Royal Air Force, ZE707

Royal Air Force, ZE707

In den vergangenen Tagen war gerade südlich Hamburg militärisch viel los. So kamen am Wochenende bspw. eine Boeing C-17 und ein Airbus A400M der britischen Royal Air Force oder auch eine Bombadier RO-6A der US Army nach Hannover (HAJ) und gestern erst eine Boeing 767 der italienischen Luftstreitkräfte nach Wunstorf (ENTW) und Bremen (BRE). Nur um Hamburg machten diese militärischen Flugbewegungen bis heute einen Bogen. Am Mittag landete dann mit ZE707 eine British Aerospace 146-200QC der britischen Royal Air Force in Fuhlsbüttel und beendete die Abstinenz des Airports. Die vierstrahlige Maschine war zuvor von der nahe Londons liegenden Royal Air Force Station Northolt (NHT) gestartet und setzte über die Landebahn 15 am Hamburger Flughafen auf. Nach mehr als einer Stunde Aufenthalt flog die BAe 146 weiter zum estnischen Flughafen Tallinn Lennart Meri (TLL).

Aviation photo
ZE707 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die bald 30 Jahre alte British Aerospace 146-200QC hob erstmals am 20. Februar 1991 im britischen Woodford (EGCD) ab. Am 7. Oktober 1991 übernahm dann die französische Air Inter das Flugzeug, ehe es am 28. April 2003 von der ebenfalls französischen Axis Airways eingeflottet wurde. Über TNT Airways im Februar 2006 fand der Jet am 24. April 2012 den Weg zur Flotte der britischen Royal Air Force. Dort erhielt er die Kennung ZE707. In der Vergangenheit waren bereits mehrfach die vier sich in der Flotte befindenden BAe 146 am Hamburger Flughafen zu Gast. Allerdings geht die Zeit der kleinen Vierstrahler im „No. 32 (The Royal) Squadron“ offenbar dem Ende entgegen. Denn alle vier Maschinen stehen bereits seit einiger Zeit zum Verkauf.
Durch seine „Vierstrahligkeit“ und die damit verbundene Analogie zur als „Jumbo“ bezeichneten Boeing 747, wird die BAe 146 auch liebevoll „Jumbolino“ genannt.

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