Hamburg Airport

Nouvelair Tunisie, TS-INE

Nouvelair Tunisie, TS-INE

Es ist Herbstferienzeit in Hamburg und wie in nahezu jedem Jahr steuern dabei gerade Airlines der nordafrikanischen Länder den Airport in Fuhlsbüttel an. Dazu gehört auch die tunesische Nouvelair Tunisie. An den kommenden Samstagen wird die Fluggesellschaft Hamburg mit dem Flughafen Djerba (DJE) am Mittelmeer verbinden. Dazu kam am heutigen Morgen mit TS-INE ein Airbus A320-214 zum Einsatz.

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TS-INE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der elf Jahre alte Zweistrahler mit der Baunummer (MSN) 5310 wurde in Finkenwerder (XFW) gefertigt und am 31. Oktober 2012 ausgeliefert. Allerdings damals zunächst an die philippinische Airphil Express konfiguriert mit 177 Sitzplätzen in einer Klasse. Am 15. März 2013 wechselte der Airbus dann zur ebenfalls philippinischen PAL Express und erhielt dort 12 Sitze in einer Business- und 165 Plätze in der Economy-Class. PAL Express betrieb den Zweistrahler in den kommenden Jahren für die Muttergesellschaft Philippine Airlines. Anfang 2021 endete dann der Dienst des Jets in Südostasien. Am 28. Juni des selben Jahres flottete dann Nouvelair Tunisie den A320 als TS-INE ein und versah ihn mit einer 180 Sitzplätze fassenden Kabine.

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Volotea Airlines, EC-NTU

Volotea Airlines, EC-NTU

Seit diesem Dienstag ist der Hamburger Flughafen um drei neue Strecken reicher. Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea Airlines mit Sitz am Flughafen Asturias (OVD) verbindet ab sofort zwei Mal wöchentlich Hamburg mit den französischen Flughäfen Bordeaux (BOD) und Lyon (LYS), sowie mit dem italienischen Flughafen Florenz (FLR). Auf den Routen kommen Flugzeuge der Muster Airbus A319 und A320 zum Einsatz. Am heutigen Morgen kam dabei erst zum zweiten Mal überhaupt die einzige Sonderlackierung in der Flotte der Volotea nach Fuhlsbüttel. Die Maschine mit der Kennung EC-NTU setzte über die Landebahn 15 auf und rollte danach vor die sogenannten Wi-Wo-Gates (Walkin-Walkout), wo die Passagiere eigenständig das Flugzeug über Treppen verlassen und selbstständig in das Terminal Gebäude laufen.

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EC-NTU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach etwas mehr als einer Stunden Aufenthalt flog der knapp zehn Jahre alte Airbus A320-214(WL) wieder auf seiner Route zurück ins französische Bordeaux. Dabei trägt der Jet seit Juni vergangenen Jahres eine Sonderlackierung die das zehnjährige Bestehen der Airline feierte. Diese umfasst neben einem Sondersticker auf dem Rumpf auch den Austausch der goldenen Farbe im Muster über Leitwerk und hinteren Rumpf in die Farbe Silber, sowie den Taufnamen “Lázaro Ros”. Dieser bezieht sich auf einen der beiden Gründer der Fluggesellschaft. Kurz zuvor übernahm Volotea, nämlich am 2. Juni 2022, den 180-Sitzer der zuvor seit dem 13. Februar 2014 für die türkische Pegasus unterwegs war. Ursprünglich war der in Finkenwerder gebaute A320 eigentlich für die chilenischen LAN Airlines vorgesehen wurde jedoch nicht abgenommen (engl. not taken up, abgekürzt NTU). Ob es eine gewollte Parallele zwischen der aktuellen Registrierung EC-NTU des Airbus und dem Fakt gibt, dass die Maschine zunächst nicht abgenommen wurde, ist jedoch reine Vermutung…

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Armée de l’Air (French Air Force), F-RACG

Armée de l’Air (French Air Force), F-RACG

Erst gestern und vorgestern beschäftigten Maschinen, allerdings in Finkenwerder, die Luftfahrt in Hamburg. Am heutigen Mittag dann Besuch des nächsten Flugzeugs der französischen Luftstreitkräfte diesmal allerdings in Fuhlsbüttel. Mit F-RACG landete eine der beiden Beech King Air 350ER in der Flotte der French Air Force am Hamburger Flughafen. Zuvor war das zweimotorige Hochleistungs-Turbopropflugzeug vom französischen Militärflugplatz Cognac-Châteaubernard (CNG) gestartet. Auf seiner Trainingsmission machte die Beech kurz zum Tanken in Hamburg halt.

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1018 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Über die Startbahn 33 hob die modifizierte King Air dann wieder ab und nahm Kurs auf den tschechischen Flughafen Ostrava (OSR). F-RACG wurde im Jahre 2016 gebaut und in der Folge umfangreich bis in das Jahr 2020 ausgestattet. So wurden hochmoderne und leistungsfähige Sensoren überall am Flugzeug verbaut, sodass der Flieger geheimdienstliche, Überwachnungs- und Aufklärungsflüge durchführen kann (im englischen abgekürzt mit “ISR”). Frankreich betreibt aktuell zwei solcher modifizierten Turbopropflugzeuge. Ihren ersten richtigen Einsatz feierte die heutige Maschine im April 2022 über Rumänien im Zuge einer Aufklärungsmission nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Sie gehört dem Airborne Electronic Squadron 1/54 “Dunkirk” mit Basis auf der Évreux-Fauville Air Base (EVX) an. Dort ersetzt die auf den Spitznamen “Vader” hörende Beech im Jahre 2020 die in die Jahre gekommenen Transall C-160G “Gabriel”.

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Canadian North, D-ANAC

Canadian North, D-ANAC

Bereits seit Anfang Juni diesen Jahres steht dieser Exot am Hamburger Flughafen geparkt (wir berichteten). Die Rede ist von der Boeing 737-36Q(WL) ehemals der kanadischen Canadian North zugehörig. Seitdem steht der Zweistrahler, bislang untätig, auf dem Vorfeld 2. Vor einigen Tagen keimte jedoch das Leben in dem mehr als 25 Jahre alten Jet wieder auf. Offenbar war die Maschine zwischenzeitlich, wohl auf Grund von Problemen bei der Registrierung, durch die Wirtschaftsbehörde beschlagnahmt worden. Nun aber trägt die Boeing eine deutsche Kennung: D-ANAC.

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D-ANAC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Diese wurde nun vom Besitzer und vorherigen Leasinggeber der deutschen DVB Bank beauftragt und daraufhin vergeben. So werden derzeit Checks und Arbeiten an der 737 vorgenommen. Dazu zählen unter anderem die Überprüfung der Hydraulik, der elektronischen Instrumente, sowie bspw. der Landeklappen und Leitwerke. Wie und wann genau es mit D-ANAC nun weiter geht ist noch nicht abschließend zu sagen. Dennoch stehen die Zeichen gut, dass der 136-Sitzer noch nicht am Ende seiner Laufbahn angekommen ist. Weit mehr als 12 Jahre flog das Mittelstreckenflugzeug vor seiner Reise nach Hamburg unter C-GCNW für die Canadian North. Doch auch die amerikanische Frontier Airlines und die chinesische Shandong Airlines betrieben das erstmalig am 15. Januar 1998 abgehobene Flugzeug in der Vergangenheit schon.

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Sky Taxi, SP-MRG

Sky Taxi, SP-MRG

Erst am gestrigen kam mit SP-MRG die einzige Boeing 767-300 in der Frachtversion der Flotte der polnischen Sky Taxi nach Hamburg (wir berichteten). Da verließ das zweistrahlige Transportflugzeug am heutigen Mittag den Airport in Fuhlsbüttel schon wieder. Über die Startbahn 33 hob das ehemalige Passagierflugzeug ab und nahm Kurs auf den tschechischen Flughafen Ostrava (OSR).

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SP-MRG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dabei hob die Maschine bereits sehr früh ab und schoss danach mit einer recht hohen Steigrate in den Himmel. Grund dafür ist, dass der Jet leer in Hamburg ankam und auch ohne Fracht wieder abhob. Die Gründe des Besuchs der Boeing 767-35HER(BDSF) dürfte wohl im Bereich der zollrechtlichen Abwicklung liegen. Denn neben SP-MRG besuchten in der Vergangenheit ausnahmslos alle Boeing 767 in der Flotte der Sky Taxi kurz den Hamburger Airport. Erst seit dem 19. September diesen Jahres fliegt Sky Taxi den Jet der bereits in seiner 31-jährigen Karriere für Air Europe SpA, Balair, Canadian Airlines, Air Canada, Ansett Australia und Air Canada Rouge unterwegs war.

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