Deutsche Luftwaffe, 14+06

Deutsche Luftwaffe, 14+06

Am heutigen Vormittag besuchte uns mit der 14+06 eine Bombardier BD-700-1A10 Global 6000 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung. Der Grund für ihren Besuch war die Durchführung eines Low-Approach auf der Bahn 33. Nach ihrem Low Approach auf der Bahn 33 flog die Global weiter in Richtung Braunschweig (BWE) wo sie ebenfalls Platzrunden flog.

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1406 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmannon netAirspace

Die mittlerweile etwas über ein Jahr alte Global 6000 wurde am 19. November 2019 aus dem kanadischen Montréal (YUL) nach Hamburg überführt, um hier ihre VIP Kabine zu erhalten. Knapp zwei Monate später wurde die Global 6000 dann final an die Luftwaffe übergeben und erhielt in dem Zuge auch ihre militärische Kennung 14+06.

Comlux Kazahstan, UP-CL602

Comlux Kazahstan, UP-CL602

Wenn die größeren Flugzeuge in Fuhlsbüttel ausbleiben, ist immer noch Verlass auf die kleineren Jets. Am heutigen Nachmittag landete mit UP-CL602 eine Bombardier CL-600-2B16 Challenger 604 der Comlux Kazahstan am Hamburger Flughafen. Das Geschäftsreiseflugzeug kam vom Flughafen Öskemen (UKK) im Norden Kasachstans und setzte über die Landebahn 23 am Hamburg Airport auf. Wie üblich rollte der Jet nach der Landung auf eine Parkposition auf dem Vorfeld 2. Nach kurzem Aufenthalt flog die Maschine weiter ins spanische Barcelona (BCN).

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UP-CL602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2006 produzierte Challenger 604 wurde ursprünglich am 27. April 2007 an die britische TAG Aviation UK ausgeliefert. Über die schweizer Premium Jet (Februar 2010) fand die Bombardier schließlich den Weg zur Comlux Kazahstan und erhielt die Kennung UP-CL602. Diese Airline ist Teil der schweizer Fluggesellschaft Comlux. Neben dem kasachischen Ableger betreibt Comlux noch weitere Sub-Fluggesellschaften auf Auruba und Malta. Die angebotenen Flugmuster umfassen dabei eine Vielzahl von Jets mit VIP-Kabinenausstattung. Neben der Challenger 604 finden sich dort auch wesentlich größere Flugzeuge wie bspw. die Boeing 777 oder der Airbus A330. Das komplette Portfolio wird zum Charter oder gar zum Leasing auf der ganzen Welt angeboten und bietet den Passagieren ein komfortables Reiseerlebnis.

Redstar Aviation, TC-RSD

Redstar Aviation, TC-RSD

Am heutigen Mittag besuchte mit TC-RSD ein Bombardier Learjet LJ45 den Hamburger Flughafen. Das kleine zweistrahlige Flugzeug setzte über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte dann vor das General Aviation Terminal (kurz GAT). Zuvor war die Maschine vom türkischen Flughafen Istanbul-Atatürk (ISL) gestartet. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt vor dem Geschäftsfliegerzentrum hob die der Learjet wieder ab und steuerte die isländische Hauptstadt Reykjavik (KEF) an.

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TC-RSD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2012 gebaute Bombardier flog nach ihrer Auslieferung für verschiedene kleine Firmen in den USA und trug dabei die Kennung N68PC. Erst mit der Übernahme 9. Mai 2018 durch Redstar Aviation änderte sich auch die Registrierung des Learjet 45 in TC-RSD. Seitdem ist die Maschine als Ambulanzflugzeug im Einsatz unter anderem auch mehrfach in der Vergangenheit für das türkische Gesundheitsministerium.

Lapwing Aviation, M-UNIS

Lapwing Aviation, M-UNIS

Selten sind Privatjets so farbenfroh lackiert wie dieser. Am heutigen Morgen landete vor Sonnenaufgang mit M-UNIS eine Bombardier BD-700-1A10 Global Express XRS der Lapwing Aviation in Fuhlsbüttel. Der zweistrahlige Buisnessjet landete über die Landebahn 15 vom britischen London Luton Airport (LTN) kommend am Hamburger Flughafen. Dorthin flog die größtenteils orange-grau lackierte Maschine auch am Vormittag wieder zurück.

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M-UNIS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2009 gebaute Global Express wurde zunächst an Lapwing Ltd mit Sitz auf dem britischen Überseegebiet Anguilla in der Karibik ausgeliefert. Schon seitdem trägt sie die Kennung M-UNIS. Am 28. März 2017 wechselte das Flugzeug dann zur Lapwing Ltd mit Sitz auf Guernsey, der zweitgrößten britischen Kanalinsel. Beide Firmensitze sind bekannt für ihre steuerlichen Vorteile.
Die Lapwing Ltd soll die Bombardier für die belgisch-kasachischen Milliardär Patokh Chodiev betreiben, der unter anderem das Bergbauunternehmen Eurasian Natural Resources mit aktuell mehr als 72.000 Mitarbeitern gründete.

Deutsche Marine, 79+55 & Deutsche Luftwaffe, 14+04

Deutsche Marine, 79+55 & Deutsche Luftwaffe, 14+04

Um die Mittagszeit trainierten gleich zwei Luftfahrzeuge der Bundeswehr kurz am Hamburg Airport. Zunächst absolvierte ein NH90 NTH Sea Lion mit der Kennung 79+55 der Marine einen Low Approach über die Bahn 05. Zuvor war der Hubschrauber bereits unter anderem kurz in Hannover (HAJ) zu Gast, bevor er nach dem Kurzbesuch in Fuhlsbüttel wieder Richtung Cuxhaven weiterflog.
Der Sea Lion wird bei der Marine in der Regel für Transport- und Rettungseinsätze genutzt. Der Zusatz „NTH“ steht dabei für „Naval Transport Helicopter“. Gegenüber der Variante für das deutsche Heer (TTH) verfügt dieser NH90 über wesentlich mehr Sensoren und Kommunikationsmittel, die ihn bestmöglich auf den Einsatz auf See vorbereiten.

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7955 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Kurz nach dem NH90 stattete dann mit 14+04 eine Bombardier BD-700-1A11 Global 5000 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung dem Airport einen minimal längeren Besuch ab. Denn der mehr als zehn Jahre alte Jet, setzte gleich dreimal zum Low Approach über die Landebahn 05 an, ehe die Maschine mit VIP Kabine zum Flughafen Köln (CGN) zurückkehrte.

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1404 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

FAI Rent-a-jet, D-AFAG

FAI Rent-a-jet, D-AFAG

Ebenfalls in der vergangenen Nacht landete mit D-AFAG eine Bombardier CL-600-2B16 Challenger 604 der FAI Rent-a-jet in Fuhlsbüttel. Das Flugzeug, welches aktuell als medizinisches Transportflugzeug fungiert, kam von dem armenischen Flughafen Jerewan (EVN) und parkte direkt vor dem Geschäftsfliegerzentrum. Offenbar handelte es sich bei dem Flug um einen medizinischen Notfall, der die Landung mitten in der Nacht mit Sondererlaubnis rechtfertigen dürfte.
Einige Stunde später landete ebenfalls aus der armenischen Hauptstadt kommend mit D-AFBS eine Embraer Legacy 650E von Air Hamburg. Ob beide Flüge miteinander zusammenhängen ist uns bislang noch nicht bekannt.

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D-AFAG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2005 gebaute Bombardier Challenger 604 wurde ursprünglich an den türkischen Logistikkonzern Arkas ausgeliefert. Erst im Juli 2019 übernahm FAI Rent-a-jet die Maschine und registrierte sie mit der Kennung D-AFAG.

Austrian Airlines, OE-LGO

Austrian Airlines, OE-LGO

Die Luftfahrtindustrie befindet sich in einer schweren Krise. Glücklicherweise fliegt ein Großteil der Airlines wieder, die sich allerdings gezwungenermaßen an die neuen Gegebenheiten und die gesunkene Nachfrage anpassen müssen. So setzt beispielsweise die niederländische KLM kaum noch Flugzeuge von Boeing nach Fuhlsbüttel ein, sondern baut auf die kleineren Jets des Flugzeugbauers Embraer. Auch die österreichische Austrian Airlines setzt kaum noch Airbus Flugzeuge ein. Viel mehr werden Flugmuster wie die Embraer E195 oder auch die Bombardier DHC-8-402 eingesetzt. Letztere sollten eigentlich zeitnah ausgemustert werden, erleben allerdings auf Grund der niedrigeren Auslastung einen goldenen Herbst am Ende ihres Lebensweges.
So landete am heutigen Morgen mit OE-LGO eine Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 der Austrian Airlines aus Wien (VIE) kommend am Hamburger Flughafen. Nach einer Stunde Aufenthalt flog das Regionalflugzeug wieder zurück in die österreichische Hauptstadt.

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OE-LGO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die elf Jahre alte Dash 8 wurde am 27. November 2009 im kanadischen Toronto Downsview (YZD) als D-ADHT an Augsburg Airways ausgeliefert. Im Oktober 2013 wurde das Turboprob-Flugzeug dann ausgeflottet. Ab dem 30. Januar 2014 flog die Bombardier dann für die kanadische North Cariboo Air, ehe am 21. Juli 2014 Austrian Airlines die Maschine übernahm. Sie erhielt die Kennung OE-LGO, den Taufnamen „Innsbruck“ und im Oktober 2014 die „Star Alliance“-Sonderlackierung.
Die erste Q400 soll im November diesen Jahres die Flotte der Austrian Airlines verlassen. Mit Stand heute, wird OE-LGO dann im April 2021 folgen, ehe die letzte Dash 8 im Juli 2021 bei Austrian Airlines außer Dienst gestellt wird.

Copenhagen Airtaxi, OY-CRJ

Copenhagen Airtaxi, OY-CRJ

Einen immer seltener werdenden Flugzeugtypen konnte man am heutigen Mittag in Fuhlsbüttel zu sehen bekommen. Mit OY-CRJ landete eine Bombardier CRJ-200LR (CL-600-2B19) der dänischen Copenhagen Airtaxi am Hamburger Flughafen. Das zweistrahlige Regionalflugzeug kam vom spanischen Santiago de Compostela Airport (SCQ) und setzt über die Landebahn 23 auf. Nach etwas mehr als einer Stunde Aufenthalt in Hamburg flog die CRJ-200 zurück zu ihrem Heimatflughafen Billund (BLL) in Dänemark.

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OY-CRJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 20 Jahre alte Bombardier CRJ-200LR wurde am 29. März 2000 im kanadischen Montreal (YMX) an die slowenische Adria Airways übergeben. Dort flog das bis dato 48 Passagiere fassende Flugzeug bis in den Sommer 2017. Dann übernahm die Global Reach Aviation die Maschine und fügte der Kabine zwei weitere Sitze hinzu. Unter dem Taufnamen „Diana“ und der deutschen Kennung D-AGRA wurde die CRJ bis Anfang diesen Jahres für die deutsche ProAir Aviation betrieben. Im Mai letzten Jahres war die Bombardier beispielsweise unter diesen Voraussetzungen bereits in Fuhlsbüttel zu Gast (hier gehts zum Artikel). Seit Januar diesen Jahres nun betreibt Global Reach Aviation die nun OY-CRJ registrierte CRJ-200 für die ebenfalls dänische Copenhagen AirTaxi.

Saab Aircraft, SE-RMT

Saab Aircraft, SE-RMT

Der Hamburger Flughafen besteht nicht nur aus den Terminals 1 und 2, die Linienverbindungen nach Deutschland, Europa und der Welt anbieten, sondern auch das General Aviation Terminal (kurz GAT). Von dort reisen gerade Geschäftsflieger, Privatjets, Sportflieger und besondere Charter an und ab. So landete am heutigen Morgen mit SE-RMT eine Bombardier BD-700-1A10 Global 6000 des schwedischen Flugzeugbau- und Rüstungskonzerns Saab in Fuhlsbüttel. Nach der Landung rollte das zweistrahlige Geschäftsreiseflugzeug auf das Vorfeld 2 um dort vor dem GAT zu parken. Erst am heutigen Abend brach die Maschine zum schwedische Bromma Stockholm Airport (BMA) auf. Dort war sie auch am Morgen gestartet.

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SE-RMT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als fünf Jahre alte Global 6000 wurde am 18. März 2015 in Kanada vom Flugzeughersteller Bombardier an Saab Aircraft übergeben. Seitdem fliegt das Flugzeug mit VIP-Kabine als SE-RMT. Der Heimatflughafen des Zweistrahlers ist der schwedische Linköping City Airport (LIN).

Austrian Airlines, OE-LGN

Austrian Airlines, OE-LGN

Die Strecke Hamburg – Wien (VIE) der Austrian Airlines gehört sicherlich mit zu einer der Basis-Strecken die ab dem Hamburger Flughafen angeboten wird. In der Regel setzt die österreichische Lufthansa-Tochter auf dem Umlauf Flugzeug der Muster Airbus A319/A320/A321, seltener Embraer E190/195, ein. Am heutigen Nachmittag landete jedoch nach einiger Zeit mit OE-LGN mal wieder eine Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 auf dem Kurs. Um kurz vor halb drei setzte das Turboprop-Regionalflugzeug über die Bahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Eine knappe Stunde später flog die Dash 8 wieder zurück nach Wien.

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OE-LGN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas mehr als zehn Jahre alte DHC-8-402Q wurde am 17. September 2010 im kanadischen Toronto (YZD) als OE-LGN an die Austrian Tochtergesellschaft Austrian Arrows ausgeliefert. Im Zuge der Eingliederung der Tochter in Austrian Airlines wechselte die Maschine am 1. Juli 2012 zur Muttergesellschaft. Seit ihrer Auslieferung trägt das Flugzeug den Taufnamen „Gmunden“ und bietet 76 Passagieren Platz. Aktuell betreibt die Airline noch 14 Dash 8 mit einem Durchschnittsalter von 16 Jahren. Im Zuge einer Umstrukturierung der Flotte sollen diese jedoch bis spätestens nächstem Frühjahr ausgeflottet werden. Die Coronakrise beschleunigt diesen Prozess nun wohl noch zusätzlich.

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