Aeroflot, VP-BML

Aeroflot, VP-BML

So schön das Licht im Winter auch sein kann, manchmal hat er seine Tücken. Nicht nur die Kälte kann zu einem Problem werden, sondern auch andere Wetterereignisse, wie z.B. Nebel. Dies war heute in Kopenhagen der Fall. Sichtweiten von teilweise weniger als 100m bescherten uns eine Umleitung von dort. VP-BML, eine Boeing 737-8MC(WL) der Aeroflot (SU/AFL) war als SU2658 in Moskau gestartet und sollte eigentlich nach etwas mehr als zwei Stunden Flugzeit in CPH landen. Der dichte Nebel sorgte allerdings dafür, dass sich die Cockpitcrew nach mehreren Warteschleifen dafür entschied, nach Hamburg zu fliegen. Um 15:45Uhr hob die Maschine letztendlich von Hamburg ab um doch noch das eigentliche Ziel zu erreichen.


Aviation photo
VP-BML at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace

Die Boeing 737-8MC(WL) hatte ihren Erstflug am 01. April 2017 in Renton (RNT) und wurde am 10. April 2017 an Aeroflot ausgeliefert. Die Boeing verfügt über insgesamt 158 Plätze. 20 in der Business class und 138 in der Economy .

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Lufthansa Cargo, D-AEUA

Lufthansa Cargo, D-AEUA

Wie ein Gast aus der Vergangenheit mutet die Tage der Airbus A321 auf dem Vorfeld 2 in Fuhlsbüttel an. Der A321-211 mit der Kennung D-AEUA steht seit Donnerstag auf der Position 88 gegenüber des General Aviation Terminal (kurz GAT) geparkt. Zuvor war die Maschine vom britischen Flughafen Lasham (QLA), wo sie seit dem 15. Juli diesen Jahres stand, gestartet und flog nach Fuhlsbüttel. Der Airbus A321 trägt dabei noch die Farben der längst vergangenen Air Berlin und die Titel der ebenfalls nicht mehr existenten Laudamotion. Als D-AEUA wartet der Zweistrahler nun auf den Weiterflug nach Singapore, wo das Mittelstreckenflugzeug, wie bereits ein anderer A321, zu einem A321-211(P2F) umgebaut werden soll. Sprich das ehemalige Passagierflugzeug wird zu einem Vollfrachter inkl. großer Ladeluke am vorderen Bereich des Rumpfs umgerüstet. Nach der Fertigstellung wird die Lufthansa Cargo den Airbus dann übernehmen und in das inneuropäische Frachtnetz integrieren. Allerdings kümmert sich um den Betrieb offensichtlich die Lufthansa CityLine.

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D-AEUA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ursprünglich wurde der A321-211 am 18. Juni 2003 in Finkenwerder (XFW) an Air Jamaica ausgeliefert. Am 19. November 2009 wechselte der Jet mit der Baunummer (MSN) 1988 als D-ABCG zur Air Berlin, ehe er als OE-LCG am 24. Februar 2007 an die damalige Air Berlin-Tochtergesellschaft Niki ging. Diese ging in der neugegründete Laudamotion auf und so wechselte auch der 210-Sitzer am 23. März 2018 zur Laudamotion. Mit dem Niedergang der Air Berlin und sukzessive seinen Tochtergesellschaften kam der Airbus schlussendlich am 27. September 2019 zu Eurowings für die allerdings er nie abhob. Viel mehr wurde die nun D-AEUA registrierte Maschine in Shannon (SNN) geparkt bis der A321 im Juli diesen Jahres nach Lasham, offenbar zur Wartung, geflogen wurde.

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Azul Linhas Aéreas Brasileiras, D-AVWX (PR-YJF)

Azul Linhas Aéreas Brasileiras, D-AVWX (PR-YJF)

Überdurchschnittlich viel Geheimniskrämerei wurde im Vorwege um diesen Airbus A321neo gemacht. Denn die Lackierung sollte offenbar so lange es geht geheim bleiben. Heute hatte dieses Versteckspiel definitiv ein Ende, nachdem sich die aktuell zu Testzwecken D-AVWX registrierte Maschine, bereits gestern auf der Start- und Landebahn in Finkenwerder (XFW) zeigte, zum Kompensieren nach den Triebwerksläufen und dem sogenannten “Rejected Take Off” Test. Am heutigen Mittag brach der werksneue Airbus A321-251NX zu seinem Erstflug auf. Dabei offenbarte die zukünftige PR-YJF einigen Spottern die ganze Pracht seiner Sonderlackierung, denn der Zweistrahler trägt eine Sonderlackierung des Walt Disney Charakters Minnie Mouse.

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D-AVWX at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dazu erhielt das Mittelstreckenflugzeug neben der Zeichentrickfigur Minnie Mouse auf dem Leitwerk auch das ikonische Pünktchen-Muster auf dem Rumpf. Darüberhinaus ziert ein lächelnder Mund, sowie eine angedeutete Nase und Wimpern die Cockpit-Sektion des A321neo.
Nach dem Start über die Runway 23 in Finkenwerder absolvierte der Airbus dann sein Erstflug-Testprogramm über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Schleswig-Holstein. Auf den obligatorischen Low Approach am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel wurde allerdings witterungsbedingt verzichtet, denn am letzten Tag vor Heiligabend begann es am Mittag im gesamten Stadtgebiet zu schneien. Ob dieser auf einem der folgenden Testflüge nachgeholt wird, ist uns derweil nicht bekannt, gilt aber nicht als unwahrscheinlich. Nach der Auslieferung nach den Feiertagen wird der A321NX neben der Kennung PR-YJF auch offiziell den Taufnamen “Minnie Mouse nas nuvens” tragen. Dieser ist bereits an der Nase des Flugzeugs lackiert und bedeutet so viel wie “Minnie Mouse in den Wolken”. In der Flotte der Azul befindet sich bereits ein Airbus A320neo in der “Mickie Mouse”-Sonderlackierung, dieser wurde jedoch in Toulouse (TLS) gebaut und ausgeliefert.

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Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Mitte Oktober diesen Jahres kam A4O-OMN der Royal Flight Oman mal wieder zur Lufthansa Technik (LHT) bei uns am Airport (hier gehts zum Artikel). Die Boeing 747-430 befand sich seitdem zur Wartung in den Hallen der LHT. Am heutigen Vormittag startete der Vierstrahler jedoch zu einem Testflug. Dazu nutzte die Maschine der Regierung des Landes auf der Arabischen Halbinsel die Startbahn 33 und brach zunächst mit dem Ziel Hannover (HAJ) auf. Nach dem Start flog das Langstreckenflugzeug zunächst südlich von Hamburg um dann in größerer Höhe zunächst Richtung Norden eine Schleife zu fliegen, die dann im südlich von Hannover endete. Im Sinkflug nahm der Jumbojet dann allerdings nicht Kurs auf Hannover, sondern setzte mehr als eine Stunde später über die Landebahn 05 wieder in Fuhlsbüttel auf.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mutmaßlich führte zu geringe Sicht im nebeligen Hannover zu dieser Planänderung. Ein finaler Abflug der mehr als 20 Jahre alten 747 vom Hamburg Airport ist noch in dieser Woche mehr als wahrscheinlich. Jedoch ist A4O-OMN ein häufiger Gast zur Wartung bei der LHT, sodass diese Boeing sicherlich nicht zum letzten Mal an unserem Flughafen vorbeischaute.

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Juneyao Airlines, B-20D1 & B-209R

Juneyao Airlines, B-20D1 & B-209R

Heute ist wieder so ein Tag an dem am heutigen Morgen gleich zwei Boeing 787-9 Dreamliner der chinesischen Juneyao Airlines sich am Hamburger Flughafen die Klinke in die Hand gaben. Direkt mit der Öffnung des Platzes um kurz nach sechs Uhr in der Früh setzte mit B-20D1 der einzige Dreamliner in der Blütenblätter-Sonderlackierung der 787 Flotte der Juneyao in Fuhlsbüttel auf und rollte zum Entladen auf das Vorfeld 2. Dort wurde er jedoch anders als üblich geparkt, da dort noch die verspätete Antonov An-124 vom Sonntag stand. Diese verließ allerdings kurz nach der Ankunft den Hamburg Airport mit Ziel Novosibirsk (OVB). Nach etwas mehr als zwei Stunden nach der Landung und sogar fast zwei Stunden vor dem geplanten Abflug machte sich die Boeing wieder auf den Rückweg nach Shanghai (PVG). Auf Grund der ungewöhnliche Parkposition rollte sie zunächst Richtung Norden und überquerte nach einer Rechtskurve die Startbahn 33. Über das Vorfeld 1 rollte sie schließlich zum Aufrollpunkt B1 nahe dem südlichen Teil des Vorfelds und der Halle H.

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B-20D1 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Von dort hob B-20D1 mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages dann über die Startbahn 33 ab und begegnete kurz vor der deutschen Ostseeküste der bereits sinkenden B-209R, die ebenfalls auf dem Weg aus Shanghai in die Hansestadt war. Wenig später setzte auch diese 787-9, allerdings über die Landebahn 05 am Flughafen auf und rollte danach auf die bekannte Position 95C auf dem Vorfeld 2.

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B-209R at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst am Mittag verließ der knapp drei Jahre alte Dreamliner in der Pfingstrosen-Sonderlackierung den Airport wieder und flog zurück in die chinesische Metropole. Doch über Russland dürfte B-209R gleich der nächsten Boeing 787 der Juneyao Airlines begegnen, denn mit B-1115 wird am frühen Abend dann der dritte Dreamliner mit Frachtauftrag am Hamburger Flughafen erwartet.

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