Marabu Airlines, ES-MBU

Marabu Airlines, ES-MBU

Kaum war die letzte Boeing 757 der Condor mit Passagieren im Regelbetrieb am heutigen Vormittag vom Hamburger Flughafen abgehoben (wir berichteten), so kam bereits am späten Nachmittag mit ES-MBU einer der Nachfolger auf einem Positionierungflug nach Fuhlsbüttel. Der Airbus A320-271N der estnischen Schwestergesellschaft Marabu kam vom Flughafen München (MUC) und setzte über die Landebahn 23 am Airport auf. Schon am frühen Morgen des 1. Mai morgen soll der Jet in Richtung des ägyptischen Badeorts Hurghada (HRG) aufbrechen.

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ES-MBU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als sieben Jahre alte und in Toulouse (TLS) gebaute A320neo wird einer von aktuell insgesamt sechs Maschinen der neo-Variante des A320 bei Marabu Airlines. Jedoch kämpft die im vergangenen Jahr gegründete Fluggesellschaft aktuell mit Problemen bei den eigenen Flieger und so sollen gerade in den stark frequentierten Sommermonaten auf Flugzeuge von Charteranbietern wie bspw. der litauischen Heston Airlines zurückgegriffen werden. Ursprünglich flog ES-MBU seit seiner Auslieferung am 10. März 2016 für die indische Billigfluggesellschaft IndiGo. Dort wurde der 180-Sitzer Ende Februar des vergangenen Jahres ausgeflottet und wurde an einigen Flughäfen rund um den Globus geparkt. Erst am 6. April diesen Jahres übernahm dann Marabu das Mittelstreckenflugzeug.

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Condor, D-ABOL

Condor, D-ABOL

Mit dem Ende des aktuellen Monats April endete am heutigen Tage auch wohl eine Ära am Hamburger Flughafen. Schon seit Wochen war halbwegs bekannt, dass der deutsche Ferienflieger Condor seine Flugzeuge des Typs Boeing 757 vom Hamburg Airport abziehen würde. Mit dem heutigen letzte Abflug mit Passagieren der D-ABOL bewahrheitete sich dann dieses Szenario. Ab morgen setzt die Condor ab Fuhlsbüttel im Regelbetrieb ausschließlich Flugzeuge der Muster Airbus A320 und A321 ein und greift dabei auch auf Flugzeuge der neugegründeten Schwestergesellschaft Marabu Airlines vom Typ Airbus A320neo zurück.

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D-ABOL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Zu Ehren des jahrelange Einsatzes der langen Boeing-Jets bekam die grün-gestreifte 757 nach einer Ehrenrunde auf dem Vorfeld 1 kurz vor dem Start noch eine Wasserfontäne von der Flughafen-Feuerwehr zum Abschied. Danach hob der Zweistrahler über die Startbahn 33 ab und setzte vermeintlich Kurs auf den ägyptischen Badeort Hurghada (HRG). Jedoch verbleib die 757-330(WL) auf niedriger Flughöhe und setzte zum endgültigen Abschied noch einmal zu einem finalen Low Approach über die Start- und Landebahn 23 am Flughafen an.

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D-ABOL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst nach dem Überflug über die Runway und dem erneuten Durchstarten flog die mehr als 23 Jahre alte Maschine weiter in Richtung Ägypten. Aktuell betreibt Condor neben der D-ABOL lediglich nur noch acht weitere Flugzeuge diesen Typs in der Flotte. Diese alternden Boeing Flugzeuge haben jedoch mittlerweile ein Alter jenseits der 23 Jahre erreicht und werden von nun an nur noch im Regelbetrieb ab Frankfurt (FRA) oder Düsseldorf (DUS) eingesetzt.

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Red Sea Airlines, SU-RSB

Red Sea Airlines, SU-RSB

Eine richte Rarität konnte man am heutigen späten Nachmittag an Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel beobachten. Mit SU-RSB landete die einzige Maschine in der Flotte der ägyptischen Red Sea Airlines in Fuhlsbüttel. Die Boeing 737-8Q8(WL) kam im Charterauftrag aus dem südägyptischen Badeort Hurghada (HRG). Der Zweistrahler setzte nach mehr als fünf Stunden Flug über die Landebahn 05 am Airport auf.

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SU-RSB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach mehr als einer Stunde Aufenthalt flog das Mittelstreckenflugzeug wieder zurück gen Süden. Dabei betreibt die erst im vergangenen Jahr gegründete Charterairline wie bereits erwähnt eben nur SU-RSB. In enger Zusammenarbeit mit einem lokalen ägyptischen Tourenanbieter bietet Red Sea Airlines somit lediglich Charterflüge an. Zeitnah soll eine weitere Boeing 737-800 zur Flotte stoßen.
Die aktuell einzige 737 der Flotte ist derweil bereits 17 Jahre alt und bietet aktuell 189 Passagieren auf blauen Ledersitzen verziert mit dem Red Sea Airlines Logo Platz. Ursprünglich flog der Jet seit seiner Auslieferung am 10. Mai 2006 für Air India Express und wechselte am 27. Juni 2014 zur kanadischen Air Transat. Es folgte die Ausflottung zu Beginn der Coronapandemie im März 2020 und in der Folge diverse mehrmonatigen Parkaufenthalte an verschiedensten Orten der Welt. Am 8. August 2022 übernahm dann Red Sea Airlines die Boeing und führt seit Herbst vergangenen Jahres Charterflüge durch.

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Freebird Airlines, TC-GPA

Freebird Airlines, TC-GPA

Erst vor einigen Tagen war TC-GPA der türkischen BBN Airlines das erste und wohl vorerst zum letzten Mal am Hamburger Flughafen zu Gast (wir berichteten). Denn der Airbus A321-231, vor zwei Wochen noch schneeweiß lackiert, kam am heutigen Vormittag in neuem Gewand und Auftrag nach Fuhlsbüttel. Seit einer Woche fliegt der Zweistrahler nun für die ebenfalls türkische Freebird Airlines und erhielt auch deren Erscheinungsbild. Zum ersten Mal setzte das Mittelstreckenflugzeug so denn heute in Hamburg auf und nutzte nach seiner Reise aus Antalya (AYT) dafür die Landebahn 15.

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TC-GPA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 15 Jahre alte Airbus kehrte somit erneut in seine Heimat zurück. Denn den Himmel erklomm der A321 das erste Mal am 7. April 2008 in Finkenwerder (XFW). Zehn Tage später übernahm dann die griechische Aegean Airlines den Jet als SX-DVO und betrieb ihn bis zum 7. Februar des vergangenen Jahres. Es folgten mehrmonatige Parkaufenthalte im litauischen Kaunas (KUN), dem niederländischen Woensdrecht (WOE) und Antalya. Am 8. März übernahm dann BBN Airlines den Airbus und gab ihm die Kennung TC-GPA. BBN Airlines ist es nun auch die noch einen weiteren Airbus A321 an Freebird Airlines vermietet.
Für die türkischen Charterfluggesellschaft Freebird Airlines, die in der jüngeren Vergangenheit nur Airbus A320 betrieb, ist ein A321 in der Flotte jedoch nichts neues. So flogen bereits von 2006 bis 2015 ebenfalls zwei Flugzeuge diesen Typs in der Flotte.

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Southwind Airlines, TC-GRO

Southwind Airlines, TC-GRO

Munter wächst die Flotte der türkischen Southwind Airlines. Die im vergangenen Jahr gegründete Fluggesellschaft flottete nun neben bereits einem Airbus A321, A321neo, einer Boeing 777 und zwei Airbus A330 ihre dritte Boeing 737-8 MAX ein. Am heutigen Morgen kam die Maschine mit der Kennung TC-GRO das erste Mal an den Hamburger Flughafen. Dabei nutzte der Zweistrahler die Landebahn 33.

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TC-GRO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die erst einige Monate alte Boeing war eigentlich für die rumänische Blue Air bestimmt die jedoch auf Grund der eigenen Insolvenz den Flieger nicht abnehmen konnte. So sicherte sich Southwind Airlines am 30. März diesen Jahres den Jet und überführte ihn vom Boeing Field (BFI) mit Zwischenstopp im isländischen Reykjavik (KEF) nach Antalya (AYT). Die 737 trägt dabei schon die Lackierung der Southwind die nicht nur äußerlich der russischen und unter Sanktionen stehenden Nordwind Airlines ähnelt. Southwind Airlines fliegt mit TC-GRO und den Schwestermaschinen vornehmlich Ziele in Europa und Russland an.

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