All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Flieg kleine Schildkröten, flieg! War bereits der RTO vor zwei Tagen ein kleines Spektakel in Finkenwerder (wir berichteten), so fanden sich heute noch mehr Schaulustige und Spotter rund um die Aussichtsplattform beim Airbus-Werk ein. Denn bei besten äußeren Bedingungen und damit schönstem Sonnenschein brach die zukünftige JA383A der japanischen All Nippon Airways (ANA) zum Cabin First Flight auf. Dieser Flug markiert den Erstflug nach erfolgreicher finaler Lackierung und dem Einbau der kompletten Innenkabine des Airbus A380. Um kurz nach Zwei am Mittag rollte der Airbus A380-841 zum Start über die Bahn 23 in XFW. Dabei hieß es zunächst, dass der heutige Flug gestrichen worden sei. Am Vormittag dann jedoch die Entwarnung, die für große Erleichterung aller Wartenden in Finkenwerder sorgte. Schon seit dem Morgen versammelten such zahlreiche Spotter und Schaulustige aus Deutschland und den Nachbarländern um die Aussichtsplattform am Airbus-Werk.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Sein knapp dreistündige Testflug führte das doppelstöckige Langstreckenflugzeug über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Dabei sah das Flugzeug mit der französischen Testkennung F-WWAL viele Bundesländer, die es wohl so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommen wird, denn nach seiner Auslieferung in einigen Wochen nach Japan wird der A380 primär auf Strecken nach Hawaii eingesetzt.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Wer den heutigen Flug des mit roten Schildkröten lackierten Flugzeugs verpasst hat, sollte sich sputen, denn all zu lange dürfte der letzte A380 für ANA nicht mehr in Finkenwerder bleiben. Erfahrungsgemäß könnte in einigen Tagen die Überführung nach Toulouse (TLS) stattfinden, um von dort dann – anders als bei Emirates – final ausgeliefert zu werden.

Air Busan, D-AVZT (HL8366)

Air Busan, D-AVZT (HL8366)

Das Airbus-Werk in Finkenwerder ist immer wieder für einige exotische Airlines gut. So zeigte sich heute der erste Airbus A321-251NX der südkoreanischen Air Busan. Der Zweistrahler mit der zukünftigen Kennung HL8366 absolvierte bereits am 4. März seinen Erstflug, brach jedoch diesen Versuch, offenbar auf Grund von technischen Problemen ab. Zwei Tage später erfolgte dann der nächste, diesmal erfolgreichere, Testflug. Heute wurde der A321neo bereits zum Delivery Centre geschleppt, was darauf hindeutet, dass er nach dem Customer Acceptance Flight wohl bald ausgeliefert werden dürfte.

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D-AVZT at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus A321neo wird nach seiner Auslieferung der erste Airbus A321NX in der Flotte der Air Busan sein und auch seine aktuelle Testregistrierung D-AVZT gegen die dann korrekt (HL8366) eintauschen. Dabei erhält der Airbus mit der Werksnummer (MSN) 9234 die neo-typischen CFMI LEAP-1A32 Triebwerke.
Aktuell betreibt die Airline aus Asien, die seit Oktober 2008 aktiv fliegt, eine 26 Flugzeuge umfassende Flotte. Acht Flugzeuge sind davon Airbus A320-200, 18 Stück entfallen auf das Modell Airbus A321-200. Die Billigairline ist ein Ableger der Asiana Airlines und gehört zur Kumho Asiana Group.

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Das Warten hat endlich ein Ende. Lange nicht mehr ist auf ein Flugzeug so hingefiebert worden. Die Rede ist vom dritten und letzten Airbus A380 für die japanische Air Nippon Airways (ANA). Nach bereits erfolgreichem Testen der Triebwerke und dem ersten Taxi-Check auf der Bahn in Finkenwerder (XFW), vollzog der Airbus am heutigen Nachmittag den nächsten Test, den sogenannten Rejected Take Off (Rto). Dabei wird auf der Runway ein Startabbruch simuliert. Dies ist meist einer der letzten Tests bevor das Flugzeug zum ersten Mal abhebt. Diesen Erstflug hat der A380 mit der Testkennung F-WWAL zwar bereits hinter sich, allerdings noch nicht mit voll ausgestatteter Kabine die er in Finkenwerder erhielt. Neben der Kabine erhielt die zukünftig JA383A registrierte Maschine in Finkenwerder auch die ikonische – diesmal rote – Schildkrötenlackierung („Flying Honu“).

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus A380-841 mit der Baunummer (MSN) 266 wird nach seiner Auslieferung in einigen Wochen der dritte und letzte in der Flotte der japanischen Airline werden. Diese betreibt bereits zwei Stück, die ebenfalls eine unterschiedliche „Flying Honu“-Sonderlackierung mit Schildkröten auf dem Rumpf tragen. Der erste A380 in der Farbe Blau und mit dem Namen „Lani“ symbolisiert dabei den Himmel. Der Zweite in der Farbe Smaragdgrün und dem Namen „Kai“ den Ozean. Der heutige Airbus A380 wird mit seinem roten Farbton und dem Namen „Ka La“ den Sonnenuntergang darstellen.
Wie auch die beiden anderen Airbus A380 in der Flotte der ANA, wird JA383A vornehmlich auf der Strecke zwischen Tokio (NRT) und Honolulu (HNL) eingesetzt. Wenn man also nicht gerade in Tokio oder auf Hawaii zu Gast ist, wird es in Zukunft sehr schwer diese Lackierung erneut zu Gesicht zu bekommen.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Angetrieben wird der Airbus von vier Rolls-Royce Trent 970. Auf seinen Reisen bietet das doppelstöckige Flugzeug acht Gästen in der First-, 56 Flugreisenden in der Business-, 73 Passagieren in der Premium-Economy- und 383 Reisenden in der Economy-Class Platz.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (??+01)

Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (??+01)

Am Mittag landete in Finkenwerder (XFW) der erste von drei Airbus A350 für die Deutsche Luftwaffe. Der zweistrahlige Langstreckenjet kam aus dem Airbus-Werk im französischen Toulouse (TLS) und erhält in Hamburgs Süden zunächst die Lackierung. So sah der Airbus mit der Testkennung F-WZFF im Landeanflug auf Finkenwerder in seiner „Primer“-Lackierung recht unspektakulär aus. Nach der Lackierung wird der A350-941 bei der Lufthansa Technik am Hamburger Flughafen seine angepasste Kabine und weitere Features erhalten.

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F-WZFF at Hamburg – Finkenwerder
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Der ursprünglich für die Lufthansa als D-AIXQ vorgesehene Airbus hob zum ersten Mal am 21. Februar diesen Jahres in Toulouse ab. Dabei wird der A350 zwei Rolls-Royce Trent XWB-84 angetrieben und eines von drei neuen Flugzeugen bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr werden. Der erste Airbus, für den es bislang noch keine finale Registrierung gibt, wird zunächst die Flotte der beiden älteren und „pannengeplagten“ Airbus A340 ergänzen. Bereits ab Mitte diesen Jahres soll der Airbus mit der aktuellen Testregistrierung F-WZFF dann für die Transporte des Bundeskabinetts zur Verfügung stehen. Dafür erhält er lediglich eine Interimskabinenausstattung, die im späteren Verlauf wohl noch genauer auf die Bedürfnisse angepasst wird. Im weiteren Verlauf stoßen dann die beiden nächsten Zweistrahler zur Flotte und lösen die vierstrahligen A340 ab. Wie auch die beiden A340 sollen die drei Airbus A350 mit einer passiven Selbstschutzanlage ausgerüstet werden.

Im Forum gibt es weitere Fotos zu sehen.

Lufthansa, D-AIME & D-AIMF

Lufthansa, D-AIME & D-AIMF

Zum Abschluss des Monats löste am heutigen Nachmittag ein Airbus A380 der Lufthansa den anderen in Finkenwerder (XFW) ab.
D-AIME war vor etwas mehr als einem Monat beim Airbus-Werk gelandet, um dort die neue Lackierung der Lufthansa zu erhalten (wir berichteten). Am heutigen Nachmittag verließ nun der Airbus A380-841 den Airport in Hamburgs Süden wieder, um mit neuer Lackierung wieder um die Welt zu fliegen. Zuvor landete jedoch mit D-AIMF ebenfalls ein Airbus A380-841 der Lufthansa, um die freigewordenen Kapazitäten bei der Lackierung in Finkenwerder zu nutzen und eben auch die neue Lufthansa Lackierung zu erhalten.

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D-AIMF at Hamburg – Finkenwerder
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Der mehr als neun Jahre alte Airbus A380 mit der Kennung D-AIMF und dem Taufnamen „Zürich“ landete erst am Vormittag noch auf dem Lufthansa Flug LH456 aus Los Angeles (LAX) in Frankfurt (FRA), bevor er weiter Richtung des Airbus-Werks aufbrach.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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Etwas mehr als eine Stunde nach der Landung des Vierstrahlers in alter Lufthansa Lackierung, brach D-AIME in neuem Lufthansa Farbschema nach Frankfurt auf.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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Das ebenfalls mehr als neun Jahre alte Langstreckenflugzeug wurde am 15. März 2011 in Finkenwerder an die Lufthansa übergeben und somit ganze 16 Tage vor der Auslieferung von D-AIMF. Dabei erhielt der A380 neben der Kennung D-AIME auch den Taufnamen „Johannesburg“. Beide Airbus verfügen über die gleiche Kabinenkonfiguration. So finden acht Gäste in der First-, 78 Passagiere in der Business-, sowie 52 in der Premium-Economy- und 371 Reisende in der Economy-Class Platz. Auch werden beiden Großraumjet von je vier Rolls-Royce Trent 970 angetrieben.

 

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Am späten Mittag landete mit F-WZFO die zukünftige B-LQE der Cathay Pacific beim Airbuswerk in Finkenwerder. Der Airbus A350-941 in „Primer“-Grundlackierung hob zuvor in Toulouse (TLS) ab. In Finkenwerder erhält das zweistrahlige Langstreckenflugzeug seine finale Lackierung.

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F-WZFO at Hamburg – Finkenwerder
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Der werksneue A350 hatte seinen ersten Flug am 7. Februar diesen Jahres. Zukünftig wird B-LQE 38 Gästen in der Business-, 28 Passagieren in der Premium-Economy- und 214 Reisenden in der Economy-Class Platz bieten. Die Airline aus Hong Kong betreibt aktuell bereits 36 weitere Airbus A350.

Iberia, F-WZGL (EC-NIG)

Iberia, F-WZGL (EC-NIG)

Bereits am 21. Januar landete mit F-WZGL ein Airbus A350-941 der für die spanische Iberia bestimmt ist in Finkenwerder (XFW). Der Zweistrahler verschwand allerdings leider in den tiefhängenden Wolken des winterlichen Hamburgs, sodass ein Bericht nicht möglich war. Einige Tage zuvor absolvierte der Langstreckenjet in Toulouse (TLS) seinen Erstflug. Am heutigen Mittag kehrte der Airbus wieder zurück nach Südfrankreich. Diesmal allerdings lackiert, denn der Grund seines Besuchs war die finale Lackierung in den Farben der spanischen Airline.

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F-WZGL at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus A350 mit der Testkennung F-WZGL wird nach seiner Auslieferung in einigen Wochen 31 Gästen in der Business-, sowie 24 Passagieren in der Premium-Economy und 293 in der Economy-Class Platz bieten. Die finale Kennung des Flugzeugs mit dem Taufnamen „Selección Española de Baloncesto“ wird EC-NIG sein-

Swiss, D-AVVW (HB-JDA)

Swiss, D-AVVW (HB-JDA)

Die Erneuerung der Flotten schreitet aktuell nahezu bei jeder größeren Airline voran. So macht diese Erneuerung auch nicht von der schweizer Swiss halt. Die Airline mit dem weißen Kreuz auf rotem Grund im Leitwerk hat bislang 16 Airbus A320neo bestellt. Die ersten optimierten Flugzeuge der Erfolgsgeschichte A320 sollen noch dieses Jahr in Dienst gestellt werden. Wenig verwunderlich, dass also heute der erste A320neo für Swiss zu seinem Erstflug von Finkenwerder (XFW) aufbrach.

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D-AVVW at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus mit der Testkennung D-AVVW startete am Mittag in Finkenwerder und absolvierte seinen knapp dreistündigen Testflug über Niedersachsen, der Nordsee und Schleswig-Holstein. Natürlich vollführte das neue Flugzeug gegen Ende des Testflugs auch den obligatorischen Low Approach in Fuhlsbüttel. Der A320-271N trägt die Baunummer (MSN) 9246 und wird nach seiner Auslieferung in einigen Tagen/Wochen die finale Kennung HB-JDA erhalten. Angetrieben auf seinen Reisen wird D-AVVW dabei von zwei Pratt & Whitney PW1127G.
Eingesetzt werden soll der Zweistrahler zunächst auf Routen nach London (LHR), Brüssel (BRU) und Hamburg (HAM).

Hainan Airlines, F-WZFU

Hainan Airlines, F-WZFU

Offenbar hatte dieser Airbus A350-941 die Sonne Südfrankreichs satt, denn am heutigen Mittag landete mit F-WZFU ein einige Zeit eingelagerter Airbus A350 in Finkenwerder (XFW). Seit Mitte November des vergangen Jahres stand der Langstreckenjet auf dem Flughafen Lourdes (LDE) im Süden Frankreichs. Erstmals hob der Zweistrahler am 12. Juni 2019 ab, ehe der A350 am 12. November noch in der „Primer“-Grundlackierung geparkt wurde.

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F-WZFU at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus war zunächst über den Leasinggeber Alafco für die chinesische Tianjin Airlines bestimmt. Diese ist wie Hainan Airlines Teil der finanziell strauchelnden HNA Group. Auch Hainan Airlines nahm das Langstreckenflugzeug bislang nicht ab. So landete F-WZFU nun heute in Finkenwerder, um dort offenbar in komplett neutralem Weiß lackiert zu werden für einen bislang unbekannten Kunden.

Lufthansa, D-AIME

Lufthansa, D-AIME

Dieses Movement war bei weitem nicht alltäglich. Um offenbar freie Kapazitäten in der Lackierung bei Airbus Finkenwerder effizient zu nutzen, landete am Vormittag mit D-AIME ein Airbus A380-841 der Lufthansa beim Airbus-Werk in Finkenwerder (XFW). Das Vierstrahler kam unter der Lufthansa-Flugnummer LH9922 aus Frankfurt (FRA) und setzte um kurz vor 11 Uhr auf dem Werksgelände auf. Dort wird das doppelstöckige Langstreckenflugzeug die neue aktuelle Lufthansa Lackierung erhalten.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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Der aktuell 9,5 Jahre alte Airbus A380 wurde zunächst in Toulouse (TLS) zusammengebaut und hob dort am 3. August 2010 zum ersten Mal ab. Ausgeliefert wurde D-AIME jedoch erst am 15. März 2011 in Finkenwerder an die Lufthansa. Diese taufte den Airbus auf den Namen „Johannesburg“ und stattete ihn mit 509 Sitzplätze in vier Klassen aus. Dabei entfallen 8 Sitzplätze auf die First-, 78 Plätze auf die Business-, 52 Sitze auf die Premium-Economy- und 371 Sitzgelegenheiten auf die Economy-Class.

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D-AIME at Hamburg – Finkenwerder
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