Nordseekonferenz in Hamburg

Nordseekonferenz in Hamburg

Sperrungen in der Innenstadt, freigehaltene Kapazitäten am Airport – so eilte der heutigen Nordseekonferenz eine gewisse erwartete Größe voraus. Der 3. Internationale Nordsee-Gipfel findet zum ersten Mal in der Hansestadt statt und lud neben Vertretern einiger Anrainerstaaten der Nordsee auch Delegationen von NATO und Europäischer Union ins Rathaus. Das Ziel ist es, die Nordsee durch den Ausbau von Offshore-Windenergie und Wasserstoffinfrastruktur zum weltweit größten Reservoir für saubere Energie zu machen. Dennoch blieb die große Anreisewelle von Regierungsmaschinen am Hamburger Flughafen aus. So reisten bis Mittag lediglich die niederländische Regierung mit ihrer Boeing 737-700(WL) BBJ (Kennung: PH-GOV), sowie die norwegische Delegation mit einer angemieteten Dassault Falcon 7X (Kennung: OY-VIK) und eine Bombardier Challenger 850 der Air X Charter aus Luxembourg (Registrierung: 9H-BOO) in Fuhlsbüttel an.

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PH-GOV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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OY-VIK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die Regierung Dänemarks bevorzugte den Weg über die Straße, während Vertreter der EU und Belgiens mit einer Linienmaschine der Brussels Airlines anreisten. Sowohl die Boeing 737, als auch die Falcon 7X und die Challenger 850 parkten alle auf dem Vorfeld 2. Dort erwarteten bereits Kolonnen mit Limousinen die hochrangigen Gäste. Am Abend landete mit OO-LUM dann noch die Dassault Falcon 7X der belgischen und mit C-215 eine Bombardier Challenger 604 der dänischen Regierung, mutmaßlich, um ihre Delegationen nicht auf einem Linienflug später am Abend gen Heimat zu befördern.

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OO-LUM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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C-215 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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9H-BOO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Egypt Government, SU-EGY

Egypt Government, SU-EGY

Mehr als vier Jahre verbrachte SU-EGY der ägyptischen Regierung am Hamburger Flughafen. Dabei wurde die Boeing 747-830 umfangreich ausgestattet, umgerüstet und getestet. Erst Mitte Dezember vergangenen Jahres endete das Kapitel des Vierstrahlers vorerst in Hamburg (hier gehts zum Artikel). Bereits am heutigen Mittag kehrte der Jumbojet dann aus Kairo (CAI) erneut nach Fuhlsbüttel zurück um geplant bei der Lufthansa Technik (LHT) sich einer ca. zwei wöchigen Wartung zu unterziehen.

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SU-EGY at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dabei setzte die mehr als 14 Jahre alte Maschine über die Landebahn 15 auf und rollte danach über die Taxiways D1 und T vor die Hallen der LHT. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen, dass die ehemals für die Lufthansa bestimmte 747 in Hamburg zu Gast sein wird. Denn offenbar wurde mit der Techniksparte der größten deutschen Airline ein langfristiger Wartungsvertrag geschlossen.

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Iraqi Government, YI-ASF

Iraqi Government, YI-ASF

Seit Anfang September letzten Jahres weilt nun erneut YI-ASF der irakischen Regierung zu Wartungszwecken bei der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen (wir berichteten). Am heutigen Mittag brach die Boeing 737-81Z(WL) zu einem zweistündig geplanten Testflug ab Hamburg auf. Dieser sollte den Zweistrahler über die Startbahn 05 in Richtung Frankfurt führen und dann wieder zurück in die Hansestadt. Dabei sollte die Maschine eine Flughöhe von 23.000ft (ca. 7km) nicht übersteigen. Über dem Harz kehrte der Jet bereits wieder um und landete nach exakt einer Stunde Flugzeit über die Piste 15 in Fuhlsbüttel.

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YI-ASF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach der Landung rollte die 737 wieder vor die Werfthallen der LHT. Bereits am kommenden Montag steht die Abreise aus Hamburg an und die Boeing fliegt dann ins niederländische Woensdrecht (WOE), um dort eine neue Lackierung zu erhalten. Bereits seit seiner Auslieferung am 16. Dezember 2013 im amerikanischen Renton (RNT) fliegt der 75-Sitzer für die irakische Regierung. Den Betrieb von YI-ASF übernimmt dabei die staatliche Iraqi Airways.

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Air Uniqon, D-AASH

Air Uniqon, D-AASH

Bereits seit einigen Tagen kann man eine neue Airline am Hamburger Flughafen beobachten. Die virtuelle Airline Air Uniqon verbindet nun den Hamburger Flughafen mit dem baden-württembergischen Friedrichshafen (FDH). Dabei greift die im Februar 2025 in der brandenburgischen Provinz gegründete Fluggesellschaft auf die Flotte der Avanti Air und deren beide Bombardier DHC-8-402 Dash 8 Q400 zurück. Verbunden wird die kleine Stadt am Bodensee nicht nur mit Hamburg, sondern auch Düsseldorf (DUS) und Berlin (BER) stehen in der Liste der Ziele der Air Uniqon. Drei mal die Woche haben Reisende nun die Möglichkeit schnell von der Elbmetropole in den Süden Deutschlands zu reisen.

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D-AASH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Für die Außendarstellung erhielten sowohl D-AASG als auch die heutigen D-AASH beidseitig die Titelschriftzüge von Air Uniqon auf dem Rumpf der Dash 8. Bei schönsten Sonnenschein setzte die mehr als 18 Jahre alte Bombardier am heutigen Nachmittag über die Landebahn 15 auf. Nach der Abfertigung auf dem Vorfeld 1 flog das zweimotorige Flugzeug wieder zurück in Richtung Baden-Württemberg.
D-AASH ist dabei bereits schon etwas in der Welt rumgekommen. So flog der aktuelle 78-Sitzer bereits für die amerikanischen Colgan Air, Continental Connection, United Express, Republic Airlines, sowie für die britische FlyBe und seit dem 28. Januar 2022 für Avanti Air.

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Deutsche Luftwaffe, 10+03

Deutsche Luftwaffe, 10+03

Zu einem regulären Wartungstermin bei der Lufthansa Technik (LHT) landete am heutigen Morgen mit 10+03 einer der drei Airbus A350-941 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung am Hamburger Flughafen. Das zweistrahlige Langstreckenflugzeug setzte dabei über die Piste 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte nach der Landung über den Taxiway D1 und T vor die Werfthallen der LHT. Der Jet, dessen Betrieb die Deutsche Luftwaffe übernimmt, kam von seiner Basis am Kölner Flughafen (CGN).

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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 10+03, mittlerweile mit dem Namen “Kurt Schuhmacher” getauft, war die erste der drei A350 der Luftwaffe die vor mehr als 5 Jahren ausgeliefert wurde. Ausgestattet und gewartet von der Lufthansa Technik am Hamburg Airport dienen die drei Langstreckenjets den Regierungsmitgliedern und deren Delegationen gerade auf interkontinentalen Reisen als Fortbewegungsmittel.

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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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