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Juneyao Airlines, B-20D1 & B-209R

Juneyao Airlines, B-20D1 & B-209R

Heute ist wieder so ein Tag an dem am heutigen Morgen gleich zwei Boeing 787-9 Dreamliner der chinesischen Juneyao Airlines sich am Hamburger Flughafen die Klinke in die Hand gaben. Direkt mit der Öffnung des Platzes um kurz nach sechs Uhr in der Früh setzte mit B-20D1 der einzige Dreamliner in der Blütenblätter-Sonderlackierung der 787 Flotte der Juneyao in Fuhlsbüttel auf und rollte zum Entladen auf das Vorfeld 2. Dort wurde er jedoch anders als üblich geparkt, da dort noch die verspätete Antonov An-124 vom Sonntag stand. Diese verließ allerdings kurz nach der Ankunft den Hamburg Airport mit Ziel Novosibirsk (OVB). Nach etwas mehr als zwei Stunden nach der Landung und sogar fast zwei Stunden vor dem geplanten Abflug machte sich die Boeing wieder auf den Rückweg nach Shanghai (PVG). Auf Grund der ungewöhnliche Parkposition rollte sie zunächst Richtung Norden und überquerte nach einer Rechtskurve die Startbahn 33. Über das Vorfeld 1 rollte sie schließlich zum Aufrollpunkt B1 nahe dem südlichen Teil des Vorfelds und der Halle H.

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B-20D1 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Von dort hob B-20D1 mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages dann über die Startbahn 33 ab und begegnete kurz vor der deutschen Ostseeküste der bereits sinkenden B-209R, die ebenfalls auf dem Weg aus Shanghai in die Hansestadt war. Wenig später setzte auch diese 787-9, allerdings über die Landebahn 05 am Flughafen auf und rollte danach auf die bekannte Position 95C auf dem Vorfeld 2.

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B-209R at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst am Mittag verließ der knapp drei Jahre alte Dreamliner in der Pfingstrosen-Sonderlackierung den Airport wieder und flog zurück in die chinesische Metropole. Doch über Russland dürfte B-209R gleich der nächsten Boeing 787 der Juneyao Airlines begegnen, denn mit B-1115 wird am frühen Abend dann der dritte Dreamliner mit Frachtauftrag am Hamburger Flughafen erwartet.

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Ural Airlines, VP-BVF

Ural Airlines, VP-BVF

Bereits gestern besuchten zwei Airbus A321 der russischen Ural Airlines den Hamburger Flughafen, ehe am heutigen Mittag und Nachmittag erneut zwei weitere Mittelstreckenflugzeuge der Fluggesellschaft den Weg (weit verspätet) nach Fuhlsbüttel fanden. Mit VP-BVF landete am Mittag der eigentlich bereits am frühen Morgen erwartete Airbus A321-231. Ursprünglich im chinesischen Wuhan (WUH) gestartet legte dieser Zweistrahler gleich drei Zwischenstopps auf seinem Weg nach Hamburg ein. Zunächst landete der Airbus in Novosibirsk (OVB), um dann wenig später im ebenfalls russischen Tyumen (TJM) zwischenzulanden, bevor es weiter nach ins nicht mal eine Stunde entfernte Jekaterinburg (SVX) ging. Von dort startete der A321 dann in die Richtung des Hamburg Airport.

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VP-BVF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung über die Runway 05 entlud der mehr als 11 Jahre und in Finkenwerder (XFW) gebaute Airbus A321 seine Fracht und flog in der Folge zurück nach Russland. Bislang war die Maschine seit dem 22. April 2010 zunächst für Vietnam Airlines und ab dem 25. Oktober 2020 als VP-BVF im Passagiereinsatz für Ural Airlines. Mit VP-BVR landete wenig später der nächste A321 im Frachtauftrag der Ural Airlines in Fuhlsbüttel.

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SkyAlps, 9H-BEL

SkyAlps, 9H-BEL

In der Pandemie sind bereits viele Fluggesellschaft vom Himmel verschwunden, kamen nicht mit den sinkenden Fluggastzahlen zurecht und gaben den Betrieb schließlich auf. Umso bemerkenswerter, dass mit der italienischen SkyAlps eine neue Airline es in die Lufträume Europas geschafft hat, trotz der aktuell sicherlich schwierigen Bedingungen. Seit vergangener Woche verbindet SkyAlps zwei mal wöchentlich die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen (BZO) mit dem Hamburger Flughafen. Dabei kommt das Flugmuster Bombardier Dash 8 Q400 zum Einsatz. Am heutigen Nachmittag landete mit 9H-BEL erst zum zweiten Mal eine Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 der kleinen italienischen Fluggsellschaft in Fuhlsbüttel. Dazu nutzte die Maschine bei frischem Nord-West Wind die Landebahn 33.

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9H-BEL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach der Landung drehte das zweimotorige Turboprop-Regionalflugzeug auf der Landebahn um und rollte diese komplett zurück, um zu seiner Parkposition zu kommen. Ein Manöver, das man auch nicht so häufig in Hamburg beobachten kann, vor allen Dingen nicht bei vollem Betrieb des Flughafens. Einige Zeit später flog die Dash 8 wieder zurück in die italienischen Alpen.

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9H-BEL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 13 Jahre alte Bombardier wurde ursprünglich am 23. Januar 2009 im kanadischen Toronto Downsview (YZD) an die britische FlyBe ausgeliefert. Diese betrieb den 78-Sitzer vom Herbst 2012 fünf Jahre lang für Brussels Airlines, ehe die Q400 zurück in die Flotte der britischen FlyBe zurückkehrte. Mit der Insolvenz der Airline zu Beginn des Jahres 2020 wurde die Maschine im britischen Southhampton (SOU), auf Grund von nicht bezahlten Gebühren, kurzfristig beschlagnahmt. Eigentlich sollte die ebenfalls britische Virgin Connect die Bombardier übernehmen, jedoch nahm die Airline, die bislang noch nie abhob, das Flugzeug nicht ab. In der Folge wurde die jetzige 9H-BEL in norwegischen Torp (TRF) und im kanadischen Halifax (YHZ) abgestellt und geparkt. Erst zum 1. Juni diesen Jahres übernahm die maltesischen Luxwing die Bombardier und betreibt sie seit dem 16. Juni für die neugegründete SkyAlps. Dort trifft sie auf ein weiteres Flugzeug diesen Typs.

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Volga-Dnepr, RA-82047

Volga-Dnepr, RA-82047

Als ob die beiden Frachtflüge der Juneyao und Ural Airlines am heutigen Morgen nicht genug waren, landete am Mittag mit RA-82047 eine Antonov An-124-100 der russischen Volga-Dnepr am Hamburger Flughafen. Das große vierstrahlige (richtige) Transportflugzeug kam dabei aus dem kanadischen Winnipeg (YWG) über den Atlantik in die Hansestadt. Für diesen Positionierungsflug benötigte die Maschine mehr als acht Stunden. Nach der Landung in Fuhlsbüttel rollte die Antonov auf das Vorfeld 2.

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RA-82047 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort wird sie beladen und die Nacht verbringen, ehe die An-124 am morgigen Mittag in Richtung des chinesischen Flughafen Tianjin (TSN) aufbrechen wird. Dabei hat das über 30 Jahre alte Flugzeug aus sowjetischem Flugzeugbau dann bislang nicht näher bekannte Fracht an Bord. Zuletzt war RA-82047 Mitte Oktober diesen Jahres am Flughafen zu Gast (hier gelangt ihr zum Artikel).

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Ural Airlines, VQ-BOB

Ural Airlines, VQ-BOB

Die Corona-Pandemie hat weiterhin die Welt im Griff und so benötigt auch Deutschland und vor allen Dingen Hamburg bspw. wieder mehr Corona-Tests. Um diese schnell und effizient ins Land zu bringen, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach auf eine Vielzahl von Fluggesellschaften zurückgegriffen, darunter auch die russische Ural Airlines. Am heutigen Morgen landete erneut ein Airbus A321 der Ural Airlines in Fuhlsbüttel. Auf seinem Weg aus der chinesischen Stadt Wuhan (WUH) nach Hamburg, legte der A321-211 mit der Kennung VQ-BOB jedoch noch je einen Tankstopp in Novosibirsk (OVB) und Jekaterinburg (SVX) ein. Auf dem Vorfeld 2 wurde das Flugzeug nach der Landung entladen.

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VQ-BOB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auf Grund schon vorangegangener Verspätungen und offensichtlichen Problemen bei der Entladung verspätete sich der geplante Abflug des bald 19 Jahre alten Mittelstreckenflugzeugs um weit mehr als zwei Stunden. Am Vormittag flog der A321 dann wieder zurück nach Jekaterinburg. Ursprünglich wurde der Airbus mit der Baunummer (MSN) 1905 am 27. Februar 2003 in Finkenwerder (XFW) an Air Jamaica ausgeliefert. Bis Mitte 2009 flog die Maschine dort bis sie über den Leasiggeber zur türkischen Turkuaz Airlines wechselte und dort bis ins Frühjahr 2011 aktiv war. Über die russischen Solaris Airlines im Mai 2011 gelangte der Airbus A321 schließlich als VQ-BOB am 14. November des selben Jahres zu Ural Airlines. Dort flog er allerdings bislang hauptsächlich maximal 220 Passagiere. Bedingt durch die Pandemie, fliegt der Zweistrahler aktuell vermehrt Frachtaufträge. In genau diesem Auftrag landen bereits am heutigen Abend und am morgigen frühen Morgen weitere A321 der Fluggesellschaft am Hamburg Airport.

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