Boeing 747

Sierra Nevada Corporation, N747EF

Sierra Nevada Corporation, N747EF

Eine echte Rarität landete am heutigen Vormittag am Hamburger Flughafen. Mit N747EF setzte eine Boeing 747-8B5 in den Grundfarben der südkoreanischen Korean Air über die Piste 15 auf. Der Vierstrahler kam direkt vom Dayton International Airport (DAY) im US-Bundesstaat Ohio. Dort stand der Jumbojet bereits seit Ende Oktober letzten Jahres geparkt, um erste Umbaumaßnahme vorzunehmen. Denn die Maschine die aktuell der Sierra Nevada Corporation zugerechnet wird, soll eine von aktuell drei umgebauten 747-8 werden, die die Nachfolge des legendären “Doomsday”-Flugzeugs E-4B antreten soll. Die zukünftige E-4C wird dann bei der Luftstreitkräften der Vereinigten Staaten von Amerika, wie auch die E-4B bereits seit Jahrzehnten, unter anderem als mobiler militärischer Kommandostand im Krisenfall dienen.

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N747EF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Bei der Lufthansa Technik unterzieht sich N747EF nun einer mehrmonatigen strukturellen Wartung. Ob und wann die beiden Schwestermaschinen, ebenfalls ehemalige Boeing 747-8 aus der Flotte der Korean Air, zur LHT in die Wartung kommen, ist uns aktuell nicht gesichert bekannt.
Vor ihrem Weg in die Flotte der US Air Force war die mehr als zehn Jahre alte 747 seit ihrer Auslieferung am 30. September 2015 als reguläre Passagiermaschine bei Korean Air im Einsatz.

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Brunei Government, V8-BKH

Brunei Government, V8-BKH

Seit einem nebligen Morgen Ende Januar diesen Jahres weilt V8-BKH der Regierung Bruneis nun schon in der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen zur Wartung (wir berichteten). Dort unterzog sich die Boeing 747-8LQ BBJ unter anderem einer umfangreichen strukturellen Wartung. Am heutigen Mittag verließ der Vierstrahler für einen Testflug das Werftgelände am Hamburg Airport und hob über die Startbahn 33 ab.

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V8-BKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bei dem etwas mehr als eine Stunde dauernden Flug des mehr als 12 Jahre alten Jumbojets, wurden bis zu einer Höhe von 35.000ft (ca. 10,6km) über Niedersachsen und Schleswig Holstein einige Tests durchgeführt. Über die Innenstadt und die Landebahn 33 schwebte das Langstreckenflugzeug am Mittag dann wieder in Fuhlsbüttel ein und rollte nach der Landung wieder vor die Hallen der LHT. Dieser Testflug könnte ein Indiz für einen baldigen Abflug des VIP-Jets des Sultans von Brunei sein.

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V8-BKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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Lufthansa, D-ABYL

Lufthansa, D-ABYL

Ein Jumbojet der Lufthansa gehört nicht zu den alltäglichen Gästen am Hamburger Flughafen. Am heutigen Abend kam es jedoch umleitungsbedingt zu einem Besuch einer solchen Boeing 747. Die 747-830 mit der Kennung D-ABYL setzte am Abend ungeplant in Fuhlsbüttel über die Piste 23 auf und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Dort wurde das vierstrahlige Langstreckenflugzeug betankt. Gestartet war die Maschine vom japanischen Flughafen Tokio-Haneda (HND) und war auf dem Weg nach Frankfurt (FRA).

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D-ABYL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach einer knappen Stunde Aufenthalt auf dem Vorfeld 2 hob das mehr als elf Jahre alte Großraumflugzeug über die Startbahn 33 wieder ab und setzte seinen Weg Richtung Frankfurt fort. Ging man zunächst noch von der Annahme aus, dass es sich um eine Umleitung auf Grund eines medizinischen Notfalls handelte, entpuppte sich diese Zwischenlandung lediglich zu einem reinen Tankstopp, auf Grund von schlechtem Wetter in Frankfurt.
Bei der Lufthansa ist D-ABYL bereits seit ihrer Auslieferung am 6. Februar 2014 im Einsatz. Neben den 364 Sitzplätzen aufgeteilt in vier Klassen, trägt diese Boeing auch den Taufnamen “Hessen”.

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Egypt Government, SU-EGY

Egypt Government, SU-EGY

Längere Zeit war es still geworden um SU-EGY bestimmt für die ägyptische Regierung. Und so fristete die Boeing 747-830 in den vergangenen Wochen ein gar trostloses Dasein auf dem Vorfeld 5 vor den Hallen der Lufthansa Technik (LHT). Am heutigen Mittag hob der Vierstrahler jedoch mit mehr als zwei Stunden Verspätung zu einem Testflug vom Hamburger Flughafen ab. Dabei nutzt der Jumbojet auf Grund eines sogenannten “Intersection-Take Off’s” nur einen Teil der Startbahn und hob über die Piste 33 erst sehr spät erst ab. Mit an Bord des nun luxuriös ausgestatteten Langstreckenflugzeugs waren mehrere Dutzend Passagiere – unter ihnen auch eine ägyptische Delegation die den Flieger abnehmen sollte.

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SU-EGY at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach mehr als vier Stunden über Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen absolvierte die mehr als 14 Jahre alte Maschine noch einen Low Approach am Flughafen von Bremen (BRE), ehe sie wieder nach Hamburg zurückkehrte. Dort setzte sie über die frisch sanierte und erst vor wenigen Stunden wieder eröffnete Landebahn 23 auf und rollte danach auf das Vorfeld 2. Sollte die Abnahme durch die Ägypter heute erfolgreich verlaufen sein, so steht der baldigen finalen Abreise von SU-EGY nicht mehr viel im Wege. Damit würde die Umbau- und Wartungszeit von weit mehr als drei Jahren in Fuhlsbüttel bei der LHT enden, denn bereits seit Anfang November 2021 steht die 747 nun hier am Hamburg Airport (wir berichteten).

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Morocco Government, CN-MBH

Morocco Government, CN-MBH

Mit mehr als fünf Stunden Verspätung verließ am heutigen Abend bereits nach Sonnenuntergang CN-MBH der marokkanischen Regierung den Hamburger Flughafen wieder. Die Boeing 747-8Z5 BBJ war in den vergangenen Tagen einer kurzen Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT) unterzogen worden (wir berichteten). Der Abflug verzögerte sich offenbar auf Grund eines fehlenden Teils und des defekten Tors am Taxiway T. Von dort rollen gerade Großraumflugzeuge eigenständig vom Gelände der LHT. Da sich dieses Tor zum Areal des Hamburger Flughafens jedoch nicht öffnen ließ, musste der Flieger über das komplette Vorfeld 6 und 5 geschleppt werden und von dort über den Taxiway U weiter auf das Vorfeld 2. Auf Grund der Spannweitenbegrenzung auf dem Taxiway U von 60 Metern, kann hier ein großes Flugzeug wie die Boeing 747 nicht eigenständig das Gelände der Werft verlassen.

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach dem Starten der vier General Electric GEnx-2B67 Triebwerke rollte der mehr als 13 Jahre alte Jumbojet über den Rollweg D1 zur Startbahn 05. Von dort hob die Maschine wenige Augenblicke später wieder in Richtung seiner Basis am marokkanischen Flughafen Rabat-Salé (RBA) ab. CN-MBH zählt mit ihren zahlreichen Besuchen bei der LHT in der jüngeren Vergangenheit definitiv zu den Stammgästen in der Wartung am Hamburg Airport. Ursprünglich als A6-PFA an Presidential Flight aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Ende Mai 2012 ausgeliefert, fliegt die 747 nun schon seit Oktober 2017 für die Regierung Marokkos.

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