A330-200

Royal Air Force, ZZ332

Royal Air Force, ZZ332

Die militärischen Besucher reißen nicht ab. Am heutigen Mittag schaute mit ZZ332 ein Airbus Voyager KC3 (A330-243MRTT) der britischen Royal Air Force in Fuhlsbüttel vorbei. Die graue Maschine kam von der Royal Air Force Station Brize Norton (BZZ) an den Hamburger Flughafen, setzte über die Landebahn 23 auf und rollte in der Folge auf das Vorfeld 2.

Aviation photo
ZZ332 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Dort verblieb der bald 12 Jahre alte Zweistrahler etwas mehr als eine Stunde und hob dann über die Runway 23 wieder ab und flog zurück nach Großbritannien. Grund für den Flug waren offenbar Trainingszwecke. Erstmalig hob das Flugzeug auf Basis eines Airbus A330-243 am 18. November 2011 im französischen Toulouse (TLS) ab. Erst am 1. Mai 2013 übernahm dann die britische AirTanker den Jet und betrieb ihn fortan zunächst unter ziviler Kennung für die Royal Air Force. Am 13. September 2013 änderte dann die Luftstreitkräfte die Kennung in ZZ332. Dabei nimmt das Langstreckenflugzeug unter anderem sowohl militärische Charterflüge, als auch Betankungsmissionen wahr.

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Afriqiyah Airways, 5A-ONP

Afriqiyah Airways, 5A-ONP

An diesem Wochenende steigt ein Fest auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT). Dazu muss natürlich Platz auf dem Vorfeld 5 und 6 geschaffen werden. Damit der Aufbau des Festgeländes beginnen konnte musste am heutigen Nachmittag zunächst 5A-ONP der libyen Afriqiyah Airways weichen. Dazu wurde das beschädigte Flugzeug, dem sowohl Leitwerke als auch die Triebwerke zu Teilen fehlt, auf das Airportgelände geschleppt. Dort wurde der Airbus A330-202 nun temporär auf das Bahnende der Start- und Landebahn 33 gestellt und dort über das Wochenende geparkt. Die Runway ist aktuell eh noch bis Ende September auf Grund von Bauarbeiten nicht in Betrieb.

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5A-ONP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bereits seit dem 27. Mai 2016 ist der in Toulouse (TLS) gebaute Zweistrahler hier in Hamburg abgestellt. Während eines Feuergefechts am 13. Juli 2014 auf dem Tripoli International Airport (TIP) wurde das Großraumflugzeug stark beschädigt und erst Monaten später immer noch mit Einschusslöchern nach Hamburg überführt. Eigentlich sollte der noch nicht einmal zehn Jahre alte A330 hier wieder instand gesetzt werden. Da sich jedoch die politische Lage in Libyen häufig ändert, sind die Besitzverhältnisse von 5A-ONP bislang ungeklärt. Und so steht der Flieger bereits seit Jahren in Fuhlsbüttel, ob er jemals wieder abheben wird: leider fraglich.

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Maleth-Aero, 9H-MFS

Maleth-Aero, 9H-MFS

Lange nicht mehr gesehen… Zuletzt war dieser Airbus A330 in Diensten der seit Anfang 2020 insolventen türkischen AtlasGlobal am Hamburger Flughafen. Mittlerweile fliegt die Maschine mit der Registrierung 9H-MFS für die maltesische Maleth-Aero, trägt dabei aber noch die Basis-Lackierung der ehemaligen 100 prozentigen Tochtergesellschaft der Öger Holding. Bei genauerem Hinschauen kann man sogar noch das Logo der Airline auf dem Leitwerk des Langstreckenflugzeugs erkennen. Am heutigen Mittag kam der Jet aus der österreichischen Hauptstadt Wien (VIE) an den Hamburg Airport. Der Zweistrahler landete dabei über die Landebahn 23.

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9H-MFS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Grund für den Besuch des bald 18 Jahre alten Airbus A330-202 ist ein Charterauftrag. Am morgigen Mittag soll das Großraumflugzeug der Maleth-Aero dann weiterfliegen in die Niederlande. Bei der Charter- und Frachtairline ist der Airbus seit August 2020 im Einsatz. Diese vermietete den 345-Sitzer während der Coronapandemie an die amerikanische AELF FlightService die das eigentliche Passagierflugzeug für Frachtflüge nutzte und später von Mai bis August diesen Jahres an Saudi-Arabian Airlines. Ursprünglich wurde 9H-MFS am 28. Oktober 2005 als PT-MVL im französischen Toulouse (TLS) an die brasilianische TAM Linhas Aéreas ausgeliefert und flog dort bis Ende März 2016. Eigentlich sollte die russische I-Fly den Flieger dann übernehmen nahm ihn jedoch nicht ab und so sicherte sich am 12. Dezember 2018 die türkische AtlasGlobal die Dienste des A330.

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Armée de l’Air (French Air Force), F-RARF

Armée de l’Air (French Air Force), F-RARF

Trainieren am Hamburger Flughafen kann nicht nur die Deutsche Luftwaffe. Am heutigen Mittag kam mit F-RARF ein Airbus A330-223 der französischen Armée de l’Air für einen Kurzbesuch nach Fuhlsbüttel. Das Langstreckenflugzeug, das der Regierung Frankreichs als VIP-Transportmittel dient, kam vom Militärflugplatz Évreux-Fauville (EVX) nord-westlich der Hauptstadt Paris und setzte über die Landebahn 23 auf.

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F-RARF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung rollte der Zweistrahler auf das Vorfeld 2, verblieb dort einige Minuten, gab einen neuen Kurs ein und rollte wenig später zum Start über die Runway 23. Von dort erklomm der Airbus bei immer stärker werdenden Wind des nahenden Sturmtiefs “Poly” den Himmel und setzte Kurs in Richtung des Flughafens von Bordeaux (BOD).

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F-RARF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ursprünglich diente F-RARF jedoch nicht der French Air Force als Transportmittel, sondern wurde als ganz reguläres Passagierflugzeug am 9. November 1998 im französischen Toulouse (TLS) an die damalige Swissair ausgeliefert. Getauft damals auf den Namen “Glarus” flog die Maschine noch vom 31. März 2003 bis zum 8. Dezember 2003 für Swiss. Erst dann wechselte das Großraumflugzeug zur Flotte der Air Caraïbes. Die Airline mit Sitz auf der Karibikinsel im französischen Überseegebiet Guadeloupe betrieb den Jet dann bis zum 29. Mai 2009. Von dort an begann der Umbau durch Sabena Technics in Bordeaux zur Regierungsmaschine. Nach einer mehrtägigen Testphase Ende Oktober 2010 übernahm schließlich die Armée de l’Air am 4. November des selben Jahres den A330.

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Government of the United Kingdom, ZZ336

Government of the United Kingdom, ZZ336

Nach dem Tod der britischen Monarchin und Königin Elisabeth II. übernahm ihr Sohn, nun König Charles III., das Zepter der britischen Monarchie. Sein erster Auslandsbesuch seit dem Tod seiner Mutter und in offizieller Rolle des Königs führte den Monarchen nach Deutschland. So landete er mit seiner Gemahlin Queen Consort Camilla am Mittwoch in Berlin und nahm einige offizielle Termine, wie bspw. eine sehr beeindruckende Rede vor dem Deutschen Bundestag, wahr.

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ZZ336 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Für seine Reise aus dem Vereinigten Königreich in die deutsche Hauptstadt wurde das “Flagschiff” der britischen Royal Air Force genutzt: ZZ336. Der Airbus Voyager KC2 auf Basis eines A330-243MRTT weilte seitdem auf dem Berliner Flughafen (BER). Am heutigen Vormittag erreichte der König und seine Delegation dann Hamburg, allerdings per regulärem ICE der Deutschen Bahn. Da es sich jedoch lediglich um einen royalen Tagesbesuch bei uns der Stadt handelte und der Tross am frühen Abend wieder zurück nach Großbritannien flog, landete am Mittag der weiße Airbus mit dem charakteristischen Union Jack im Leitwerk auf einem Positionierungsflug am Hamburger Flughafen.

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ZZ336 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als zehn Jahre alte Maschine parkte nach der Landung über die Runway 15 auf dem Vorfeld 2 und erwartete am späten Nachmittag seine royalen Gäste. Am späten Nachmittag hob das Regierungsflugzeug dann wieder in Richtung der Royal Air Force Station Brize Norton (BZZ) ab, der größten Luftwaffenbasis der britischen Royal Air Force.
Ursprünglich wurde der Airbus im französischen Toulouse (TLS) für die britische AirTanker als A330-243 gebaut und am 6. Dezember 2012 als G-VYGG übergeben und ausgeliefert. AirTanker betreibt dabei exklusiv alle Airbus A330 für die Royal Air Force. Allerdings übernahmen am 21. September 2015 die britischen Luftstreitkräfte das Langstreckenflugzeug selbst, gaben ihm die Kennung ZZ336 und bauten es zu einem Airbus Voyager KC2 um. Alle britischen Tanker des Typs A330 tragen den Namen “Voyager”. Bei der Version Voyager KC2 befindet sich unter jeder Tragfläche ein Cobham-905-Betankungspod, sodass eine Luftbetankung verschiedenster Fluggeräte möglich wird.

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ZZ336 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am 25. Juni 2020 wurde dem Jet dann eine neue Aufgabe zu Teil, nämlich der Transport von Politikern und der königlichen Familie Großbritanniens. Dazu bietet der Airbus nun 58 Gästen in einer Business-Class Bestuhlung und 100 Passagieren in der Economy-Class Platz. Des weiteren erhielt der A330 auch seine auffällige neue Lackierung. Alle „Voyager“ der Royal Air Force werden von der 10.  und 101. Squadron eingesetzt und sind auf der Royal Air Force Station Brize Norton in Oxfordshire beheimatet.

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