Finkenwerder

Scoot, D-AVXS (9V-NCG) & D-AVZM (9V-NCF)

Scoot, D-AVXS (9V-NCG) & D-AVZM (9V-NCF)

Gleich zwei werksneue Airbus A321neo für Scoot hoben am heutigen Nachmittag kurz hintereinander vom Airbus Werksgelände in Finkenwerder (XFW) ab. Die beiden Airbus A321-271NX mit den zukünftigen Kennung 9V-NCG und 9V-NCF begaben sich nach dem Start auf ihre jeweiligen Erstflüge.

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D-AVXS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Den Anfang machte die aktuell D-AVXS registrierte Baunummer (MSN) 10675. Der mehr als zwei Stunden dauernden Flug führte den Zweistrahler über Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Zum Ende absolvierte Maschine noch den obligatorischen Low Approach am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel, allerdings auf Grund eines starken Regengebiets über die Landebahn 05. Danach kehrte sie zurück nach Finkenwerder.

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D-AVZM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Einige Zeit später vollzog die aktuell D-AVZM registrierte Baunummer 10390 das gleiche Manöver allerdings über die Landebahn 23, denn das Regengebiet war mittlerweile Richtung Süden abgezogen. Zuvor führte der auch über zwei Stunden dauernde Erstflug den Airbus über Niedersachsen, die Nordsee und Schleswig-Holstein. In einigen Tagen wird die Biligfluggesellschaft Scoot mit Sitz in Singapore die beiden A321neo abnehmen und in Richtung Asien überführen. Von diesem Zeitpunkt an werden sie auch ihre neuen Kennungen tragen: 9V-NCG und 9V-NCF.

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Sino Jet, D-AVWK (9H-HUA)

Sino Jet, D-AVWK (9H-HUA)

Ein Bestseller sieht anders aus… Bislang wurden lediglich sieben Airbus A319neo gebaut bzw. stehen aktuell noch aus. Die neo-Versionen des A320 und A321 verkaufen sich dagegen allerdings durchweg gut. Mit D-AVWK verließ dann am heutigen Morgen ein Airbus A319-153N(CJ) das Airbus Werksgelände in Finkenwerder (XFW). Die zukünftige 9H-HUA die für die chinesische Sino Jet bestimmt ist hob dabei zu ihrem Erstflug ab. Dieser führte den Zweistrahler von Finkenwerder in Richtung Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, der Ostsee und Schleswig-Holstein. Zum Abschluss absolvierte der Airbus noch den obligatorischen Low Approach am Airport in Fuhlsbüttel. Diesmal wurde dazu die Landebahn 15 genutzt.

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D-AVWK at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der A319neo wird von zwei CFMI LEAP-1A26 angetrieben und wird der erste Airbus in der Flotte der Sino Jet. Aktuell zählt die Business-Charterfluggesellschaft aus China sieben Flugzeuge zu ihrer Flotte, darunter auch unter anderem eine Boeing 737. In einigen Wochen wird dann auch 9H-HUA mit der Baunummer (MSN) 10673 dazugehören. Dazu wird der Airbus A319 allerdings sicherlich noch eine eine besondere VIP-Kabinen Ausstattung erhalten.

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China Southern Airlines, D-AVWG (B-???)

China Southern Airlines, D-AVWG (B-???)

Mehr als ungewöhnlich, dass eine große Airline nur ganze drei Exemplare eines Flugzeugtyps bei einem Hersteller bestellt. So geschehen bei der chinesischen China Southern Airlines. Diese orderte lediglich drei werksneue Airbus A319neo beim europäischen Flugzeughersteller. Bereits im November des vergangenen Jahres gesichtet, begab sich der erste A319-153N heute nach einem erfolgreichen ersten Triebwerkslauf auf die Start- und Landebahn und absolvierte dabei den ersten Taxi- und Rolltest. Der aktuell zu Testzwecken D-AVWG registrierte Zweistrahler (später: B-???) rollte dazu südlich über die 23/05 in Richtung Neuenfelde.

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D-AVWG at Hamburg – Finkenwerder
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Sofern all diese Tests heute erfolgreich waren, steht dem sogenannten “Rejected Take Off” (ein simulierter Startabbruch zu Testzwecken) in näherer Zukunft nichts mehr im Wege. Danach folgt dann zeitnah der Erstflug.
Doch warum bestellte China Southern nun neben der aktuellen D-AVWG nur zwei weitere Airbus A319neo? Dies liegt an dem Zweck den die drei Maschinen nach ihrer Auslieferung im Streckennetz der größten asiatischen Fluggesellschaft erfüllen werden. Der Airbus A319neo ist zertifiziert um auf den höchstgelegensten Flughäfen im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China landen zu dürfen dazu gehört auch der Flughafen Lhasa-Gonggar (LXA). Offenbar haben die anderen Flugmuster in der Flotte der China Southern Airlines diese Zertifizierung nicht. So wurden die drei Airbus hauptsächlich für Flüge an die Flughäfen auf 3.500m über MSL oder mehr bestellt.
Angetrieben wird der A319 dabei von zwei CFMI LEAP-1A26. Doch auch der Flugzeugtyp an sich ist aktuell eher seltener zu Gesicht bekommen. So gibt es bislang lediglich vier ausgelieferte Airbus A319neo weltweit.

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Emirates, F-WWAJ (A6-EVQ)

Emirates, F-WWAJ (A6-EVQ)

Die Zeit rennt und so neigt sich auch die Zeit der letzten produzierten Airbus A380 in Finkenwerder langsam aber sicher dem Ende. Am heutigen Mittag hob erstmals nach der Lackierung und dem Kabinenausbau die zukünftige A6-EVQ für Emirates von Werksgelände ab. Auf seinem mehr als dreistündigen Flug absolvierte der Vierstrahler das Standard-Testprogramm auf einem sogenannten “Cabin First Flight”. Dafür flog der A380-842 auf allen Flughöhen bis zu 43.000ft und drehte seine Kreise über Niedersachsen, den Niederlanden, der Nordsee, Schleswig Holstein, Dänemark und der Ostsee.

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F-WWAJ at Hamburg – Finkenwerder
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Erstmals hob die Maschine mit der Testkennung F-WWAJ am 26. November 2020 vom Werksflughafen in Toulouse (TLS) ab und wurde gleich auf diesem Flug zur Lackierung und Kabinenausbau nach Finkenwerder (XFW) überführt. Nach seiner Auslieferung in einigen Monaten finden 14 Gäste in der First-, 76 in der Business-, sowie 56 Reisenden in der Premium Economy- und 338 Passagiere in der Economy-Class Platz. A6-EVQ wird dann einer von 123 doppelstöckigen Langstreckenflugzeugen in der Flotte von Emirates werden.

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Emirates, F-WWAV (A6-EVO)

Emirates, F-WWAV (A6-EVO)

So langsam neigt sich die Produktion des Airbus A380 dem Ende zu zu. Landete doch erst vor einigen Wochen der letzte jemals produzierte Superjumbo auf dem Airbuswerksgelände in Finkenwerder (wir berichteten), startete am heutigen Nachmittag mit der zukünftigen A6-EVO einer der letzten vier produzierten A380 zu einem Testflug. Auf dem sogenannten “Customer Acceptance Flight” ist der Endkunde bereits an Bord und nimmt das Flugzeug ab. Dazu war der Airbus A380-842 mit der temporären Kennung F-WWAV mehr als vier Stunden über Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und der Ostsee unterwegs. Am Abend landete der Vierstrahler dann über die Landebahn 05 wieder auf dem Werksgelände.

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F-WWAV at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Anders als viele andere Airlines setzt Emirates auch in der Zukunft auf das größte Passagierflugzeug der Welt. A6-EVO wird dann eine von 122 aktiven A380 in der Flotte der Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sein. Die Auslieferung dürfte nach dem heutigen (hoffentlich) erfolgreichen Flug kurz bevor stehen. Sobald die Maschine mit der Baunummer (MSN) 268 Finkenwerder verlässt, sind nur noch drei Flugzeuge dieses Typ in Finkenwerder. Der letzte Airbus A380 wird wohl im Frühjahr des kommenden Jahres ausgeliefert.

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