Airbus A340

Royal Thai Air Force, HS-TYV

Royal Thai Air Force, HS-TYV

Tag der Abreise. Nach mehr als einer Woche Parkzeit auf dem Vorfeld 2 verließ am heutigen Nachmittag der Airbus A340-541 der thailändischen Luftstreitkräfte wieder den Platz. Der Vierstrahler mit der Kennung HS-TYV nahm über die Startbahn 23 zunächst Kurs den thailändischen Airport Bangkok-Don Mueang (DMK).

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HS-TYV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass der exzentrisch thailändische König Maha Vajiralongkorn zu den Liebhabern der bayrischen Lebensart und Umgebung gehört. Um zu seinem Urlaubsdomizil zu reisen nutzt er dafür häufiger den mehr als 16 Jahre alte A340 der Royal Thai Air Force. Allerdings soll es sich bei dem jetzigen Besuch des Airbus in Hamburg lediglich mutmaßlich um die Prinzessin des asiatischen Landes gehandelt haben.

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HS-TYV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Jedoch nicht immer stand das Langstreckenflugzeug in Diensten der Luftstreitkräfte Thailands. Ursprünglich als HS-TLC am 25. Oktober 2005 in Toulouse (TLS) an Thai Airways International übergeben, diente es dort in der Flotte bis in das Jahr 2012 als normales Passagierflugzeug. Erst in der Folge erfolgte der Umbau zu einer VIP Kabine und die Übernahme als HS-TYV durch die Royal Thai Air Force am 2. September 2016.

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Qatar Amiri Flight, A7-AAH

Qatar Amiri Flight, A7-AAH

Man könnte meinen der Hamburger Flughafen ist aktuell ein Hotspot für seltene Airbus A340. Nicht nur, dass am vergangenen Donnerstag einer der wenigen noch aktiven A340-541 landete (wir berichteten), sondern auch bei der Lufthansa Technik (LHT) aktuell gleich drei ältere Airbus Vierstrahler zur Wartung zu Gast sind. Neben den beiden seltenen -200er Varianten der libyschen Regierung (5A-ONE) und Saudi Royal Flight (HZ-124) befindet sich mit A7-AAH auch ein A340-313 aktuell auf dem Hof der LHT. Vor etwas mehr als einem Monat landete die Maschine der Qatar Amiri Flight in Fuhlsbüttel und wurde seitdem bei der LHT gewartet (hier gehts zum Artikel). Am heutigen Vormittag verließ dann das Langstreckenflugzeug den Airport wieder und flog zurück zum privaten Teil des Flughafens Doha (DIA).

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A7-AAH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dazu nutzte der bald 19 Jahre alte Airbus bei immer noch lebhaftem Westwind die Startbahn 23. Doch nicht immer flog das Großraumflugzeug für die royale Herrscherfamilie des Emirats Katar. Ursprünglich wurde der A340 am 29. April 2003 im französischen Toulouse (TLS) an Singapore Airlines ausgeliefert und geleast von der Boeing Aircraft Holding Company. Als D-ASIH erfolgte allerdings bereits am 15. Mai des selben Jahres ein längerer Parkaufenthalt am Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF). Dort nahm offenbar die Lufthansa Technik erste Anpassungen an dem Flieger vor, denn bereits im September wechselte der Airbus die Farben und erhielt die Lackierung der China Airlines. Diese übernahm am 22. Oktober 2003 dann auch den Jet und flog ihn bis zur Übergabe an die ebenfalls taiwanesische Mandarin Airlines im März 2006. Seit dem 6. August 2007 allerdings ist der A340 nun als A7-AAH bei Qatar Amiri Flight im Einsatz. Dort bietet er mit den Passagieren mit seiner VIP Kabine nahezu alle erdenklichen Annehmlichkeiten an Bord.
Die Flotte der Airline, die ausschließlich die königliche katarische Familie und anderer VVIP’s transportiert, ist dabei sehr vielfältig. Neben dem heutigen A340-313 zählen drei Airbus A319CJ, drei A320, zwei A330, je ein A340-200 und -500, sowie drei Boeing 747-8BBJ zur Flotte der Fluggesellschaft. Natürlich versteht es sich von selbst, dass alle diese Flugzeuge mit einer VIP-Kabine ausgerüstet sind.

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Royal Thai Air Force, HS-TYV

Royal Thai Air Force, HS-TYV

Das letzte Mal war dieser doch recht ansehnlichen Airbus A340 im Sommer 2020 in Hamburg zu Gast (wir berichteten). Am heutigen späten Nachmittag landete der A340-541 der thailändischen Luftstreitkräfte dann erneut in Fuhlsbüttel. Zum Glück ließ der Sturm der vergangenen Nacht und des Morgens nach, sodass der Vierstrahler mit dem Kennzeichen HS-TYV sicher auf der Landebahn 23 aufsetzen konnte. Zuvor war das Flugzeug vom thailändischen Flughafen Bangkok-Don Mueang (DMK) gestartet.

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HS-TYV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Allerdings landete die mehr als 16 Jahre alte Maschine diesmal nicht für eine Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT), sondern flog VIPs, mutmaßlich die Kinder des thailändischen Königs, ein. Aktuell verbleibt der Airbus erst einmal auf der Position 91 auf dem Vorfeld 2. Das Langstreckenflugzeug bietet dabei seinen royalen Passagieren allerlei Annehmlichkeiten, denn die Großraumkabine verfügt über jeglichen Luxus einer VIP-Kabine. Doch flog HS-TYV nicht immer in Diensten der thailändischen Air Force die Herrscher Familie. So wurde der A340 ursprünglich als normales Passagierflugzeug am 25. Oktober 2005 im französischen Toulouse (TLS) an Thai International Airways ausgeliefert. Am 29. Juni 2012 wurde das Flugzeug dann am Flughafen Bangkok-Don Mueang abgestellt und auf seine neuen Aufgaben in der Royal Thai Air Force vorbereitet, die den Flieger dann am 2. September 2016 offiziell übernahm.

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Saudi Royal Flight, HZ-124

Saudi Royal Flight, HZ-124

Vor mehr als drei Wochen verließ HZ-124 der Saudi Royal Flight das Gelände der Lufthansa Technik (LHT) und flog ins irische Dublin (DUB) (wir berichteten). Dort holte sich der Airbus A340-213 in den vergangenen Tagen eine neue und frische Lackierung ab. Der Vierstrahler kehrte dann am heutigen Abend zurück und zeigte seine neues weiß-grün gehaltenes Farbschema, das bereits auch auf einer Boeing 747 der Flotte in jüngerer Vergangenheit angebracht wurde.

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HZ-124 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nun beginnt für den bald 30 Jahre alten Airbus der finale Kabinenausbau bei der LHT in Fuhlsbüttel. Zuvor hatte sich der A340 mit der Baunummer (MSN) 004 einer umfangreichen mehrjährigen Wartung unterzogen. Sicherlich folgen dann im Frühjahr noch einige Tests an und mit der HZ-124 bevor sie endgültig und komplett überholt und restauriert an die Saudi Royal Flight übergeben wird.

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Libya Government, 5A-ONE

Libya Government, 5A-ONE

Geopolitische Verschiebungen und Machtverhältnisse haben bisweilen auch meist einen unmittelbaren Einfluss auf die Luftfahrt. Sehr gut festmachen kann man das an Hand einer Maschine hier in Hamburg. Bereits seit mehrere Jahren wechselt ein Airbus A330 (5A-ONP) immer mal wieder seine Position auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT). Der Zweistrahler der eigentlich mal der Afriqiyah Airways gehörte, kam vor Jahren nach einem Beschuss nach Hamburg und sollte hier eigentlich wieder in Stand gesetzt werden. Durch den Umsturz des libyschen Regims und den daraus resultierenden anhaltenden Spannungen im Land ist allerdings offenbar nicht klar wer sich um das weitere Vorgehen an dem A330 kümmert bzw. was mit dem aktuell “Leitwerk-losen” Langstreckenflugzeug passieren soll.
Ganz ähnlich erging es dem Regierungsflugzeug des nordafrikanischen Landes. Seit März 2014 stand der Airbus A340-213 der libyschen Regierung abgestellt am Flughafen Perpignan (PGF) im Südwesten Frankreichs. Sehr zur Freude vieler Luftfahrtenthusiasten erwachte der alternde Vierstrahler vergangenes Jahr wieder zum Leben und wurde wieder betriebsbereit gemacht. Am 22. Juni des vergangenen Jahres wurde der Airbus dann von der libyschen Regierung wieder in Empfang genommen und fliegt seitdem wieder aktiv für das Land am Mittelmeer.

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5A-ONE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auf Grund der unklaren Lage des A330 hier in Hamburg, konnte sich jedoch kaum jemand vorstellen den 5A-ONE registrierten A340 jemals in Hamburg in näherer Zeit zu Gesicht bekommen zu können. Am heutigen Abend landete dann doch eben jenes einzigartige Regierungsflugzeug in Fuhlsbüttel. Über die Landebahn 23 setzte der A340 vom Flughafen Mitiga International Airport (MJI) am Hamburger Flughafen auf. Erst am morgigen Montag wird die LHT das Großraumflugzeug für eine kurze Wartung offiziell übernehmen. Dafür verbleibt der Airbus über Nacht auf dem Vorfeld 2.
Ursprünglich wurde das im französischen Toulouse (TLS) gebaute VIP-Flugzeug am 11. Oktober 1996 an die Regierung aus Brunei ausgeliefert. Am 25. März 2000 übernahm dann die ebenfalls in Hamburg bekannte saudi-arabische Kingdom Holding das Flugzeug, ehe es am 5. Oktober 2006 als 5A-ONE zur Flotte der libyschen Afriqiyah Airways stieß. In Folge der Unruhen im Land wurde die Maschine zunächst ab 2010 am Haupstadt-Flughafen Tripolis (TIP) für etwas mehr als zwei Jahre abgestellt. Im Sommer 2012 ging es dann bereits für ein Jahr Parkzeit zum Flughafen Perpignan in Frankreich, ehe eine Überführung für einige Monate zum Flughafen Paris-Orly (ORY) im Juni 2013 erfolgte. Im September 2013 feierte der Airbus A340 kurzzeitig ein Comeback in der Flotte der Regierung Libyens, jedoch nur bis zur bereits erwähnten erneuten Standzeit ab März 2014.
Wir hoffen, dass nach der aktuellen Wartung noch hoffentlich viele weitere Besuche hier in Hamburg folgen werden. Denn der A340 ist nicht nur in seiner Lackierung ein Hingucker, sondern ist auch aktuell einer von nur noch lediglich sechs aktiven Flugzeugen der -200 Variante des Airbus A340.

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