vor die Linse zu bekommen:

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OH-LVC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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YL-BAQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Kurz vor Ende der Tour drehte dann mit A6-EUE der mehr als 3,5 Jahre alte Airbus A380-861 von Emirates auf dem Vorfeld in seine finale Parkposition ein. Selten kann man diesem beeindruckenden Vierstrahler so nah sein:

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A6-EUE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Den Abschluss der Tour bildeten zwei Airbus der Swiss und Lufthansa.

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4. Vorfeldfahrt, 22. Juli 2018

4. Vorfeldfahrt, 22. Juli 2018

Sommer, Sonne, Vorfeld… Am heutigen Sonntagvormittag war es wieder einmal so weit. Bei leichtem Wind und hochsommerlichen Temperaturen ging es ab 09.30 Uhr für knapp 40 Luftfahrtenthusiasten und Fotografen los zu der zweistündigen Vorfeldfahrt. Das Ziel waren sowohl Linien- und Charterflugzeuge, als auch Geschäftsflugzeuge auf Apron 2.

Zunächst wurde mit dem Bus an einer Dash 8 von Eurowings mit der Kennung D-ABQF Halt gemacht. Diese Ex-Air Berlin Maschine trägt erst seit kurzem die minimalistische Lackierung von Eurowings.

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D-ABQF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Danach ging es auch schon direkt Richtung Apron 2. Dort standen unter anderem ein HondaJet, eine Mitsubishi Solitaire sowie eine Gulfstream G650.

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D-IVVV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

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D-IKKY at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

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N305KN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace.cc

Auch der obligatorische FedEx Feeder war dort anzutreffen. Allerdings heute in der längeren Version in Form einer ATR 72-202F.

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EI-FXG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Bei einem kurzem Abstecher zurück Richtung Terminals, konnte ein Airbus A320 der AirArabia Egypt mit der Registrierung SU-AAD abgelichtet werden.

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SU-AAD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace.cc

Gleich darauf ging es allerdings schon wieder Richtung Vorfeld 2, da dort eine Falcon 900 aus dem Hangar geschleppt worden war.

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VP-CHG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Da der Airport ja von seiner Fluktuation lebt, ging es mit dem Bus dann recht schnell an die Landebahn 23, um dort einigen Traffic aufnehmen zu können. So konnten beispielsweise eine Condor Boeing 757 (D-ABOL) und eine weiße TuiFly (D-AHFT) aus nächster Nähe fotografiert werden.

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D-ABOL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

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D-AHFT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Gegen Ende der Fahrt ging es nochmal Richtung Vorfeld 1, wo ein Airbus A330-300 der Turkish Airlines mit der Registrierung TC-JOM Hamburg Richtung Istanbul verlassen sollte.

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TC-JOM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace.cc

Den Abschluss bildete ein Airbus A300-600 von Iran Air der pünktlich zum Ende der Fahrt über die Bahn 23 einschwebte und dann direkt an den wartenden Fotografen vorbeifuhr.

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EP-IBC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace.cc

Neben dieser kleinen Auswahl an Flugzeugen, gab es natürlich noch mehr zu bestaunen und auch zu fotografieren. Die Vielzahl an Flugzeugen würde allerdings den Rahmen hier sprengen.

Hamburg Airport: Sanierte Fluggastbrücken werden montiert

Hamburg Airport: Sanierte Fluggastbrücken werden montiert

Grundhafte Vorfeld-Erneuerung ist im Zeitplan / Alle Fluggastbrücken sollen vor den Sommerferien wieder in Betrieb sein

Foto: Montage der Fluggastbrücken im fünften Bauabschnitt Quelle: Michael Penner / Hamburg Airport

Am Hamburg Airport schreitet die fünfte Bauphase der grundhaften Erneuerung des Vorfeld 1 bei laufendem Flugbetrieb planmäßig voran. In den vergangenen Tagen hat der Flughafen mit der Montage der Fluggastbrücken im aktuellen Bauabschnitt begonnen – diese werden voraussichtlich bis zu den Sommerferien wieder einsatzbereit sein. Wenn die Bauphase 5 voraussichtlich Ende Juni 2018 abgeschlossen sein wird, werden bereits zwei Drittel des rund 330.000 Quadratmeter großen Hauptvorfeldes grundhaft erneuert sein – ein Großteil ist damit geschafft. Insgesamt investiert der Hamburger Flughafen bis 2020 rund 120 Millionen Euro in die Grundinstandsetzung des kompletten Hauptvorfeldes.

Nach Bauphase 5 stehen wieder alle Fluggastbrücken zur Verfügung

Der fünfte Bauabschnitt auf dem Vorfeld 1 ist rund 58.000 Quadratmeter groß und befindet sich vor dem nördlichen Pier-Bereich. Drei Fluggastbrücken („Finger“) stehen aufgrund der Baustelle zurzeit nicht für den Flugbetrieb zur Verfügung. „Die aktuelle Bauphase 5 ist die letzte, die sich direkt an den Terminals befindet“, erklärt Katja Bromm, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Hamburg Airport. „Wenn die Arbeiten voraussichtlich Ende Juni 2018 abgeschlossen sein werden, können wieder alle Fluggastbrücken, über die die Passagiere direkt vom Terminal in die Maschine gelangen, genutzt werden. Pünktlich zu den Sommerferien, eine der Hauptreisezeiten am Hamburg Airport, entfällt somit ein Teil des zusätzlichen Passagierbus- und Gepäckverkehrs, der aufgrund der Baustelle entstanden ist.“ In den späteren Bauabschnitten 6 bis 10, die voraussichtlich ab Februar 2019 erneuert werden sollen, werden keine Fluggastbrücken betroffen sein.

Infografik Bauphasen 1-10:
Quelle: Hamburg Airport

2016 bis 2020: Grundhafte Vorfeld-Erneuerung in zehn Abschnitten

Während der gesamten Vorfeld-Erneuerung besteht die größte Herausforderung darin, die Maßnahmen bei laufendem Betrieb durchzuführen. Um die Auswirkungen auf den Flugverkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in zeitlich versetzten Abschnitten umgesetzt. Die Maßnahmen umfassen die Erneuerung sämtlicher Leitungen, technischer Einrichtungen sowie der Oberfläche. Die Erneuerung der rund 330.000 Quadratmeter großen Vorfeld-Fläche ist notwendig, da die Nutzbarkeit der 40 bis 60 Jahre alten Betonflächen auf absehbare Zeit aufgebraucht sein wird. Das bisherige Vorfeld hat schon einiges aushalten müssen: In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind über sechs Millionen Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 290 Millionen Tonnen über diese Flächen gerollt.

Im Zuge der Vorfeld-Erneuerung ordnet Hamburg Airport auch die Linienführung und Beschriftung – das sogenannte Vorfeld-Layout – neu und passt es an die aktuellen EASA- und ICAO-Standards an. So wird der Bodenverkehr schneller und flexibler, die Roll- und Standzeiten der Flugzeuge verkürzen sich. Gleichzeitig rollen die Maschinen auf der sanierten Oberfläche besser und leiser. Das ist gut für die Umwelt und verringert den Triebwerkslärm sowie CO2-Emissionen. Als weitere Innovation soll das Vorfeld 1 mit den Rollwegen zu beiden Pisten das intelligente Leitverfahren „Follow the Greens“ erhalten: Hierbei weisen in den Boden eingelassene grüne Lichtbänder den Piloten den Weg zum Start oder der richtigen Parkposition.

Quelle: Pressemitteilung Hamburg Airport