A321

La Compagnie, F-HBUZ

La Compagnie, F-HBUZ

Wie bereits im letzten Artikel zu dieser Flugbewegung angekündigt (hier gehts zum Artikel), besuchte am heutigen Morgen ein Airbus A321neo der französischen La Compagnie erneut Fuhlsbüttel. Der Zweistrahler mit der Kennung F-HBUZ flog diesmal dabei auf direktem Wege zurück aus Puerto Plata (POP) nach Hamburg. Für die 7.645km lange Strecke aus der Dominikanischen Republik nach Hamburg benötigte der Airbus A321-252(NX) mehr als neun Stunden und setzte über die Landebahn 23 am Hamburg Airport auf. Auf dem Hinweg benötigte die Maschine noch eine Zwischenlandung. Dies könnte am Jetstream liegen, denn die westlichen Winde verlängern auf Flüge gen Westen die Flugzeit merklich. Folglich sind Flüge von West nach Ost über den Atlantik meist schneller als der entgegengesetzte Weg. Nach dem Aussteigen der Passagiere und dem Ausladen des Gepäcks flog das Mittelstreckenflugzeug auf einem Positionierungsflug wieder zurück zum Flughafen Paris-Orly (ORY).

Aviation photo
F-HBUZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Grund für diese Flugbewegung war ein Charterauftrag. Dieser brachte maximal 76 Passagiere von Hamburg in die Karibik. Denn der Airbus A321 ist mit einer komfortablen reinen Business-Class Bestuhlung ausgestattet, sodass wesentlich weniger Passagiere in dem Rumpf Platz finden als bei den meisten anderen A321. Die französische La Compagnie betreibt aktuell lediglich einen weiteren Airbus A321neo, die beide in normalen Zeiten meist zwischen Frankreich und den USA eingesetzt werden. Gebaut wurde die aktuell F-HBUZ registrierte Maschine in Finkenwerder und am 18. Mai 2019 an La Compagnie übergeben. Die beiden Airbus-Flugzeuge lösten dabei die beiden alternden Boeing 757 in der Flotte der Airline ab.

La Compagnie, F-HBUZ

La Compagnie, F-HBUZ

Am gestrigen Abend landete eine nicht alltägliche Maschine am Hamburger Flughafen. Mit F-HBUZ setzte ein Airbus A321-252NX der französischen La Compagnie am Airport auf. Gestartet war der Zweistrahler zu seinem Positionierungsflug nach Hamburg vom französischen Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle (CDG). Nach der Landung parkte das Mittelstreckenflugzeug auf der Position 7 rechts des Terminal 2 und die Crew wurde ins Hotel gefahren. Am heutigen Mittag brach der A321neo dann zu seinem Charterauftrag auf. Mit einem Zwischenstopp zum Tanken auf dem Militärflughafen Base Aérea das Lajes (TER) auf den Azoren flog der Airbus zum Flughafen Puerto Plata (POP) in der dominikanischen Republik.
Bereits in einigen Tagen wird das der blau-metallic lackierte Flugzeug wieder in Hamburg erwartet.

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F-HBUZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der fast zwei Jahre alte Airbus wurde am 18. Mai 2019 in Finkenwerder (XFW) ausgeliefert, nachdem er vier Tage zuvor das erste Mal abhob. Seitdem trägt das Flugzeug die Kennung F-HBUZ und seit einiger Zeit auch einen Sticker auf beiden Rumpfseite mit der Aufschrift „A321neo the plane to be“. La Compagnie orderte lediglich zwei Airbus A321neo, um ihre alternden Boeing 757 zu ersetzen. Die Airline aus Frankreich bietet in der Regel reine Business-Class Flüge aus Frankreich nach Amerika an. Dazu sind beide Airbus A321 mit einer komfortablen 76 Plätze Business-Class Bestuhlung ausgerüstet. Jedoch in Zeiten von Corona muss sich auch La Compagnie anpassen. So fliegt die Schwestermaschine (F-HNCO) aktuell wohl Fracht und nur F-HBUZ fliegt ab und zu Charteraufträge.

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Eigentlich vergeht keine Woche indem nicht ein Flugzeug der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung bei der hiesigen Lufthansa Technik (LHT) vorbeischaut. Am heutigen Vormittag landete mit 15+04 der einzige Airbus A321 in der Flotte der von der Luftwaffe betriebenen Flugbereitschaft aus Köln (CGN) kommend. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt auf dem Vorfeld der LHT hob der Zweistrahler zu einem mehrstündigen Testflug ab und landete am Nachmittag wieder in Fuhlsbüttel. Der Testflug führte zunächst Richtung polnische Grenze und dann über Berlin Richtung Süden. Über München, den Bodensee, Stuttgart und das Ruhrgebiet ging es dann für den Airbus A321-231 wieder Richtung Norden. Dort drehte er noch einige Runden.

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1504 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach dem Testflug und einem kurzen Stopp am Hamburg Airport kehrte das Mittelstreckenflugzeug wieder zurück nach Köln (CGN) zurück. Ursprünglich ist die aktuell militärisch 15+04 registrierte Maschine an die Lufthansa vor knapp 21 Jahren ausgeliefert worden. Diese betrieb den in Finkenwerder (XFW) gebaute Airbus als D-AISE unter dem Taufnamen „Neustadt a. d. Weinstraße“ bis Ende 2016. Ab da an baute die Lufthansa Technik hier in Hamburg den A321 um. Kurz vor der finale Übergabe an die Flugbereitschaft am 5. Oktober 2018 führte die Luftwaffe im September 2018 einige Testflüge unter der Kennung 98+10 mit dem Flugzeug durch.

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Dieser Tag am Hamburger Flughafen stand vollkommen im Zeichen der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung. Nachdem am Morgen bereits 15+01 ein Airbus A319 und 10+27 ein A310MRTT (wir berichteten) landeten, wollte mit 16+01 ein A340 der Flugbereitschaft nach seiner Wartung bei der Lufthansa Technik wieder zurück nach Köln fliegen (hier gehts zum Artikel). Offenbar, auf Grund von technischen Problemen, kehrte die Maschine allerdings wieder um und landete sicher in Hamburg. Allerdings sollte der Airbus auch die Crews der beiden vorangegangenen Flugzeuge wieder zurück nach Köln nehmen. Da traf es sich gut, dass mit 15+04 der einzige Airbus A321 in der Flotte der Luftwaffe eh schon in der Luft auf einem Trainingsflug aus dem rumänischen Constanta (CND) über Norddeutschland war. Dieser landete kurzerhand am Hamburger Flughafen und sammelte die gestrandeten Crews ein. Nach dem Start setzte der Airbus A321-231 seinen Weg nach Köln (CGN) fort und landete dort sicher.

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1504 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 20 Jahre alte Airbus A321 wurde ursprünglich am 20. April 2000 als D-AISE in Finkenwerder (XFW) an die Lufthansa ausgeliefert. Dort erhielt die Maschine auch den Taufnamen „Neustadt a. d. Weinstraße“. Am 17. Dezember 2016 flottete die Lufthansa den Zweistrahler aus und überführte in zwei Tage später nach Fuhlsbüttel. Dort wurde das Mittelstreckenflugzeug fortan für die Bedürfnisse der Flugbereitschaft angepasst. Im September 2018 erfolgte dann die Flugerprobung seitens der Luftwaffe. Endgültig übernommen wurde der Airbus dann am 5. Oktober 2018 und trägt seitdem die Kennung 15+04.

Gulf Air, D-AZAM (A9C-NB)

Gulf Air, D-AZAM (A9C-NB)

Die Zeiten für die Luftfahrtbranche sind durch die Coronapandemie aktuell härter denn je. Einige Airlines sind dem virusbedingten Rückgang von Buchungszahlen bereits zum Opfer gefallen. Umso schöner wenn es dennoch möglich ist Jubiläen in dieser schwierigen Zeit zu feiern. So wurde im vergangenen Jahr Gulf Air aus dem Königreich Bahrain 70 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum wurde extra eine Boeing 787-9 Dreamliner mit einer Sonderlackierung versehen, die an die Lackierung aus dem Jahre 1976 erinnern soll. Daneben wurden zwei weitere Dreamliner und ein A320neo mit Jubiläumssticker versehen. Leider wird man diese Flugzeuge erstmal wohl nicht bei uns im Norden sehen, da bislang keine Flugverbindung der Gulf Air nach Hamburg besteht.
Dennoch konnte am heutigen Vormittag diese „Retro-Sonderlackierung“ in Finkenwerder und Fuhlsbüttel bestaunt und fotografiert werden. Denn mit der zukünftigen A9C-NB hob erstmals die Baunummer (MSN) 10169 vom Airbuswerksgelände ab. Dieser A321 trägt, wie auch der Dreamliner, die „1976“-Sonderlackierung der Airline inklusive einer großen „70“ auf dem Rumpf.

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D-AZAM at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der neue Airbus A321-253NX flog auf seinem mehr als zwei Stunden dauernden Erstflug über Niedersachsen, die Niederlande und der Nordsee. Zum Ende des Fluges folgte natürlich auch wieder der obligatorische Low Approach in Fuhlsbüttel, ehe der Zweistrahler nach Finkenwerder zurückkehrte. Nach seiner Auslieferung in näherer Zukunft erhält die Maschine dann die finale Kennung A9C-NB. Bislang ist der A321neo noch testweise unter D-AZAM unterwegs. In der Flotte der Gulf Air trifft der Airbus dann auf elf A320, sechs A320neo, sechs A321, als auch auf bislang einen A321neo, sowie sieben Boeing 787-9 Dreamliner.

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D-AZAM at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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