Niclas Rebbelmund

29 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Jump Air, LY-JUP

Jump Air, LY-JUP

Trotz der Coronapandemie und vielen Insolvenzen bekannter und weniger bekannten Airlines sprießen immer wieder neue Fluggesellschaften aus dem Boden. Denn Flugzeuge waren und sind während der Pandemie günstig und Mitarbeiter einfach zu bekommen. So nahm im Februar diesen Jahres die litauische Jump Air ihren Flugbetrieb auf. Bislang fliegt die Charterairline mit lediglich einer ATR 72-500. Diese LY-JUP besuchte über den heutigen Mittag zum ersten Mal Fuhlsbüttel. Auf einem Positionierungsflug kam das schneeweiß lackierte Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug aus Venedig (VCE) und flog nach mehr als einer Stunde wieder ab in Richtung des dänischen Flughafens Kopenhagen-Roskilde (RKE).

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LY-JUP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 15 Jahre alte ATR wurde am 27. April 2007 im französischen Toulouse (TLS) von TACV Cabo Verde Airlines übernommen. Ab dem 13. Juli 2017 wurde der 68-Sitzer dann von der rumänischen FlyValan betrieben und schaffte es sogar Ende April 2018 bereits schon einmal nach Hamburg. Vom Juli 2021 bis Februar diesen Jahres wurde die ATR 72-500 (72-212A) dann in Mönchengladbach (MGL) erneut abgestellt, ehe Jump Air die Maschine übernahm und sie als LY-JUP einflottete.

Airbus, F-WXLR

Airbus, F-WXLR

Vor knapp vier Jahren kündigte Airbus auf der Farnborough Airshow 2018 an, eine weitere Reichweitenerhöhung beim Airbus A321 zu konstruieren. Zur Pariser Luftfahrtschau im Jahre 2019 gab Airbus dann bekannt, dass ein Flugzeug namens A321XLR (Extra Long Range) 2023 auf den Markt werde. Gebaut wurde der erste Prototyp in Finkenwerder (XFW) und zeigte sich bereits vor einigen Wochen das ein oder anderen Mal auf dem Werksgelände. Am heutigen späten Nachmittag vollzog der Zweistrahler mit der Testkennung F-WXLR einen seinen letzten Tests vor dem Erstflug, den sogenannten Rejected Take Off-Test. Dabei wird der Startabbruch simuliert.

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F-WXLR at Hamburg – Finkenwerder
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Wie Airbus bereits vor einigen Tage mitteilte soll die aktuellste Modifikation des Airbus A321 dann an diesem Mittwoch um 11 Uhr das erste Mal abheben. Der Airbus A321-251NY trägt dabei eine Sonderlackierung des Flugzeugbauers, die auf beiden Seiten der Maschine unterschiedliche Streckenbeispiele zeigt, wie London-Neu Dheli oder New York-Rom.
Mit der erneut gesteigerten Reichweite des Kassenschlagers A321 sollen dann Ziele von bis zu 8.700km Distanz erreicht werden können. Dazu erhielt der XLR unter anderem einen weiteren festverbauten Tank, so wie ein verstärktes Fahrwerk, um die bis zu 4 Tonnen mehr Abfluggewicht tragen zu können. Um eine optimale und effiziente Leistung erbringen zu können wurde zudem auf die feste Klappenstellung bei den Landeklappen verzichtet. So ist es den Piloten und nicht zuletzt der Maschine möglich den optimalen Luftstrom an den Flügeln zu erzeugen. Nach seiner Indienststellung soll der Airbus dann ein ähnliches Einsatzprofil wie die Boeing 757 bedienen. Dieses umfasst transatlantische Verbindungen von Mittel- und Westeuropa an die US-Ostküste sowie ins Inland ebenso wie Verbindungen von Europa nach Indien oder zwischen Australien und Südostasien.

Royal Thai Air Force, HS-TYT

Royal Thai Air Force, HS-TYT

Nach seiner Ankunft am vergangenem Freitag (wir berichteten) verbrachte HS-TYT der Royal Thai Air Force die vergangenen Tage auf dem Vorfeld 2. Dabei war der Airbus A320-214(CJ)(WL) Prestige zeitweise sehr gut vom General Aviation Terminal (kurz GAT) zu beobachten.
Am heutigen Nachmittag brauch der Zweistrahler wieder auf und setzt Kurs auf den Flughafen Dubai (DXB).

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HS-TYT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Wie auch auf dem Hinflug dient dieses Ziel allerdings der mehr als acht Jahre alten Maschine lediglich als Tankstopp auf ihrer Rückreise nach Thailand. Seit dem 17. November 2014 fliegt der Airbus mit der Baunummer (MSN) 6112 bereits für die Royal Thai Air Force. Dort trägt er neben der zivilen Kennung HS-TYT auch die militärische Flottennummer 60203.

Kingdom of Eswatini, 3DC-SDF

Kingdom of Eswatini, 3DC-SDF

Er gehört sicherlich zu den regelmäßigen Besuchern der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen. Die Rede ist von 3DC-SDF der Regierung des afrikanischen Binnenstaates Eswatini (früher Swasiland). Der Airbus A340-313 war in der Vergangenheit bereits einige Male zu Wartungszwecken bei der LHT zu Gast. Am heutigen Morgen landete der Vierstrahler erneut am Hamburger Flughafen. Dafür nutzte die ehemalige Passagiermaschine die Landebahn 33.

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3DC-SDF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Natürlich rollte der mehr als 21 Jahre alte Airbus nach der Landung vor die Hallen der LHT. Wie lange er nun dort bleibt ist uns derweil nicht gesichert bekannt. Bereits seit Juni des Jahres 2016 gehört 3DC-SDF zu einem der häufigsten Flugzeuge, die die LHT zu Wartungszwecken aufsuchen. So wurde der A340 von Juni 2016 bis April 2018 in den Hallen von einem Passagierflugzeug zu einer VIP-Maschine umgebaut. Denn bevor die Regierung Eswatinis das Großraumflugzeug erhielt, flog es seit seiner Auslieferung am 8. Juni 2001 im französischen Toulouse (TLS) im regulären Linienbetrieb der China Airlines. Nach der Ausflottung am 26. Juni 2015 folgte eine mehrmonatige Standzeit auf dem kalifornischen Victorville Airport (VCV), ehe es zum Umbau nach Hamburg ging.

Indian Air Force, CB-8003

Indian Air Force, CB-8003

Eigentlich sollte die Boeing C-17A Globemaster III der Indian Air Force lediglich vier, während der Hochzeit der Coronapandemie im Land, geliehene Sauerstofftanks nach Hamburg zurückbringen (wir berichteten). Stattdessen zwang ein technischer Defekt den Vierstrahler nach dem Ausladen am Boden zu bleiben und verzögerte so wiederum den Abflug zurück nach Indien. CB-8003 verblieb somit seit vergangenem Mittwoch auf dem Vorfeld 2. Am Freitagabend testete die Crew offenbar einige Systeme, denn zunächst sah es so aus, als ob das militärische Transportflugzeug abfliegen würde. Jedoch erst am heutigen Vormittag rollte die C-17A final von ihrer Parkposition los und hob über die Startbahn 33 ab.

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CB-8003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die Globemaster III nahm nach dem Abheben Kurs auf die Hindan Air Force Station (VIDX), wo das No. 81 Squadron (Sky Lords) der indischen Luftstreitkräfte beheimatet ist. Dort zählt die knapp neun Jahre alte CB-8003 zu insgesamt elf Boeing C-17A in der Flotte. Angetrieben wir die graue Maschine dabei von vier Pratt & Whitney F117-PW-100 (PW2040) mit je 178,4 kN Schubleistung.

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