A319CJ

Comlux Malta, 9H-TBN

Comlux Malta, 9H-TBN

Am heutigen Nachmittag durfte der Hamburger Flughafen einen Airbus A319-115(CJ)(WL) begrüßen. Die Maschine der Comlux Malta mit der Kennung 9H-TBN setzte über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte auf das Vorfeld 2. Dort parkte der Zweistrahler auf der Position 95. Gestartet war die Maschine vom Flugplatz Al-Bateen (AZI) nahe des Stadtzentrums von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). An Bord waren Sultan Ahmed Al Jaber, Klimabeauftragter der Vereinigten Arabischen Emirate und Minister für Industrie und Hochtechnologie, sowie eine Delegation. Die Vertreter kamen um beim Hamburger Unternehmen Aurubis dem Startschuss zu einem Pilotprojekt, dass die emissionslose Verbrennung von Ammoniak zur Energiegewinnung vorantreiben soll, beizuwohnen. Das dabei verwendete Ammoniak soll aus den VAE geliefert werden.

Aviation photo
9H-TBN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am heutigen Abend soll der mehr als 11 Jahre alte VIP-Jet den Flughafen wieder verlassen. Dabei ist es für 9H-TBN ein bisschen wie “nach Hause kommen”. Denn gebaut wurde der A319 in Finkenwerder (XFW) und wurde am 11. März 2011 als 9H-AVK an Comlux Malta übergeben. Damals noch ohne Winglets erhielt der Flieger im Sommer 2016 in Lissabon (LIS) seine aktuell charakteristischen Winglets, bei Airbus Sharklets genannt. In der Kabine des Airbus finden dabei maximal 19 Passagiere Platz von denen elf Sitzplätze komfortabel zu Schlafmöglichkeiten umfunktioniert werden können. Neben WLAN steht den Gästen bei den bis zu mehr als 7.000km langen Reisen auch eine Dusche an Bord zur Verfügung.

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System Capital Management (SCM), P4-RLA

System Capital Management (SCM), P4-RLA

Nachdem am Morgen die Boeing 747 der saudischen Regierung abgeflogen war (hier gehts zum Artikel), setzte wenig später über die Landebahn 23 ein alter Bekannter der Lufthansa Technik (LHT) auf. Mit P4-RLA kam der etwas über 12 Jahre Airbus A319-133(CJ) der ukrainischen System Capital Management (kurz SCM) an den Hamburger Flughafen. Bei der LHT soll der Zweistrahler gewartet warten.

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P4-RLA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dabei kam die Maschine vom ungarischen Flughafen Budapest (BUD) und nicht wie die Jahre zuvor aus der Ukraine. Dies dürfte an dem Besitzer dieses Flugzeugs liegen, denn P4-RLA gehört niemand geringerem als Rinat Achmetow, einem der reichsten Ukrainern überhaupt. Seine Beteiligungsgesellschaft, SCM, tritt in vielen Branchen und Konzernen der Ukraine in Erscheinung und könnte dem ein oder anderen Fußballinteressierten ein Begriff sein. Denn die SCM Limited gilt als Trikot- und Hauptsponsor des bekannten ukrainischen Fußballvereins Schachtar Donezk, der ebenfalls Achmetow gehört. Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ist es deshalb P4-RLA aktuell nicht möglich in seinem Heimatland zu fliegen.

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Private, D-AVWO (9H-NTA)

Private, D-AVWO (9H-NTA)

Bislang findet dieses Modell der Airbus A320-Familie kaum Absatz. So gibt es bislang lediglich fünf aktive und insgesamt sechs ausgelieferte Exemplare des Airbus A319neo. Am heutigen Mittag absolvierte nach erfolgreichen ersten Triebwerksläufen gestern ein A319-153N(CJ) mit der späteren Kennung 9H-NTA der für einen privaten Kunden bestimmt ist erste Tests auf der Runway des Airbuswerksgeländes in Finkenwerder. Diese umfassten insgesamt drei sogenannte “Rejected Take Off”-Test (kurz rto), bei denen der Startabbruch unter vollem Schub getestet wird.

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D-AVWO at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Insgesamt drei Mal durfte die werksneue Maschine mit der Baunummer (MSN) 10897 so die Start- und Landebahn entlang donnern, ehe es wieder zur Parkposition ging. Sollten die heutigen Tests erfolgreich gewesen sein, wird zeitnah der Erstflug des Airbus stattfinden. Es handelt sich bei diesem A319 tatsächlich auch erst um den dritten bislang gebauten in der “(CJ)”-Variante (steht für “Corporate Jet”). Dabei finden in dieser Version, je nach Ausführung natürlich, in der Regel acht Passagiere in einer luxuriös eingerichteten 83m² Kabine Platz und können so bis zu 12.500km ohne Zwischenlandung reisen. Wer genau der Besitzer der später auf Malta registrierten 9H-NTA ist, ist bislang leider nicht bekannt.

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Deutsche Luftwaffe, 15+01

Deutsche Luftwaffe, 15+01

Am heutigen Mittag landete mit 15+01 einer der drei Airbus A319 aus der Flotte der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung am Hamburg Flughafen. Anders als sonst rollte die Maschine jedoch nicht auf das Gelände der Lufthansa Technik (LHT) oder das Vorfeld 2, sondern steuerte Außenparkposition 61 auf dem Vorfeld 1 vor den Terminals an. Gekommen war der Zweistrahler aus Köln (CGN). Nach über einer Stunde Aufenthalt setzte der A319-133(CJ) seine Reise fort und steuerte den französischen Militärflugplatz Évreux-Fauville (EVX) an.

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1501 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

An diesem Flugplatz wird die deutsche Lockheed C-130-Flotte zu Hause sein. In welchem Zusammenhang nun der heutige Besuch des Airbus hängt vermögen wir leider nicht sicher sagen zu können. Mit dem morgen beginnenden G7 Außenministertreffen an der Ostsee hatte das Gastspiel allerdings wohl nichts zu tun.
Vor exakt 13 Jahren und zwei Tagen hob die in Finkenwerder (XFW) gebaute Maschine das erste Mal ab. Bereits am 13. Mai wurde der Flieger dann zur Lufthansa Technik (LHT) nach Fuhlsbüttel überführt, wo er unter anderem die Kabinenausstattung erhielt. Am 17. Februar 2010 fanden dann unter der Testkennung 98+46 die ersten Testflüge statt. Am 31. März des selben Jahre nahm die Luftwaffe dann das Flugzeug mit VIP-Kabine ab und gab ihm die heutige Kennung 15+01.

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Ruler’s Flight Sharjah, A6-ESH

Ruler’s Flight Sharjah, A6-ESH

Bei wieder einmal schönstem Wetter in der Hansestadt landete am heutigen Nachmittag mit A6-ESH der Airbus A319-133(CJ) der Ruler’s Flight Sharjah aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Fuhlsbüttel. Der Zweistrahler startete vom Flughafen Schardscha (SHJ) und benötigte für die mehr als 4.800km bis nach Hamburg fast sieben Stunden. Am Hamburg Airport setzte der Airbus dann über die Landebahn 23 auf.

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A6-ESH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Grund für den Besuch des 23 Jahre alte A319 ist wieder einmal ein Aufenthalt zur Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT). Dorthin rollte die Maschine auch nach der Landung über den Taxiway T. Gebaut in Finkenwerder (XFW) hob das Flugzeug erstmalig am 28. Mai 1999 ab. In der Folge erhielt der A319 gleich insgesamt vier Testkennungen innerhalb des Airbuskonzerns. Erst am 29. März 2000 wurde das Schmalrumpfflugzeug mit VIP Kabine als A6-ESH an die Herrscher des Emirates Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeliefert.

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