Airbus A340

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Nach ihrem letzten Besuch am Samstag (wir berichteten), landete am heutigen Morgen 9H-SUN der Hi Fly Malta erneut in Hamburg. Wieder brachte der Vierstrahler aus Peking (PEK) kommend Fracht die im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Coronapandemie steht. Diese entlud er auf dem Vorfeld 2. Allerdings startete der Airbus A340-312 diesmal nicht als Positionierungsflug, sondern nahm wohl auch Fracht mit zu seinem nächsten Ziel: der indischen Hauptstadt Delhi (DEL). Dort wütet das Coronavirus aktuell besonders schlimm.

Aviation photo
9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Gleichbedeutend ist der heutige Besuch der Auftakt einer Vielzahl von geplanten Flügen bis in den Sommer, die Fuhlsbüttel mehrmals wöchentlich nun einen Airbus A340 der Hi Fly Malta bescheren soll. Dies wird in der nächsten Zeit wohl auch häufiger 9H-SUN sein. Wir sehen daher von Berichten der nächsten regelmäßigeren Besuche ab und schreiben nur noch Artikel über das mehr als 20 Jahre alte Flugzeug sofern sich Besonderheiten oder sonstige Fakten von Interesse rund um diesen Airbus ergeben.

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Würde es einen Stammtisch für Flugzeuge am Hamburger Flughafen geben, so wäre 9H-SUN wohl ab sofort dort Mitglied. Am heutigen späten Vormittag setzte der Airbus A340-312 der maltesischen Hi Fly über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf. Wie auch in der Vergangenheit kam der Vierstrahler aus China, diesmal wieder Peking (PEK), und brachte wohl Fracht die im Zusammenhang mit der Coronapandemie steht. Nach einigen Stunden auf dem Vorfeld 2 flog die Maschine wieder zurück in die chinesische Hauptstadt.

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Offenbar wird dies auch definitiv nicht der letzte Besuch in den nächsten Wochen und Monaten dieses A340 in Hamburg gewesen sein. Denn der mehr als 20 Jahre alte Airbus A340 ist aktuell zum „Preighter“ umgebaut. Diese Wortneuschöpfung beschreibt den temporären Umbau eines eigentlichen Passagierflugzeuges zu einem Frachtjet. So wurden in der Kabine lediglich 24 Business-Class Sitze behalten und die restlichen Sitzplätze zu Gunsten von Frachtkapazitäten ausgebaut. Somit kann 9H-SUN, die bereits für AOM French Airlines, SriLankan Airlines und Corsair im Passagierbetrieb im Einsatz war, wesentlich mehr Fracht transportieren.

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Als wären der Start der Nordwind Airlines Boeing 777 (hier gehts lang) und der Besuch der Aerotranscargo Boeing 747  (zum Artikel) am heutigen Morgen schon nicht genug große Flugzeuge für den Hamburger Flughafen, so landete am Vormittag ein weiteres Langstreckenflugzeug in Fuhlsbüttel. Mit 9H-SUN setzte dabei ein alter bekannter am Airport auf. Denn zum Ende des vergangenen Jahres beehrte den Airport der Airbus A340-312 mehrfach und brachte dringend benötigte Güter im Kampf gegen die Coronapandemie. So auch heute. Damit setzte die Maschine ihr seit Anfang Januar ruhendes Engagement in Fuhlsbüttel fort.

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dazu setzte der Vierstrahler am Vormittag über die Landebahn 23 auf. Zuvor war der Airbus vom Flughafen Peking (PEK) gestartet. Erst am morgigen frühen Morgen soll der mehr als 20 Jahre alte A340 wieder abheben. Sein Ziel dann: der indische Indira Gandhi International Airport (DEL). Erst seit der Coronapandemie fliegt die Maschine nahezu ausschließlich Fracht. Zuvor war sie bei AOM French Airlines, SriLankan Airlines, sowie zu Charterzwecken bei Corsair und bei Hi Fly Malta selbst eingesetzt worden. In einer kurze Flugpause zu Beginn diesen Jahres wurde die Sitze in der Kabine des Airbus A340 dann nahezu restlos entfernt. Es blieben lediglich 24 Business-Class Plätze bestehen, die meist der mitreisenden Crew dienen.

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Man könnte fast meinen dieser Airbus A340 ist häufiger in der hier ansässigen Lufthansa Technik, als das er im Normalbetrieb fliegen würde… Denn am heutigen Morgen landete mit 16+02 erneut einer der beiden Airbus A340-313 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung in Fuhlsbüttel. Von Köln (CGN) gestartet setzte der Vierstrahler am Hamburger Flughafen über die Landebahn 05 auf. Danach rollte der Airbus über den Taxiway T auf das Gelände der Lufthansa Technik.
Um die Crew wieder abzuholen landete einige Zeit später mit 15+04 auch der Airbus A321 in Diensten der Luftwaffe hier und hob wenig später wieder ab.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das mehr als 20 Jahre alte Langstreckenflugzeug aus ursprünglichem Lufthansabestand steht kurz vor seiner Ablösung. Denn mit dem ersten von drei Airbus A350 in der Flotte der Flugbereitschaft fliegt schon einer der Nachfolger. Der nächste A350 wird schon bald für die Ausstattung bei der Lufthansa Technik einfliegen. Die aktuell als 16+02 registrierte Maschine trägt seit der Übernahme durch die Luftwaffe am 4. Juli 2011 auch den Taufnamen „Theodor Heuss“. Zuvor flog sie im ganz normalen Passagierdienst seit dem 6. Oktober 2000 als „Gummersbach“ und D-AIFB für die Lufthansa. Letztere war auch Abnehmer des Airbus bei der Auslieferung in Toulouse (TLS).

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Offenbar wurde laut genug „Zugabe“ gerufen. Nachdem wir bereits Ende des vergangenen Jahres, also vor einigen Tagen, von einem vermutlichen Ende des Cargoauftrags der 9H-SUN in Fuhlsbüttel berichteten (hier gehts zum Artikel), landete am heutigen Mittag der Airbus A340 erneut am Hamburg Airport. Der Vierstrahler setzte diesmal über die Landebahn 05 auf und rollte auf die ihm angestammte Position 95C auf das Vorfeld 2. Gestartet war das Flugzeug zuvor im südkoreanischen Seoul (ICN).

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am morgigen Nachmittag soll dann jedoch endgültig das Engagement des Langstreckenflugzeug in Hamburg enden und der Airbus zum Flughafen Tarbes–Lourdes–Pyrénées Airport (LDE) geflogen werden. Dort wird die Maschine dann abgestellt. Wie es mit 9H-SUN in der Flotte der Hi Fly Malta von da an weitergeht ist derweil ungewiss. In den vergangenen zwei Monaten besuchte der A340-312 insgesamt 12 mal den Hamburger Flughafen. Dabei wurden tonnenweise Schutzausrüstung und Schnelltests gegen die Coronapandemie aus Asien nach Norddeutschland transportiert.

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