737

AIR X Charter, 9H-ELF

AIR X Charter, 9H-ELF

Sie gehört wohl mit zu den am schönsten lackierten Boeing 737 aktuell da draußen. Die Rede ist von 9H-ELF der maltesischen AIR X Charter. Die Boeing 737-7BC(WL) BBJ kam am heutigen Vormittag auf einem Charterflug aus der österreichischen Hauptstadt Wien (VIE) nach Fuhlsbüttel. Über die Landebahn 23 setzte die Maschine mit VIP-Kabine auf und rollte danach auf das Vorfeld 2. Dort stieg lediglich ein Passagier aus. Eine knappe Stunde später machte sich der Zweistrahler wieder auf den Weg und nahm auf einem Positionierungsflug Kurs auf den Flughafen Schardscha (SHJ) in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Aviation photo
9H-ELF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 22 Jahre alte 737 hob erstmals am 25. Oktober 1999 im amerikanischen Renton (RNT) ab und wurde in der Folge von Boeing Business Jets mit einer luxuriösen Kabine ausgebaut. Eigentlich sollte die amerikanische NetJets Aviation das Flugzeug erhalten, nahm es jedoch nicht ab. Erst am 21. November 2002 übernahm dann die saudi-arabische Ditco Air den Boeing Business Jet (kurz BBJ). Am 14. Juni 2007 wechselte er zur schweizer G5 Executive, ehe er am 24. Januar 2008 über die amerikanische Jack Prewitt & Associates am Valentinstag 2008 zur Flotte der Avenir Bermuda (BBJ) Ltd. stieß. Ab dem 9. September 2016 betrieb dann HK Bellawings Jet aus Hong Kong die Boeing für eine privaten Kunden. Dies endete am 6. Mai vergangenen Jahres mit der Übernahme durch die amerikanische ELIL. Dort erhielt die 737 auch die aktuelle spektakuläre Lackierung. Seit dem 13. Oktober 2021 ist sie nun für AIR X Charter im Einsatz und lässt dabei kaum Wünsche der Passagiere und Gäste an Bord offen. So gehören unter anderem ein geräumiges Schlafzimmer und ein luxuriöses Bad inklusive Dusche zur Ausstattung von 9H-ELF.

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ASL Airlines France, F-GIXT

ASL Airlines France, F-GIXT

Das heutige “Highlight” des Tages kam in einem schlichten Weiß daher. Gehörten früher noch Flugzeuge des Musters Boeing 737-300 zum alltäglichen Bild am Hamburger Flughafen, so nagt der Zahn der Zeit auch an den Einsätzen der klassischen Versionen der 737 zu denen eben auch die -300er Variante zählt. Dennoch landete mit F-GIXT eine 737-39M(QC) der ASL Airlines France am heutigen Vormittag über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel und zog so noch einmal das Interesse Einiger auf sich. Der Zweistrahler kam aus der französischen Hauptstadt Paris (CDG) in einem Charterauftrag in die Hansestadt.

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F-GIXT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der bald 25 Jahre alte Zweistrahler hob dann eine Stunde später wieder ab und flog auf einem Positionierungsflug zurück nach Paris. Zum allerersten Mal verließ die Boeing am 8. Juli 1997 im amerikanischen Renton (RNT) den Boden. Wenig später begann der Umbau der 737-39M zu einer “(QC)” Version. Dazu erhielt die Boeing ein Frachttor auf der vorderen Backbordseite des Flugzeugs. Dies ermöglicht entweder acht Container oder 147 Passagiere im Rumpf zu transportieren. Der Wechsel dieser Konfigurationen soll in unter einer halben Stunde möglich sein. Zu erst betrieb dann ab dem 31. Juli 1997 die französische Air Austral das Mittelstreckenflugzeug, ehe es am 27. Juni 2005 zur ebenfalls französischen Europe Airpost wechselte. Dort erhielt es neben der Kennung F-GIXT auch eine auffallend gelbe Lackierung. Leider verschwanden diese Farben Ende 2016 und wichen einem schlichten Weiß und den Titeln auf dem vorderen Rumpfsegment. Zu diesem Zeitpunkt besaß ASL Airlines France die Maschine bereits weit mehr als ein Jahr.

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TuiFly, D-ABMV

TuiFly, D-ABMV

Seit der Schließung der Hamburger Basis zu Beginn der Corona-Pandemie wurde es still um den deutschen Ferienflieger TuiFly in Fuhlsbüttel. Gehörten die Flugzeuge einst zum Standard Repertoire am Hamburg Airport, so wurden die Maschinen, meist im charakteristischen Blau oder farbenfrohen Sonderlackierung schon bis hin zur Schließung der Basis immer weniger. Vereinzelt wurden, auch in den vergangenen Tagen, immer mal wieder Maschinen des Ferienfliegers  – allerdings von Eurowings geleast – auf Strecken von und nach Hamburg eingesetzt.
Am heutigen Morgen jedoch landete mit D-ABMV wieder eine 737 der TuiFly auch in deren Auftrag am Platz. Die Boeing 737-86J(WL) setzte auf einem Positionierungsflug aus Düsseldorf (DUS) über die Landebahn 23 auf. Ein wenig später nahm sie im Charterauftrag Passagiere an Bord und hob zunächst Richtung Frankfurt (FRA) ab um von dort aus dann weiter auf die spanische Insel Ibiza (IBZ) zu fliegen.

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D-ABMV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der leuchtend rot sonderlackierte Zweistrahler trägt dabei bereits seit Jahren eine Werbelackierung für den Fotodienstleister “Cewe”. Diese Lackierung wurde Ende 2020 minimal angepasst (wir berichteten). Kennern fällt sicherlich gleich bei der Registrierung des Jets auf, dass es sich um ein ehemaliges Flugzeug der Air Berlin handelt. Denn am 26. November 2013 wurde die gut mehr als acht Jahre alte Boeing im amerikanischen Renton (RNT) an die ehemals zweitgrößte deutsche Airline ausgeliefert. Doch bereits über die Wintermonaten 2015/2016 zeichnete sich eine neue Zukunft für die 737 ab. So stand sie zunächst mehrere Monate abgestellt am Flughafen München (MUC). In den folgenden Monaten wurde das Mittelstreckenflugzeug dann von TuiFly für Air Berlin und deren Tochtergesellschaft Niki betrieben. Mit der Insolvenz der Air Berlin übernahm der Ferienflieger aus Hannover komplett das Flugzeug und behielt die Kennung D-ABMV. In der Folge wurde die Boeing dann auch häufiger bei Eurowings eingesetzt ehe die Pandemie den 186-Sitzer zu einer monatelangen Standzeit bei uns am Hamburger Flughafen zwang.

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Icelandair, TF-ICR

Icelandair, TF-ICR

Icelandair ist zurück am Hamburger Flughafen. Seit Ende September vergangenen Jahres pausierte die isländische Fluggesellschaft ihre Flüge von und nach in die Hauptstadt Reykjavik (KEF). Am heutigen Mittag nahm das Unternehmen unter Flugnummer FI510/F511 diese Route wieder auf. Dabei setzte Icelandair eines der neusten Flugzeuge in der Flotte ein. Mit TF-ICR landete über die Runway 23 eine Boeing 737-8 MAX die bereits die neue Lackierung der Airline trägt. Diese wird es in verschiedenen Farbvarianten geben.

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TF-ICR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst seit dem 3. Februar diesen Jahres gehört der Zweistrahler zur Flotte der Icelandair, obgleich das Mittelstreckenflugzeug seinen Erstflug bereits am 23. November 2021 im amerikanischen Renton (RNT) absolvierte. Grund für diese Verzögerung sind immer wiederkehrende Probleme mit dem Fluggerät und/oder der Zulassung seitens der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde FAA. Neben der Kennung TF-ICR erhielt die 737 MAX bei ihrer Übernahme auch den Taufnamen “Fögrufjöll”, ein Vulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher im Zentrum der Insel. Die Boeing 737 MAX-Varianten in der Flotte sollen mittelfristig die alternden Boeing 757 ersetzen.

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Smartwings Slovakia, OM-TSG

Smartwings Slovakia, OM-TSG

Zum ersten mal war heute der slowakische Ableger der Charterfluggesellschaft Smartwings am Hamburger Flughafen zu sehen. Die Boeing 737-82R(WL) mit der Kennung OM-TSG landete am Morgen über die Landebahn 05, nachdem sie kurz zuvor vom Berliner Flughafen (BER) gestartet war. Auf seinem Weg zum griechischen Flughafen Heraklion (HER) sammelte der Zweistrahler am Flughafen in Fuhlsbüttel noch einige Passagiere ein, ehe es auch für die bereits in Berlin eingestiegenen Gäste weiter in Richtung der Mittelmeerinsel Kreta ging.

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OM-TSG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am heutigen Abend fliegt die mehr als 18 Jahre alte Boeing diese Strecke in entgegensetze Richtung wieder retour und fliegt zunächst Fuhlsbüttel an, ehe sie wieder nach Berlin fliegt. Mittlerweile finden in der 737 189 Passagiere Platz. Dies war allerdings nicht immer so. Denn mit der Auslieferung des Mittelstreckenflugzeugs am 4. März 2004 im amerikanischen Renton (RNT) an die chinesische Shanghai Airlines, bot es lediglich insgesamt 164 Gästen in zwei Klassen Platz. Erst mit der Übernahme durch die tschechisch Smartwings am 9. Mai 2014 änderte sich diese Kabinenkonfiguration. Die aktuelle Kennung, OM-TSG, trägt die Maschine hingegen erst seit der Übernahme durch die slowakische Tochtergesellschaft am 9. April 2015.

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