Hamburg Airport

Nile Air, SU-BQM

Nile Air, SU-BQM

Die aktuell laufende Fußball-Europameisterschaft brachte dem Hamburger Flughafen in den vergangenen Tagen allerhand Charterflüge. Am heutigen Vormittag jedoch nahm die ägyptischen Nile Air endlich nach Jahren der Gerüchten und Planungen eine regelmäßige Route von und in den Badeort Hurghada (HRG) am Roten Meer auf. Zweimal in der Woche (freitags und montags) wird die Fluggesellschaft mit der markanten blau-goldenen Lackierung das ägyptische Tourismuszentrum ansteuern.
Zum Einstand setzte die Airline mit SU-BQM dann gleich eine ihrer beiden sonderlackierten Maschinen ein. Der Airbus A320-214 trägt die Sehenswürdigkeiten des Landes auf seinem Rumpf. Über die Landebahn 05 setzt der Jet in Fuhlsbüttel nach mehr als vier Stunden Flug auf.

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SU-BQM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mehr als eine Stunde später hob der 14 Jahre alte Zweistrahler dann wieder über die Startbahn 33 ab und flog zurück gen Ägypten. Seit dem 29. Mai 2016 ist der im französischen Toulouse (TLS) gefertigte A320 in Diensten der Nile Air. Zuvor flog SU-BQM unter der Kennung A6-ABU seit seiner Auslieferung am 27. Mai 2010 für Air Arabia aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Unterbrochen wurde dieses Engagement lediglich von einem knapp einjährigen Gastspiel bei der marokkanischen Tochtergesellschaft Air Arabia Maroc (zwischen Oktober 2010 und September 2011). Aktuell bietet das Mittelstreckenflugzeug 180 Passagieren in lediglich einer Klasse Platz.

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HiSky Europe, YR-KID

HiSky Europe, YR-KID

Ebenfalls im Rahmen der aktuell laufenden Fußball Europameisterschaft kam am heutigen Nachmittag mit YR-KID der einzige Airbus A330-243 der rumänischen HiSky Europe an den Hamburger Flughafen. Das Langstreckenflugzeug brachte wie auch schon einige andere Flieger Fans der georgischen Nationalmannschaft aus der georgischen Hauptstadt Tiflis (TBS) nach Hamburg. Dafür nutzte die Maschine die Landebahn 23. Mit Verspätung später hob der Zweistrahler dann auf einem Positionierungsflug wieder in Richtung des Flughafens Düsseldorf (DUS) ab.

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YR-KID at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ursprünglich wurde der 14 Jahre alte A330 am 23. Juli 2010 im französischen Toulouse (TLS) an die chinesische Sichuan Airlines übergeben. Dort flog er bis in das Frühjahr 2022 und wurde in der Folge bis in den Herbst des selben Jahres am chinesischen Flughafen Chengdu-Shuangliu (CTU) abgestellt. Am 9. Januar 2023 sicherte sich das britische Startup Sentra Airways den Airbus, jedoch flog die Maschine kein einzige Mal für die ambitionierte neue Airline. Diese wollte günstige Flüge von Manchester (MAN) ins ghanaische Accra (ACC) anbieten, hob allerdings bis zum heutigen Tag nicht einmal ab. So wechselte am 15. Dezember das Großraumflugzeug als YR-KID zur HiSky Europe.

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YR-KID at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Deutsche Marine, 60+03

Deutsche Marine, 60+03

Recht spontan, eigentlich so wie immer, setzte am heutigen Nachmittag eine Lockheed P-3C Orion der Deutschen Marine zum Low Approach in Fuhlsbüttel an. Der Seefernaufklärer und U-Jagd-Flugzeug mit der Kennung 60+03 kam von einem Trainingsflug über der Ostsee und stattete dem Hamburger Flughafen auf seinem Rückweg zur Basis am Fliegerhorst im niedersächsischen Nordholz (ETMN) einen Besuch ab. Dabei überflog das viermotorige propellergetriebene Flugzeug die Landebahn 23 und drehte danach scharf in Richtung Eimsbüttel und Hafen ab.

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6003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach einer Runde über dem Hafen folgte die Maschine der Elbe flussabwärts um zu ihrer Basis nahe Cuxhaven zurückzukehren. Dort neigt sich die Zeit der P-3C Orion langsam aber sicher dem Ende entgegen. Schon Anfang des kommenden Jahres soll mit der ersten Boeing P-8 Poseidon das Nachfolgemodell in Nordholz eintreffen und die noch verbliebenen Lockheeds ablösen. Für im Jahre 1981 gebaute 60+03 geht dann die Karriere bei den portugiesischen Luftstreitkräften mit dem selben Auftrag weiter. Dort wird sie die Kennung 24812 erhalten.

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EuroAtlantic Airways, CS-TSW

EuroAtlantic Airways, CS-TSW

Vor über einer Woche brachte CS-TSW der portugiesischen EuroAtlantic Airways Soldaten vom Hamburger Flughafen ins amerikanische San Diego (SAN) (hier gehts zum Artikel). Am heutigen Vormittag kehrte die Boeing 777-243ER wieder zurück und brachte die Militärs zurück. Über die Landebahn 23 setzte die Maschine in Fuhlsbüttel auf. Nach der Landung rollte der Jet auf das Vorfeld 2.

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CS-TSW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mit mehr als einer Stunde Verspätung hob das mehr als 20 Jahre alte Großraumflugzeug am Mittag vom Hamburg Airport wieder ab und nahm auf einem Positionierungsflug Kurs auf seine Basis am Flughafen Lissabon (LIS). Dazu nutzte die Boeing die Startbahn 33. Vor ihrem Engagement unter der Kennung CS-TSW bei EuroAtlantic Airways (seit dem 30. August 2022) flog die “Triple Seven” seit ihrer Auslieferung am 12. Dezember 2003 ausschließlich für die italienische Alitalia.

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Geosky, 4L-UKA

Geosky, 4L-UKA

Die Europameisterschaft bringt wie erwartet auch das ein oder andere exotische Flugzeug nach Fuhlsbüttel. So besucht am heutigen Mittag mit 4L-UKA eine Boeing 737-3U3 der georgischen Geosky den Hamburger Flughafen und brachte Fans der georgischen Fußballnationalmannschaft in die Hansestadt. Am Samstag tritt das Team aus dem Kaukasus gegen Tschechien im Volksparkstadion an. Über die Landebahn 05 setzte die mehr als 26 Jahre alte Boeing am Hamburg Airport auf und rollte danach auf das Vorfeld 2. Wenig später verließ der Zweistrahler mit den Titeln der virtuellen Airline “Georgian Wings” über die Startbahn 33 Hamburg wieder und flog nach Köln (CGN). Für die georgischen Fans wird es in den nächsten Tagen nicht der letzte Charterflug gewesen sein.

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4L-UKA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst seit dem 1. Februar diesen Jahres fliegt 4L-UKA betrieben von GeoSky unter georgischer Flagge. Ursprünglich war das Mittelstreckenflugzeug für die indonesische Garuda Indonesia bestimmt die den Flieger jedoch nicht abnahm. Stattdessen übernahm am 19. November 1998 die amerikanische Pro Air den Jet. Bereits ein Jahr später wechselte die 737 dann zur neuseeländischen Freedom Air International die ein paar Monate sie wieder weiter gab an den Leasinggeber Air New Zealand. Bis in den Dezember 2009 verweilte die Boeing dann in Ozeanien, um anschließend zur Flotte der brasilianischen Webjet Linhas Aereas zu stoßen. Über die mexikanische Viva Aerobus Mitte April 2013 und kasachische SCAT Airlines Ende Juni 2017, flottete Geosky den 148-Sitzer nach mehrmonatiger Standzeit Anfang des Jahres ein.

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